ich finde Putin gut

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neuester Beitrag: 01.04.08 19:17
eröffnet am: 16.10.07 10:11 von: Pate100 Anzahl Beiträge: 56
neuester Beitrag: 01.04.08 19:17 von: NavigatorC Leser gesamt: 1698
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16.10.07 10:11
13

15130 Postings, 7305 Tage Pate100ich finde Putin gut

hier leider in nem eigenen Thread weil Parocöpchen ein Ignorant ist*gg*

und ein Glücksfall für Russland gewesen. Wer das Land aus Chaos, Korruption, extremer
Armut führen konnte und den Zerfall der Infrastruktur, Armee und Betrieben stoppen
konnte hat so viel nicht falsch gemacht. Russland ist wieder auf den besten Weg zu
einer ernstzunehmenden Weltmacht zu werden und ist nicht mehr so eine Witzfigur wie
unter Jelzin. Übrigens hat Russland die drittgrößten Währungsreserven (und Rohstoffreserven) der Welt, unter Jelzin war Russland hochverschuldet.

Was ich damit sagen will, ich mag Putin! :-)

PS: und endlich ein weiteres Land was den scheiß Amis nicht in den Arsch kriecht.
PPS: Wer glaubt in Russland würde zur jetzigen Zeit eine Musterdemokratien nach
westlichen Vorbild funktionieren ist ein absoluter Träumer und/oder naiv.  
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30 Postings ausgeblendet.

16.10.07 15:49

573 Postings, 5131 Tage Tony Wonderful.Beeil dich aber, Lars!

Sonst schnapp ich dir das Ding womöglich noch vor der Nase weg! *g

Hahaha

LG Tony

 

16.10.07 15:52

5671 Postings, 5241 Tage LarsvomMarsEhre wem Ehre gebührt.

Wenn es denn so sein sollte, werde ich auch damit leben können.


Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst  

16.10.07 15:53

14875 Postings, 5395 Tage minesfansach ma lilly

wenn Du nicht mitreden kannst, laß es lieber.

Vielleicht solltest Du mal lieber öfter fernsehen, als den ganzen Abend bei Ariva zu verblöden. Vorgestern kam bei SpiegelTV oder so ein Bericht über superreiche Russen, die bekannte Gebäude nachbilden lassen für teures Geld, ihre Autos mit Airbrush bemalen usw. Es handelte sich hier um Restaurantbetreiber, die weltweit etwa 38 Restaurants führen, sogar für Putin den Catering-Service teilweise machen. Der eine Ruse, dessen Name ich leider nicht mehr weiß, sagte selber, er wisse nicht für was er sein Geld ausgeben soll. Es wäre so, als wäre man auf dem Mond mit 10 Mio. Dollar und man braucht sie nicht.

Tja, lilly sorry, aber ausgedacht habe ich mir das nicht.



Ui, jetzt war ich aber hart...;-)))
Heut abend gibt´s von elaine Haue...:(


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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!  

16.10.07 15:55
4

16587 Postings, 7014 Tage MadChartWenn Du es aus dem Fernsehen weißt, minesfan,

dann muss es ja wohl stimmen. Die Wettervorhersage kommt dort ja schließlich auch...


 

16.10.07 15:57
1

14875 Postings, 5395 Tage minesfanmeine Fresse, wenn sie Typen LIVE

interviewt haben...

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An den Tagen, wo es gut läuft freue ich mich, an den Tagen wo es schlecht läuft, denke ich an die Tage, wo es gut lief!  

16.10.07 15:58
1

10545 Postings, 5242 Tage blindesHuhnSo live wie eva Herman

weils zur Aussage passt!Sorry



...where incompetence meets confusion....
 

16.10.07 16:05
1

25859 Postings, 5255 Tage zockerlillytja mines,

vielleicht solltest du aber lieber weniger fernsehen- das verblödet leider auch.
im übrigen lasse ich mir nur ungern von jemandem wie dir etwas über ein land erzählen, von dem ich mir bereits öfter einen persönlichen eindruck machen durfte.
du hast schlichtweg einfach keine ahnung und denkst, nur weil du was im fernsehen gesehen hast- entspräche das alles der realität!


ach und noch was, meine postingzeiten gehen dich einen feuchten dreck an. im gegensatz zu dir habe ich einen interessanten job, wo ich nicht den ganzen arbeitstag rumposten kann. du wirst also entschuldigen, daß ich mir dafür lieber den nachmittag und abend aussuche.  

16.10.07 16:09
7

573 Postings, 5131 Tage Tony Wonderful.Erst sah es so aus, als

würde Zockerlilly ein Ass schlagen, doch Minesfan kommt doch noch mit dem Schlägerende an den Ball und bringt ihn tatsächlich wieder zurück ins Feld................

Doch was passiert denn nun?

Ihr Trainer und sein schwuler Liebhaber packen ihre Rackets aus uns stürmen aufs Feld und der Trainer schmettert den Return mit Wucht zurück!

Minesfan wankt, aber fällt nicht, er versucht mit einem Lopp den Trainer auszukonntern, doch sein schwuler Liebhaber lauerte auf der Grundlinie und schlägt den Ball volley hart cross ins gegnerische Feld!

Wird Mines den Ball noch erreichen?

Nein, er vertendelt! Stockfehler!

Lilly serviert erneut und diesmal ein astreines Aas!

Womit der erste Satz klar an Lilly geht........

Ob Mines zurück ins Spiel findet im zweiten Satz erfahren wir nach einer kurzen Werbepause!
 

16.10.07 16:26
4

573 Postings, 5131 Tage Tony Wonderful.Wir sind zurüch aus der Werbung und

es haben sich dramatische Szenen abgespielt!

Mines steht neben dem Oberschiedsrichter und es ist absolut nicht sicher, ob das Spiel fortgesetzt werden kann! Er hat sich am kleinen Finger den Nagel leicht eingerissen und fühlt sich körperlich dadurch stark beeinträchtigt.

Es sieht im Augenblick nach einem Spielabbruch aus......

Wir bleiben für sie dran und teilen rechtzeitig mit, ob es weitergeht oder nicht!  

16.10.07 17:35
3

16758 Postings, 7342 Tage Thomastradamus@zockerlilly

so ganz unrecht hat mines nicht - allerdings weniger im Land selbst als vielmehr außerhalb im westlichen Ausland.
Es dürfte wohl unbestritten sein, dass Russland in jüngster Vergangenheit einen Haufen Neureiche hervor gebracht hat, die dies öffentlich zur Schau stellen und dabei (auch) mit den Medien dankbare Abnehmer gefunden haben.
Dass es sich dabei auch nicht annähernd um sowas wie die Mehrheit handelt versteht sich von selbst. Die schuftet vermutlich zu Hause zum Hungerlohn genau für diejenigen, die sich nun in den Spielbanken dieser Welt tummeln und an den Küsten des Mittelmeers auf den neu erworbenen Grundstücken die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Gruß,
T.
__________________________________________________
JIMPS-Hinweise sind Kindergarten und nerven!!!  

16.10.07 17:41

25859 Postings, 5255 Tage zockerlillydarum ging es nicht.

die formulierung war einfach absolut daneben und sinnfrei.  

16.10.07 17:42

14644 Postings, 7477 Tage lackilu" Put-in" ist out

Dax ist in.calls,die 8150 warten noch """

kleiner Scherz am Abend.  
Angehängte Grafik:
00004_a100094.gif
00004_a100094.gif

16.10.07 17:50
1

16758 Postings, 7342 Tage ThomastradamusVielleicht ging es doch genau darum

Denn diese "Formulierung" trifft genau das Auftreten und das Verständnis derer, die in diesen Berichten zu sehen sind.
Mines ist hier allenfalls vorzuwerfen, dass er dies 1:1 und quasi kommentarlos hier hinterlassen hat.

Gruß,
T.
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16.10.07 17:57
1

25859 Postings, 5255 Tage zockerlillydas sehe ich eben anders.

#17 ist einfach quatsch in meinen augen und nur, weil man etwas im fernsehen sieht, heißt das noch lange nicht, daß man diesen quatsch nachplappern muß. dafür hat man ja eigentlich ein mehr oder weniger gut funktionierendes gehirn, welches einem beim unterscheiden gewisser sachen sehr behilflich sein kann.  

16.10.07 18:00
1

16758 Postings, 7342 Tage Thomastradamussei's drum


__________________________________________________
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16.10.07 20:32
2

25551 Postings, 7437 Tage Depothalbierereiner der besten putin-sprüche:

"so eine demokratie, wie im irak , wollen wir aber nicht..."  

18.10.07 11:34
1

14875 Postings, 5395 Tage minesfanmerci, thomastradamus

ich habe nochmal recherchiert.

Die Sendung kam am Sonntsgabend um 22.15 Uhr auf RTL. In St. Petersburg bauen hier sogenannte Superreiche Paläste nach, bemalen ihre Autos etc. Dabei wurden mehrere Russen selber interviewt, also was soll da gelogen sein?? Es ging ja hier auch um reiche Russen und nicht um die Armen, ich versteh deine aggressive Haltung nicht zockerlilly. Ich hab dir nix getan und hab´s auch nicht vor. Also komm mal wieder unter, als sich an solchen Lappalien aufzureiben.

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10.01.08 19:22
3

15130 Postings, 7305 Tage Pate100Moskow boomt

da geht was...

weiter unter

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,527298,00.html

Manhattan an der Moskwa

Immer schriller, immer bombastischer: Das Mega-Projekt Moskwa City ist das Symbol des neuen, neureichen Russlands. Auf einer Großbaustelle mitten in Moskau entstehen Luxus-Apartments und schamlos protzige Bürotürme. Anselm Waldermann hat die größte Baustelle Europas begutachtet.

Moskau - Beton und Glas, so weit das Auge reicht. Die Großbaustelle Moskwa City scheint nur diese beiden Baustoffe zu kennen. Mitten in Moskau entsteht eine Stadt in der Stadt, 100.000 Menschen sollen hier einmal leben. Das inoffizielle Motto des neuen Viertels: schöner, reicher, bombastischer. Die Türme des Megastadtteils ragen schon jetzt Hunderte Meter in den Himmel.

Moskwa City ist der Stein gewordene russische Zeitgeist: Man zeigt, was man hat. Russland ist wieder wer in der Welt, und das soll die neue Architektur zum Ausdruck bringen. Türme, größer als die höchsten Wolkenkratzer New Yorks - in Moskwa City wird der Traum von Prestige und Patriotismus Wirklichkeit. 


Besonders gigantisch wird das Gebäude "Rossija" - Russland. Entworfen hat es der britische Stararchitekt Norman Foster: 612 Meter soll es in den Himmel wachsen. Damit wird es der höchste Wolkenkratzer Europas - und anderthalb mal so groß wie das Empire State Building in New York. Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow nennt den Turm ein "Symbol unseres Landes, das in die Zukunft strebt".

 

 

18.01.08 18:25
2

15130 Postings, 7305 Tage Pate100so wird das gemacht

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529346,00.html

naja das sollte die Versorgungssicherheit erhöhen. besser zu viel gas als zu wenig...
die europäische variante wäre aber wohl zu bevorzugen gewesen. Aber das ist halt
der Vorteil von Russland, da wird nicht jahrelang debattiert da wird gemacht.



Putin nimmt Europa in die Zange

Von Benjamin Bidder, Moskau

Die Planung für die russische Gaspipeline Nord Stream läuft ? jetzt will der russische Präsident Putin eine zweite Gasleitung über Bulgarien bauen. Das torpediert nicht nur die europäische Pipeline Nabucco, sondern verstärkt Europas Abhängigkeit von russischer Energie.

Moskau - "Solche Projekte wie South Stream entsprechen den langfristigen nationalen Interessen von Russland und auch denen unserer europäischen Partner", schreibt der russische Präsident Wladimir Putin höchstselbst in einem Artikel, den bulgarische Medien anlässlich seines zweitägigen Staatsbesuchs in der bulgarischen Hauptstadt Sofia veröffentlichten. Ein Seitenhieb auf die Europäische Union, den sich der russische Präsident nicht verkneifen konnte. Streben doch mehrere Mitgliedsländer offen an, die Abhängigkeit vom russischen Gas zu verringern.

Russlands Präsident Putin: Die Europäer zaudern, die Russen schaffen Fakten
Doch wieder einmal macht Wladimir Putin den Europäern einen dicken Strich durch die Rechnung: In Sofia verhandelt er heute und morgen über den Bau einer Pipeline, die Europa über den Balkan mit russischem Gas versorgen soll. "South Stream" heißt das Projekt ? und es konkurriert unmittelbar mit dem europäischen Gemeinschaftsprojekt Nabucco. Die Pipeline mit dem klingenden Namen von Giuseppe Verdis Oper, sie soll Europa direkt mit den Gasvorkommen des Kaspischen Meeres und Zentralasiens verbinden. Russland soll dabei umgangen werden.

Doch die Europäer tun sich schwer mit der Umsetzung des auf fünf Milliarden Dollar angelegten Projektes. Nabucco existiert bislang nur auf dem Papier - zuletzt war sogar unklar, woher das Gas für die Pipeline kommen soll. Zwar gibt es eine Übereinkunft mit Aserbaidschan, Experten bezweifeln aber, dass die dortigen Vorkommen für das Großprojekt ausreichen können.

Zentralasiatische Staaten und Erdgasförderer wie Turkmenistan gehören dagegen traditionell zur russischen Einflusssphäre. Iran könnte mit seinen Gasreserven einspringen, doch eine Zusammenarbeit mit den Mullahs stößt auf politische Vorbehalte.

"Die Russen haben einen Plan und sie haben genügend Geld"

Russland hingegen macht Nägel mit Köpfen: Im Juni des vergangenen Jahres unterzeichneten Gasprom und der italienische Konzern Eni ein Abkommen über den Bau einer 900 Kilometer langen Pipeline, die unter dem Schwarzen Meer von Russland nach Bulgarien führen soll. Doch damit nicht genug ? die ehrgeizigen Pläne sehen vor, dass die South Stream von dort weiter nach Italien, Österreich und Ungarn führen soll.

"Russland wird es schaffen, South Stream fest in der Europäischen Union zu verankern", glaubt Alexander Rahr, Russlandexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. "Wir haben es hier mit einer Art Energieaußenpolitik zu tun, und im Westen verschlafen wir das. Die Russen aber haben einen Plan, sie haben das Gas und sie haben genügend Geld", sagt Rahr.

Die Konkurrenz der beiden Projekte Nabucco und South Stream ist ein Spiel auf Zeit ? und Russland hat die Nase vorn. Wird South Stream gebaut, wird die Röhre jedes Jahr rund 30 Milliarden Kubikmeter russisches Gas nach Europa liefern.

Putin treibt das Projekt auch deshalb voran, weil so die bisherigen Transitländer wie die Ukraine, Polen und Weißrussland umgangen werden können. "Der Korridor über die Ukraine ist nicht sicher", sagt Wiktor Gawrilow von der russischen Gubkin-Akademie für Öl und Gas. Das habe Anfang 2006 der Konflikt mit der Ukraine gezeigt. Damals stellte Russland seine Lieferungen an die Ukraine ein, weil sich beide Länder nicht auf einen höheren Gaspreis einigen konnten. Die Ukraine zapfte darauf hin Transitleitungen auf ihrem Territorium an, die gen Westen führen. "Gegenüber unseren Kunden im Westen tragen aber wir die Verantwortung", erklärt Gawrilow den offiziellen russischen Standpunkt.

Russland nimmt Europa in den Zangengriff

Auch an der nördlichen Flanke der EU treibt Russland mit Hochdruck den Bau einer neuen Pipeline voran. Nord Stream soll Russland direkt mit Deutschland verbinden, das schon heute mehr als 40 Prozent seines Gasverbrauchs mit russischen Importen deckt. Mit beiden Vorhaben nimmt Russlands Staatskonzern Gasprom Europa in den Zangengriff.

"Ich glaube, dass beide Pipelines nebeneinander existieren können und sogar müssen", sagt Alexander Rahr mit Blick auf die steigende Nachfrage nach Erdgas in Europa. Wird South Stream realisiert, müsste das also nicht zwangsläufig das Ende für Nabucco bedeuten.

Gescheitert wären dann aber die Versuche, Europa unabhängiger von russischem Gas zu machen.  

18.01.08 18:27
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15130 Postings, 7305 Tage Pate100Russland ist reich

http://russland.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=15971

Russland: Gold- und Devisenreserven erreichen neue Rekordmarke ? Kein Plan zur Aufwertung des Rubels
Die Gold- und Devisenreserven der Russischen Föderation sind vom 4. bis 11. Januar 2008 um 1,1 Milliarden US-Dollar (etwa 0,23 Prozent) gestiegen und haben 477,7 Milliarden US-Dollar ausgemacht.


Damit erreichten die Gold- und Devisenreserven eine neue Rekordmarke, seitdem die Zentralbank diese Informationen veröffentlicht. Im Vergleich zum 1. Januar 2008, als die internationalen Reserven Russlands 476,391 Milliarden US-Dollar ausgemacht hatten, stieg diese Kennziffer um 0,27 Prozent.

Die internationalen Reserven des Landes stiegen im Jahr 2007 um insgesamt 172,659 Milliarden Dollar (zirka 52,6 Prozent). Am 1. Januar 2007 lagen sie bei 303,732 Milliarden Dollar.

Russlands Gold- und Devisenreserve wuchs zwischen Mai und Oktober 2007 nur dank Stabilisierungsfonds

Die Gold- und Devisenreserve der russischen Zentralbank ist zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober 2007 nicht gewachsen. Das teilte der Erste Vizevorsitzende der Bank Russlands, Alexej Uljukajew, am Mittwoch mit.

Die Zunahme der Gold- und Devisenreserve sei dank den Mitteln aus dem Stabilisierungsfonds möglich geworden, unterstrich er.

"Die Reserve legt zwar sehr rasch zu, aber besonders schnell wächst der mit dem Stabilisierungsfonds verbundene Teil, weil diese Mittel unmittelbar mit dem Export verbunden sind", so der hochrangige Beamte. "Die Zahlungsbilanz hängt aber im Allgemeinen vom Saldo ab ? damit hängt auch unsere Reserve zusammen. Das bedeutet, dass der Anteil des Finanzministeriums und damit des Stabilisierungsfonds an der gesamten Reserve (476 Milliarden US-Dollar) wesentlich schneller als der der Bank Russlands wächst."

Anfang Juni 2007 habe der Anteil des Finanzministeriums an der Gold- und Devisenreserve Russlands bei etwa 28 Prozent und der der Bank Russlands bei 72 Prozent gelegen. Ende des Jahres habe sich der Anteil des Finanzministeriums bereits auf 32 Prozent und der der Zentralbank auf "nur" 68 Prozent belaufen, fügte Uljukajew hinzu.

Russische Zentralbank plant keine Aufwertung des Rubels

Die russische Zentralbank hat keine Pläne zur Aufwertung des Rubels, sagte der Erste Zentralbank-Vizechef Georgi Luntowski am Donnerstag vor der Presse in Moskau. "Wir gehen davon aus, dass eine Rubel-Aufwertung in den nächsten Jahren überhaupt nicht not tut." Seine Position begründete Luntowski unter anderem mit dem stabilen Wachstumstempo bei Wirtschaft, Einzelhandel und Einnahmen der Bevölkerung. Eine ökonomische Begründung für eine Verringerung des Nennwertes des Geldes gebe es im Moment nicht, sagte der Bankier.  

21.03.08 15:03
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15130 Postings, 7305 Tage Pate100Russland kann sich glücklich schätzen

das er auch in Zukunft das Land weiter voranbringen will

Der nimmermüde Putin

Thomas Dudek 20.03.2008
Der zukünftige Ministerpräsident Russlands hat noch viel vor und will Russland zum Land mit dem höchsten Lebensstandard machen
Am 7. Mai übernimmt Dimitrij Medwedew offiziell die Amtsgeschäfte von Wladimir Putin. Mit über 70 Prozent der Stimmen gaben die russischen Wähler dem Wunschnachfolger des bisherigen Präsidenten ihren Segen. Doch Putin selber scheint keine Lust auf einen Abschied von der Macht zu haben. Dies bewies er in den letzten Wochen immer wieder aufs Neue. Statt von seiner persönlichen Zukunft zu sprechen, wies er mit dem "Entwicklungsplan bis ins Jahr 2020" Russlands zukünftigen politischen Weg. Wer Russland auf diesem Weg anführt machte Putin auch deutlich ? der zukünftige Ministerpräsident namens Wladimir Putin.

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Der künftige Präsident Dimitrij Medwedew und der künftige Ministerpräsident Wladimir Putin. Bild: Kreml

Acht Jahre ist der Mann, den Altkanzler Schröder einst einen "lupenreinen Demokraten" bezeichnete und den das amerikanische Time-Magazin zur "Person des Jahres 2007" wählte, schon russischer Präsident. Doch Wladimir Putin, der 1999 bereits einige Monate als Premierminister fungierte, scheint trotz nähernder Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Dimitrij Medwedew alles andere als amtsmüde zu sein. Dies zeigte er schon eindrucksvoll bei den letzten großen Auftritte als russisches Staatsoberhaupt. Während die meisten anderen Politiker solche Gelegenheiten dazu nutzen, um ihre Amtszeit zu glorifizieren, war Putins Blick immer in die Zukunft gerichtet. Und nicht mal als Angela Merkel ihren Kurzbesuch in Moskau machte, wollte er von einem letzten Treffen oder gar Abschied sprechen. "Das ist mein letztes Treffen als Präsident" [extern] sagte der Noch-Präsident der Kanzlerin und kündigte ihr an, auch in der Zukunft mit ihm rechnen zu müssen.

Bereits am 8. Februar, als er vor dem Staatsrat seine letzte große [extern] Rede hielt, machte Putin deutlich, dass er sich mehr Gedanken um den zukünftigen Weg Russlands macht als um die jüngste Vergangenheit. Lediglich zu Beginn seines Vortrags ging der scheidende Präsident auf die Jahre seiner Amtszeit ein, indem er an das innenpolitische und wirtschaftliche Chaos erinnerte, das damals in dem Land herrschte. Heute gehört Russland "zu einer der sieben größten Volkswirtschaften der Welt", sagte Putin nicht ohne Stolz und nannte Zahlen, welche die positive Entwicklung der letzten Jahre nur unterstreichen.

Doch dann war auch Schluss mit der Selbstbeweihräucherung. "Wir können uns noch nicht auf den Lorbeeren ausruhen", mahnte Putin und schlug Töne an, die einer Regierungserklärung glichen, mit einem langfristig ehrgeizigen Ziel: "Russland muss das Land mit dem höchsten Lebensstandard werden." Dass dies möglich ist, daran zweifelt Putin nicht. "Ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können", sagte er, vor allem dann, wenn man "Tag für Tag dafür arbeitet".
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Und wie viel Arbeit seinem Nachfolger, dessen Mitarbeitern, seinen Zuhörern ? politischen Schwergewichten aus der Duma, dem Senat und den Regionen ?, aber auch ihm selber, dem Wunschkandidaten Medwedews für das Amt des Ministerpräsidenten, brachte Putin in seiner "Entwicklungsstrategie bis ins Jahr 2020" auch klar zum Ausdruck.

Bildungsoffensive für die menschliche Ressource

Bis zum Jahr 2020 soll Russlands Wirtschaft nicht mehr nur von Gas und Öl abhängig sein. Vielmehr soll zukünftig in die "menschlichen Ressourcen" investiert werden, damit Russland zu einem Hochtechnologiestandort und einem der wichtigsten globalen Finanzzentren wird. Wenn das Land dies nicht tut, dann "wird Russland hinter den Weltwirtschaftmächten hinterherhinken, ja könnte sogar seine Großmachtrolle verlieren", mahnte Putin an. Und wie diese Strukturwandel innerhalb der russischen Wirtschaft realisiert werden soll, sagte Putin auch gleich ? mit einer Bildungsoffensive und Stärkung der russischen Wissenschaft.

Nicht leer soll auch die "menschliche Ressource" ausgehen. Die Arbeitsproduktivität der Russen soll zwar zukünftig um ein Vierfaches anwachsen, doch sie sollen auch teilhaben dürfen an den wirtschaftlichen Erfolgen. Bis 2020 sollen 60 bis 70 Prozent der russischen Bevölkerung der Mittelschicht angehören, kündigte Putin vor dem Staatsrat an. Bis dahin soll diese neu entstandene Mittelschicht auch ein reformiertes Steuersystem genießen dürfen.

Doch um dieses Ziel zu erreichen, muss sich noch einiges ändern im flächenmäßig größten Land der Erde. Dies weiß Putin und nennt die Übel auch beim Namen ? und übt dabei auch so etwas wie Selbstkritik. So prangerte ausgerechnet der Präsident, der in Russland eine straffe Zentralgewalt nach sowjetischem Muster wieder belebte ([local] Die Wiedergeburt der Sowjetunion), den Zentralismus an. "Der Staatsapparat ist bürokratisiert, korrumpiert und nicht effizient genug. Das Hauptproblem ist der Zentralismus", sagte Putin im Georgijev-Saal des Kreml.

Russisches Tandem als Führungsspitze

An diesem Tag war dem letzten Zweifler in Russland klar, dass es Putin ernst meint mit seiner [extern] Ankündigung, unter Dimitrij Medwedew auch als Ministerpräsident dienen zu wollen. Ein Amt, welches nach Putins Meinung ihm genügend Handlungsspielraum gibt. "Die höchste Exekutivmacht gehört der Regierung", [extern] sagte Putin auf seiner letzten Jahrespressekonferenz als Präsident, knapp eine Woche nach seinem Auftritt vor dem Staatsrat. "Die Verfassung bietet überaus große Möglichkeiten", sagte er weiter und [extern] zerstreute auch Bedenken um zukünftig mögliche Kompetenzgerangel zwischen Medwedew und ihm. "Ich kann ihnen versichern, dass es hier keine Probleme geben wird."

Von der Richtigkeit dieser Ankündigung konnte sich der russische Wähler schon während des Wahlkampfs vergewissern. "Wir entscheiden gemeinsam", stand auf Medwedews Wahlplakaten, auf denen auch Putin zu sehen war, mit einem fast schon väterlichen Blick auf seinen Nachfolger schauend. Und auch der gemeinsame Auftritt auf dem Roten Platz nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses, als sich Medwedew und Putin von der kremltreuen Jugendorganisation [extern] Nashi feiern ließen, zeigte, dass Russland keinen neuen Präsidenten, sondern ein Tandem gewählt hat, welches von Putin gelenkt wird.

Und als solch ein Tandem treten die beiden "Präsidenten" jetzt auch auf. So auch am 11. März, als sie sich mit den Vorsitzenden der in der Duma vertretenen Parteien [extern] trafen. Natürlich war Putins "Entwicklungsstrategie bis ins Jahr 2020" das wichtigste Thema bei diesem Zusammentreffen mit Grizlov, Schirinowski, Sjuganow und Co. Putin forderte diese auf, eigene Initiativen und Vorschläge zu erarbeiten, um die Wirtschaft und den Staat effektiver zu machen ? und dabei auch gegen das größte Übel der russischen Bürokratie vorzugehen, nämlich die Korruption. Und ein rabiates Mittel gegen jegliche Art von Bestechung hätte Putin auch schon parat: "Es wäre gut, wenn man die Hand die nach dem Geld greift, wie im Mittelalter abhaken würde." Solche Sätze sagt nur jemand, der in Russland politisch noch viel bewegen will.

Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27517/1.html  

01.04.08 18:38
3

15130 Postings, 7305 Tage Pate100Märchenhafter Reichtum

Und wem haben die das zu verdanken? Richtig Putin!

Teil2 unter http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,544329,00.html

Märchenhafter Reichtum

Von Alexander Jung, Matthias Schepp und Benjamin Triebe

Mit den Milliarden aus dem Rohstoffgeschäft drängen russische Unternehmen auf den deutschen Markt. Sie kaufen Beteiligungen an Kosmetikfirmen, Modehäusern, Touristikkonzernen oder, wie zuletzt, an Ostseewerften. Was wollen die Investoren: bloß Rendite oder politischen Einfluss?

Mit allem hatte Harald Ruschel, Betriebsrat bei der Aker-Werft in Rostock-Warnemünde, gerechnet: mit Pfiffen, mit Tränen, mit Buhrufen. Nur nicht damit, dass die 450 Arbeiter der Frühschicht, die sich am vergangenen Mittwoch in einer Werkhalle eingefunden hatten, applaudieren würden, als der Werften-Chef Tom Einertsen zu ihnen sprach. Bei solch einer Nachricht.

 


Einertsen teilte der Belegschaft mit, dass die norwegische Aker Yards die Mehrheit an den Werften in Warnemünde und Wismar an russische Investoren verkauft habe, an einen Fonds namens FLC West. Bei Personal, Gehalt und Sozialleistungen werde es aber keine Abstriche geben, so der Werften-Boss, das hätten die neuen Herren aus Moskau versprochen.

"Man glaubt fast gar nicht, dass es so gut ablaufen soll", kommentiert der Betriebsrat Ruschel die Erleichterung unter den Kollegen. Sie haben seit der Wende schon so viele Eigentümer gesehen, so oft wurden ihre Erwartungen enttäuscht.

Diesmal aber können die Arbeiter einigermaßen gelassen in die Zukunft schauen. Die Auftragsbücher sind auf Jahre prall gefüllt, in drei Schichten wird hier rund um die Uhr geschweißt, gebohrt, gehämmert. Im Dock sind sie gerade dabei, das Heck eines Frachters mit Aufbauten zu bestücken. Sind Mittelschiff und Bug montiert, wird ein Objekt von 170 Metern Länge entstehen, das 1700 Container fasst. Um solche Transporter für die globalisierte Welt reißen sich die Reeder.

So begehrt sind die Schiffe, dass sich die russischen Investoren nicht mehr damit begnügen, bloß ein paar davon zu kaufen - sie wollen gleich die ganze Werft. Rund 292 Millionen Euro sind ihnen die beiden Standorte in Warnemünde und Wismar wert, ein stolzer Preis. Aber sie haben es ja.

 

 

Seit Monaten sind Russen in Deutschland unterwegs und kaufen sich in Unternehmen ein. Die Investoren nehmen fast jede Branche ins Visier: Sie beteiligen sich an Kosmetikfirmen und Modehäusern, an Baubetrieben und Touristikkonzernen. Das russische Finanzinstitut Sberbank soll sich kürzlich sogar Teile der zum Verkauf stehenden Dresdner Bank angeschaut haben. Der Werften-Deal ist nur das jüngste Beispiel für die Einkaufstour, die sie quer durch die deutsche Unternehmenslandschaft führt. Zu Hause finden sie kaum lohnende Objekte. Also drängen sie ins Ausland, gern auch nach Deutschland. Der Rubel rollt - gen Westen.

Die Zahl der Fälle, in denen russische Unternehmen bei ausländischen Firmen eingestiegen sind, ist seit 2001 erheblich gestiegen. Damals lag das Beteiligungsvolumen noch bei 500 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr dürfte es auf etwa 24 Milliarden Dollar angestiegen sein.

Zwar investieren noch immer deutsche Firmen mehr in Russland als russische Unternehmen in Deutschland: Fahrzeughersteller wie Volkswagen oder BMW bauen Produktionsstätten in Kaluga und Kaliningrad auf, um vom boomenden Automarkt zu profitieren. Doch schon bald dürfte sich der Investitionsstrom wenn schon nicht umkehren so zumindest doch ausgleichen. Das allein hätte vor kurzem noch kaum jemand für möglich gehalten.

Russland - das war das chronisch verschuldete Riesenreich, geplagt von einer schwindsüchtigen Währung: mehr Dritte-Welt-Land als Industrienation, stets abhängig von den Krediten und Bürgschaften des Westens. Diese Zeit scheint eine gefühlte Ewigkeit her zu sein.

Heute präsentiert sich das Land als globale Wirtschaftsmacht, es strotzt vor Dynamik und Kapitalkraft, seine Unternehmensführer sind geschäftstüchtig, selbstbewusst, vor allem: Sie sind wohlhabend. Denn sie besitzen, wonach der Rest der Welt giert und wofür er teuer bezahlt.

Kein anderes Land profitiert so vom Höhenflug an den Rohstoffmärkten: Russland ist die Nummer eins unter den Erdgasexporteuren, neben Saudi-Arabien steht es an der Spitze der weltgrößten Ölförderer. Im Geschäft mit Industriemetallen, mit Stahl oder Nickel, sind gewaltige Konglomerate entstanden, mit märchenhaft reichen Oligarchen an der Spitze.

Inzwischen verfügt Moskau mit seinem Stabilitätsfonds und den dritthöchsten Devisenreserven der Welt über rund 420 Milliarden Euro. Der Staatshaushalt weist seit Jahren Überschüsse auf. "Das Geld ist da, und irgendwo müssen sie es ja anlegen", bemerkt Hans-Henning Schröder, Russlandexperte der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, lakonisch. Mit diesem Luxusproblem haben derzeit viele Nationen zu kämpfen.

 

01.04.08 18:42
1

14775 Postings, 4958 Tage objekt tiefPutin? Ja klar doch

01.04.08 18:55

16758 Postings, 7342 Tage Thomastradamus"und will Russland zum Land mit dem höchsten

Lebensstandard machen".

Hat er auch was zur Verteilung dieses "höchsten Lebensstandards" zu sagen?

Gruß,
T.  
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Gruppenlos glücklich.
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*) außer Tiernahrung

01.04.08 19:17
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1287 Postings, 5608 Tage NavigatorCsagen ist gar nicht notwendig

kann ja schon teilweise besichtigt werden
siehe:
http://de.rian.ru/photolents/20080331/102591470.html

beeindruckend.

besonders wenn man mit "erfolgen" der "supermänner" vergleicht.

4 brd. ? für die größte drogenplantage der welt, ein irrenhaus, ein piratennest,
und 1 mal mafiastan. einfach nur noch lächerlich die. wer braucht sowas.

aber das ist ja noch gar nichts gegen die ganzen fuzzies die mit bombenteppichen,
folterkammern, söldnern, etc. angeblich demokratie und menschrechte einführen.
Und z.b. in internetforen hier noch einen auf den dicken machen.

bankrott aber endgültig.

so long
navigator


 
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