USA erwartet niedrigstes Ww seit 1995.....

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eröffnet am: 23.04.01 15:12 von: tom68 Anzahl Beiträge: 1
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AUSBLICK: In den USA wird niedrigstes Wirtschaftswachstum seit 1995 erwartet  
 
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die für die laufende Woche zur Veröffentlichung anstehenden US-Konjunkturdaten werden voraussichtlich den geringsten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes je Quartal seit 1995 ausweisen. Das sagten von der Finanznachrichtenagentur AFX befragte Analysten am Montag. "Wir erwarten, dass die Kennzahlen eher düster ausfallen und die Fed. zu einer weiteren Zinssenkung bei dem Treffen am 15 Mai veranlassen werden", sagte Dana Johnson, Banc One Capital Markets.
Obwohl die wenigsten Volkswirte von den anstehenden Zahlen wenig Erfreuliches erwarten, werde mehrheitlich mit einer Wiederbelebung der Konjunktur im zweiten Halbjahr gerechnet. ERNÜCHTERNDE ZAHLEN KÖNNTEN FUNDAMENT FÜR ERHOLUNG WERDEN "Die Unternehmen haben im abgelaufenen Quartal versucht, mit allen Mitteln ihre Lagerbestände zu reduzieren. Das war schlecht für die Wachstumszahlen. Damit verbessert sich allerdings die Ausgangsposition für die Zukunft", äußerte sich Nick Bennenbroek, Analyst bei Deutsche Banc/AlexBrown. Seinen Optimismus begründete Bennenbroek mit der Handelsbilanz des vergangenen Februar: "Die revidierten Februar-Zahlen haben einen deutlichen Rückgang der Importe ausgewiesen. Damit sieht es für das Gesamtquartal nicht mehr ganz so düster aus, wie wir gedacht hatten", sagte Brennenbroek. Der Volkswirt Ian Morris von HSBC interpretiert den Importrückgang jedoch nicht als gutes Zeichen, sondern eher als böses Omen: "Fallende Importe sind ein schlechtes Zeichen für die Konjunktur. Der letzte mit dem Februar 2001 vergleichbare Import-Rückgang datiert aus den den Rezessionsquartalen Q4 1990 und Q1 1991." KEINE EINHEITLICHE AUF- ODER ABWÄRTSTENDENZ Die von AFX befragten Wall-Street Ökonomen erwarten für das April-Verbrauchervertrauen (Veröffentlichung: Dienstag, 10.00 Uhr Ortszeit) einen Rückgang von 6 Punkten auf 111 Zähler, nach einem Anstieg um 7,8 Punkte auf 117 Zähler im März. Für die Auftragseingänge langlebiger Güter im März (Mittwoch, 8.30 Uhr Ortsz eit) prognostizieren die Volkswirte einen Anstieg von 0,7% nach einem Rückgang von 0,4% im Februar. Die Prognose für Verkäufe bestehender Eigenheime im März (Mittwoch, 10.Uhr Ortszeit) ist ein Rückgang von 1,5% auf 5,10 Mio. Einheiten. Dagegen erwarten die Analysten, dass die Verkäufe von Neubauten im März (Mittwoch, 10.00 Uhr Ortszeit) um 0,2 Prozent ansteigen werden.

Auch für die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bis zum 21. April (Donnerstag, 8.30 Uhr Ortszeit) prognostizieren die Volkswirte einen Anstieg: Eine Erhöhung um 8.000 auf saisonbereinigte 393.000 sei wahrscheinlich, hieß es. Trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit rechenen die Ökonomen mit einem Anstieg des Indizes für Beschäftigungskosten (ECI) im ersten Quartal (Donnerstag, 8.30 Uhr Ortszeit) um 1,2 Prozent nach einem Anstieg von 0,8 Prozent im Vorwquartal.

Für das Bruttosozialprodukt (Donnerstag, 8.30 Ortszeit) wird ein Anstieg von 0,8 Prozent prognostiziert. Dessen Wachstum betrug im Vorquartal 1,0 Prozent./FX/jl/hi/ub


23.04. - 14:32 Uhr
 

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