Wirtschaftsweise loben Rot-Grün

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neuester Beitrag: 12.11.03 18:52
eröffnet am: 12.11.03 16:59 von: Nassie Anzahl Beiträge: 2
neuester Beitrag: 12.11.03 18:52 von: Karlchen_I Leser gesamt: 189
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12.11.03 16:59

16003 Postings, 7245 Tage NassieWirtschaftsweise loben Rot-Grün

Wirtschaftsweise loben rot-grüne Reformpolitik


Die fünf Wirtschaftsweisen haben die Bundesregierung für ihren Reformeifer vor allem auf dem Arbeitsmarkt gelobt, zugleich aber für ihr "steuerpolitisches Chaos" gerügt. Letzteres sei "Gift für einen robusten Aufschwung aus eigener Kraft", heißt es im Jahresgutachten. Das Wirtschaftswachstum werde nach einer roten Null in diesem Jahr voraussichtlich 1,5 Prozent im kommenden Jahr erreichen, sagen die Experten voraus. Mit der vorgezogenen Steuerreform seien maximal 1,7 Prozent Wachstum drin.

In dem Gutachten heißt es, zwar sei eine abschließende Beurteilung des "deutschen Reformherbstes" noch nicht möglich, doch falle "das Gesamturteil positiv aus". Mit der Agenda 2010 sei ein Reformpaket auf den Weg gebracht, "das mehr ist als nur ein Schritt in die richtige Richtung". Weitere Schritte etwa beim Kündigungsschutz und bei der Arbeitslosenversicherung seien aber nötig. Zur Reform der Krankenversicherung sprach sich das Gremium gegen das Modell einer Bürgerversicherung und für die Einführung einer Kopfprämie aus.

"Die Hoffnungen für das Jahr 2004 richten sich darauf, dass sich der Aufschwung der Weltwirtschaft fortsetzt und der außenwirtschaftliche Funke im kommenden Jahr auf die Binnenwirtschaft überspringt", schreiben die Professoren.

Das Defizit der öffentlichen Haushalte beziffern die Professoren mit 4,1 Prozent in diesem und 3,4 Prozent oder - bei Vorziehen der Steuerreform - 3,6 Prozent im kommenden Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen wird dem Gutachten zufolge in diesem Jahr um 323.000 auf 4,38 Millionen zunehmen und im Jahresdurchschnitt 2004 nochmals leicht um 16.000 ansteigen.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats, der Regensburger Finanzwissenschaftler Wolfgang Wiegard, mahnte angesichts der absehbar dritten Verletzung des EU-Stabilitätspakts im kommenden Jahr durch Deutschland zu schneller Haushaltskonsolidierung. Dafür sei keine konjunkturelle Schönwetterperiode notwendig, und es müsse vor allem bei den Staatsausgaben angesetzt werden. Insgesamt schlugen die Wirtschaftsweisen dafür einen Subventionsabbau im Umfang von mehr als 25 Milliarden Euro vor. Ausdrücklich warnten die Gutachter vor einer "Demontage" des Stabilitätspakts.

Yahoo.de  

12.11.03 18:52

21799 Postings, 7967 Tage Karlchen_IKlar, denn die Regierung macht

die bessere CDU-Politik.

Dabei ist nur ein kleiner Fehler: die Politik ist nicht erfolgreich - im Gegenteil.

Wenn man den Empfehlungen des Sachverständigenrates folgen würde, ginge es mit der Wirtschaft noch mehr in den Keller.  

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