TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

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neuester Beitrag: 21.04.21 09:30
eröffnet am: 11.12.20 08:43 von: Justachance Anzahl Beiträge: 1185
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2969 Postings, 4887 Tage JustachanceTECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe

Hier ein interessanter neuer Player aus Norwegen , der wie im Namen enthalten zukunftsorientiert  bis 2030 und darüber hinaus im Wasserstoffsektor  ein gehöriges Wort auf den Weltmeeren und Flüssen mitreden möchte mit seinen  aussichtsreichen Technologien

https://teco2030.no/

Freue mich auf spannende Diskussionen

 
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1159 Postings ausgeblendet.

19.04.21 10:39

3348 Postings, 1412 Tage franzelsepMan kann ja auch vorher einen R/S durchführen

z.B. 1:10 lol  

19.04.21 11:03

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarAlso

das eine KE für die Fabrik kommt war ja absehbar. 100 Millionen Euro sollten aufgewendet werden bis 2030. Also pro Jahr 10 Millionen Euro, dabei kann man ab 2024/2025 von ausgehen das die Einnahmen diese Investitionen decken.

Der Split ist auch einfach unerheblich für die KE, da diese sich am Stammkapital orientiert und dem Nennwert der Aktie. Teco könnte ohne Split auch maximal 6 Million neue Aktien ausgeben und nun nach dem Split 60 Million - also was solls? Ob ich 6 Million Aktie für 10? ausgebe oder 60 Million für 1?, ergibt am Ende dieselbe Summe und Verwässerung.
Split ist durch und gut ist, ich meine wir können es eh nicht mehr ändern.

Wichtig wird sein die KE gut zu platzieren, gerade dann wenn die Aufmerksamkeit im Markt am höchsten ist für Teco. Dann sollte die auch gut angenommen werden. Wer weiß was Enova und co. dazusteuern werden, da wird sich in den nächsten Monaten bestimmt noch einiges ergeben.  

19.04.21 11:29

3348 Postings, 1412 Tage franzelsepWenn es für dich unerheblich ist

muss man es so akzeptieren.

Ich bevorzuge lieber weniger außenstehende Aktien im Float bei einer AG.    

19.04.21 11:49

464 Postings, 103 Tage Galvangaaar@franzel

Prozentual gesehen hat sich der Freefloat doch gar nicht verändert.
Also ich sehe jetzt keinen Unterschied außer bei dem Kurs und der Aktienanzahl.

Mir ist bewusst, dass es eventuell nicht der klügste Move war und wahrscheinlich nicht allzu viel gebracht hat. Trotz allem haben sich die Optionen ja nicht geändert, eine KE wird denselben Einfluss (Verwässerung) haben wie vor dem Split.  

19.04.21 12:13

2969 Postings, 4887 Tage JustachanceIch verstehe die Diskussion auch gerade

nicht, mir wurde gesagt von Teco letzte Woche direkt, der Split wurde gemacht um die Anzahl der Aktien zu erhöhen undum  den Kurs optisch attraktiver erscheinen zu lassen.  
Ich denke Teco wurde hier auch umgehend beraten und weiß um die eigenen Zukunktsaussichten am besten Bescheid. Wenn der Kurs mal Richtung 2 läuft ist der Split kein Thema mehr  

19.04.21 12:22

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarIst

ja im Endeffekt auch egal, was geschehen ist ist geschehen.
Die Leute bei Teco wissen hoffentlich was sie tun oder lassen sich gut beraten.

Übrigens hat Implenia die Kooperation heute auch veröffentlicht, das könnte Teco in diesem Sinne auch ganz gut tun. Momentan leider nur auf norwegisch, aber ich denke sie werden es auch in den nächsten Tagen auf allen Sprachen anbieten. Da Implenia ja auch an der Börse ist müssten das die Investierten dort dann auch mitbekommen. :-)

https://implenia.com/no-no/media/artikel/...utslipp-paa-byggeplasser/  

19.04.21 13:04

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarSehr

interessantes Forschungsprojekt, wenn dadurch der maximale Nutzen mit Ammoniak erzielt werden kann und es für die Schifffahrt noch günstiger macht.

https://www.maritime-executive.com/editorials/...a-powered-fuel-cells

Norwegisches Projekt will Kosten für ammoniakbetriebene Brennstoffzellen senken

Die maritime Industrie prüft die Möglichkeit, die Schifffahrt mit Hilfe des Düngerrohstoffs Ammoniak emissionsfrei zu machen. Die neue Technologie wird getestet, und wenn die Forscher Erfolg haben, wird der Bonus eine erhöhte Rentabilität und mehr Platz an Bord sein.    

In einem neuen Projekt namens Aegir wollen die SINTEF-Forscher ihre jahrelange Erfahrung mit Brennstoffzellen und Wasserstoffforschung nutzen, um der Schifffahrt eine emissionsfreie Kraftstoffalternative zu bieten. Wasserstoff eignet sich gut für den Transport an Land, und einige Schiffe können auch gut mit reinem Wasserstoff im Tank arbeiten. Aber wenn man mit reinem Wasserstoff zwischen den Kontinenten reisen wollte, bräuchte man so große Tanks, dass kaum Platz für die Ladung bleibt.

Ammoniak enthält mehr Wasserstoffatome pro Liter als flüssiger Wasserstoff. Deshalb können Schiffe, die mit Ammoniak betrieben werden, mit weniger Treibstoff im Tank deutlich größere Entfernungen zurücklegen.

Von der Landwirtschaft zur Schifffahrt

Traditionell wird Ammoniak verwendet, um Landwirten den Zugang zu Düngemitteln zu sichern. Wir erhalten Ammoniak, indem wir Stickstoff und Wasserstoff kombinieren, zwei Elemente, die auf der Erde im Überfluss vorhanden sind und für die es eine gut ausgebaute Infrastruktur für Produktion und Transport gibt. Mit anderen Worten: Für die Herstellung von Ammoniak als Treibstoff ist bereits vieles vorhanden. Doch bevor Ammoniak die Propeller antreiben kann, muss der Wasserstoff freigesetzt und an Bord des Schiffes in elektrische Energie umgewandelt werden [es sei denn, das Ammoniak wird direkt in einem Dieselmotor verbraucht - Anm. d. Red].

Letztes Jahr wurde bekannt, dass Viking Energy das erste Offshore-Schiff sein wird, das mit Ammoniak betrieben wird. In diesem Schiff wird Ammoniak mit Hilfe einer keramischen Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC) in elektrische Energie umgewandelt. Diese Methode ist derzeit etwas teurer und benötigt mehr Platz im Vergleich zu der Alternative, die das Aegir-Projekt erforschen wird.

Neue Lösung mit zwei Brennstoffzellen und einer Membran

Das Aegir-Projekt wird jedoch zwei Typen von Brennstoffzellen und eine Membran in einem kombinierten System kombinieren. Das Ammoniak muss zunächst mit Hilfe einer keramischen Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC) zersetzt werden. Ist die Verbindung zerlegt, muss der Wasserstoff mittels einer Membran abgetrennt werden, die nur Wasserstoff in Form von Protonen durchlässt. Diese werden in sehr reines Wasserstoffgas umgewandelt, das dann mittels einer hocheffizienten PEM-Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird.

Auf diese Weise glauben die Forscher, eine Lösung liefern zu können, die sowohl günstiger als auch platzsparender für die Schifffahrt ist, so dass mehr Raum für die Ladung zur Verfügung steht. Wenn sie Erfolg haben, wird es für die Schifffahrtsindustrie weniger kostspielig, auf fossile Brennstoffe zugunsten von emissionsfreiem Ammoniak zu verzichten.

Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung von Gemini News und kann in seiner ursprünglichen Form hier gefunden werden.
 

19.04.21 19:55

29 Postings, 49 Tage Phoebe05Ammoniak - Brennstoffzellen

werden aber nicht gut von TECO entwickelt....oder?

 

19.04.21 20:17
1

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarTecos

Brennstoffzelle ist eine PEM Zelle und kann laut eigener Webseite mit verschiedenen Wasserstoffträgern betrieben werden (auch Ammoniak).
Siehe hier (?Advanced fueling condition?): https://teco2030.no/solutions/teco-marine-fuel-cell/

In dem Artikel geht es ja um eine Kombi aus SOFC und PEM Zelle. Momentan müsste das Ammoniak auch ?aufgebrochen? werden und der reine Wasserstoff extrahiert werden, um eine Brennstoffzelle zu betreiben.

Bei einem Motor wäre das nicht nötig, jedoch ist dessen Effizienz nicht besser als die der Brennstoffzelle. Dazu benötigen Motoren weiterhin Gasreinigungssysteme, da bei der Verbrennung von Ammoniak immer noch Abgase entstehen. Also zusätzliche Kosten.
Bei der Brennstoffzelle wird das Ammoniak ja aufgebrochen und Stickstoff vom Wasserstoff getrennt.
Ammoniak wird nur bevorzugt wegen der einfacheren Lagerung, jedoch ist und bleibt es sehr gefährlich! Für kürzere Fahrten wird Wasserstoff sinnvoll sein, auf lange Fahrten wird wahrscheinlich Ammoniak Sinn machen, da es einfach wesentlich weniger Platz an Bord verbraucht.

Passagierschiffe werden ungern Ammoniak mit sich führen, bei einem Leck könnte das katastrophale Folgen haben. Bei Containerschiffen wäre das was anderes, da es dort auch um die Ladekapazität geht und dort Wasserstoff sehr viel Kapazität beanspruchen würde.  

19.04.21 20:26

29 Postings, 49 Tage Phoebe05danke dir,

bist immer gut informiert, GALVANGAAAR wann fangst endlich in unserer Firma an ;)

lg Michi  

20.04.21 09:21

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarSicherheit...

@Phoebe dafür müsste ich erstmal wissen, wo du arbeitest. ;-)

...sollte Priorität haben. Die neu entwickelten Kraftstoffe bringen ganz andere Anforderungen für Mensch und Maschine.

https://splash247.com/safety-gap-threatens-transformation/

Sicherheitslücke bedroht Transformation

Knut Ørbeck-Nilssen, CEO DNV Maritime, argumentiert, dass der sichere Übergang der Branche in eine dekarbonisierte, digitalisierte Zukunft gefährdet ist. Neue Technologien und neue Kraftstoffe schaffen eine neue Risikolandschaft, die einen neuen Blick auf die Sicherheit erfordert. Die Zeit zum Handeln, sagt er, ist jetzt.

Bei DNV haben wir eine sich abzeichnende Sicherheitslücke" zwischen dem bestehenden Sicherheitsrisikoansatz der Schifffahrt und den Ambitionen für eine stärkere Digitalisierung und die Einführung alternativer, umweltfreundlicherer Kraftstoffe identifiziert.

Einfach ausgedrückt: Neue Entwicklungen schaffen neue Sicherheitsbedenken, und je länger wir damit warten, diese zu identifizieren und anzugehen, desto größer wird die Lücke.

Die dunkle Seite der Innovation

Lassen Sie uns mit der Dekarbonisierung beginnen.

Die Schifffahrt hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 zu halbieren. Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist die Entwicklung und Einführung neuer Technologien und alternativer, kohlenstoffneutraler Brennstoffe.

Der Fokus liegt natürlich auf den Möglichkeiten, die sich hier bieten - auf den zu verringernden Fußabdrücken, den möglichen Effizienzsteigerungen und dem erzielten Fortschritt. Aber was ist mit den potenziellen Gefahren?

Es gibt Sicherheitsherausforderungen, die mit Innovationen einhergehen. Diese können zu ernsthaften Zwischenfällen führen, wenn sie nicht richtig gehandhabt werden, und Zwischenfälle können unseren Übergang zur Kohlenstoffneutralität entgleisen lassen.

Alternative Realität

Zum Beispiel stellen die Eigenschaften neuer und alternativer Brennstoffe im Vergleich zu konventionellen Brennstoffen besondere Sicherheitsherausforderungen dar. Ammoniak ist eine spannende Alternative, aber es bleibt hochgiftig, entflammbar und erfordert niedrige Temperaturen. Wasserstoff erfordert extrem niedrige Temperaturen, wenn er als verflüssigtes Gas gelagert wird, und hohen Druck, wenn er als komprimiertes Gas gelagert wird. Außerdem hat er das kleinste aller Moleküle, was es schwierig macht, ihn einzuschließen, sowie einen großen Entflammbarkeitsbereich und eine leichte Entzündung.

Mit anderen Worten: Die Anwendung dieser neuen Brennstoffe auf Schiffen birgt ganz andere Risiken als die etablierten. Daher erfordert ihr Einsatz andere Sicherheitssysteme, Betriebsverfahren und menschliche Fähigkeiten.

Natürlich sind nicht alle Alternativen so neuartig. LNG, Batterien und jetzt auch wasserstoffbehandeltes Pflanzenöl (HVO) sind auf dem Weg zur regulatorischen und technischen Reife schon weiter fortgeschritten, besitzen aber alle unterschiedliche individuelle Eigenschaften. Dies unterstreicht die zunehmende Komplexität in diesem Bereich und macht deutlich, dass es keine "Einheitslösung" gibt.

Gemeinsames Engagement

Wir brauchen neue Risikokontrollen und einen neuen regulatorischen Ansatz, der auf individuellen Brennstoffbewertungen, Wissen und Erfahrung basiert. Die einfache Anwendung bestehender Regeln und Standards ist keine Option.

Diese zu entwickeln und die Sicherheitslücke zu schließen, erfordert ein gemeinschaftliches, kontinuierliches Engagement. Die Klasse hat die Aufgabe, als Wegbereiter für die Regulierungsbehörden zu fungieren, Fachwissen zu sammeln, mit der Industrie zusammenzuarbeiten und Richtlinien zu entwickeln. Zulieferer, Eigner, Charterer und Werften können zusammenarbeiten, um einen ganzheitlichen Ansatz für die Sicherheit an Bord zu gewährleisten - wo eine Entscheidung (z. B. über den Kraftstoffverbrauch oder das Langsamfahren) direkte Auswirkungen auf andere hat.

Und alle Beteiligten sollten zusammenarbeiten und aus ihren Silos heraustreten, um brennstoffspezifische Kompetenz aufzubauen und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu ermöglichen.

Wir alle wissen, dass die Dekarbonisierung mit Tempo und Entschlossenheit vorangetrieben werden muss. Aus der Sicherheitsperspektive können wir uns also einfach keine schwerwiegenden Zwischenfälle leisten - um unserer Seeleute und des Fortschritts willen.

Komplexe Herausforderung erfordert strategisches Denken

Auch die Digitalisierung bietet enorme Vorteile - mit innovativer Technologie und wertvollen Daten, die eine verbesserte Effizienz, Sicherheit und Kostenkontrolle vorantreiben - aber dieser tektonische Wandel in der Branche reißt auch die etablierte Risikolandschaft mit sich.

Im Zentrum dieser neuen Welt steht die zunehmende Systemkomplexität.

Software, Sensoren und Maschinen mit Steuerungssystemen, die von Algorithmen abhängen, werden miteinander verbunden und sind zunehmend voneinander abhängig, was einen Mehrwert bringt, wenn sie zusammenarbeiten, aber den Betrieb untergräbt, wenn sie gefährdet sind.

Digitale Kanäle ermöglichen es Teams, von zentralen Standorten aus zu arbeiten, aber auch geografisch verstreut zu sein. Diese neuen Arbeitsweisen bringen neue Risiken und neue Anforderungen mit sich. Wer ist rechenschaftspflichtig? Was passiert, wenn die Kommunikation unterbrochen oder gestört wird, oder wenn Remote-Operatoren bei einem drohenden Sicherheitsvorfall an Bord schnell zum Einsatz gerufen werden?

Jeder ist enthusiastisch, um die Vorteile zu nutzen, aber das kann zu einem verstreuten und fragmentierten Lösungsansatz führen, der einen Flickenteppich aus digitalen Labyrinthen schafft.

Um die Effizienz sicher zu steigern und sich an den technologischen Wandel anzupassen, muss diese Komplexität beherrscht werden. Mit anderen Worten: Unternehmen brauchen eine Strategie für die digitale Transformation.

Digitales Denken sollte, wie die Systeme selbst, vernetzt sein. Entscheidungen sollten ganzheitlich getroffen werden, wobei die digitalen Ambitionen eines Unternehmens im Mittelpunkt stehen sollten.

Die digitale Transformationsstrategie sollte die Ziele des Unternehmens unterstützen und muss von allen relevanten Stakeholdern verstanden und an diese kommuniziert werden.

Menschen sind der Schlüssel

Und es ist dieser letzte Punkt, der die Dekarbonisierung und den digitalen Wandel wirklich miteinander verbindet - die Menschen sind der Schlüssel.

Wenn wir eine sichere, zeitnahe und wirkungsvolle maritime Transformation gewährleisten wollen, müssen wir als Branche das Potenzial unserer Seeleute und unseres Landpersonals nutzen. Eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung in diesen Entwicklungsbereichen ist entscheidend, um den Übergang sicher zu gestalten. Silos müssen in einem kollaborativen, vernetzten Ansatz aufgebrochen werden, um den Wissensaustausch zu befruchten, während Sicherheitsdaten und -informationen zur Verbesserung der Sicherheit auf See geteilt werden sollten.

Menschen, die zusammenarbeiten, können ein reiches Potenzial an kollektiver Kreativität, Fachwissen und Einfallsreichtum freisetzen, das der Branche hilft, neue Risiken ganzheitlich, strukturiert und erfolgreich zu identifizieren und zu managen.

Einfach ausgedrückt: Wir können es uns nicht leisten, von den Entwicklungen geführt zu werden, wir müssen sie führen.

Nur so können wir die Sicherheitslücke schließen und unsere Branche wirklich transformieren.
 

20.04.21 09:43

29 Postings, 49 Tage Phoebe05Bewerbung

Mit unserer Firma meinte ich Teco2030 :)

Meine Firma (ehem. Vermittlung 24 Std. Betreuung) schließe ich gerade, mache dann nur mehr Schauspielerei und Aktien ;)  

20.04.21 10:04

464 Postings, 103 Tage Galvangaaar@Phoebe05

Bisher gibt es keine passende Stelle :P

Übrigens für jeden, den es mal interessiert wie es mit dem Handel funktioniert.
Tradegate Öffnungszeiten: 8:00 - 22:00 Uhr
Oslo: 9:00 - 16:25 Uhr

Während Oslo geschlossen ist macht Tradegate sein eigenes Spiel. Wenn Oslo aber offen ist, dann passt sich Tradegate dem Kurs von Oslo an. Dazu ist es so, dass Tradegate Einfluss auf Oslo haben kann. Sind zum Beispiel bei Tradegate im ASK 5000 Shares, aber man möchte 15.000 kaufen, dann werden die restlichen 10.000 Stück bei Oslo angefragt/abgeholt.
Somit können alle Trader bei Tradegate auch massiven Einfluss auf den Kurs in Oslo haben (außer das Angebot bei Tradegate sollte riesig sein).  

20.04.21 10:08

29 Postings, 49 Tage Phoebe05Tradegate

Das ist sehr informativ, ich habe mich schon gefragt, wie das mit den Volumen in den einzelnen Ländern geht, vermutlich dann bei der Bedarf auch der umgekehrte Weg, falls in Oslo die Anfragen höher sind.

Wusste bisher nur, dass wenn man z.B.: in München kauft in ganz Deutschland verkaufen kann, aber Länder übergreifend ist für mich neu.

Danke

 

20.04.21 11:40

2969 Postings, 4887 Tage JustachanceProduktion in Norwegen bei TECO?

https://www.pv-magazine-india.com/2021/04/20/...-catalina-composites/  

20.04.21 12:31

72 Postings, 184 Tage ziggy07Justachance

Habe den Artikel aufmerksam gelesen. Wo siehst du da den Zusammenhang mit ****2030?  

20.04.21 12:34

2969 Postings, 4887 Tage JustachanceUttam und Teco haben Kontakt seit längerem

mehr weiß ich auch nicht.  

20.04.21 12:41

72 Postings, 184 Tage ziggy07Uttam

Ah, das wäre ja nicht das Schlechteste!
 

20.04.21 13:47

464 Postings, 103 Tage Galvangaaar@Justachance

Woher weißt du denn, dass Teco und Uttam Kontakt haben?  

20.04.21 14:27
1

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarNun die

Asiaten lassen nicht auf sich warten. Wobei da immer die Frage der Effizienz und Lebensdauer im Raum steht, leider sind die nicht bekannt.

https://splash247.com/...t-marine-fuel-cell-celebrates-type-approval/

Chinas erste Schiffsbrennstoffzelle feiert Typenzulassung

Die China Classification Society (CCS) hat dem in Wuhan ansässigen PEM-Brennstoffzellen-Lieferanten Troowin Power System Technology das erste chinesische Zertifikat für eine Typenzulassung für ein maritimes Brennstoffzellenprodukt erteilt.

Das Zertifikat wurde von der CCS-Niederlassung in Wuhan nach mehr als einjähriger Prüfung und Tests vor Ort ausgestellt. Die Zulassung markiert einen wichtigen Meilenstein in Chinas Streben nach kommerziell nutzbaren alternativen Kraftstoffen und eröffnet einen neuen Weg für den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen auf Schiffen.

"CCS arbeitet hart daran, den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen zu entwickeln", sagte Jia Siqing, General Manager der CCS-Niederlassung in Wuhan. "Wasserstoff ist im Überfluss vorhanden und ist ein idealer Kandidat als emissionsfreier Kraftstoff für Verbrennungsmotoren."

   Wasserstoff ist eindeutig die Zukunft und ein sehr heißes Thema in China


Jia sagte, dass CCS in der nächsten Phase der Wasserstoffentwicklung eine Reihe von Echtzeittests auf einem eigens dafür gebauten Massengutfrachter mit 2.100 dwt durchführen wird. Das Schiff befindet sich derzeit in der Konstruktionsphase, wird aber voraussichtlich mit vier 130-kW-Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden. Nach seiner Fertigstellung wird das Schiff auf dem Perlfluss in der Provinz Guangdong getestet, wo es betriebliche Ladungen transportieren wird. Die Daten aus diesen Tests werden durch Rückmeldungen aus anderen Sektoren, wie z.B. der chinesischen Elektroautobranche, verstärkt.

Jia sagte, dass eine der größten Herausforderungen, die CCS während der Tests angehen will, die Speicherung von genügend Wasserstoff ist, um ein Schiff auf eine Hochseereise zu schicken. Er sagte, dass CCS nach Möglichkeiten sucht, Wasserstoff in großen Mengen zu speichern und ihn mit anderen Kraftstoffquellen zu kombinieren, um die Reichweite zu erhöhen.

"Da Wasserstoff das leichteste natürliche Element ist, braucht man mehr Platz, um ihn zu speichern", sagte er. "Wir untersuchen Methoden, um Wasserstoff auf See zu erzeugen, wie z. B. die Verwendung von Methanol oder Ammoniak, die leicht und kostengünstig transportiert werden können. Aber das Hauptaugenmerk unserer Arbeit liegt auf dem Transport von genügend losem Wasserstoff, für eine ganze Reise. Wir denken, dass flüssiger Wasserstoff dafür ein guter Kandidat wäre. In der Zwischenzeit wären Hochdruck-Gasflaschen eine sinnvolle Lösung."

In der Zwischenzeit sagte Luo Xiaofeng, der Direktor des CSS Rules & Research Institute in Wuhan, dass ein Hauptziel der Tests auf dem Perlfluss darin bestünde, Sicherheitsverfahren zu testen.

"Wasserstoff ist eindeutig die Zukunft und ist ein sehr heißes Thema in China", sagte er. "Das CCS arbeitet mit anderen Sektoren, die Wasserstoff verwenden, und mit Universitäten zusammen, um die Forschung zu teilen, insbesondere mit der Automobilindustrie. Durchbrüche in anderen Bereichen können der Schiffsindustrie helfen. Sicherheit ist der absolute Schlüssel zur Entwicklung eines kommerziellen Falles. Das sind die wichtigsten Faktoren, die wir beim Pearl River Projekt testen werden."

Kurzfristig, so Luo, seien für Tiefseereisen kohlenstoffarme und hybride Systeme die bessere Antriebsform.
"Wir bevorzugen neue Wasserstoffsysteme, die auf brandneuen Schiffen installiert werden, anstatt zu versuchen, die bestehende Flotte nachzurüsten", sagte er. "Das hat vor allem mit der Sicherheit zu tun, da diese im Design optimiert werden kann."

Neben der Erforschung verschiedener Formen der maritimen Wasserstofftreibstoffspeichertechnologie hat CCS auch gemeinsam mit der China State Shipbuilding Corporation (CSSC) eine spezielle Forschung zur Anwendung von Wasserstofftreibstoff auf Schiffen durchgeführt. Die Forschung umfasste Risikobewertung, Belüftung und Brandbekämpfung. Die Studien bewerteten die Machbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit von mit Wasserstoff betriebenen Schiffen und unterstützten die Entwicklung von technischen Vorschriften.

Darüber hinaus ist CCS nun von der China Maritime Safety Administration autorisiert, die ersten inländischen technischen Vorschriften für Schiffe mit Wasserstoffantrieb zu erforschen und zu entwickeln, die Ende 2021 veröffentlicht werden sollen.
 

20.04.21 16:04

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarDie Usa

und China wollen kooperieren um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Dazu wird der Klimagipfel am Donnerstag/Freitag ein guter Auftakt sein. Im vorletzten Absatz wird auch darauf gesagt, dass die Emissionen in der Schifffahrt reduziert werden sollen. Das könnte einen ordentlichen Schub geben, wenn dort einiges Geld in den Sektor fließt um die Umbauten/Neubauten zu finanzieren. Aber auch um die Infrastruktur zu schaffen.

https://www.rechargenews.com/energy-transition/...nisation/2-1-997358

Verpflichtung zur Zusammenarbeit": USA und China versprechen Dekarbonisierung durch erneuerbare Energien

Die Klimasonderbeauftragten der Supermächte verkünden ein "gemeinsames Ziel", um die Pariser Klimaziele zu erreichen und die Entwicklungsländer bei der Abkehr von fossilen Brennstoffen zu unterstützen

Die USA und China - die beiden weltweit größten Emittenten von Treibhausgasen (THG) - haben eine vielversprechende "Verpflichtung zur Zusammenarbeit" beim Klimaschutz getroffen, die den Schwerpunkt auf die Entwicklung und den Einsatz von Technologien zur Dekarbonisierung der Industrie und der Stromerzeugung in den beiden Ländern legt, beschleunigt durch einen geordneten globalen Ausbau von erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Kohlenstoffabscheidung und grünen Wasserstoffkapazitäten.

Der Sondergesandte des US-Präsidenten für das Klima, John Kerry, und sein Amtskollege in China, Xie Zhenhua, sagten in einer Erklärung, nachdem sie sich in Shanghai getroffen hatten, um "Aspekte" des Klimanotstands zu besprechen: "Die USA und China sind entschlossen, miteinander und mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die Klimakrise zu bewältigen, die mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit angegangen werden muss. Dazu gehört, dass beide ihre jeweiligen Maßnahmen verstärken und in multilateralen Prozessen kooperieren, einschließlich der UN-Klimarahmenkonvention und des Pariser Abkommens.

"Für die Zukunft sind die USA und China fest entschlossen, ... ihre Bemühungen gemeinsam und mit anderen Parteien fortzusetzen, um die Umsetzung des Pariser Abkommens [zur Begrenzung der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5°C über dem vorindustriellen Niveau] zu stärken, auch durch verstärkte Klimamaßnahmen, die den Ehrgeiz in den 2020er Jahren erhöhen, ... mit dem Ziel, die oben genannte Temperaturgrenze in Reichweite zu halten und zusammenzuarbeiten, um damit verbundene Herausforderungen und Chancen zu identifizieren und anzugehen."

Die Supermächte vereinbaren auch, "geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um internationale Investitionen" zu maximieren, um den Übergang der Entwicklungsländer von Energie aus fossilen Brennstoffen zu kohlenstoffarmen und erneuerbaren Energien zu unterstützen.

Die USA und China sagten außerdem, sie teilten das Ziel" des bevorstehenden Klimagipfels der Staats- und Regierungschefs, der am 22. und 23. April unter der Schirmherrschaft von US-Präsident Joe Biden stattfinden soll, um die globalen Klimaambitionen in Bezug auf Abschwächung, Anpassung und Unterstützung" bis zur COP26-Konferenz in Glasgow später in diesem Jahr zu erhöhen, und fügten hinzu, sie beabsichtigten, bis dahin ihre jeweiligen langfristigen Strategien zu entwickeln, die auf Netto-Null-THG-Emissionen/Kohlenstoffneutralität" abzielen.

"Die USA und China werden weiterhin, sowohl auf dem Weg zur COP26 als auch darüber hinaus, konkrete Maßnahmen in den 2020er Jahren diskutieren, um Emissionen zu reduzieren, die darauf abzielen, das im Pariser Abkommen festgelegte Temperaturlimit in Reichweite zu halten", sagten die beiden Nationen in ihrer gemeinsamen Erklärung.

Geplant ist auch eine Zusammenarbeit in den Bereichen saubere und klimaresistente Landwirtschaft, energieeffiziente Gebäude und kohlenstoffarmer Transport sowie bei Strategien zur Emissionsreduzierung von Methan und anderen Nicht-CO2-Treibhausgasen, im internationalen Luft- und Seeverkehrssektor und in der US-amerikanischen und chinesischen Öl-, Gas- und Kohleindustrie.

Der Generaldirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sagte in einem LinkedIn-Post, dass die gemeinsame Erklärung einen wertvollen Impuls" vor dem Klimagipfel der Staats- und Regierungschefs liefern würde: "Die Analyse der IEA zeigt, dass eine viel stärkere internationale Zusammenarbeit notwendig ist, um die Netto-Null-Ziele zu erreichen".  

21.04.21 06:59
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578 Postings, 672 Tage maxen90News

Lysaker, 21. April 2021): TECO 2030 ASA (OSE-Ticker: TECO) ist stolz darauf, bekannt zu geben, dass der TECO 2030 Future Funnel weiterentwickelt wurde und nun neben dem bereits bestehenden offenen Kreislauf auch einen hybriden und geschlossenen Kreislauf bietet.

Da die Entwicklung abgeschlossen ist, ist TECO 2030 stolz darauf, marktreife Hybrid- und Closed-Loop-Systeme auf den Markt zu bringen, deren Hauptzweck die Reduzierung von SOx und NOx ist. Sie sind bereit für eine weitere Verbesserung der PM- und BC-Emissionsreduzierung und schließlich für eine integrierte CO2-Abscheidungstechnologie.

Das System mit geschlossenem Kreislauf wird in erster Linie für Schiffe eingesetzt, die in Gebieten operieren, in denen das Einleiten über Bord verboten ist und der Alkaligehalt des Meerwassers gering ist. Die Abgase werden an Bord gewaschen, und die Stoffe werden in einem separaten Tank an Bord gesammelt, der zur entsprechenden Weiterbehandlung in Häfen entleert wird.

Das Hybridsystem kann entweder als offener oder geschlossener Kreislauf eingesetzt werden, je nach den Anforderungen und Vorschriften des geografischen Standorts. Dieses System ermöglicht dem Schiffseigner eine flexiblere Kontrolle der Emissionen und der Umweltauswirkungen.

"Wir sind stolz darauf, unsere Technologien zur Emissionsreduzierung zu erweitern, um unser Portfolio weiter zu verbessern und die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. TECO 2030 Future Funnel ist jetzt für alle geografischen Vorschriften weltweit bereit", sagt Tore Enger, CEO von TECO 2030 ASA.

 

21.04.21 08:21

578 Postings, 672 Tage maxen90hier noch

der link von galvangar bei WO stibitzt:

https://newsweb.oslobors.no/message/530673

jetzt dürfen auch gerne aufträge kommen. :)  

21.04.21 08:33

464 Postings, 103 Tage GalvangaaarDiese

News heute hat mich doch gewundert. Ich dachte ehrlich gesagt, dass der Future Funnel schon als geschlossener/hybrider Kreislauf existiert.
Das könnte natürlich ein wesentliches Absatzproblem gewesen sein, gerade durch das Verbot von offenen Kreisläufen in immer mehr Regionen.

Dazu kommt wahrscheinlich bei einer Umrüstung von offen zu hybrid/geschlossen nochmal zusätzliche Kosten. Da werden natürlich einige drauf verzichten und drauf warten bis der hybride/geschlossene Kreislauf verfügbar ist.

Gut ist auch der Hinweis auf die zukünftige Emissionsreduzierung von PM, BC und dann auch CO2. Ich hoffe auch, dass es nun ein paar Aufträge gibt oder zumindest nach dem MEPC 76. Es gibt ja genug Reedereien, die Interesse an einem CCS (Carbon Capture & Storage) gezeigt haben und da wäre der Future Funnel ja prädestiniert für.
Es bleibt wohl alles eine Frage der Zeit. :-)  

21.04.21 09:30

29 Postings, 49 Tage Phoebe05Umsatz

Schon bezeichnend, dass in Oslo ein Aktienumsatz von knappen € 2.000,-- den Kurs um 5% nach oben schnellen lässt, denke doch, dass die Aktie bald überverkauft ist......  

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