doofer Müntefering...

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eröffnet am: 06.05.05 13:48 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 2
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06.05.05 13:48

18298 Postings, 7353 Tage börsenfüxleindoofer Müntefering...

Beteiligungsfirmen fürchten Eskalation

Von D.Fockenbrock, P.Köhler, R.Landgraf, Handelsblatt

Der Schaden, den SPD-Parteichef Franz Müntefering mit seinem Vergleich von Finanzinvestoren mit Heuschrecken, die über Unternehmen herfallen, sie abgrasen und dann weiterziehen, angerichtet hat, ist groß. Manager von Private-Equity-Firmen in Deutschland fürchten schon ?um Leib und Leben ihrer Familien? weil die ?Debatte außer Kontrolle geraten ist?. Das sagte der Deutschlandrepräsentant eines großen ausländischen Finanzinvestors dem Handelsblatt.


 






 

HB DÜSSELDORF/FRANKFURT/M. In Paris wurde ein deutscher Beteiligungsmanager nach eigenen Aussagen auf einer Veranstaltung mit internationalen Finanzinvestoren auf die Äußerungen Münteferings angesprochen und gefragt, ?ob wir bald mit einem gelben Judenstern in Deutschland herumlaufen müssen?.

Das Ansehen des Investitionsstandorts habe Schaden genommen, erklärt ein anderer Beteiligungsmanager, der in den vergangenen Jahren mehrere Milliarden Euro in Deutschland investiert hat.

John Jetter, Deutschland-Chef der US-Investmentbank JP Morgan Chase, unterstreicht die Bedeutung der Private-Equity-Häuser. ?Die Finanzinvestoren haben in den letzten Jahren einen maßgeblichen Beitrag zur Restrukturierung der heimischen Industrie geleistet.? Viele Unternehmen, die an Wettbewerbsfähigkeit verloren hätten, seien auf Vordermann gebracht worden. Gerresheimer Glas sei dafür ein Beispiel.

Wie bei Gerresheimer handele es sich bei 75 Prozent aller Käufe durch Finanzinvestoren um Abspaltungen, erklärt Freddy Strottmann, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Deloitte & Touche. Von Rosinenpickerei, so einer der öffentlichen Vorwürfe, könne also keine Rede sein. Ehemalige Konzerntöchter profitierten davon, dass sie nicht mehr von ihren Muttergesellschaften stiefmütterlich behandelt würden und nun frei entscheiden könnten.

Nach Ansicht des Hamburger Wirtschaftsprofessors Michael Adams verteidigt Müntefering mit seiner Kritik ausgerechnet die ?ineffizienten Strukturen? deutscher Unternehmen. So könnte nach jüngsten US-Untersuchungen der Börsenwert heimischer Konzerne um ein Drittel höher sein, gäbe es keine paritätische Mitbestimmung. Der Einfluss der Arbeitnehmer auf die Unternehmensführung blockiere oft die notwendige Anpassung an den Weltmarkt.

Laut Bankchef Jetter ist es ungeschickt, ausgerechnet ausländische Investoren zu verprellen. Denn gerade die seien zurzeit positiver für den Standort Deutschland gestimmt als inländische Unternehmen und investierten deshalb auch mehr.

Zu den großen Namen unter den ausländischen Adressen zählen Kohlberg, Kravis & Roberts (KKR), Apax, Carlyle, BC Partners, Advent, CVC, Permira, Saban Capital, Investcorp und Blackstone, die auch die SPD in ihrem Argumentationspapier über ?Marktradikalismus statt sozialer Marktwirtschaft? der Beteiligungsgesellschaften auflistet. Als einziges deutsches Haus von Rang gilt in der Branche Allianz Capital Partners, eine Tochter des Münchener Finanzdienstleisters

füx  

06.05.05 14:04
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4428 Postings, 6701 Tage Major TomJehova! Jehova! Jehova! Man nehme: Heuschrecken

Dienstag, 3. Mai 2005
Nicht alle sind koscher
Man nehme: Heuschrecken

von Ulrich W. Sahm

Man nehme zwei Kilo Heuschrecken, erhitze den Ofen, und wenn er heiß ist, schalte man ihn wieder aus. Legen Sie die Heuschrecken in den heißen Ofen und lassen sie einen halben Tag drin. Nehmen Sie die Heuschrecken aus dem Ofen raus und trocknen Sie sie einen ganzen Tag an der Sonne. Ehe Sie die Heuschrecken essen, sollten Sie den Kopf, die Beine und die Flügel entfernen. Zwei Kilo Heuschrecken reichen für vier Personen.

(Entnommen aus einem jemenitisch-jüdischen Kochbuch "Jemenite & Sabra Cooking". Allerdings sind nicht alle Heuschrecken koscher.)

In Afrika, Mittelamerika, Südamerika, Australien und Asien stehen Insekten auf dem Speiseplan. Ganz gleich ob gezüchtete (bitte nur aus Zucht verspeisen) Heuschrecken, Grashüpfer, Maikäfer, Ameisen, Raupen, Mehlwürmer usw., sie alle sind hervorragende Proteinlieferanten und geröstet ein Genuss für diejenigen, die solches mögen.

Neulingen sei gesagt, dass nur selten der Kopf, meist nur der Hinterleib verspeist wird. Beine und Flügel sind stets Abfall. - In Teilen Amerikas und Asiens werden Grashüpfer, Grillen, Heuschrecken etc. geröstet und über Salate gestreut. Oder zerstoßen und zu Brei oder Keksen verarbeitet. Getrocknet und gesalzen aßen sie bereits die US-Indianer. Mexiko exportiert "Guanos" in Dosen, was übersetzt "Würmer" bedeutet, tatsächlich jedoch aus Raupen, Maden oder Larven besteht.

In Südostasien sind die "großen Wasserkäfer", genannt "Mangda", lebendig verspeist ein Snack. Kalifornier lieben ihre lebendigen, nur kurz abgespülten Mehlwürmer. In Mexiko werden gegrillte Ameiseneier sowie Ameisenlarven gegessen. Die Kolumbianer mögen getoastete Blattschneiderameisen, welche nach Speck schmecken. Im Kongo und in Fernost mag man ausgebackene Bienenlarven, welche man karamellisiert. Im Amazonas und Zentralafrika stehen Raupen am Speisezettel. Der japanische Kaiser Hirohito liebte Zikaden und Wespen welche er gebraten mit Reis, Zucker und Sojasauce genoss. (Quelle: www.kirchenweb.de)

Bei einer bekannten deutschen Firma für Fertigsuppen gibt es auch noch ein südafrikanisches Rezept für frittierte Wanderheuschrecken. Denen sollten die Flügel noch im tiefgefrorenen Zustand ausgerissen werden, weil sonst zuviel Heuschreckenfleisch abgeht. Sie sollten aufgetaut in einer Panade gewälzt werden, wobei sich Sesam besonders eignet, oder in eine Marinade gelegt werden aus Honig, Maizena-Mehl und Chillisauce. Dann in heißem Öl frittieren.

Übrigens, nicht vergessen, die Füße abzureißen - die schmecken holzig.

Die Homepage des Suppentüten-Herstellers übernimmt übrigens keine Garantie für die Verträglichkeit der dargebotenen Rezepte, vielleicht, weil sich noch kein Investor gefunden hat, Heuschrecken als Schnellkost in Tütenform für Deutschland zu produzieren.

Quelle: http://www.n-tv.de/527262.html

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Na dann: Guten Appetit!

Ciao!

PS Zitat: "In Paris wurde ein deutscher Beteiligungsmanager nach eigenen Aussagen auf einer Veranstaltung mit internationalen Finanzinvestoren auf die Äußerungen Münteferings angesprochen und gefragt, 'ob wir bald mit einem gelben Judenstern in Deutschland herumlaufen müssen'." Zitat Ende.

Dazu möchte ich nur eine Frage stellen: Was ist Übertreibung, was ist Hysterie? Langsam drehen hier einige am Rad, aber gewaltig!


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Aber: Qui suo iure utitur, nemini facit iniuriam!
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"Guatln"
 

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