Über die Welt auf Pump

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neuester Beitrag: 07.07.12 15:42
eröffnet am: 07.07.12 11:34 von: Talisker Anzahl Beiträge: 20
neuester Beitrag: 07.07.12 15:42 von: rightwing Leser gesamt: 758
davon Heute: 1
bewertet mit 5 Sternen

07.07.12 11:34
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36845 Postings, 6484 Tage TaliskerÜber die Welt auf Pump

Lesens-, vor allem aber sehenswert:

Die Welt auf Pump
Reißen uns die Schulden in den Abgrund?
Es ist eine verrückte Welt: Jährlich werden Güter und Dienstleistungen im Wert von über 56 Billionen Euro produziert. Die Umsätze der Börsen mit Aktien sind geringfügig geringer. Doch unglaubliche 810 Billionen Euro bewegen die Devisenhändler, und auf den hoch-riskanten Derivatemärkten werden jährlich 569 Billionen Dollar umgesetzt.
http://www.3sat.de/page/?source=/ard/dokumentationen/163263/index.html

Dort auch der link zur Sendung.
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

07.07.12 11:37
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40530 Postings, 6764 Tage rotgrünMach Rubens nicht seine Daseinsberechtigung

kaputt...
Für die Meldungen ist er zuständig hier..
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Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker

07.07.12 11:57
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12570 Postings, 6400 Tage EichiDie Welt auf Pump ist gut für

Schuldner, weil durch die Inflation das Geld an Wert verliert. Wer Anfang 1922 z. B. 1.000.000,-- Mark Schulden hatte, war kurze Zeit später gut dran.

Denn eine Postkarte in die Schweiz kostete am 1.11.1923 ein Porto von 120 Millionen Mark.
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Merkel hat sich nach dramatischer Nachtsitzung gebeugt.

07.07.12 12:04

51859 Postings, 3879 Tage boersalinoSiehste! Geht doch ....

07.07.12 12:14
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10785 Postings, 4033 Tage sonnenscheinchenwas sind denn hochriskante

Devisenmärkte? Da wird mit tausendstel Stellen Arbitrage Handel betrieben.
CDOs, ABS', Hebelprodukte,....alles hochriskant...
Aber Devisen?
Vollkommen lächerlich. Da muss man schon ne Millionen pro Deal oder mehr schieben, damit überhaupt was nennenswertes hängenbleibt.  

07.07.12 12:24
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10765 Postings, 5552 Tage gate4shareWie pervers es jetzt weiter geht, sieht man

ständig bei den Gimpfeln.

Wo Merkel und Co sich unterhalten und einigen wollen.

Da geht es in erster Linie gar nicht darum, wie man von hohen Schulden runter kommt, sondern wie man sich am besten weiter und höher verschulden kann.

Und ob Deutschland dafür Bürgschaften, also Haftungen übernimmt.

Also sinn und Zweck ist immer," wie bekommen die Staaten, diie Banken noch wieder mehr kredite zu niedrigen Zinsen vom Kapitalmarkt".

Dann sagt Deutschland, geht, dann büürgen wir nochmals für xx Mrd, aber ihr müsst dann auch sparen..........wenige Wochen später, hat man ganz wenig gespart, braucht aber wieder neue kredite.

Also die lösung von zu vielen Schulden, kann doch nicht weitere Schulden ein!  

07.07.12 12:25
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177678 Postings, 7200 Tage GrinchTalisker... ich mache Schluss mit dir!

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I smoke Homegrown and I drink cheap wine, but we Kuntry-Folks sure can rime...

07.07.12 12:39
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23883 Postings, 7543 Tage modSchulden

- auch Staatsschulden - sind
an und für sich nichts Bedrohliches oder Ungewöhnliches solange

- die Schuldner Zins und Tilgung (= Kapitaldienst) bedienen können.

Ein gut geführtes Unternehmen hat dafür seine mittel- bis
langfristige Finanzplanung, Deutschland als Staat auch,
allerdings bei den Chaoten EU-Südstaaten
habe ich meine berechtigten Zweifel.

Also werden wir diese Staaten in Zukünft alimentieren müssen.

... wie lange können wir dies?
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

07.07.12 12:44
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10765 Postings, 5552 Tage gate4share" Müssen wird?"

Es ist doch so, dass wir zur Zeit mit Bürgschaften etc. mithelfen, dass sie sich weiter, also noch höher verschulden können !

Das versteht man unter unserer Hilfe.

Ob man nicht in ein paar Jahren sagen wird, ihr habt uns ja immer wieder geholfen Kredite zu bekommen......ihr seid jetzt, wenn es denen noch schlechter geht, mit daran Schuld, dass wir jetzt gar nichts mehr haben.....ihr müsst wieder helfen!

Es ist doch irrig, dass es etwas bringen kann, wenn jemand der noch Kreditwürdig ist, mit dafür sorgt, dass ein längst überverschuldeter noch mehr Schulden machen kann.

Es ist ja keine Besserung in Sicht. Es ist ja NICHT so, dass die Staaten ; Italien, Griechenland, Spanien, Schulden abbauen......NEIN sie machen immer weitere Schulden  udn wir helfen dabei.

Das muss man sich mal klar bewuss machen!  

07.07.12 12:54
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23883 Postings, 7543 Tage modrichtig, Klausi

Wir kaufen immer nur Zeit,
aber ändern - z.B. in GR - wird sich kaum etwas.
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

07.07.12 13:16
1

10765 Postings, 5552 Tage gate4shareEs werden mehr Schulden!

Und das ist den allermeisten nicht bewusst!

Wie du von einer Firma redest, stimmt das ja. Sie macht Schulden und zahlt Zins und Tilgung. Ein ganz normaler Vorgang der Finanzierung einer Investition, wie neuer Maschinene oder was auch immer.

Analog zu den Staaten  die nun Schwierigkeiten haben, wäre das aber so, dass dieses Unternehmen , immer mehr Verluste macht. Und um seine Arbeiter, die Mieten etc um seine Kosten decken zu können, mehr Schulden machen muss.
Der Kapitalmarkt, die Banken, sage schon lange... gibt nix mehr.....
Dann kommt hier Deutscland, der Rettungschirm und was es alles für tolle Sachen gibt, ins Spiel und garantiert gegenüber denjenigen die den Ländern noch mal wieder Kredit geben die Rückzahlung.
Also die Hilfe zur zeit ist die Hilfe zur höheren Verschuldung.

Und ich meine, auch wenn gut gemeint, Hilft das überhaupt nicht. Es führt nur weiter ins Verderben!
Es ist bei KEINEM der Staaten sichtbar, dass sie in 2 oder 3 Jahren auch nur einen cent tilgen könnten. Es werden ständig weitere Schulden- also mehr Schulden gemacht.

Ich weiss nicht, worauf diese Staaten, als alle auch die Helfen wie Deutschland, denn drauf warten!

Meinen die eines Tages , sagt einer ,wir geben jetzt einfach so noch mehr kredite, zinslos?
Oder was kann das Ziel , die Hoffnung sein?


meiner meinung nach hilft nur eines........sparen sparen sparen. Und die Staaten die verschuldet siind müssen ihre Werte verkaufen.
Auf jeden fall müssen sie alles dran setzen, nicht Defizite zu machen, sondern endlich mehr Einnahmen als Ausgaben zu haben.

Oder kann mir einer mal erzählen wie die beste Lösung jetzt  aus Sicht der verschuldeten Staaten, und/oder der Eu und/oder der helfenden staaten aussehen sollte?
Was könnte sein, bestenfalls, damit  sich das Problem erledigten würde?  

07.07.12 13:25
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23883 Postings, 7543 Tage modDie Lösung

in 5 oder 10 oder 20 Jahren (wer weiss das schon):

Währungsreform !!!

Private Gläubiger (z.B. Sparer)  verlieren dann viel Geld,
Schuldner gewinnen.
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

07.07.12 13:30
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10765 Postings, 5552 Tage gate4shareDas will doch keiner.....oder?

Nochmals , mir ist unverständlich, was man sich erwartet?

Oder geht es Merkel und Co nur darum ein paar Monate, Jahre durch zu halten?

Die Zinsen sind schon so niedrig! Wenn jetzt für diese Krisenstaaten keiner Geld gibt, dann gibt es in irgendlwelchen anderen Szenarien es auch nicht.

Ich meine es ist aber total falsch, der Überschuldung dieser Staaten mit der Hilfe zu weiteren Schulden, zu begegnen!
Wenn Schulden abbezahlt würden, damit man dauerhaft wieder mehr Einnahmen als Ausgaben hat, da wäre eine dauerhafte lösung.
Aber doch nie , noch mehr schulden machen!  

07.07.12 13:34
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11076 Postings, 4768 Tage badtownboyEinnahmeseite ist zu verbessern

den Schulden stehen bei den extrem Reichen Vermögenszuwächse in dreifacher Höhe gegenüber.
Ein an der Leistungsfähigkeit orientiertes Steuersystem muß hier abschöpfen, so wie es  vor Thatcher und Reagan üblich war.
Frankreich ist fiskalpolitisch auf dem richtigen Weg, leider international aber noch isoliert.
Die derzeitige globale und auch europäische Vermögensverteilung ist untragbar.

Bsp. Griechenland , wäre sofort saniert, wenn man sich mal an die lokalen Oligarchen halten würde.
In Verbindung mit einem übersichtlichem und auf Zwang angelegten Steuersystem müssen Griechenland und auch alle anderen Staaten Einnahmen generieren und diese verantwortlich in originäre Staatsaufgaben investieren und nicht in eine korrupte Vetternwirtschaft und Lobbysümpfen versinken lassen.  

07.07.12 13:44
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23883 Postings, 7543 Tage modKlausi

Merkel ist eine coole Physikerin, Hollande Jurist usw.

Von weltwirtschaftlichen langfristigen Zusammenhängen verstehen sie persönlich
wohl wenig, hören nur auf Berater (die Kompetenten?), denken
vornehmlich an die nächsten Wahlen....

Was erwartest du von denen?

Trost: Die Spitzen von SPD, Grünen und Linken und Piraten
sind noch "naiver".
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Bei Ariva gibts seit 2000 nur einen mod

07.07.12 14:24
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25086 Postings, 3644 Tage Lumberjack77das ist ein problem - die die sich in der

wirtschaft auskennen gehen nicht in die politik. in der freien wirtschaft ist deutlich
mehr geld zu machen  

07.07.12 14:34
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20919 Postings, 7156 Tage lehnaAbregen...

was soll das Schuldenpalaver???
Der deutsche Wähler z. B. liebt Schuldenmacherei.
Erst kürzlich wurde die ruinöse Schuldenpolitik von Rot- Grün in NRW wiedergewählt.
Ok, auch Politiker lieben natürlich Schulden.
Sie wollen kurzfristig als Wohltatenverteiler beim Wahlvolk dastehen. Dass sich Kraft und Konsorten ihre kuschelige Politik stets mit neuen Mega- Schuldenexzessen erkaufen, bleibt allerdings ein Skandal.
Frau Kraft, deshalb bitte mal sofort nen Kurztrip nach Athen, um die Folgen von Schuldenexzessen zu studieren...  

07.07.12 14:54
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14723 Postings, 4635 Tage Karlchen_VLehna... Da haste was vergessen.

Guck dir mal den Fehlbetrag im Bundeshalt an - trotz guter Konjunktur. Und es werden noch mehr Ausgabenprogramme aufgelegt - etwa  Erziehungsgeld.

Auch die Schwatten und die Gelben können nicht mit Geld umgehen.  

07.07.12 15:01
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4343 Postings, 3794 Tage Evermore#9 Sehr richtig, kein seriöser Kommentator

verwendet im Zusammenhang mit den PIIGSZ das Wort "sparen", es sei denn ironisch. Ich versuche auch den Leuten das immer wieder bewusst zu machen, aber die Irreführung durch die Medien und die Regierung ist gewaltig. Dort kommt dann noch die Behauptung hinzu, Geld würde es nur gegen Erfüllung von Auflagen geben, was nachweislich falsch ist. Wahrscheinlich wäre der Protest in den Geberländern riesig, wenn nur die Medien die Situation realistisch darstellen würden.  

07.07.12 15:42

11942 Postings, 5251 Tage rightwinghmmm ...

also ich sehe da zwei verschiedene problemfelder, nämlich einerseits schulden, andererseits die devisenspekulation. erstere zu verteufeln ist unklug, denn jede investition in die zukunft beruht zuerst mal auf einer verschuldung. dumm wird es vor allem, wenn
a) die investition in die zukunft keine investition in die zukunft ist, sondern das geld ohne ziel und plan verteilt wird
b) die verschuldungshöhe aus dem ruder gerät

im devisenbereich muss ich sagen, dass dieser ganze virtuelle blödsinn scharf gemassregelt gehört. es ist akzeptabel, dass notenbanken devisen handeln, dito ist es ok., dass international aufgestellte konzerne ihre handelsaktivitäten durch fremdwährungsreserven absichern, alles weiter ist grösstenteils spekulation ohne realwirtschaftlichen bezug, ergo stets ein auslöser idiotischer blasen und daher scharf zu reglementieren.  

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