Unheimliche Begegnungen bei Arte

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eröffnet am: 02.06.04 11:53 von: Luki2 Anzahl Beiträge: 1
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«Unheimliche Begegnungen» - Fantastische Filme bei Arte

 
Hamburg (dpa) - Unter dem Titel «Unheimliche Begegnungen» bringt der deutsch-französische Kultursender Arte in diesem Monat eine kleine Reihe mit fantastischen Spielfilmen. Den Anfang macht an diesem Donnerstag um 20.40 Uhr der klassische Grusel-Thriller «Das Dorf der Verdammten» des deutschstämmigen Regisseurs Wolf Rilla. In dem Schwarzweiß-Streifen von 1959 nach dem Roman von John Wyndham geschieht Seltsames in einem kleinen englischen Dorf.

Nachdem alle Einwohner bei hellichtem Tag in einen mehrstündigen Schlaf gefallen sind, werden alle gebärfähigen Frauen schwanger. Nach neun Monaten bringen sie zwölf platinblonde Kinder zur Welt, die überraschend schnell wachsen und mit starrem, durchdringendem Blick den Erwachsenen ihren Willen aufzwingen. Nur Professor Zellaby (George Sanders), einer der vermeintlichen Väter, versucht verzweifelt, den paranormalen Wesen beizukommen.

Terence Fishers Sherlock-Holmes-Verfilmung «Der Hund von Baskerville» (1958), der am 10. Juni um 20.40 Uhr ausgestrahlt wird, gilt als eine der gelungensten Adaptionen der Krimis von Arthur Conan Doyle. Ein mysteriöses Ungeheuer lauert im Morast von Dartmoor darauf, den letzten Spross einer herzkranken Grafensippe zu Tode zu erschrecken. Im Trockeneis-Nebel der britischen Hammer-Studios löst Peter Cushing in der Rolle des Meisterdetektivs den Fall.

In Alejandro Amenábars «Öffne die Augen» (14. Juni, 20.45 Uhr) aus dem Jahr 1997 wird eine Frau zu einer unheimlichen Verfolgerin. Der damals 25-jährige spanische Regie-Star erzählt die Geschichte eines naiven Herzensbrechers, der von der Frau in den Wahnsinn getrieben wird. Ein Hollywood-Remake mit Tom Cruise unter dem Titel «Vanilla Sky» kam schon vier Jahre später in die Kinos - wieder mit der verführerischen Penélope Cruz.

Zum Abschluss der Reihe zeigt Arte am 17. Juni (20.40 Uhr) Jacques Tourneurs Meisterwerk «Katzenmenschen» von 1942. Hier ist das zentrale Thema die Furcht einer Frau (Simone Simon) davor, sich bei sexueller Erregung in eine mörderische Raubkatze zu verwandeln. Das Hollywood-Remake mit gleichem Titel ließ 40 Jahre auf sich warten - in Paul Schraders Version spielt Nastassja Kinski die Hauptrolle.



© WELT.de   (Ticker)


Gr. luki2  

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