Über eine neue Tierethik

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neuester Beitrag: 03.07.14 09:54
eröffnet am: 02.07.14 12:50 von: potzzzblitz Anzahl Beiträge: 25
neuester Beitrag: 03.07.14 09:54 von: preis Leser gesamt: 730
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bewertet mit 3 Sternen

02.07.14 12:50
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzÜber eine neue Tierethik

Die Unterscheidung in Mensch und Tier wird zunehmend von Wissenschaftlern in Frage gestellt. Tiere stellen sich als viel komplexer heraus, als dass sie mit einfachen Begriffen vom Menschen separiert werden können.

Menschen, die schon heute das Morgen voraussehen können, sollten sich fragen, ob es nicht besonders gemein ist, das Fleisch von "glücklichen Tieren" zu stehlen.
(R)evolution ǀ Wir Tiere  ? der Freitag
Die Unterscheidung in Mensch und Tier wird immer stärker angezweifelt. Ein völlig neues Weltbild entsteht
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-tiere
 

02.07.14 12:51
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178661 Postings, 7331 Tage GrinchIch esse nur was ein Gesicht hat!

02.07.14 12:52
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35039 Postings, 4019 Tage NokturnalVerdammt....*schnellwech*

02.07.14 12:52
1

178661 Postings, 7331 Tage GrinchAlso da zu einem Gesicht auch Ohren

gehören, braucht sich der Wabbel keine Sorgen machen!  

02.07.14 13:07
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzOkay, den üblichen Ariva-Schmonz hätten

wir nun abgehandelt.

Jetzt könnte man eine normale Diskussion führen.  

02.07.14 13:08

178661 Postings, 7331 Tage GrinchSchon?

02.07.14 13:09

21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzShortcut

02.07.14 17:42

7567 Postings, 3207 Tage ProletariusPolitikosmit den worten von slavoj zizek

degenerates, degenerates. you´ll all turning into monkeys.

..der letzte absatz
"So weit, so unbestreitbar. Stutzig machen könnte nur, dass dieses Bild so glatt durchgeht. Es ist, als wollten wir etwas verschweigen, etwas nicht zugeben. Als hätten wir Angst, in Hierarchien zu denken, weil wir wissen, dass wir ohne sie nicht leben werden. Es gibt heute offenbar keine plausible Begründung mehr für Hierarchie ? außer der Macht."

..lächerlich.

sollen die überdenker sich einfach zum rentier in den wald begeben und dann werden sie sehen wie weit die mit den ethikfragen sind .
............

und der absatz ist der knaller wo sklaven,frauen und farbige benutzt werden um sich an die gleichheit des tieres heranzuarbeiten. ..lol

und wenn alles im beiderseitigen einverständnis zwischen mensch und tier abgehandelt ist, bekommen katzen, hunde, kühe das wahlrecht und dürfen bei der bt-wahl mitmischen.




 

02.07.14 17:45
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitz#8 Du hast den Beitrag nicht kapiert

Das grundsätzliche Recht auf eine Chance größtmöglicher Unversehrtheit der Lebewesen sollte die Menschen anspornen. Mit Wahlrecht hat das nichts zu tun, sondern mit Lebensraum und bewusst ausgeübter Tötungen aus wirtschaftlichen Gründen.  

02.07.14 17:46

21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzausgeübten

02.07.14 17:48

118368 Postings, 8038 Tage seltsamund was ist mit den Rüben?

Den Blättern der Bäume?

(und jetzt mal ernsthaft; wenn alle Lebewesen gleichwertvoll behandelt werden, dann geht der Mensch wieder auf Jagd. Mal sehen, wie lange er überlebt. (eigentlich hätte ich nichts dagegen))  

02.07.14 18:06
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitz#11 Im Artikel steht nichts von gleichwertig

Da steht, dass man eine Grobklassifizierung in Mensch und Tier verlassen muss. Es gibt viel mehr menschähnliche Lebewesen als gedacht. Es gibt natürlich auch vollkommen unähnliche Lebewesen (Pflanzen, Insekten, z.B.).  

02.07.14 18:12

118368 Postings, 8038 Tage seltsamMeine Rede, potz...

allerdings habe ich das Problem, der Ernährung...
Und der Moral.
Und dem eingeredeten Schuldgefühl.

Ich selbst esse Fleisch. Auch preislich günstiges. Wohl wissend, daß es vermutlich aus nicht artgerechter Haltung stammt.
Und anderseits schaffe ich Spinnen und Käfer ans Fenster, wenn sie mich belaufen...  

02.07.14 18:15

21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitz#13 Solange man konsumiert, ändert man nichts

Ich finde, man kann die Grausamkeit, die den Tieren angetan wird, nicht mehr kompensieren, wenn man ein Haustier hat oder Insekten rettet.

Aber das muss jeder selbst einschätzen.  

02.07.14 18:23

118368 Postings, 8038 Tage seltsamdie heutige Zeit ist nicht mehr

für Selbstversorger geeignet.
Und ob ich moralische Bedenken habe oder gedankenlos konsumiere, ist letztlich egal, ich muß überleben. Irgendwann kommt die Moral und sagt, auch Pflanzen leben... Und dann?
Ich hatte so ein "Diskussion" vor vielen Jahren mit einem Biologen:  er, der Biologe, Naturschützer, Bewahrer aller Pflanzen, wäre auf einer Insel gestrandet, findet dort eine ausgestorbene "Rübe" und hat die Wahl, aufessen oder verhungern... Frage nicht, was er antwortete.  

02.07.14 18:23

7567 Postings, 3207 Tage ProletariusPolitikos#9 ich hab das verstanden was da steht

die ethische aufwertung, unversehrtheit, lebensraum, macht dann wo schluss bevor man von "gleichwertig" reden darf.
haben sich die ethiker darauf schon verständigt?

nichts desto trotz geht es um einen rechtscharakter.
den einzigen lebensraumschutz haben im besten fall bedrohte tierarten.
die kuh, in ihrer unnatürlichen populationsstärke, bekommt sowas nie.
is halt ein nutztier.
den kühen nen lebensraum zusichern und hier in deutschland darfste nichtmal wild campen.

es gibt wichtigere ethische probleme als die des tieres.

 

02.07.14 18:44
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzNutztiere gibt es nicht

Der Begriff soll ihre Entrechtung entschuldigen.

Früher gab es auch Nutzmenschen (=Sklaven).  

02.07.14 19:15
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7567 Postings, 3207 Tage ProletariusPolitikosaber ausschließlich im sinne ihrer arbeitskraft

ich red nich weiter über sklaven und tiere.
es geht bei sklaven um mensch/mensch beziehungen.
wenn man jetzt schon nutztiere nen "sklavenstatus" gibt dann is das, naja, dumm..
gibt halt menschen die können mit hierachie eben nich umgehen und sehen den mensch nicht da wo er hingehört. und zwar ganz nach oben. wäre dem nicht so, dann gäbs den mensch wie er heute ist auch nicht.
ethik smalltalk mit niedlichkeitsfaktoren  

02.07.14 22:18
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21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzSehr witzig, trotz aller Arroganz

Arroganz ist ja ne menschliche Eigenschaft.

Aber, dass Du beim Sklaven-Thema von Mensch-Mensch-Beziehungen sprichst, bringt mich dann doch zum Schmunzeln. Du hast anscheinend nicht den leisesten Schimmer, wie die damaligen Sklavenhalter auf Sklaven herabgesehen haben.

Ein nicht dummer Verstand erkennt, dass die Menschheit sich diesen Umgang mit Tieren nicht mehr erlauben darf. "Das war schon immer so" oder "Die Evolution gibt uns Recht" sind die faulsten Ausreden, die auch Sklaventreiber damals verwendeten. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass Tiere uns auch niemals dominieren können, wenn wir sie nicht weiter ausbeuten und wirtschaftlich verwerten. Wir sind ihnen überlegen, was nicht an unserer perversen Aggressivität ihnen gegenüber liegt.

 

02.07.14 22:19

21410 Postings, 3004 Tage potzzzblitzKomma-Alarm

02.07.14 23:39

7567 Postings, 3207 Tage ProletariusPolitikosein nicht dummer verstand erkennt

dass man mensch sein muss, um erstmal so gönnerhaft über die natur zu reden/bestimmen.
die evolution gibt mir recht, dass es nicht die krokodile sind die darüber abstimmen ob sie das junge oder das alte vieh zuerst reißen. und auf welche art und weise es dann am schmerzfreisten und kürzesten ist. um dann das erlegte zu zerteilen, und es kaufmännisch unter die leute bringt.
der bedarf an fleisch besteht, also wird er bedient.
auch ne echt menschliche eigenschaft.
nein warte... die ..menschliche eigenschaft.
es sind nicht die tiere die sich organisieren und global den ganzbestand sichern.
nen 1/15 der welt hat noch nie´n steak gegessen und hier will mans schon komplett abschaffen. den fischfang stellt man auch komplett ein, künstliche züchtung ist auch verboten. frostige hafenstädte können auch echt easy landwirtschaft betreiben.
ein glück können die sich dann tofu einfliegen lassen.

evolutionär und natürlich ist der fleischverzehr so fest im mensch verankert
wie gemüse essen. wenn der vegetarier auf den natürlichen bedarf nicht klar kommt dann ist das seine sache. aber allen leuten den speiseplan diktieren is echt so´n übelst nichtiger grund.
denn darum geht es doch der mehrheit der vereinten blümchenpflücker.
ich bin so arrogant dass ich genau weiß was du essen darfst.
ich selbst verzichte auf all das synthetisch-genetische, doch dir verbiete ich obendrauf deine natur zu essen.
also wenn man schon arroganz anspricht, dann können sich die vegetarier mal ruhig selbst einordnen.
...

klar, man hat sich in einer durchweg betonierten stadt auch evolutionär schnell damit abgefunden sich komplett von grünzeug zu ernähren, ohne jemals als 4.50? saisonkraft aufm feld was zu zupfen.

..
das ist das tolle am liberalismus, man darf in beide richtungen arrogant sein :D
 

03.07.14 08:16
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3385 Postings, 3774 Tage Tim BuktuFleisch essen ist völlig unnötig

Man kann sich problemlos ohne Fleisch ernähren. Es schmeckt noch nicht mal ohne dass man es kocht oder verbrennt und mit Salz und Gewürzen (Pflanzen!) Geschmack reinbringt.

Wer Fleisch isst, ist schuld an den Qualen und dem Tod unzähliger Lebenwesen die Schmerzen, Angst und Leid empfinden.  

Noch dazu ist er (mit)schuld an der Umweltzerstörung, wie dem Regenwald, der Grundwasserverschmutzung und vielem mehr.

Nicht zuletzt ist er (mit)schuld an einem Teil des Welthungers, da Felder für Tierfutter benötigt werden, damit wir uns Fett und krank fressen können. Für 1 kg Fleisch werden bis zu 16kg Getreide und tausende Liter Wasser verbraucht.

Ich schreibe niemandem etwas vor. Das sind die Fakten.
Und wenn man die mal erwähnt, kommen sofort ein paar Fleischesser die sich angegriffen fühlen: "Mimimi... aber es schmeckt doch so gut... mimimi...  ich habe aber Reißzähne mimimi"  




 

03.07.14 08:19

2804 Postings, 3430 Tage DerWerbepartnerso ist es, tim...

03.07.14 08:26

2804 Postings, 3430 Tage DerWerbepartner@prole #18

ne echt, ich kann diesen scheiss von wegen "der mensch gehört nach oben, ist der beste und schönste" und sonstiges einfach nicht mehr hören... solch ein arrogantes geschwurbel ist schuld an vielen problemen in dieser welt - stattdessen könnten wir alle mit ein wenig demut gegenüber anderen menschen und auch tieren wunderbar nebeneinander leben! ein leben ist ein leben, ob mensch oder tier, keines davon ist weniger wert als das andere... und diejenigen, die unbedingt noch fleisch essen müssen, die sollten das wenigstens mit dem gebotenen respekt tun...  

03.07.14 09:54

15491 Postings, 8093 Tage preisOk , ich ess sie mit Respekt .

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