noch ein Versuch

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neuester Beitrag: 21.06.04 12:30
eröffnet am: 21.06.04 12:28 von: Kalli2003 Anzahl Beiträge: 2
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21.06.04 12:28

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Schluss mit dem Streichkonzert

VON PETER BERGER, 08:15h





Aufstand der Sportler: Am Freitag demonstrierten Kölner Vereine vor dem Rathaus gegen die geplanten Hallengebühren.


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Die CDU bekräftigt, dass Kinder und Jugendliche auch künftig nicht zahlen müssen.

Als Brings und ein Teil der Bläck Fööss gemeinsam auf der Bühne vor dem Rathaus die neue Sportversion von ?Drink doch ene mit? anstimmen (?D'r kleine Panz steht vor d'r Hallentür?), ist der erste Zorn bereits verraucht. Rund 2000 Vereinssportler machten am Freitag ihrem Ärger über die Einführung von Hallengebühren Luft. ?Das ist ein Foul von hinten in die Beine?, rief eine 20-jährige Schwimmerin ins Mikrofon. Und woher denn bitte schön künftig die ganzen Podolskis herkommen sollen, wenn man dem Nachwuchs die Gelder streiche?

Zuvor hatte Detlev Krause, Vorsitzender der Sportjugend, eindringlich an die Kommunalpolitiker appelliert, sämtliche Gebühren zurückzunehmen. ?Schluss mit dem Streichkonzert. Die Hallengebühren sind nur der Anfang. Die Gebühren für Sportplätze liegen doch längst in der Schublade.?

Mit 180 000 Mitgliedern sei der Sport ?die größte organisierte Bürgerinitiative Kölns?, die es sich nicht gefallen lassen werde, dass für Sportstätten, die immer mehr herunterkommen, ?jetzt auch noch Eintritt erhoben wird?. Der Anfang sei gemacht, betonte Krause am Ende des Protesttags. Man sei entschlossen, im September zu einer zweiten Kundgebung aufzurufen, wenn die Forderungen nicht erfüllt seien.

Am Morgen hatte die CDU-Fraktion im Rathaus den Tenor der Demonstration deutlich kritisiert. ?Gerade die Sportjugend kann sich nicht beschweren?, sagte Fraktionschef Karl Jürgen Klipper. ?Alle 55 000 Jugendlichen, die in Vereinen Sport treiben, müssen auch künftig nicht zahlen. Das macht rund 350 000 Euro aus.? Klipper erinnerte daran, dass die Stadt den Zuschuss für die Sportjugend pro Mitglied und Jahr von 7,50 Mark im Jahr 1999 auf 7,50 Euro im Jahr 2004 erhöht habe. ?Das ist eine erhebliche Besserstellung.? Auch alle anderen in Sportvereinen organisierten Hallennutzer müssten künftig nur 25 Prozent der Gebühren bezahlen. Das mache im Durchschnitt bei einer Sporthalle mittlerer Größe pro Mitglied monatlich einen Euro aus. ?Diese Belastung halten wir für durchaus vertretbar?, sagte Klipper. Das Thema Hallengebühren sei weniger ein Problem zwischen der Politik und Sportvereinen als ein ?Kommunikationsproblem des Sports untereinander?. SPD und FDP unterstützten dagegen die Demonstranten. Hallengebühren untergrüben das ehrenamtliche Engagement, das in den Vereinen tausendfach geleistet werde, sagte SPD-Geschäftsführer Michael Zimmermann. Für die FDP betonte Geschäftsführer Ulrich Breite, die Gebühren verschärften die finanzielle Situation vieler Vereine und müssten vom Tisch.


So long (oder doch besser short?)

Kalli  

 

21.06.04 12:30

58960 Postings, 6789 Tage Kalli2003scheisse, will nicht in den Demo-Thread vom Freita

denkt ihn Euch darein

So long (oder doch besser short?)

Kalli  

 

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