Zentralrat der Juden wieder mal...

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neuester Beitrag: 10.04.06 16:41
eröffnet am: 09.04.06 08:49 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 19
neuester Beitrag: 10.04.06 16:41 von: Müder Joe Leser gesamt: 725
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bewertet mit 5 Sternen

09.04.06 08:49
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18298 Postings, 7558 Tage börsenfüxleinZentralrat der Juden wieder mal...

Ahmadinedschad darf kommen
Rüge vom Zentralrat an Schäuble

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die Äußerungen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble als skandalös bezeichnet, wonach Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad trotz seiner israel-feindlichen Aussagen zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Deutschland kommen könne.

"Wenn das die Methode ist, mit der der Bundesinnenminister zukünftig mit Holocaust-Leugnern und Rassisten umgeht, dann können sich die Irvings und Mahlers entspannt zurücklegen", hieß es in einer Erklärung des Zentralrat-Generalsekretärs Stephan J. Kramer am Samstagabend. Schäubles setze die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung im Kampf gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit aufs Spiel. "Offensichtlich gelten Wirtschaftsinteressen mehr als die Grundwerte der Verfassung und die Lehren aus der dunkelsten Geschichte Deutschlands." Kramer sagte Reuters, sollte Ahmadinedschad nach Deutschland kommen, müssten deutsche Gesetze auf ihn Anwendung finden.

Schäuble hatte am Samstag bei einer Veranstaltung des Deutschen Fußballbundes mit Blick auf Ahmadinedschad gesagt: "Er kann natürlich zu den Spielen kommen. Mein Rat ist, wir sollten gute Gastgeber sein." Ein Besuch werde aber nicht einfach sein, weil Ahmadinedschad "Sachen gesagt hat, die man nicht akzeptieren kann". "Ich werde ihn auf seine Äußerungen ansprechen", hatte Schäuble hinzugefügt.

Ahmadinedschad hat mehrfach den Massenmord an Millionen Juden durch deutsche Nationalsozialisten geleugnet. In Deutschland wird dies mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Zudem hatte er erklärt, Israel müsse von der Landkarte verschwinden. Der iranische Fußballverband hatte jüngst erklärt, ein Besuch Ahmadinedschads in Deutschland zur Unterstützung der iranischen Fußball-Nationalmannschaft sei sehr wahrscheinlich.

"Der Bundesinnenminister widerspricht mit seiner indirekten Einladung der erfreulich harten Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier", erklärte Kramer. Diese hätten Ahmadinendschads Äußerungen bisher scharf verurteilt. Der iranische Präsident erfülle ohne Zweifel mit seinen öffentlichen Äußerungen zur Leugnung des Holocausts und der Vernichtung des Staates Israel die Tatbestände des Paragraphen 130 des Strafgesetzbuches. Schäuble müsse sich fragen lassen, ob es für ihn ein Zweiklassen-Strafrecht gebe.


 

09.04.06 09:24
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18298 Postings, 7558 Tage börsenfüxleinbestimmt jetzt künftig der

Zentralrat der Juden wer nach Deutschland kommen darf/kann ?

LOL

füx  

09.04.06 09:28
5

36845 Postings, 6648 Tage TaliskerSteht da irgendwo,

dass sie es bestimmen (wollen)?
Sie kritisieren die Entscheidung/Aussage von Herrn Schäuble. Ist aber auch böse von denen, dass sie eine Meinung haben.
Gruß
Talisker  

09.04.06 10:25

478 Postings, 5744 Tage bobbycarWenn sich demnächst schon fast die ganze Welt

mal ganz ungezwungen auf deutschem Boden trifft, dann sollte man die sich daraus ergebenen Chanchen auch nutzen. Also ich stell mir das so vor:

Friedmann bittet den Ahmadinedschad zum gemütlichen Plausch auf sein TV-Sofa. Hart und kontrovers, aber fair und weltoffen, löst man so die Nahost-Problematik. Nach getaner Arbeit ist man sich schon ein Stück näher gekommen, nascht anschließend gemeinsam eine Line frischer Importware unser neu gewonnenen Freunde aus Afghanistan, besucht als Pflichtveranstaltung medienwirksam ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft und gegen abend präsentiert Friedmann dem Ahmadinedschad die osteuropäischen Vorzüge der Globalisierung. Und ehe man sich versieht, liegen sich vormals Wildfremde in den Armen.

Das mag weltfremd klingen, doch könnte man sich auch fragen, wann soll eine Aussenstelle des Mossad jemals wieder so dicht an den iranischen Präsidenten heran kommen?  

09.04.06 10:38
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51341 Postings, 7832 Tage eckiBörsenfüxlein gestattet Meinungen anderer nur,

wenn es seine eigene ist?

Denkt alle gefälligst das gleiche wie ich, sonst gibts aufs Maul drauf?

Quasi direkt ab von einer Steinigung an den Flugplatz nach Deutschland und dann den roten Teppich ausrollen. Wäre es so recht, Börsenfüxlein?

Grüße
ecki  

09.04.06 15:58

18298 Postings, 7558 Tage börsenfüxlein@ecki

nö...so wäre es nicht recht und das hab ich auch nicht geschrieben...

füx  

09.04.06 19:38

2683 Postings, 6643 Tage Müder JoeWas mich wundert, ist nur eine Kleinigkeit ...

und diese Kleinigkeit sieht folgendermaßen aus (immerhin haben wir ja jetzt politische Bildung durch das Fernsehen dank 60 Jahre Weltkriegsende): sowohl Amis als auch Engländer als auch der Rest der Welt wußte über den Holocaust Bescheid, aber anstatt KZ's zu bombardieren, wurden deutsche Städte bombardiert.

Da wird es einem ganz komisch im Magen, wie kurz vor dem Erbrechen: kann es sein, daß niemand auf dieser Welt die Juden haben will? Und daß sich alle vor Freude in die Hände gerieben haben, weil Hitler den Job erledigt hat, den jeder in seinem gottverdammten perversen Schädel hatte?

Ich denke schon, daß es so war, und die Israelis wissen das auch: keiner wollte sie haben, nur Feinde, wohin man sieht. Und wen haben sie, den man unbenommen kritisieren darf? Nur die Deutschen.

Wobei die Tommys und die Amis eigentlich die genauso großen Schweine sind, die hätten das stoppen können.

Aber jetzt regen wir uns nicht auf: solange die deutsche Politik immerhin eine Außenwirkung zeigt (und wenn es nur bei Friedmann ist), dann sind wir ja noch nicht vergessen und stehen in der Bedeutung der wichtigsten Nationen dieser Welt gleich hinter Burundi und Irland (Irland hat immerhin U2, wir haben nur den Ksafer Naidu).  

09.04.06 19:46
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95441 Postings, 7632 Tage Happy EndStoiber wieder mal...

SPIEGEL ONLINE - 08. April 2006, 15:17
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,410539,00.html

Fußball-WM
 
Stoiber erklärt Ahmadinedschad zur unerwünschten Person

Irans Präsident Ahmadinedschad erwägt einen Besuch der Fußball-WM in Deutschland. Bayerns Ministerpräsident Stoiber kündigte an, dies werde auf Protest stoßen. Innenminister Schäuble sagte, Ahmadinedschad könne zur WM kommen wie jedes andere Staatsoberhaupt. Aber auch er sieht Probleme.

Bad Boll/Kloster Banz - "Der Repräsentant eines Landes, der gegenüber dem jüdischen Staat zu solchen Tiraden greift und den Holocaust bestreitet, dass ein solcher Präsident in unserem Land nicht gerade begeistert empfangen wird, versteht sich von selbst," sagte der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber im fränkischen Kloster Banz. Solche Leute "werden bei uns auf sehr viele Proteste stoßen", sagte er weiter. Der iranische Staatschef Mahmud Ahmadinedschad hatte den Holocaust als Märchen bezeichnet und gefordert, Israel von der Landkarte zu radieren.

REUTERSAhmadinedschad: "Es wird nicht einfach sein"
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble sieht Probleme, falls der iranische Staatspräsident tatsächlich im Sommer zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Deutschland kommen sollte, an der auch die iranische Nationalelf teilnehmen wird. "Es wird nicht einfach sein", sagte der CDU-Politiker in Bad Boll bei einem DFB-Symposium. Man werde den iranischen Politiker auf einige sein Äußerungen in der Vergangenheit ansprechen müssen.

"Wir sollten es besser machen und gute Gastgeber sein", sagte Schäuble. Grundsätzlich könne Ahmadinedschad natürlich wie jedes andere Staatsoberhaupt zur WM kommen. Er erklärte, dass es zu einem möglichen Besuch des Staatspräsidenten bereits Gespräche mit dem Iran auf diplomatischer Ebene gebe.

Schäubles Äßerungen, wonach Ahmadinedschad trotz seiner israel-feindlichen Bemerkungen nach Deutschland kommen könne, sorgten beim Zentralrat der Juden in Deutschland für massive Kritik. "Wenn das die Methode ist, mit der der Bundesinnenminister zukünftig mit Holocaust-Leugnern und Rassisten umgeht, dann können sich die Irvings und Mahlers entspannt zurücklegen", hieß es in einer Erklärung des Zentralrat-Generalsekretärs Stephan J. Kramer. "Der Bundesinnenminister widerspricht mit seiner indirekten Einladung der erfreulich harten Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier", erklärte Kramer. Der iranische Präsident erfülle ohne Zweifel mit seinen öffentlichen Äußerungen zur Leugnung des Holocausts und der Vernichtung des Staates Israel die Tatbestände des Paragraphen 130 des Strafgesetzbuches. Schäuble müsse sich fragen lassen, ob es für ihn ein Zweiklassen-Strafrecht gebe.

Schäuble hatte außerdem erneut gesagt, dass die iranische Mannschaft "unter Sicherheitsgesichtspunkten ein Sorgenkind ist". Schäuble rechnet mit einer Grundgesetzänderung zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren noch in dieser Legislaturperiode. Dabei werde es darum gehen, wie die neue Bedrohungslage nach dem 11. September 2001 mit dem Verteidigungsbegriff des Grundgesetzes in einer vernünftigen Weise in Übereinstimmung gebracht werden könne, sagte der CDU-Politiker in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". "Verteidigung mit militärischen Mitteln muss auch möglich werden gegen Angriffe, selbst wenn diese nicht von staatlichen Truppen geführt werden, aber die Qualität von kriegerischen Angriffen haben."

Schäuble setzt sich seit Jahren für eine Grundgesetzänderung zum Bundeswehreinsatz im Inneren ein. Die SPD ist dagegen. Allerdings muss sich die große Koalition entscheiden, wie sie mit dem vor dem Bundesverfassungsgericht gescheiterten Luftsicherheitsgesetz umgeht, das den Abschuss von Flugzeugen im äußersten Notfall erlaubt hätte.

Die Karlsruher Richter hatten darauf verwiesen, dass man Menschenleben nicht gegeneinander abwägen könne. "Die Politik muss an einem neuen Weg arbeiten", sagte Schäuble dazu und plädierte für die Einbeziehung des Kriegsvölkerrechts in die weiteren Überlegungen. "Im Kriegsvölkerrecht gilt ja das geschilderte Abwägungsverbot nicht, dort gilt das Verhältnismäßigkeitsprinzip." Im Verteidigungsfall müsse es die Abwägung von Leben gegen Leben geben können.

asc/AP

 

09.04.06 19:54
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2683 Postings, 6643 Tage Müder JoeAha, werden jetzt wieder die Reaktionen

ausgelotet, ehe man zu der Meinung kommt, die man eigentlich schon immer hatte, aber vermutlich im Vorfeld falsch verstanden wurde?

Cooler Ansatz, funktioniert offenbar immer noch.

Früher wars ja bei Stoiber so, daß er für etwas war und der Waigel dagegen, oder umgekehrt. Damit hat die CSU immer alle Positionen besetzt.

Dann, Himmelnochmal, war der Waigel weg.

Dann mußte der Stoiber HEUTE für etwas sein, und MORGEN dagegen. Das hat ihm aber auf Dauer keiner wirklich abgekauft, außer meine Großtante in Hallbergmoos.

Jetzt ist endlich wieder gepflegte und verständliche Politikkultur eingekehrt im CDU/CSU-Sumpf, frei nach dem Motto: das haben wir ja schon immer so gesagt (wer auch immer).

Alle Kröten sind willkommen.  

09.04.06 20:00
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129861 Postings, 6587 Tage kiiwiisagt einfach:"wo Stoiber recht hat, hat er recht."

...kriegt Ihr aber nicht über Euch, häbbi joe, gelle...!?

MfG
kiiwii  

09.04.06 20:17

2683 Postings, 6643 Tage Müder Joe@kiiwii: hab ich doch gesagt:

der Mann hat immer Recht ... irgendwie ... weil er immer alles quatscht und das Gegenteil davon und neuerdings sogar in den dreidimensionalen Raum vorgestoßen ist. Das heißt: er kann nicht nur etwas behaupten, und morgen das Gegenteil davon, sondern übermorgen auch noch die Synthese des gegenteiligen ursprünglichen.

Kleines Stoiber-Beispiel:


"Äh ... äh ... äh ... wir sind dafür, daß unsere Bundeswehrstandorte erhalten bleiben in Bayern."


The day after:

"Äh ... äh ... äh ... wir müssen weniger ... äh ... für Ritterrüstungen, Mampfflugzeuge und Marinetaucher am Chiemsee ausgeben und das Geld in ... äh, wie hieß das nochmal ... in Bildung ausgeben."

The day after the day after (die aristotelische Synopsis):

"Äh ... Bildung ensteht dort, wo sie gebraucht wird: nämlich an den Bundeswehrstandorten am Boden des Chiemsees: dort schicken wir alle Ausländer hin, und wenn sie dann Deutsch sprechen, dürfen sie unsere Kasernen wieder aufbauen."


Das ist das einzigartige, durch nichts zu ersetzende Stoiber-Universum.

Ich hoffe, der Mann bleibt uns lange erhalten, ich habe sonst nichts mehr zu lachen.  

09.04.06 20:19
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95441 Postings, 7632 Tage Happy End@kiiwii

Warum sollte ich sagen, dass Stoiber Recht hat?
Nur weil er deiner Meinung nach Recht hat???  

09.04.06 22:09

10041 Postings, 7104 Tage BeMiHolocaust-Leugnung steht in Deutschld unter Strafe

Wird Irans Präsident bei WM-Besuch verhaftet?

Holocaust-Leugnung steht in Deutschland unter Strafe

<!-- If a picture exists for the article display it here -->
Irans Staatspräsident Ahmadinedschad
Foto: AP
<!-- End of table for picture -->

Bad Boll - Ein möglicher Besuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadi-Nedschad bei den WM-Spielen seiner Mannschaft hat einen heftigen Streit ausgelöst. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte erklärt, Ahmadi-Nedschad sei willkommen in Deutschland. Der Zentralrat der Juden in Deutschland reagierte entsetzt.

"Wenn das die Methode ist, mit der der Bundesinnenminister zukünftig mit Holocaust-Leugnern und Rassisten umgeht, dann können sich die Irvings und Mahlers entspannt zurücklehnen", erklärte der Generalsekretär des Zentralrates, Stephan Kramer. Der Buchautor David Irving war im Februar von einem Wiener Gericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er den Mord an sechs Millionen Juden geleugnet hatte. Der Anwalt und NPD-Mitglied Horst Mahler war an der Verteidigung von angeklagten Holocaust-Leugnern in Deutschland beteiligt. Der iranische Präsident hatte in den vergangenen Monaten den Holocaust mehrfach als "Märchen" bezeichnet. In Deutschland wird dies mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft. Kramer forderte, die deutschen Gesetze müßten gegebenenfalls auch auf Ahmadi-Nedschad angewandt werden.

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Innenminister Schäuble hatte zuvor bei einer Veranstaltung des Deutschen Fußballbundes in Bad Boll gesagt: "Er (Ahmadi-Nedschad) kann natürlich zu den Spielen kommen. Mein Rat ist, wir sollten gute Gastgeber sein." Der Minister hatte allerdings mit Blick auf anti-israelische Äußerungen des Politikers angemerkt: "Es wird nicht ganz einfach sein, weil er Sachen gesagt hat, die man nicht akzeptieren kann."

Der Chef des iranischen Fußballverbandes, Mohammed Ali Dadkan, hatte in der vergangenen Woche erklärt, ein Besuch Ahmadinedschads zur Unterstützung von Irans Nationalmannschaft sei wahrscheinlich. Das Außenministerium in Teheran erklärte, es gebe keine Planungen.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) wies darauf hin, daß Ahmadi-Nedschad mit Protesten rechnen müsse. "Daß der Repräsentant eines Landes, das gegenüber dem jüdischen Staat zu solchen Tiraden greift und den Holocaust bestreitet, in unserem Land nicht gerade begeistert empfangen wird, versteht sich von selbst", sagte Stoiber am Rande einer CSU-Klausurtagung. rtr


Artikel erschienen am Mo, 10. April 2006

http://www.welt.de/data/2006/04/10/872486.html

 

09.04.06 22:47

129861 Postings, 6587 Tage kiiwii...Deiner Meinung nach nicht ???

...wär ja mal interessant zu erfahren

MfG
kiiwii  

09.04.06 22:58

10041 Postings, 7104 Tage BeMiMeine Meinung, lieber kiiwii,

ist unerheblich.
Zum anderen besteht noch kein Handlungsbedarf.
Vielleicht kommt er ja gar nicht.
Warum sich schon jetzt ereifern?

Eigentlich wollte ich nur darauf aufmerksam machen,
daß die Holocaust-Leugnung in Deutschland unter
Strafe steht.

Viele Grüße
B.
 

09.04.06 23:09

129861 Postings, 6587 Tage kiiwiisry, lieber BeMi, bezog sich auf #12

...aber Dein Hinweis ist durchaus angebracht.
Es gab schon welche, die Besuche aus Angst, verhaftet zu werden, unterlassen haben.

MfG
kiiwii  

09.04.06 23:21

687 Postings, 6035 Tage EulenspiegelMöglicherweise

lässt sich auf diese Weise das iranische Atomprogramm ohne Kriegseinwirkung stoppen. Der Mosssad hat bestimmt eine Idee.  

10.04.06 07:52
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Politiker protestieren gegen Einreise Ahmadinedschads

Er soll "gefälligst zu Hause bleiben", "ein Antisemit übelster Sorte": Die mögliche Einreise des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zur Fußball-Weltmeisterschaft stößt auf immer schärferen Protest deutscher Politiker.


Berlin - "Herr Ahmadinedschad soll gefälligst zu Hause bleiben!", forderte der SPD-Außenexperte Hans-Ulrich Klose in der "Bild"-Zeitung. Auch der CSU-Abgeordnete Eduard Lintner bezog Stellung gegen eine mögliche Einreise des iranischen Präsidenten: "Es wäre mir lieber, er kommt nicht."



AFP
Fußballfreund Ahmadinedschad: "Es wäre mir lieber, er kommt nicht"
Die ablehnende Haltung gegen eine Einreise von Mahmud Ahmadinedschad, der mit seinem Atomprogramm die internationale Gemeinschaft provoziert, zieht sich in Deutschland durch sämtliche Parteien. Der FDP-Innenexperte Max Stadler sagte der Berliner "Tageszeitung", Ahmadinedschad sei natürlich nicht willkommen. "Ihm die Einreise zu verweigern, sei jedoch unangemessen", fügte er hinzu. Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy nannte den iranischen Präsidenten einen "Antisemiten übelster Sorte". Es gebe allerdings keine rechtliche Möglichkeit, ihm die Einreise zu verweigern. Grünen-Fraktionsvize Christian Ströbele sagte: "Die Bundesregierung sollte ihm signalisieren, dass er hier nicht willkommen ist."

Die Bundesregierung will bislang Spekulationen über die mögliche Einreise des umstrittenen iranischen Präsidenten ur Fußball-Weltmeisterschaft nach Deutschland nicht kommentieren. Vize-Regierungssprecher Thomas Steg sagte vergangenen Freitag in Berlin, er habe entsprechende Meldungen "zur Kenntnis genommen", könne aber derzeit nicht einschätzen, ob Ahmadinedschad sich wirklich mit dem Gedanken trage, nach Deutschland zu kommen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte lediglich, Staats- und Regierungschefs benötigten für die Einreise nach Deutschland kein Visum.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte am Wochenende erklärt, dass zu einem möglichen Besuch Ahmadinedschads bereits diplomatische Gespräche mit dem Iran liefen und erklärt, dass der Präsident grundsätzlich wie jedes andere Staatsoberhaupt kommen könne.

Das iranische Außenministerium hatte gestern deutlich gemacht, dass bisher keine Visite Ahmadinedschads beim ersten Spiel der iranischen Mannschaft am 11. Juni gegen Mexiko geplant ist. Zuvor hatte jedoch ein iranischer Fußballfunktionär angedeutet, dass Ahmadinedschad Fußball-Fan sei und möglicherweise zur WM anreise.

Exil-Iraner drohen derweil mit Massenprotesten in Deutschland, sollte Ahmadinedschad zur WM kommen. Mahmoud Rafi, Vorstand der "Liga zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran" , sagte der "Tageszeitung": "Wir fordern, dass er wegen der Leugnung des Holocausts vor Gericht gestellt wird." Es werde "riesige Demonstrationen" gegen ihn geben!"

 

10.04.06 16:41

2683 Postings, 6643 Tage Müder JoeIch weiß nicht, welche Grütze die Politiker im

Kopf haben, aber es kann nur die verbliebene, unverdaute Steckrübengrütze aus der Hungerszeit nach dem 2. Weltkrieg sein.

Ich würde alle Araber einladen zur WM, alle Iranis, alle Syrer, alle saudische Prinzen und Palästinenser. Was wäre eine höhere Sicherheitsstufe als der Umstand, daß genau die Leute, die Anschläge veranlassen, dorthin einzuladen, wo sie evtl. geplant sind?

Ich empfehle einen Mix aus mindestens einem hochrangigen Hamas-Vertreter, einem Saudi-Scheich und 50 Palästinensern pro Spiel und Stadion in den VIP-Lounges.

Darüber hinaus soll der König von Jordanien bei JEDEM Spiel dabei sein.

Selbstredend bekommt der zugereiste Harem Luxusunterkünfte in den teuersten Hotels, bewacht von der härtesten Sicherheitstruppe der Welt: dem MOSSAD.

Das wäre ne salomonische Lösung.  

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