so so Happy-End :-)

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eröffnet am: 10.06.04 19:34 von: daxbunny Anzahl Beiträge: 1
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Börsentrend
10.06.2004 17:56
Feiertags-Handel mit Happy-End
von Andreas Braun
Auch bei schleppendem Geschäft kann es an den Börsen aufwärts gehen. Der Dax verabschiedete sich mit einem Plus aus dem Xetra-Handel. Vor allem Bankentitel waren gefragt. TUI und Lufthansa lagen deutlich im Minus.
Rund halbes Prozent Plus, keine schlechte Ausbeute für einen Handelstag, an dem Anleger fast ausblieben und Börsenhändler nur widerwillig Dienst geschoben haben dürften. Der Feiertags-Handel an Fronleichnam, noch dazu vor einem Freitag, an dem die US-Börsen geschlossen bleiben, zeichnete sich aus durch Minimal-Schwankungen und wenige unternehmensrelevante Nachrichten.
Börsentermine 10. Jun
Unternehmen
BAA
Verkehrszahlen Mai
Swiss International
Verkehrszahlen Mai
National Semiconductor
Zahlen 4. Quartal
Konjunktur
Eurozone
EZB-Monatsbericht Juni, 10.00
USA
Wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, 14.30
USA
Import- und Exportpreise Mai, 14.30
Japan
Leistungsbilanz April
Mehr Arbeitslose, höhere Einfuhrpreise
Am frühen Nachmittag hatten eher schwache US-Konjunkturdaten noch einmal für einen Abwärtsknick im Dax gesorgt, der allerdings nicht lange Bestand hatte. Der amerikanische Arbeitsmarkt kommt eher langsam in Fahrt. Die Zahl der wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe stieg überraschend stark an. Und angesichts steigender Import- und Exportpreise in den USA erscheint eine baldige Leitzinssenkung dort immer wahrscheinlicher.

Die Einfuhrpreise kletterten im Mai vor allem wegen des hohen Ölpreises um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Prognose der Experten hatte bei plus 0,8 Prozent gelegen. Einen steigenden Inflationsdruck konstatiert auch die Banc of England (BoE). Sie hatte am Donnerstag ihren Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf 4,5 Prozent angehoben. Dies ist bereits die vierte Anhebung binnen sieben Monaten.

Commerzbank heiß begehrt
Vor allem Aktien der Commerzbank und der HypoVereinsbank sorgten im Dax für ein Index-Plus zum Handelsschluss. Commerzbank-Titel profitieren dabei von Gerüchten, die Bank könne eine Übernahme der BHF-Bank billiger als geplant erreichen. Zeitungen hatten bereits am Mittwoch spekuliert, hohe Abschreibungen auf Beteiligungen würden das Ergebnis der BHF-Bank belasten und damit den Übernahmepreis drücken. Die BHF-Bank gehört derzeit noch zum niederländischen Finanzkonzern ING.

Post-Aktie als Stehauf-Männchen
Ob es nur der Ausgleich für die Kursverluste der vergangenen Tage war oder Vorfreude auf den Börsenstart der Post-Tochter Postbank, bleibt abzuwarten. Die Zeichnungsfrist für die Postbank endet am 18. Juni; am 21. Juni sollen die Papiere in den Handel starten. Die "Aktie Gelb" schaffte jedenfalls ein Plus von zwei Prozent. Zur guten Stimmung dürfte auch eine positive Entscheidung des Bundeskartellamts beigetragen haben. Die Behörde sieht keinen Wettbewerbsverstoß in der kostenlosen Verteilung von Werbesendungen mit TV-Programmen. Gegen diese Initiative der Deutschen Post hatten Zeitungsverleger und Anzeigenblätter protestiert.

Lufthansa mit Öl- und Konkurrenzsorgen
Dass der Ölpreis nur kurzfristig stabil bleiben wird, befürchteten am Donnerstag viele Marktteilnehmer. Der weiter steigende weltweite Öl-Bedarf wird die Kostenseite der Lufthansa wohl auch in den kommenden Monaten belasten. Zusätzlich verbündet sich die Konkurrenz weiterhin gefährlich. Die US-Gesellschaften Continental und Northwest Airlines wollen sich dem "SkyTeam" anschließen. Das Luftfahrtbündnis unter der Führung von Air France, dem bald auch die niederländische KLM beitritt, wird damit noch größer. Auch die russische Aeroflott hatte sich vor kurzem gegen die "Star Alliance" mit der Lufthansa und für das SkyTeam entschieden.

Bayer wird nachgeahmt
Von steigender Konkurrenz kann auch Bayer ein Lied singen. Der britische Generikahersteller Eon Labs und der US-Konzern Mylan teilten mit, in den USA die Zulassung für eine Nachahmerversion des Bayer-Antibiotikums Cipro erhalten zu haben. Das Produkt solle sofort auf den Markt gebracht werden. Bayer hatte bereits eingeräumt, dass das Auslaufen des Patentschutzes in den USA zu einem Umsatzknick führen werde. Offenbar interessierten sich die Anleger am Donnerstag aber zunächst mehr für die geplante Übernahme des Selbstmedikationsgeschäftes von Roche als für die gestiegene Konkurrenz. Denn die Bayer-Aktie konnte sich lange im Plus halten. Der Aufsichtsrat hat dem Vorstand seine grundsätzliche Zustimmung für den Kauf der Roche-Sparte erteilt, erfuhr die "Financial Times Deutschland" aus Unternehmenskreisen.

Infineon trotz Branchenstudie im Minus
Die Aktie des Chiphersteller Infineon stand am Donnerstag unter leichtem Abgabedruck. Und das, obwohl der Branchenverband SIA in Optimismus macht: Er rechnet für 2004 mit einem Anstieg der weltweiten Halbleiterumsätze von 28,6 Prozent. Damit würde die Branche im laufenden Jahr 214 Milliarden Dollar umsetzen und so den Rekordwert des Jahres 2000 von 204 Milliarden Dollar übertreffen. Bis 2007 erwarten die Branchenexperten ein jährliches Durchschnittswachstum von 10,4 Prozent. Im TecDax profitieren zumindest Halbleiteraktien wie Micronas und Dialog Semiconductor von der Nachricht.

VW arbeitet am China-Geschäft
Die VW-Aktie entwickelte sich am Donnerstag etwas besser als der Gesamtmarkt. Das Unternehmen lässt nichts unversucht, um seine Marktanteile auf dem Wachstumsmarkt China zu sichern. Bereits am Mittwoch berichteten Medien, VW wolle mit Skoda eine dritte Marke im Reich der Mitte einführen. Am Donnerstag teilte VW mit, für 540 Millionen Euro zwei Motorenwerke in China bauen zu wollen.

Primacom-Aktie steigt und steigt...
Mit einem Kursplus von mehr als 20 Prozent war die Aktie des Kabelnetzbetreibers Primacom erneut der Höhenflieger am deutschen Markt. Die Aktionäre des hochverschuldeten Unternehmens hatten sich auf der Hauptversammlung am Dienstag gegen das Angebot der Hauptgläubiger entschieden. Die Gläubiger hatten angeboten, das Unternehmen zu entschulden, wenn die Aktionäre ihnen im Gegenzug das operative Geschäft überließen. Das Angebot wurde von einer Sperrminorität der Aktionäre abgelehnt.

WCM: Kapitalerhöhung gescheitert
Im MDax verlor die Aktie des Immobilien- und Beteiligungsunternehmens WCM mehr als ein Prozent. Am späten Mittwochabend hatten die Aktionäre auf der Hauptversammlung der 50-prozentigen Kapitalerhöhung nicht mit ausreichender Mehrheit zugestimmt. Die Quote von 73 Prozent der stimmberechtigten Aktien reicht nicht aus, um die Maßnahme umzusetzen. Laut Aktiengesetz ist dafür eine Zustimmung von 75 Prozent erforderlich. Das Unternehmen hat sich zum Abstimmungsergebnis und seinen Folgen noch nicht geäußert.
 

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