Werden jetzt die Institutionellen gezwungen,

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neuester Beitrag: 06.03.01 11:37
eröffnet am: 06.03.01 11:29 von: Courtage Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 06.03.01 11:37 von: Prinz Leser gesamt: 489
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06.03.01 11:29

4757 Postings, 7464 Tage CourtageWerden jetzt die Institutionellen gezwungen,

in den Markt reinzugehen?
Oder sind sie schon drin?
Gruß  

06.03.01 11:32

21160 Postings, 8064 Tage cap blaubärvor Mai muß was passieren iss Tradition+nuuu

isses höchste Eisenbahn
blaubärgrüsse  

06.03.01 11:32

882 Postings, 7934 Tage gtx1sind gerade dabei

das ist der nächste Schub nach dem Mitte Jänner, aber

ACHTUNG

wird nicht ewig dauern, jetzt hängt es davon ab, ob ein Stimmungsumschwung einsetzt und wieder Geld von ausserhalb in die Fonds und in den Markt fließt.
Sonst ist der Spuck schnell vorbei.

greetings gtx  

06.03.01 11:36

2709 Postings, 7359 Tage brudiniZu diesem bzw. fast diesemThema

stand gestern ein Artikel bei Spiegel Online (http://www.spiegel.de/wirtschaft/maerkte/0,1518,120496,00.html)

I N T E R V I E W   M I T   F O N D S M A N A G E R   S C H O P F

"Bei einigen Anlegern setzt der Verstand aus"

Wie managen Profis die Misere am Neuen Markt? SPIEGEL ONLINE sprach mit Josef Schopf, Fondsmanager des Investmentfonds "Neue Märkte Europa" bei der Deutschen Investment-Trust (DIT) in Frankfurt am Main.

 
© AP

Fondsmanager: Wohin mit dem Bargeld?

SPIEGEL ONLINE: Wie empfinden Sie die Stimmung an den Wachstumsbörsen?
Josef Schopf: Das haben wir uns nicht träumen lassen, dass es mal so schlimm kommt. Die Angst im Markt ist derzeit sehr groß. Das kann schon dazu führen, dass bei einigen Anlegern der Verstand aussetzt.

SPIEGEL ONLINE: Welche Auswirkungen hat das auf Ihren Wachstums-Fonds?

Schopf: Uns bleibt nichts anderes übrig, als jetzt im Segment drin zu bleiben. Der Fonds ist ja speziell auf die wachstumsstarken Unternehmen der europäischen Neuen Märkte zugeschnitten. Wie der Name schon verrät.

SPIEGEL ONLINE: Der derzeitige Bargeldbestand Ihres Fonds beträgt 8,6 Prozent.

Schopf: Ja, das ist zu hoch. Das werden wir in den nächsten Tagen investieren. Eigentlich sind zwischen null und fünf Prozent normal. Bei einem Standardprodukt, wie bei diesem Fonds, könnte man auch mal bis zehn Prozent hochgehen.

SPIEGEL ONLINE: Was machen Sie mit dem Geld?

Schopf: Das werden wir auf 10 bis 20 Titel verteilen. Auf jeden Fall werden wohl wieder Kinowelt Medien, LPKF Laser & Elect, Technotrans und Info Vista dabei sein. Ich glaube aber nicht, dass wir mit diesen 16 Millionen Mark den Bärenmarkt rausreißen werden.

SPIEGEL ONLINE: Stehen die genannten Unternehmen auf der Gewinnerseite?

Schopf: Erfolgreich sind jetzt vor allem die herstellenden Branchen. Ein klassischer Bereich ist zum Beispiel der Hightech-Maschinenbau. Da können die Leute die Produkte noch nachvollziehen. Da gibt es ein reelles Geschäft und eine längere Unternehmensgeschichte. Schwieriger sieht es bei allen Internet-basierten Unternehmen aus, also Serviceprovidern. Eine Sonderstellung nehmen inzwischen einige Software-Unternehmen ein. Wir begeistern uns auch für diese Branche.

SPIEGEL ONLINE: Warum?

Schopf: Nehmen Sie zum Beispiel Parsytec, das ist ein Software-Hersteller für die Oberflächenkontrolle in der Papierindustrie. Die sind in ihrer Nische äußerst erfolgreich und haben auch einen dominanten Marktanteil. Oder auch das Unternehmen Cor Insurance, ein führender Software-Anbieter für die Versicherungsgesellschaften.

SPIEGEL ONLINE: IT-Service und Software nehmen aber mit über 30 Prozent auch den größten Raum in Ihrem Fonds ein.

Schopf: Wenn Sie sich aber die Struktur der Neuen Märkte ansehen, dann sind diese Unternehmen sogar mit über 40 Prozent vertreten. Unser Fonds ist dazu, relativ gesehen, niedriger gewichtet. Eine Umschichtung würde also keinen Sinn machen. Wir verwenden sehr viel Zeit für die Unternehmensauswahl. Und sind damit auch sehr zufrieden.

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SPIEGEL ONLINE: Worauf achten Sie da?

Schopf: Wir achten auf eine gute Marktstellung, gutes Management und überdurchschnittliche Ergebnisse. Enttäuschungen sind zwar auch dabei, aber nichts, was besonders brisant wäre.

SPIEGEL ONLINE: Im Vergleich zum Vorjahr hat der Fonds aber 18,5 Prozent an Wert verloren.

Schopf: Das werden wir ausgleichen. Bis zum Jahresende, da bin ich mir ziemlich sicher, haben wir das aufgeholt. Wir werden sogar ein dickes Plus machen. Für das erste Quartal schaffen wir das nicht mehr. Aber im zweiten Quartal werden wir den Dreh kriegen.

SPIEGEL ONLINE: Wie viel Potenzial sehen Sie da?

Schopf: Schwer zu sagen. Am Markt gibt es jetzt zu viel negative Stimmung. Wir könnten aber auf einen Schlag fünf bis zehn Prozent dazukriegen. Wann das passiert, da können auch wir nur Pfeile werfen.

SPIEGEL ONLINE: Könnte es so weit kommen, dass es den Investmentfonds Neue Märkte Europa gar nicht mehr gibt?

Schopf: Man soll niemals nie sagen. Aber das wäre das Ende der Neuen Märkte. Auf dem Technologiesektor ist in den vergangenen Jahren sehr viel passiert: mobiles Internet, UMTS, Software-Entwicklung. Leider hat sich nicht alles so schnell entwickelt wie erhofft. Wir sprechen hier von Marktkapitalisierungen von 170, 180 Milliarden Euro.

SPIEGEL ONLINE: Wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um in den Markt einzusteigen?

Schopf: Es ist immer sehr schwer antizyklisch zu investieren. Kurzfristige Gewinne sehe ich nicht. Aber für mittel- bis langfristige Investitionen ist die derzeitige Marktlage ein gutes Fundament für eine Wertsteigerung. Auf dem jetzigen Niveau ist das Restrisiko nicht mehr sehr hoch.

Das Interview führte Andrea Löwer
 

06.03.01 11:37

449 Postings, 7957 Tage Prinzder cap will ja auch noch ne Garage kaufen deshalb


muss jetzt was passieren

Gruss

Prinz  

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