Weitere Unwetterwarnung

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neuester Beitrag: 05.07.09 08:46
eröffnet am: 05.07.09 08:46 von: Zwergnase Anzahl Beiträge: 1
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30851 Postings, 7473 Tage ZwergnaseWeitere Unwetterwarnung

Shit Klimaveränderung, frage mich, wo das alles noch ein paar Jhre weiter alles hinfürhrt ...


Gewitter toben sich aus

Drei Menschen starben und der Schaden geht in die Millionen: Das erste schwere Unwetter dieses Sommers in Deutschland sorgt für Ausnahmezustände.

Nach heftigen Niederschlägen und starken Windböen hat die Feuerwehr im brandenburgischen Frankfurt (Oder) am Samstag den Ausnahmezustand ausgerufen. Bis zum Abend rückten die Hilfskräfte zu mehr als 350 Einsätzen aus, sagte ein Feuerwehrsprecher. Sie mussten vollgelaufene Keller leer pumpen und umgestürzte Bäume beseitigen. Bei dem Unwetter wurde ein 42 Jahre alter Mann vom Blitz erschlagen, als er mit einer Frau Schutz unter einem Baum suchte. Die Frau wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Eine weitere Frau wurde laut Feuerwehr verletzt, als ein Baum auf ihr Auto stürzte.

Nach den heftigen Regengüssen kam es in der Stadt an der Grenze zu Polen laut Polizei zu Behinderungen im Straßenverkehr. In der Innenstadt waren zahlreiche Straßen überflutet. Teilweise konnte auch die Straßenbahn nicht fahren.
Feuerwehrmann stirbt im Einsatz

Bereits am Freitag hatte das Unwetter im Süden und Westen Deutschlands für Chaos gesorgt. Tragisches ereignete sich in Baden-Württemberg. Ein 33 Jahre alter Feuerwehrmann half beim Auspumpen eines vollgelaufenen Kellers in Korntal-Münchingen, als ihn im Wasser ein tödlicher Stromschlag traf. In Affalterbach kam eine 46 Jahre alte Frau ums Leben. Sie stand nach Polizeiangaben vor ihrem Haus, als ein Blitz in einen Baum neben ihrem Hundezwinger fuhr. Der umstürzende Baum verletzte die Frau tödlich. In Ludwigsburg wurde ein Arbeiter am Arm verletzt, als ein Blitz in einen Baukran einschlug.

Wasserschippen am Flughafen Düsseldorf

Der Düsseldorfer Flughafen stand am Freitagabend unter Wasser und musste für anderthalb Stunden gesperrt werden. Reisende mussten Verspätungen von bis zu drei Stunden in Kauf nehmen. Um 22.40 Uhr startete die letzte Maschine. "Es sind noch alle in den Urlaub gekommen", sagte ein Flughafen-Sprecher. Am Samstagmorgen schaufelten Kolonnen von Putzfrauen das Wasser im Ankunftsbereich weg, das dort zehn Zentimeter hoch gestanden hatte. Die Flüge gingen wieder pünktlich raus.

Stopp bei Porsche

Im Porsche-Werk in Stuttgart-Zuffenhausen wurde nach einem Stromausfall die Produktion gestoppt. Mehrere Hallen standen unter Wasser, stundenlang fiel der Strom aus. Spezialkräfte seien das ganze Wochenende damit beschäftigt, die Schäden zu beseitigen, sagte ein Unternehmenssprecher. Zur Frühschicht am Montag könne die Produktion voraussichtlich wieder aufgenommen werden. Wie hoch der Schaden sei, lasse sich nicht sagen.

Bahn-Elektronik versagt

Bei der Bahn fuhren mehr als 100 Züge im Raum Düsseldorf, Duisburg, Essen nicht planmäßig, weil die Elektronik in den Fluten versagte, abgerissene Äste in Oberleitungen hängen blieben und ein Blitz an einem Bahnübergang einschlug. Im Regierungsbezirk Düsseldorf mussten zu Beginn des ersten Ferienwochenendes zudem 12 Autobahnabschnitte gesperrt werden. Zwölf Stunden war das Autobahnkreuz Meerbusch dicht, ehe das Wasser aus überfluteten Tunneln abgepumpt war. "Es war turbulent", sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr, die zu etwa 450 Einsätzen gerufen wurde. In manchen Kellern stand das Wasser bis zu 1,50 Meter hoch.
Hagelkörner in Taubenei-Größe

Besonders schlimm war es in Essen: Die Polizei meldete Hagelkörner in Taubenei-Größe, überflutete Keller und umgestürzte Bäume. Allein dort entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa einer Million Euro. Bis Samstagmittag musste die Feuerwehr 780 Mal ausrücken. Das Technische Hilfswerk (THW) und Feuerwehren aus umliegenden Städten eilten den Essener Kollegen zu Hilfe. Der Emscherdeich drohte an einer Stelle zu brechen. Mit Sandsäcken kämpfte die Feuerwehr erfolgreich dagegen an.

In Kaiserslautern schlug ein Blitz in die Feuerwache ein. Zweieinhalb Stunden fiel der Strom aus, berichtete Einsatzleiter Peter Cornelius. Im saarländischen Sulzbach erfasste in der Hektik eines Unwetter-Einsatzes ein Feuerwehrauto einen 18-jährigen Fußgänger. Der Fahrer wollte einem THW-Fahrzeug ausweichen, das ebenfalls mit Blaulicht und Martinshorn fuhr und auf die Gegenfahrbahn geraten war. Der 18-Jährige erlitt Kopfverletzungen.

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Warnung vor weiteren Unwettern

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor weiteren Unwettern mit Starkregen. Betroffen seien vor allem Bayern und Brandenburg.

http://www.n-tv.de/panorama/Meldungen/...-sich-aus-article397450.html  

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