Studie: Internetdurchbruch erst 2005

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eröffnet am: 03.03.01 21:24 von: proxicomi Anzahl Beiträge: 7
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03.03.01 21:24
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4690 Postings, 7520 Tage proxicomiStudie: Internetdurchbruch erst 2005

News New Economy

Studie: Internetdurchbruch erst 2005

Die Hoffnungen auf ein schnelles Ende der derzeitigen Internetkrise haben erneut einen Dämpfer erlitten. Laut einer aktuellen Studie des Zukunftsinstituts zur "Zukunft des Internets" wird das neue Medium in den nächsten Jahren eine Adaptionskrise erleben. Nach den Prognosen des Institutsleiters Matthias Horx wird die Zahl der Internetnutzer vorerst stagnieren und die allgemeine Internet-Euphorie verfliegen. In seiner heutigen Form sei das Internet einfach noch zu kompliziert und zu langsam, begründet Horx seine Einschätzung. Deshalb werde das Web vorerst ein Medium der sogenannten "Infoelite" bleiben.

Erst das sogenannte "Internet 2" werde mit neuen, superschnellen Technologien etwa ab 2005 die Versprechen der digitalen Revolution einlösen können, so Horx weiter. Dabei werde der PC als Haupt-Eingangstor ins Web in den nächsten Jahren von einer Vielzahl von mobilen Geräten abgelöst. In der Wirtschaft werde sich eine so genannte "Smart Economy" - eine Fusion aus E-Economy und klassischen Fokus-Strategien - entwickeln, in denen die Wertschöpfungsketten auf neue Weise integriert seien. Der Bereich E-Commerce werde erst dann zum Zugpferd der New Economy, wenn die Logistikprobleme gelöst seien, so Horx abschließend. Die Studie wurde vom Zukunftsinstitut in Zusammenarbeit mit dem Verlag Neue Märkte durchgeführt.


2. März 2001

Das Zukunftsinstitut  
 Das Zukunftsinstitut mit Niederlassungen und Mitarbeitern in Frankfurt, Wien, München, Hamburg und London beschäftigt sich seit Jahren mit prognostischen Systemen. Mit einem weiten Netzwerk von Experten werten die Forscher die weltweiten Ergebnisse der seriösen Trend- und Zukunftsforschung aus und betreiben Grundlagenrecherche über den sozialen und ökonomischen Wandel mit Schwerpunkt Westeuropa. Außerdem führt das Institut Eigenstudien über die Wandlungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft durch.


gruß
proxi
 

03.03.01 21:34

569 Postings, 7874 Tage blubglaube ich nicht.

der naechste sprung soll erst in 4 jahren kommen? das sind in der it branche jahrhunderte - das glaube ich nicht.  

03.03.01 22:15

410 Postings, 7721 Tage brincki@blub + proxi

Wo soll das denn sein?
In Deutschland vielleicht, wenn der BUND(Regierung) mit Hilfe der regtp die Telekom in Grund und Boden wirtschaften. Dazu kommt auch noch Sommer, der viele kleine Schnitzer hatte, die sich jetzt summieren.

Meine Einschätzung:
Das Internet hat ständig kleine sprünge gemacht. Es gab bisher EINEN großen sprung, aber jetzt sind ein paar Probleme aufgetreten. Jetzt wird das Internet viele kleine Schritte machen, mit Hilfe von Afrika und Asien.
Deutschland wird, meine Meinung, in 3 Jahren frühestens wieder größere Schritte machen, momentan werden leider schritte zurückgemacht, die wir
1x dem BUND(Regierung)
und
1x Herrn Ron Sommer
zu verdanken haben.

Gruß

brincki  

03.03.01 23:20

9046 Postings, 7448 Tage taosDas Internet ist Global!

Ich glaube nicht das ein Herr Ron Sommer oder eine Deutsche Bundesregierung darauf nennentswerten Einfluß haben.

So wichtig, sind wir Deutschen nicht

Taos
 

03.03.01 23:42

312 Postings, 7491 Tage Cloneaktionär spätestens Anfang 20002 o.T.

03.03.01 23:45

878 Postings, 7462 Tage MakeloIch stimme der Studie voll zu

Die ersten Schritte waren nicht klein sondern eher sehr gross und jeder wollte sich am Kuchen beteiligen. Tausende Geschäftideen und Firmen mit undurchdachten Visionen und Geschäftsideen- und Modellen.
Die Zahl der frustiereten Teilnehmer nimmt immer mehr zu und viele wenden sich völlig überfordert ab. Mir geht es oft nicht anders. Bevor das Internet und seine Strukruren, Daten und Anwendung nicht überarbeitet sind, wird sich dieses Szenario auch nicht ändern.

Die gesamte Baisse haben wir doch nur der völligen Überbewertung dieser Sparte zu verdanken. Das hat den gesamten Markt mitgerissen und nun stecken wir in einer Phase der Umstrukturierung und Konsolidierung, deren Auswirkungen nun auf die Psyche der Marktteilnehmer und Unternehmen geht und in eine weitere Übertreibung nach unten nach sich zieht, deren Ende nicht absehbar ist.

Dem e-commerce rechne ich zwar nach Chancen aus, aber nicht in den Grössenordnungen wie sie noch vor geringer Zeit prognostiziert wurden.
Der B2B Bereich ist sicher veilversprechender. Kostenminimierung und Verfahrensvereinfachungen sprechen für sich. Die Aktivitäten  werden aber infolge der konjunkturellen Krise bei vielen Unternehmen erst einmal etwas zurückgestellt und es drängt sich nicht mehr auf Teufel komm raus und egal was es kostet dabei zu sein.

Der Zusammenhang mit Ron Sommer ist völlig absurd und dämlich. Sicher hat er fehler gemacht, aber diese resultieren aus den Rufen der Telekomverächter und den wahnwitzigen Entscheidungen der Regulierungsbehörde und der Wettbewerber. Wer alle Leistungen anbietet ohne Gewinne zu machen oder die Kosten einzufahren ist selber schuld. Festnetz, Internet und Mobilfunkpreise sind am Boden und alle schreien immer noch das alles zu teuer ist. Das selbe werden wir noch auf dem deregulierten Strommarkt beobachten können. (siehe USA Kalifornien und deren Energieprobleme) Deregulierung ja, aber doch wohl mit vernünftigen Konsenz.

Wenn hier jemenden etwas vorzuwerfen ist, dann doch wohl unserem Herrn Eichel, der sich mit nicht ganz koscheren Methoden Milliarden in sein defiziäres Haushaltsbudget geholt hat. Wie kann man von einer fairen Auktion sprechen, wenn einer der Bieter quasi der Auktionär und Eigentümer ist und ein Objekt anbietet welches praktisch ein freies Gut ist oder sein sollte???

Politik, Wirtschaft, Interessen und Macht, dass passt alles nicht unter einen Hut. Jedenfalls nicht unter den einer freien Marktwirtschaft.


MfG Make  

04.03.01 20:05

569 Postings, 7874 Tage blub@Makelo

Was glaubst Du, seit wann es das Internet gibt??
Natuerlich waren die ersten Schritte klein.

 

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