Wer wird Ministerpräsident in NRW

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neuester Beitrag: 13.05.05 14:08
eröffnet am: 10.05.05 19:27 von: zombi17 Anzahl Beiträge: 22
neuester Beitrag: 13.05.05 14:08 von: AbsoluterNe. Leser gesamt: 876
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10.05.05 19:27

59073 Postings, 7476 Tage zombi17Wer wird Ministerpräsident in NRW

Wer wird Ministerpräsident in NRW

Jürgen Rüttgers CDU! 65.45% 
Peer Steinbrück SPD! 34.55% 

10.05.05 19:54
1

41983 Postings, 7335 Tage Dr.UdoBroemmeWer ist Jürgen Rüttgers?

Muss man den kennen?


Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.  

10.05.05 19:57
5

4101 Postings, 5927 Tage IDTE2Wer das ist, ist vollkommen egal

gegen einen SPD-Kandidaten würde momentan auch Kermit der Frosch gewinnen...  

10.05.05 20:01

41983 Postings, 7335 Tage Dr.UdoBroemmeStimmt - der ist so schön grün :-)


Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.  

10.05.05 20:06

2692 Postings, 5944 Tage nichtszombi, in welchem jahr?

2100? da lebt rüttgers doch nicht mehr!  

10.05.05 20:11

59073 Postings, 7476 Tage zombi17Mein Zockertipp!

Ich würde eine enge 2 tippen, der Rüttgers ist einfach total blass, dagegen ist Harry aus Holstein ein echter Königstyp.  

10.05.05 20:14

7336 Postings, 6706 Tage 54reabman darf nicht übersehen:

der rüttgers hat ganz indien gegen sich ("lieber kinder statt inder"). bei so viel feinden ist der sieg garantiert.  

10.05.05 20:24

4101 Postings, 5927 Tage IDTE2@reab54

Die 16 Inder die per Greencard reinkamen und noch hier sind reichen aber nicht aus, um negative Stimmung zu verbreiten.

Selbst wenn die wählen dürften und ihr Kreut allesamt bei der SPD machen, wwürden die höchstens 1% hinzugewinnen :-)  

10.05.05 20:27

7336 Postings, 6706 Tage 54reab@idte: bitte richtig lesen. ich habe

behauptet, dass rüttgers garantiert gewinnen wird. das hatte ich auch so gemeint. ich meine meistens das was ich schreibe. der seitenhieb auf diesen spruch sollte das ganze etwas entkrampfen. nächtes mal werde ich

ACHTUNG EIN KARTON

hinzuschreiben.


 


 

10.05.05 20:30

4101 Postings, 5927 Tage IDTE2@54reab

ich hab dich schon verstanden.

Mein posting sollte auch nur auf deinem aufbauen.

Ich verstehe auch spass.  

10.05.05 20:38
1

7336 Postings, 6706 Tage 54reabich dachte, du würdest immer todernst

rumballern

 

10.05.05 20:49

4101 Postings, 5927 Tage IDTE2lol

Siehste mal was man hier manchmal für ein bild von seinem Gegenüber bekommt...

ps Unterlass bitte deine österreichfeindlichen witze

:-)  

(werd ich jetzt häufiger ranstellen, nicht das noch jemand denkt, ich würde Österreich in Schutz nehmen)

 

11.05.05 08:40
1

59073 Postings, 7476 Tage zombi17Wer hat noch nicht, wer will nochmal!

Interview Rüttgers

Ich verspreche nichts"



 
Will nach 39 Jahren sozialdemokratischer Herrschaft an Rhein und Ruhr die SPD bei der Landtagswahl am 22. Mai ablösen: CDU-Oppositionsführer Jürgen Rüttgers. Für den Fall eines Wahlsiegs beabsichtigt der Landes- und Fraktionschef der CDU eine Regierungskoalition mit der FDP. (Foto: ddp)  


Ausschnitt gefällig?

NRZ: Hauptthema im Wahlkampf ist die Arbeitslosigkeit. Was versprechen Sie den Leuten?

Rüttgers: Ich verspreche nichts, denn Politik schafft keine Arbeitsplätze. Aber sie kann die Bedingungen verbessern, damit in NRW wieder investiert wird. Es ist nicht in Ordnung, dass Brüssel aus unserem Steuergeld Subventionen zahlt, mit denen Arbeitsplätze aus NRW nach Osteuropa verlagert werden. Wir müssen die Arbeitskosten senken, das heißt länger arbeiten ohne mehr Lohn. Und das Steuerrecht muss einfacher werden.


NRZ: Das ist alles bundespolitisches Geschäft. Was tun Sie in NRW?

Rüttgers: Den Haushalt konsolidieren, um mehr Spielraum für Aufträge an den Mittelstand zu gewinnen. Vor allem müssen wir Bürokratie abbauen. Wenn ein Unternehmer klagt, dass er für eine Betriebserweiterung bis zu 16 Genehmigungen braucht, ist das nicht investitionsfreundlich.


NRZ: Warum sollten eine Million Arbeitslose in NRW von Ihnen mehr erwarten als von der SPD?

Rüttgers: Allein ein Regierungswechsel hätte eine Klimaveränderung zur Folge, die zu mehr Investitionen führt.

 

11.05.05 08:42

21799 Postings, 7839 Tage Karlchen_IKlimaveränderung? o. T.

11.05.05 08:43

59073 Postings, 7476 Tage zombi17Der gute Mann haut einen

Hammer nach dem anderen raus. Der ist wirklich allererste Wahl:-))  

11.05.05 08:46

21368 Postings, 7266 Tage ottifantHammer Jürgen

Berlin (dpa) - CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers ist davon überzeugt, dass seine Partei die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai gewinnen wird. «In allen Umfragen liegen wir zehn Prozentpunkte vor der SPD. Das müsste reichen», sagte Rüttgers der in Berlin erscheinenden Tageszeitung «Die Welt».


«Außerdem führt die CDU in allen wichtigen Kompetenzwerten klar.»  

11.05.05 08:53

26159 Postings, 6281 Tage AbsoluterNeulingD. h. das Programm ist der Wechsel an sich?

Aha!

A.N.
(vincit sedendo)


Eine findet statt.

 

11.05.05 12:16

5261 Postings, 6696 Tage Dr.MabuseAber natürlich. Als ehemaliger

Zukunftsminister (das Wort muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen)wird es Jürgen schon richten.
Äh, habe ich das richtig verstanden: alleine durch den Regierungswechsel gibt´s ´ne Klimaveränderung? Wechseln die also demnächst jede Woche, oder wie?  

11.05.05 14:41

13475 Postings, 7986 Tage SchwarzerLordEine Abstimmung ohne Polemik, sehr schön.

zombi, du beeindruckst mich immer mehr.

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Ich schreibe: "Fischer ist schuld." Denn er will es so.

 

11.05.05 16:24

4503 Postings, 7452 Tage verdiSchwarzerLord gibt seinen Segen zur Abstimmung,

sehr schön!

Nachdem bald alles in trockenen Tüchern ist,wird man generöser...

 

11.05.05 21:00

13475 Postings, 7986 Tage SchwarzerLordPrüfstelle

Ich möchte eine Prüfstelle für Umfragen einrichten. Dann brauche ich nicht mehr auf generös zu machen.

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Ich schreibe: "Fischer ist schuld." Denn er will es so.

 

13.05.05 14:08

26159 Postings, 6281 Tage AbsoluterNeulingMinisterpräsident Peer Steinbrück holt mächtig auf

SPIEGEL ONLINE - 13. Mai 2005, 13:48
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,355843,00.html

Wahlen in NRW
 
Warum Steinbrücks Schicksal von Familie Müller abhängt

Von Vera Kämper, Bochum

Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen wird wieder spannend: Der Vorsprung der CDU schmilzt, Ministerpräsident Peer Steinbrück holt mächtig auf. Während in den Fußgängerzonen mit SPD-Bratwurst und CDU-Waffeln um Stimmen geworben wird, entscheidet sich die Wahl vermutlich im letzten TV-Duell der Spitzenkandidaten.

DPAWahlplakate NRW: Spitzenkandidaten Rüttgers und Steinbrück

Bochum - Wer in diesen Tagen einfach nur durch die Bochumer Innenstadt bummeln will, der hat es gar nicht so leicht: Kommunalpolitiker, Parteimitglieder und Polit-Helfer haben einen regelrechten Slalom auf der Kortumstraße, der Haupteinkaufsmeile, aufgebaut, durch den sich die Passanten kämpfen müssen. Da lächelt Landtagskandidat Roland Mitschke von der CDU, es grinst Thomas Eiskirch von der SPD. Vor C&A fordern die Konservativen "Mehr Arbeit. Mehr Bildung. Weniger Staat", bei der Mayerschen Buchhandlung werben die Sozialdemokraten für ihren "klaren Kurs". Und während die SPD mit Bratwürstchen nach der Seele des Wahlvolkes angelt, versucht es die Opposition mit "CDU-Waffeln".

Wahlkämpfen ist ein schweres, undankbares Geschäft - aber ein Gradmesser für die Stimmung im Land. Rentner Heinz Sabadil hat sich zu "seiner Partei", den Christdemokraten gesellt. Mit seiner leeren Kaffeetasse in der Hand ist er wild gestikulierend in ein Gespräch mit einem FDP-Anhänger vertieft. "Die Regierung ist nach 39 Jahren doch total verkrustet", wettert er. "Das muss endlich mal aufgebrochen werden." Ein politischer Wechsel, meint der ehemalige Physiker sei "mindestens alle zwölf Jahre mal von Nöten".

Doch wenn es um den Spitzenkandidaten der CDU geht, zögert Heinz Sabadil. Eben hat der Rentner noch munter für Studiengebühren geworben und Helmut Kohl für die Wiedervereinigung gelobt. Doch den Namen "Jürgen Rüttgers" murmelt der Wahlkämpfer bloß. Dann sagt er ungefragt: "Der Steinbrück ist schon gut."

Vera KämperBochumer Ehepaar Horst und Sieglinde Müller: "Voll im Umbruch"

Sabadil formuliert in Bochums Fußgängerzone eine gute Woche vor der Wahl das Dilemma der Opposition. Denn während die Werte der CDU in den vergangenen Wochen und Monaten immer besser wurden, scheint ihr Spitzenkandidat in Nordrhein Westfalen noch immer keine Begeisterung beim Wähler auszulösen - im Ruhrgebiet, dem Stammland der SPD, schon gar nicht. Auch Sabadil hat viel über das TV-Duell von Oppositionsführer Rüttgers und Ministerpräsident Steinbrück gehört. Die Medien und Zuschauer kürten Steinbrück nach der RTL-Sendung zu Christi Himmelfahrt zum Sieger. Rüttgers hatte keine gute Figur gemacht. "Aber ich halt' davon nicht so viel", sagt Sabadil. "Das ist doch alles Schau."

Mit CDU-Waffeln gegen TV-Bonus

Ob Show oder nicht, der Zweikampf im Fernsehen scheint Peer Steinbrück deutliche Anerkennung im Wahlvolk verschafft zu haben. Manche Beobachter sprechen schon von einem Trendwechsel in NRW, gegen den die CDU mit Waffeln in der Fußgängerzone nur schwer ankommt. Denn nach vier Wochen konstanter Werte, die für die CDU sprachen, gewinnt der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens in der neuesten Umfrage der "ARD-Tagesthemen/ Infratest dimap" innerhalb von 14 Tagen ganze 12 Prozentpunkte und landet damit bei 52 Zählern.

Jürgen Rüttgers erhält von 1000 Bürgern auf die Frage "Wenn man den Ministerpräsidenten direkt wählen könnte, für wen würden sie sich entscheiden?" lediglich ein Prozent mehr an Stimmen und kommt somit auf 30 Punkte. "Gerade auf der Personenebene haben wir also einen starken Zuwachs zu verzeichnen", bestätigt Richard Hilmer, "dimap"-Geschäftsführer gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Die Vermutung liegt da nahe, dass das an dem TV-Duell und der anschließenden Berichterstattung liegt."

Vera KämperSPD-Wahlkampf in Bochum: Würstchen gegen Waffeln

Zwar habe die Sendung nur 500 000 Zuschauer direkt erreicht, das Ereignis sei jedoch anschließend in Zeitung, Radio und Fernsehen ausgiebig thematisiert worden. So kann Rüttgers, der Jurist und eher sachlich auftretende Sohn eines Elektrikers, nicht mit Peer Steinbrück mithalten, der sich beim Image vom drögen Hamburger zum seriösen Landesvater gemausert hat.

Die CDU hofft auf Sozis, die bei der Wahl zu Hause bleiben

Natürlich sind Umfragen keine Wahlen - und auch Heide Simonis verlor die Macht in Kiel, obwohl sie viel beliebter war als ihr Herausforderer Carstensen. Entscheidend wird am Wahlsonntag die Beteiligung sein. Das hat auch CDU-Mitglied Reinhard Lohaus erkannt, der am Waffel-Stand Info-Zettel und Fähnchen unters Volk mischt.

Der 62-Jährige traute den Umfrageergebnissen der vergangenen Wochen, die die Christdemokraten immer weit vorn sahen, sowieso nicht. "Unsere Erfolge basieren doch auch darauf, dass die SPD es nicht schafft, ihre Wähler an die Urne zu bringen", vermutet der Pensionär. Seine Sicht auf die Wahlen wird durch die neuen Daten bestätigt. Denn auch bei der Sonntagsfrage rücken die Ergebnisse der beiden großen Parteien zusammen. Wo die SPD im "roten Stammland" mit 2 Pluspunkten auf 37 Prozent steigt, rutscht die CDU in der Gunst der Wähler ebenso um 2 Zähler ab und landet auf 43 Prozent. Die Grünen (8 Prozent) und die FDP (7 Prozent) bleiben stabil.

"Wechsel zur CDU wäre Verrat"

"Obwohl es inhaltlich zwischen den großen Parteien kaum noch Unterschiede gibt, ist es kaum vorgekommen, dass SPD-Wähler zur CDU gekommen sind", berichtet Reinhard Lohaus aus Erfahrung. Zwar sei er nicht mehr, wie bei der Kommunalwahl, von SPDlern beschimpft worden, "aber die Sozialdemokraten sind gerade im Ruhrgebiet eine eingeschworene und traditionell beheimatete Gruppe. Ein Wechsel sehen die wohl als Verrat an den alten sozialdemokratischen Zielen."

"Der Anteil derer, die keiner Partei etwas zutrauen, ist tatsächlich sehr hoch", liest Richard Hilmer aus den neuen Statistiken. Denn "die Zukunftsprobleme Nordrhein-Westfalens zu lösen" trauen 29 Prozent der Befragten gar keiner Partei zu. Politikverdruss und Enttäuschung über die bisherige SPD-Politik scheint gerade im Ruhrgebiet um sich zu greifen.

Voll im Umbruch nach der Opel-Krise

Auch Sieglinde Müller traut der Politik nicht mehr viel zu. Die Bochumerin leitet seit elf Jahren erfolgreich ihren Friseursalon, brauchte sich um die Zukunft relativ wenig Sorgen zu machen. Doch "seit einiger Zeit leben wir voll im Umbruch", seufzt die 46-Jährige. Ihr Ehemann Horst nickt. Seit 1974 - also seit 31 Jahren - arbeitet er im Opel-Werk, dem wichtigsten Arbeitsplatzgeber in Bochum. Seit 18 Jahren schiebt er dort die Nachtschicht, doch am 31. Juni, sechs Wochen nach der Wahl, ist damit Schluss. Genauso wie sein Sohn, der noch bis September beim Konzern "bleiben darf", landet Horst Müller in der Auffanggesellschaft BAQ, die von Opel und der Agentur für Arbeit eingerichtet wurde. Insgesamt sind in Bochum und Umgebung mehrere tausend Menschen von den Rationalisierungen und Umstrukturierungen betroffen, denn 12.000 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.

Vera KämperCDU-Stand in Bochum: Slalom in der Fußgängerzone

Wie es dann weiter gehen soll, beschäftigt die Müllers viel mehr, als der Name des nächsten Ministerpräsidenten. "Ich bin nicht der Typ, der ein Jahr lang zu Hause rumhängt", ärgert sich das Opel-Betriebsratsmitglied. In einer Stadt mit einer Arbeitslosen-Quoten von 16 Prozent sucht das Ehepaar jetzt verzweifelt nach Alternativen. "Vielleicht machen wir eine Tankstelle oder einen Lotto/Toto-Laden auf", überlegt Sieglinde Müller. Denn jetzt will die Familie zusammenhalten und in einem Unternehmen gemeinsam arbeiten. Ihren Lebenstraum, den Friseursalon, muss sie dann aufgeben. "Mein Mann kann doch schlecht zum Friseur umschulen, oder?"

Bei den Müllers ebenso wie bei anderen Opel-Mitarbeitern Politik-Frust breitgemacht hat: "Unsere Regierung hat doch dafür gesorgt, dass so was wie bei Opel möglich ist", wettert der ehemalige SPD-Anhänger. Von der wirtschaftsfreundlichen Linie der Regierung Schröder und den Hartz-Beschlüssen zur Arbeitsmarktpolitik hat der Gewerkschafter nie viel gehalten. Wie viele andere SPD-Anhänger fühlt er sich von "denen in Berlin" im Stich gelassen. Steinbrück könnte dieses Misstrauen sein Amt kosten.

Wo die Müllers ihr Kreuzchen machen werden, bleibt vorerst unklar. "Eigentlich müsste ich ja CDU wählen", sagt die Kleinunternehmerin. Dann lacht sie, denn so weit will sie aus der Familientradition doch nicht ausscheren. "Wahrscheinlich gehe ich gar nicht hin", erklärt sie tapfer.

Peer Steinbrück und den Bratwurstkämpfern in der Fußgängerzone bleiben noch knapp zehn Tage, um Wähler wie Sieglinde und Horst Müller ein paar Gründe zu liefern, doch noch ins Wahllokal zu gehen. Meinungsforscher Richard Hilmer erkennt für die SPD tatsächlich einen Silberstreifen am Horizont. In der Vergangenheit hätte es eher eine Verweigerungshaltung in der SPD-Klientel gegeben, sagt der Demoskop. "Durch die neu entfachte Kapitalismus-Debatte wurden viele Unentschlossene aber wieder für die SPD erreichbar", glaubt der dimap-Geschäftsführer. Die Wähler haben so schon bei dem ersten Fernseh-Duell wieder aufmerksamer zugehört, vermutet er.

Am kommenden Dienstag werden Rüttgers und Steinbrück ein zweites und letztes Mal zum TV-Duell antreten. Es wird um 21 Uhr im ZDF übertragen. Der Disput könne entscheidend für den Wahlausgang sein, so Hilmer. Horst Müller, der abends wieder zur Opel-Nachtschicht antritt, will sich das Duell sogar mit dem Videorecorder aufzeichnen. "Wir wollen uns das auf jeden Fall ansehen", erklären die beiden. Doch ihre Entscheidung wollen Horst und Sieglinde Müller nicht allein von dem Fernsehauftritt abhängig machen.


 


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A.N.
(vincit sedendo)


Eine findet statt.

 

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