Themen-Vorschau Börsenzeitung 03.05.01

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eröffnet am: 02.05.01 15:48 von: das Zentrum. Anzahl Beiträge: 2
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02.05.01 15:48

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Themen-Vorschau zur Ausgabe 84 vom 3. Mai 2001
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Zweite Tranche Post-Aktien 2002



lis ? Nach einem Rekordjahr 2000 ist die Deutsche Post AG auch für das laufende Geschäftsjahr 2001 zuversichtlich, beim Umsatz und Ergebnis wiederum zulegen zu können. Mit detaillierten Prognosen hielt sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Klaus Zumwinkel, bei der Bilanzpressekonferenz allerdings zurück. Wenn am Ende dieses Jahres die rechtlichen Bedingungen geschaffen sein werden, die es dem Bund erlauben, seinen Anteil an der Post auf weniger als 51% zu reduzieren, könnte im kommenden Jahr eine zweite Tranche Post-Aktien platziert werden. Zumwinkel schließt nicht aus, dass das Unternehmen dann eine Kapitalerhöhung mit dem IPO verbindet, um dieses Mal vom Mittelzufluß profitieren zu können. Das werde dann aber kurzfristig entschieden, betonte der Post-Chef. Näheres finden Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.


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Umwandlung der Fraspa in eine AG verzögert sich



ste ? Die Umwandlung der Frankfurter Sparkasse von einem wirtschaftlichen Verein in eine Aktiengesellschaft ist ins Stocken geraten. Dem Zeitplan hinke man hinterher, da sich die Verhandlungen schwieriger als erwartet gestalteten, sagte Fraspa-Vorstandssprecher Klaus Wächter bei der Bilanzpressekonferenz der drittgrößten deutschen Sparkasse in Frankfurt. Der bereits im April vergangenen Jahres angekündigte Plan zur Änderung der Rechtsform sah den Eintrag als AG in das Handelsregister in diesem Frühjahr vor. Die Stadt Frankfurt ? neben der Polytechnischen Gesellschaft Trägerin der Sparkasse ? habe den direkten Aktienbesitz zu 40% der Stadt und zu 60% der privatrechtlichen Seite (Polytechnische Gesellschaft) vorgeschlagen, teilte Wächter mit. Der Vorstand der ?1822? favorisiere jedoch weiterhin das ursprünglich mehrheitsfähige Modell, nach dem die Aktien von einem Verein gehalten werden. Unter Zeitdruck sieht sich die Sparkasse bei den weiteren Verhandlungen nicht. Sollte jedoch die Eigenkapitallage des Instituts bedroht sein, werde sich der Fraspa-Vorstand von dem Plan der Umwandlung in eine AG verabschieden. Wie Wächter weiter mitteilte, wird sich sein Haus mit 3,6 Mill. DM am Online-Broker der Sparkassenorganisation beteiligen. Pulsiv stelle keine Bedrohung für die 1822direkt dar, da die Direktbank-Tochter neben dem Brokerage auch Allfinanzprodukte anbiete. Einzelheiten von der Bilanzpressekonferenz lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.


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Umsätze der deutschen Wertpapierbörsen weiter gesunken



ck ? Die Aktivität an den deutschen Wertpapierbörsen hat im April weiter nachgelassen. Mit 368,6 Mrd. Euro wurden die Umsätze des März bzw. des Vorjahres um 21,5 bzw. 16% unterboten. Dagegen setzte sich der Boom der Eurex fort. Nach dem Rekord vom März von 62,1 Mill. Kontrakten erreichte die Terminbörse mit 53,2 Mill. Kontrakten ihren bislang dritthöchsten Umsatz und zeigte gegenüber dem April 2000 eine kräftige Steigerung von knapp 72%. Details und Hintergründe finden Sie morgen in der Börsen-Zeitung.


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Heyde befördert mehr Altlasten zutage als befürchtet



Die Aufräumarbeiten bei Heyde haben mehr Altlasten zutage gefördert, als noch im März befürchtet: Auf rund 40 Mill. Euro beziffert der neue Vorstandschef Dirk Wittenborg den Finanzbedarf für das laufende Jahr. Zusätzlich zu dem Verkauf ?nicht strategischer? Beteiligungen und zu zugesagten Krediten will die angeschlagene Gesellschaft 15 Mill. Euro über eine Kapitalerhöhung in die Kasse holen. Im laufenden Jahr rechnen die Bad Nauheimer mit einem Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 17,9 Mill. Euro und 177,7 Mill. Euro Umsatz. Das angelaufene umfassende Restrukturierungsprogramm soll Heyde vom kommenden Jahr an wieder in ruhigeres Fahrwasser führen: 2001 plane man mit einem positiven operativen Ergebnis.


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EZB bleibt bei abwartender zinspolitischer Haltung



Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren 250 Seiten starken Geschäftsbericht für das Jahr 2000 vorgelegt. Darin zieht EZB-Präsident Wim Duisenberg ein ?positives Resümee?, weil es erneut gelungen sei, trotz externer Schocks wie den Ölpreisanstieg und die Euro-Schwäche die Inflation im Euroraum niedrig zu halten. Bei der Präsentation des Berichts im Europäischen Parlament in Brüssel dämpfte Vizepräsident Christian Noyer erneut Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkungen. Er sagte zu der zinspolitischen Linie der Notenbank, diese sei mittelfristig ausgerichtet und versuche, hektische Zinsänderungen zu vermeiden. Die EZB habe die Zinsen im vergangenen Jahr nicht dramatisch erhöht, nun werde man sie auch nicht plötzlich dramatisch senken, erklärte er. Die Börsen-Zeitung berichtet ausführlich in der morgigen Ausgabe über Noyers Äußerungen und einige Abschnitte in dem Jahresbericht.


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02.05.01 15:53

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