USA treiben Hamas in die Isolation

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eröffnet am: 15.04.06 15:45 von: sacrifice Anzahl Beiträge: 82
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15.04.06 15:45
6

29429 Postings, 5889 Tage sacrificeUSA treiben Hamas in die Isolation

15.04.06, 14:59 Uhr |
Die USA haben ihre Isolationspolitik gegenüber der neuen Palästinenserregierung verschärft.

Die für die Finanzbeziehungen zum Ausland zuständige Regierungsbehörde OFAC verbot am Freitag (Ortszeit) allen US-Bürgern Geschäfte mit der Hamas-geführten Autonomiebehörde. Zuvor hatte die US-Regierung ebenso wie die EU bereits ihre direkten Finanzhilfen an die Palästinenserregierung ausgesetzt, um die radikalislamische Hamas zur Anerkennung Israels zu zwingen. In klarer Abgrenzung von diesem Kurs versprach Russland Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eine Soforthilfe.

Als ?terroristische Vereinigung? eingestuft

Nach den verschärften Bestimmungen benötigen US-Bürger, die Geschäfte mit der palästinensischen Regierung machen wollen, künftig eine Ausnahmegenehmigung. Begründet wurde das Handelsverbot damit, dass die USA die Hamas als ?terroristische Vereinigung? einstuften. Ausgenommen von dem Verbot bleiben die palästinensische Justiz und die Wahlkommission. Auch für Geschäftsbeziehungen mit Parlamentsabgeordneten, die nicht der Hamas angehören, bleiben die bisherigen Regeln gültig.

Soforthilfe am Telefon zugesagt

Entgegen dem harten Kurs Washingtons und Brüssels versprach der russische Außenminister Sergej Lawrow dem Palästinenserpräsident in einem Telefonat eine ?Soforthilfe", wie das Außenministerium in Moskau erklärte.

Abbas hatte zuvor an die EU appelliert, aus Rücksicht auf die leeren Kassen der Palästinenserregierung ihre Hilfe fortzusetzen. Derzeit kann die Autonomiebehörde nicht einmal mehr die Gehälter ihrer rund 140 000 Angestellten bezahlen. Die neue Hamas-Regierung sah sich deswegen erneut mit Protesten der hauptsächlich von der konkurrierenden Fatah-Bewegung dominierten Sicherheitsdienste konfrontiert.

Hamas bleibt hart

Der Chef des Hamas-Politbüros, Chaled Maschaal, bekräftigte in Teheran den Willen seiner radikalislamischen Bewegung, dem Druck des Westens nicht nachzugeben. Die Hamas werde das Existenzrecht Israels nicht anerkennen, sagte Maschaal im iranischen Staatsfernsehen.


(flf/AFP)

I would never die for my believes, because I might be wrong
 
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56 Postings ausgeblendet.

18.04.06 18:51

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiererna wunderbar, dann ist ja alle i.o.

und das geballer kann weitergehen.

meinetwegen.

diese ganzen religions-geschädigten sollten wohl besser weltweit verschwinden.  

18.04.06 18:52

4971 Postings, 7788 Tage Apfelbaumpflanzernix. ist i.O.

...wie geschrieben...  

18.04.06 19:04
1

3817 Postings, 6138 Tage Skydustdas mit den Iran...werd nicht einfach,

der in den Land das sagen hat...ist nicht ungefährlich, dazu sieht ER sein Land als dritt stärkste Macht in der Welt.
Ich persönlich hab kein gutes Gefühl!!  

18.04.06 19:23
1

69031 Postings, 6598 Tage BarCodeGrad wollte ich es posten, danke Apfel

dass du mir das abgenommen hast. Es gibt Leute, die werden die historischen Tatsachen nie akzeptieren, weil sie unter dem Diktat ihrer Vorurteile stehen, die nicht angetastet werden dürfen.

Ein letztes Mal - und ohne Hoffnung, dass es angenommen wird:
Es gab nur einen UN-Beschluß über ungefähre Grenzen Israels: Die 2-Staaten Lösung von  47. Und da war Isreal wesentlich kleiner vorgesehen, als Cisjordanien abzüglich Westbank und Ghaza. Die Palästinenser könnten seit 1947 (neben dem Palästinenserstaat Jordanien) einen zweiten Staat haben, der viel größer wäre, als die jetzigen sogenannten Palästinensergebiete. Israel hatte diesen UN-Beschluss akzeptiert, wurde dafür aber sofort von den arabischen Nachbarn mit Krieg überzogen. (=1. dramatischer Verstoß gegen UN-Resolution Nr. 1 zu Israel durch seine Nachbarn.)

Wie später immer wieder, haben die großmäuligen arabischen Angreifer die Israelis maßlos unterschätzt und diesen Krieg verloren. Ergebnis: Israel war jetzt größer (Grenzen von vor 67) und dieses größere Israel wurde dann von sehr vielen Staaten völkerrechtlich anerkannt. Natürlich nicht von den üblichen Verdächtigen. Die setzten weiter darauf, Kriege gegen Israel zu verlieren.

Nach 67 gabe es die von Apfel zitierte Resolution mit dem Ziel: Land gegen Frieden. Mit den vbon Apfel erwähnten Implikationen. Die notorischen "Israel ist böse"- Vertreter unterschlagen grundsätzlich die 2. Forderung der Resolution: 1. Land gegen 2. in Friedensverträgen gesicherte anerkannte Grenzen. Mit den besetzten Gebieten zweier anderer Staaten hat das geklappt: Beide Parteien haben die Verpflichtungen aus der Resolution erfüllt. (Friedensverträge Israel-Jordanien mit israelischem Rückzug und Israel-Ägypten mit israelischem Rückzug = Land gegen Frieden).

Die anderen Friedensverträge (Syrien und Palästinenser) stehen noch aus. Und daher ist die Besetzung von Westbank und Ghaza als solche noch kein Verstoß gegen die UN-Resolution. Außerdem gab es keinerlei Staatsgründungsbeschluss der Palästinenser bezogen auf diese letztlich staatenlosen Regionen. Israel hatte sozusagen auch keine Partner, weil die Palästinenser und andere arabische Staaten ja nie akzeptiert haben, dass es Israel überhaupt gibt. Schon das hat ewig gedauert und z.B. die meisten Palästinenserorganisationen (wie Hamas) weigern sich noch heute strikt, diesen Teil der UN-Resolutionen zu erfüllen.

Der wahre Verstoß gegen das Völkerrecht durch Israel ist die bescheuerte Besiedlung der besetzten Gebiete. Das ist das, was den ganzen Friedensprozess von israelischer Seite her behindert und was von der Staatengemeinschaft nie hätte zugelassen werden dürfen. 

Israels Grenzen waren also nie letztendlich durch UN-Beschluss festgelegt, sondern durch verlorene Kriege der fanatischen Anti-Israel-Koalitionen. Pech für die Verlierer. Sie hätten halt den UN-Beschlüssen folgen sollen, statt auf Angriffskriege gegen Israel. Dann gäbe es schon lange ein kleineres Israel als heute und ein größeres Palästina als in Zukunft je möglich.

Das Schicksal hat ja auch Deutschland ereilt. Man zog gegen die Nachbarn in den Krieg, um Deutschland größer zu machen - Ergebnis: Das kleinere Deutschland des Angriffskriegsverlierers...

Gruß BarCode

 

18.04.06 19:34

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiererschön, daß ihr euch einig seid.

das ändert nix daran, daß isreal etliche male von der uno wg. menschenrechtsverletzungen
verurteilt wurde.

einige sanktionen konnten nur mit dem veto-recht der usa abgewendet werden.#

so ein zufall...
 

18.04.06 19:51
3

4971 Postings, 7788 Tage Apfelbaumpflanzerunbestritten, aber ich dachte

"es geht genau um die grenzen die in der un-resolution benannt sind, die den abzug israels aus den besetzten gebieten fordert."

Es ist wirklich schwer, bei dir bei einer Linie zu bleiben.

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

18.04.06 19:57

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiereralso ist das westjordanland nicht widerrechtlich

besetzt?

na gut, dann eben nicht.

es gibt ganz andere interpretationen, dieser resolution und das heißt,daß z.b das westjordanland geräumt werden muß.

aber ist eh schon alles egal, die sieger haben immer recht.

und ich weiß, daß ich keine rente mehr brauche....  

18.04.06 20:01

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiererhat es einen bestimmten grund,

daß in der karte in #57 nicht die grenzen vor kriegsbeginn eingezeichnet sind?  

18.04.06 20:04

4971 Postings, 7788 Tage ApfelbaumpflanzerJa, weil es eine Karte

der Waffenstillstandslinie ist, wie die Legende sagt.

Brauchst du das auch noch?



Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

18.04.06 20:07

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbierertarnen täuschen verpissen.

immer nur weiter so.

wenn du die alten grenzen einzeichnest, wirst du erkennen, daß israel sich nicht aus allen benannten gebieten zurückgezogen hat.

auch wenn du es nicht einsiehst, es ist die realität.

 

18.04.06 20:08

4971 Postings, 7788 Tage Apfelbaumpflanzersach' mal - kannst du lesen?

seit wann sind 91% "alle" Gebiete?

Ich glaube, du kannst nicht folgen.

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

18.04.06 20:11

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiererja, dann gib es doch einfach zu.

daß israel widerechtlich gebiete besetzt hält.

von was anderem rede ich die ganze zeit nicht.

ist doch nicht soo schwer...  

18.04.06 20:13
1

69031 Postings, 6598 Tage BarCodeHoffnungsloser Fall...

Entweder du kannst nicht oder du willst nicht lesen, Dh.

 

Gruß BarCode

 

18.04.06 20:17
1
Resolution 242 lesen und verstehn...

Ein bisschen (i), dann ein bisschen (ii), wenn nix (i) dann nix (ii), wenn nix (ii) dann nix (i).

Prozess.

Jetzt aber in die Heia.

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

18.04.06 20:26
5

12175 Postings, 7514 Tage Karlchen_IIWiderrechtlich Gebiete besetzt?

Ich glaube, dass Jerusalem ne jüdische Stadt ist - schon von seinen Ursprüngen her. Da kam zwar irgendwann die Gefolgschaft des Massenmörders Mohammeds - aber nun ist der Spieß eben umgedreht.

Wo ist das Problem?

Wollen wir Deutschen vielleicht darauf beharren, dass die Langobarden mal in Rom waren oder - aktueller - dass Königsberg nun Kalingrad heißt? Deshalb würde doch niemand hier auf die Idee kommen, in Moskau Selbstmordattente auszuüben - und sich dabei auf 70+ Jungfrauen zu freuen.

Aber natürlich: Man kann den palästinensischen Arabern mit unseren Steuergeldern Zucker in den Arsch blasen - und sie dann noch als Opfer bezeichen. Man kann aber auch gleich in die Klappsmühle wandern.  

18.04.06 22:04
1

232 Postings, 5735 Tage Bernd42Das mit den langobarden ist gut

Frühgeschichte

Die Existenz Jerusalems als kanaanäischen Stadtstaat ist durch ägyptische Quellen seit dem 18. Jahrhundert v. Chr. als Uruschalim belegt. Der Name Uruschalim/Jerusalem (nach der Bibel vor der Eroberung durch David Salem oder Jebus) bedeutet ?Stadt des Schalim? oder ?Stadt des Friedens?. Schalim war ein kanaanitischer Gott der Abenddämmerung. Shalom bedeutet im Hebräischen, Salam im Arabischen Frieden. Gegen Ende des 2. Jahrtausends v. Chr gehörte die Stadt nach dem biblischen Bericht den Jebusitern.

Der jüdischen Bibel nach eroberte König David Jerusalem von diesen um das Jahr 997 v. Chr., er machte sie zur ?Davidsstadt? und zum politischen und religiösen Mittelpunkt des Israelitenreiches. Für die jüdische Religion und Kultur ist Jerusalem seitdem Zentrum und Hauptstadt.


...


In verschiedenen Geschichtswerken wird ? unter Verwendung babylonischer Quellen ? angeführt, dass Nebukadnezar II. die Stadt im Jahre 586 v. Chr. eroberte und den Tempel zerstörte. Nach der Rückkehr der jüdischen Oberschicht wurde der Tempel neu erbaut (Nehemia).

Unter römischer Herrschaft wurde der von Herodes dem Großen erbaute zweite Tempel im Jahre 70 n. Chr. durch Titus zerstört. Hadrian verbot nach dem Bar-Kochba-Aufstand Juden den Zutritt zur Stadt und benannte sie in Aelia Capitolina um. Konstantin erklärte Jerusalem schließlich zur christlichen Stadt (Bau der Grabeskirche, dem größten Heiligtum der Christenheit).

....


Nach einer kurzen Besetzung durch die Perser (614?628), wobei es zu Massakern an Christen gekommen war, wurde die Stadt nach dem Sieg des oströmischen Kaisers Herakleios an Byzanz zurückgeben. Im Jahre 637 eroberten Araber im Zuge der islamischen Expansion die Stadt; sie wurde vom Patriarchen Sophronius freiwillig übergeben, nachdem keine Hoffnung auf Entsatz mehr bestanden hatte und die Araber dem Abzug der Christen, welche die Stadt verlassen wollten, zugestimmt hatten. Während der Kreuzzüge eroberten die Kreuzritter unter Gottfried von Bouillon 1099 Jerusalem und richteten dort ein Blutbad unter der Bevölkerung an. Innerhalb von drei Tagen wurden bis zu 20.000 Bewohner getötet. Es entstand das Königreich Jerusalem.

Im Jahre 1187 gelang es Saladin (arabisch Salah ad-Din Yusuf ibn Ayub), dem kurdischstämmigen Sultan von Ägypten, Jerusalem zu erobern. Ein kurzes Intermezzo bildete die Herrschaft von Kaiser Friedrich II. von 1229 bis 1244.

Im Jahre 1244 besetzten die Mamluken, eine türkische Söldnerschicht, welche nach dem Tode Saladins die Herrschaft in Ägypten übernommen hatten, die Stadt. Von 1244 bis 1517 wechselten sich Tartaren, Mamluken, Mongolen und Ayybiden in der Herrschaft ab.

Jerusalem hatte damals weniger als 10.000 Einwohner und keine politische Bedeutung. Vollgültige Bürger waren nur die Muslime. Christen und Juden mußten sich durch ihre Kleidung kenntlich machen. Sie durften ihre Religion als Anhänger einer Buch-Religion zwar im allgemeinen ausüben, wurden aber rechtlich in fast allen Lebensbereichen diskriminiert und ausgebeutet. Dennoch existierte immer ein christliches und ein jüdisches Viertel in der Stadt und ein ständiger, wenn auch kleiner Strom von christlichen und jüdischen Besuchern und Pilgern.


usw. usw.


von den juden ist jerusalem nämlich nicht erbaut sondern erobert worden. dann haben sie sich zwar mehrere jahrhunderte dort festgesetzt, sind aber letzten endes doch wieder vertrieben worden.
daraus überhaupt einen anspruch auf dieses land abzuleiten, konnte auch nur engländern einfallen ;-)








Viele Grüße
Der Bernd  

18.04.06 22:13

232 Postings, 5735 Tage Bernd42quelle ist natürlich wikepedia


"Ich glaube, dass Jerusalem ne jüdische Stadt ist - schon von seinen Ursprüngen her. Da kam zwar irgendwann die Gefolgschaft des Massenmörders Mohammeds - aber nun ist der Spieß eben umgedreht."

also ich weiss, dass jerusalem eben keine jüdische stadt ist - schon gar nicht von den ursprüngen her. irgednwann kam dann die gefolgschaft des massenmörders david, setztesich dort wenige jahrhunderte fest und wurde auch wieder vertrieben.



doch irgendwann kamen die dusseligen engländer auf die idee die nachfahren des könig davids dort aus irgednwelchen innenpolitischen erwägungen heraus wieder anzusiedeln. und schon gabs ärger.









Viele Grüße
Der Bernd  

18.04.06 22:16

12175 Postings, 7514 Tage Karlchen_IIEben. o. T.

18.04.06 22:17
1

69031 Postings, 6598 Tage BarCodeDer Geschichte

wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts durch die Zuwanderung von Juden ein neues Kapitel hinzugefügt, das durch den UN-Beschluss 1947 dann sein Ende fand. Dann fing wieder ein neues Kapitel an, das noch nicht zu Ende "erzählt" ist.
Alles was vor 200, 500 oder 2000 Jahren war hat lediglich (national-)mythische, aber keine völkerrechtliche Bedeutung. Ähnlich dem Mythos der "deutschen Rasse", die irgendwelche Blutrechte an deutschem Boden hätte. Alles Quatsch - Länder und Nationalstaaten kommen und gehen, die Grenzen verändern sich. Man kann ja mal nachzählen, wieviele neue souveräne Staaten allein in den letzten 50 Jahren kamen und gingen, bei wievielen Staaten - auch mit langer historischer Tradition - sich die Grenzen geändert haben - sind unzählige. Am Ende alles eine Frage der Machtkonstellationen, der Ergebnisse von Eroberungen, Kolonialisierungen, Kriegen. Und schließlich besiegelt durch die jeweilige völkerrechtliche Anerkennung untereinander. Fertig.

 

Gruß BarCode

 

18.04.06 22:28
1

12175 Postings, 7514 Tage Karlchen_IIOder so - die Polen oder anderen Slaven

könnten - so jedenfalls die Auffassung von Bernd42 oder IDTE - zurecht anmerken, dass große Teile Ostdeutschlands zuerst von ihnen besiedelt worden sind. Könnte man durchaus nachvollziehen - wenn man sich etwa die Ortsnamen ansieht. Gilt auch für die Nachnamen. Aber die Slawen wollen diese Gebiete gar nicht, wo sich ein großer Teil der dortigen Beutegermanen als Herrenrasse aufspielt - obwohl jedermann weiß, dass solche Leute nur lächerliche Figuren sind.  

18.04.06 23:49
1

3489 Postings, 6129 Tage johannahDie Israelis wollen auf den neuesten

Selbstmordanschlag militärisch nicht reagieren. Es ist eine Entscheidung, die ich im privaten Bereich so nicht fällen würde.

Die Begründung ist aber sehr plausibel. Man betreibt Deeskallationspolitik um der Hamas-Regierung den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sollte das aufgehen, die Palästinenser das wahre Gesicht ihrer Regierung erkennnen, der Hamas ihre Unterstützung verweigern und sie bei nächster Gelegenheit wieder abwählen, könnte die Entscheidung Israels ein wichtiger Schritt zum Frieden sein.

MfG/Johannah  

19.04.06 02:15

913 Postings, 5772 Tage Ziel_Touareg@Karlchen_II

"Polen oder anderes Slaven" sollen zuerst große Teile Ostdeutschlands besiedelt haben? =)
Dann lass dir mal von, dem Geschichtsprofessor, sagen, dass die Germanen die Gebiete bis weit in das heutige Polen zuerst besiedelten. Im Zuge der ersten großen Völkerwanderung nach Westen wanderten, die Slaven nachkamen und erst später die Welle zurück ging Richtung Osten und die Slaven wieder aus vielen Teilen vertrieben wurden....macht aber nix, du kannst ja nicht alles wissen ;-)  

19.04.06 12:22

69031 Postings, 6598 Tage BarCodeDa die Wiege der Menschheit wohl in Afrika

liegt, gehört letztendlich alles den Afrikanern...

 

Gruß BarCode

 

19.04.06 21:36

25551 Postings, 7500 Tage Depothalbiererätsch,verarscht!!

eigentlicvh wollte ich aus jux und dallerei noch nen anti-ameria-thread aufmachen, aber das hier war auch ganz witzisch, oder?

 

10.05.06 06:39

29429 Postings, 5889 Tage sacrificeRadikale Hamas bekommt wieder Geld

veröffentlicht: 10.05.06 - 06:09

New York/Gaza (rpo). Die Palästinenser dürfen zumindest vorerst wieder auf finanzielle Unterstützung von der EU und den USA hoffen. Das "Nahost-Quartett" stimmte gestern einem Vorschlag der EU zu, der zeitlich begrenzte Direkthilfen an die Palästinenser vorsieht. In den Palästinensergebieten haben die beiden großen Organisationen Hamas und Fatah indes zugesagt, künftig gemeinsam gegen Gewalt vorgehen zu wollen.    
EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner warnte jedoch vor voreiligen Hoffnungen, da ein solcher Prozess Wochen dauern werde. Nach den schweren Unruhen zwischen ihren Anhängern wollen die Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas gemeinsam gegen die Gewalt vorgehen. Am Dienstag wurden im Gazstreifen 14 Menschen verletzt.

In einer Erklärung des Nahost-Quartetts war von der Bereitschaft die Rede, "einen einstweiligen internationalen Mechanismus zu bewilligen, dessen Umfang und Dauer begrenzt ist, der mit voller Transparenz und Verantwortung arbeitet und direkte Unterstützung für das palästinensische Volk gewährleistet". Würden diese Kriterien eingehalten, könne die Hilfe sobald wie möglich erfolgen. Nach einem Zeitraum von drei Monaten solle sie überprüft werden, um über ihre Fortsetzung zu entscheiden, hieß es in der Erklärung weiter.

Experten sollten so bald wie möglich in Brüssel die Voraussetzungen dafür schaffen, sagte Ferrero-Waldner. Es werde allerdings ein schwieriger Prozess. "Das ist keine Frage von Tagen. (...) Ich hoffe, dass es eine Frage von Wochen ist", sagte die EU-Außenkommissarin. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte: "Jeder versteht, dass etwas getan werden muss."

Kurz vor Beginn des Treffens teilte das US-Außenministerium in Washington mit, die USA würden medizinische Hilfen im Wert von zehn Millionen Dollar (7,9 Millionen Euro) an die Palästinenser liefern. Dies habe Außenministerin Condoleezza Rice entschieden. Die Hilfen würden nicht der Regierung, sondern regierungsunabhängigen Organisationen ausgehändigt.

Die EU, die USA und Israel hatten nach der Bildung einer Regierung unter Führung der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas ihre millionenschweren Hilfszahlungen eingestellt. Sie sehen die Hamas als terroristische Organisation an. Die Hamas bestreitet das Existenzrecht Israels. Die radikalislamische Organisation hatte die palästinenisischen Parlamentswahlen Ende Januar gewonnen und die Vorherrschaft der Fatah beendet.

Wegen des Finanzboykotts droht der Autonomiebehörde der Finanzkollaps; auch die Lage für die palästinensische Bevölkerung verschlechtert sich. Kurz vor dem Treffen des Nahost-Quartetts in New York hatten daher Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Ministerpräsident Ismail Hanija in getrennten Aufrufen ein Ende der Finanzsanktionen gegen die Hamas-Regierung gefordert. "Eine internationale Gemeinschaft, die an Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechte glaubt, kann eine solche Situation nicht hinnehmen", sagte Abbas. Die Lage für das palästinensische Volk werde wegen der Finanznot immer schlimmer. Hanija warf den Gebern eine "finanzielle Blockade" vor. Das "Nahost-Quartett" solle dem Druck der USA widerstehen und den Palästinensern helfen.

Im Gazastreifen hielten unterdessen die Spannungen zwischen Hanijas Hamas und der Fatah-Bewegung von Abbas an. Bei erneuten Zusammenstößen wurden mindestens 14 Menschen verletzt. Unter ihnen waren fünf Schulkinder, die in eine Schießerei vor dem Haus eines Fatah-Vertreters geraten waren. Laut Augenzeugen hatten Mitglieder der Essedin-el-Kassam-Brigaden, die den bewaffneten Arm der Hamas bilden, vor dem Haus einen Posten der El-Aksa-Märtyrer-Brigaden angegriffen, die zur Fatah gehören. Vier Menschen wurden bei einer Schießerei während der Beerdigung zweier Fatah-Mitglieder verletzt, unter ihnen ein Kind.

Hanija und Abbas riefen ihre Anhänger dringend zur Ruhe auf. Bei einem Treffen verständigten sich Fatah und Hamas auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Gewalt. In einer gemeinsamen Erklärung ächteten sie das öffentliche Tragen von Waffen. Hanija sagte, die Regierung werde "mit ihrer ganzen Macht das Gesetz durchsetzen". Am Montag waren bei den bislang schwersten Kämpfen seit der palästinensischen Parlamentswahl drei Menschen getötet worden.


 

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