Steuererhöhungen für Leistungsträger?!

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neuester Beitrag: 01.08.11 17:22
eröffnet am: 28.07.11 20:10 von: Talisker Anzahl Beiträge: 64
neuester Beitrag: 01.08.11 17:22 von: Courtage Leser gesamt: 1122
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28.07.11 20:10
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36845 Postings, 6479 Tage TaliskerSteuererhöhungen für Leistungsträger?!

Das ist doch mal wieder typisch für die Sozis, der Ruf nach Steuererhöhungen bei den Leistungsträgern. Dabei weiß man doch, wir haben ein Ausgabenproblem, kein Einnahmeproblem (und da schon gar nicht bei den Stützen dieser Gesellschaft).


SPD-Vorschlag
Höhere Steuern für Gutverdiener
Derzeit greift der Spitzensteuersatz von 45 Prozent bei einem Jahreseinkommen von mehr als 250.000 Euro, der Steuersatz von 42 Prozent von 53.000 Euro an. Die SPD bringt nun eine weitere Abstufung ins Spiel.

Von Kerstin Schwenn und Günter Bannas, Berlin
28. Juli 2011 2011-07-28 16:40:15

Der SPD-Haushaltspolitiker Norbert Barthle hat höhere Steuersätze für Gutverdiener gefordert und damit die Steuerdebatte in der schwarz-gelben Koalition befeuert. Die FDP, die auf Steuersenkungen beharrt, lehnte Barthles Vorstoß ab. Zustimmung erntete er hingegen von Linkspartei und Grünen.

Derzeit greift der Spitzensteuersatz von 45 Prozent bei einem Jahreseinkommen von mehr als 250.000 Euro, der Steuersatz von 42 Prozent von rund 53.000 Euro an. ?Ich könnte mir vorstellen, dass man dazwischen eine weitere Stufe einführt, um damit mehr Steuereinnahmen zu erzielen?, sagte Barthle der ?Südwest Presse?.
http://www.faz.net/artikel/C31328/...-fuer-gutverdiener-30475116.html
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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38 Postings ausgeblendet.

29.07.11 10:32

10765 Postings, 5547 Tage gate4shareSozialistische Ideen!

Mehr kann man sowas nicht nennen, die Steuern, die Menschen durch harte Arbeit verdienen müssen wieder und erneut anzuheben !

Man muss ganz klar sehen, wo das Problem ist. Es wird nicht zu wenig Steuern eingenommen - nein diese sind jetzt schon zu hoch und zu viel, es wird zuviel Geld ausgegeben.
Da muss zuerst mal gespart werden. Für alles und jedes ist Geld da. Für die Banken und Griechenland Milliarden - und das sollen nun die hart arbeitenden Menschen wieder ein zahlen.

Es muss endlich gespart werden, so wie es jeder Mensch auch machen muss.
Hat er nichts mehr, dann kann er sich auch nichts mehr kaufen.

Und dann gehen auch keine Geschenke  an Freunde, weil diese sonst pleite gehen würden.  

29.07.11 10:34

50720 Postings, 6412 Tage SAKU@gate:

... und Architekten, Anwälte... sollen diesen "Akt der Gerechtigkeit" auch mittragen.
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29.07.11 10:38
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36845 Postings, 6479 Tage TaliskerZum Beamtenbashing

gehts im Thread nebenan, könnten wir hier bitte beim Thema bleiben? Steuererhöhung bei Spitzenverdienern?
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

29.07.11 10:41
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10765 Postings, 5547 Tage gate4shareAuf keinen Fall die kleinen Selbstständigen,

denn diese sind jetzt schon in der gesetzlichen Rentenversicherung , trotz hoher Beiträge massiv benachteiligt.

Man kann nicht sagen, Anwälte, Ärzte etc müssen zahlen, aber der kleine Kioskkrämer nicht. Deshalb sollte man schon die Selbstständigen , die als einzige in der Gesellschaft fast ausschliesslich für sich selber und auch noch für den Staat sorgen, ausnehmen.

Alle anderen kassieren immer wieder und kommen öft in Situtaionen wo sie Zuschüssen bekommen. Das ist in der Regel bei Selbstständigen, die einen Akademischen Beruf ausüben oder die eine gutgehende Firma betreiben, nicht so.
Und die anderen kleinen Selbstständigen können es sich nicht leisten.

Man muss auch den Zusammenhang sehen. Die Beamten zahlen keine eigenen Beiträge, und bekommen trotzdem, rund die doppelten Renten als die Arbeitnehmer.
Sicher, sind Beamten im Schnitt höher qualifiziert als der "Rest der Deutschen", aber das ist nicht die doppelte Altersversorgung wert.
Dazu kommt, Beamten leben im Schnitt auch noch 6 Jahre länger als Arbeiter und Angestellte , also der Staat muss noch viel länger dafür bezahlen.  

29.07.11 10:46

10765 Postings, 5547 Tage gate4shareAb einem bestimmen Einkommen, und damit dann

anfallender Einkommenssteuer, kommt eine ganz andere Komponente mit herein,  als Gerechtigkeit und Leistungsfähigkeit etc.

Denn, dann steht der Steuersatz der Bundesrepublik im Wettbwerb mit anderen Ländern!
Also die Steuer kann bei hohen und höchsten Einkommen nicht  beliebig hoch sein, weil irgendwo, ich weiss nicht ob schon bei 45% bei 250,000 der eine, der andere vielleicht erst ab 40 bei 1,000,000 Einkommen, dann sich der einzelne überlegt, ob er nicht seinen Wohnsitz verlegen soll.

Es ist gerade so, dass sich dann die höchsten Einkommen dem entziehen können.
Sicher ist das alles mit Beschwerden und Risiken verbunden und deshalb ist die Schmerzgrenze ab der es der einzelne dann in Angriff nimmt auch unterschiedlcih.

Ansonsten, meine ich, könnte jemand der 1,000,000 verdient auch für Einkommen darüber hinaus auch 60 % zahlen und über 2,000,000 70% etc.....  

29.07.11 10:47

50720 Postings, 6412 Tage SAKUGeht alles, wenn man möchte...

Bei allen soll es gehen, nur bei dir nicht? Na, das nenn ich mal aber einen Bärendienst am "Akt der Gerechtigkeit".
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29.07.11 10:56

10765 Postings, 5547 Tage gate4shareSaku wird sind bei einem anderen Thema, da hat

talisker recht. Ich habe damit wohl angefangen, das war aber falsch.

Saku, klar ist, dass wenn man von einem Solidarbeiträg redet, eigentlich auch Selbstständige zahlen müssten . Aber viele kleine Selbstständigen, sind ja genaus arm drran, wie die armen Rentenbezieher.
Was eben der springende Punkt ist, dass zukünftige Rentner, glaube schon in 15 Jahren, keine Renten mehr erhalten können, die höher ist als die Grundsicherung.
Hingegen, die Beamtenpensionen, im schitt höher sind, als die aktiven gehälter der Arbeiter un Angestellten, und die Pensionen doppelt so hoch, wie die Renten.

Das Problem iist, dass die Renten aus den Beiträgen gezahlen werden sollen, die pensionen aber auss den Staats- und Landeshaushalten, die immer dann die Steuern erhöhen, wenn sie mehr Geld brauchen. Und so darf es eben nicht gehen.
Deshallb ist da auch ein Bezug zum Thema Steuererhöhung.
Denn dieses wäre nicht notwendig, wenn man die gleichen Kürzungen an Pension durch führen würde, wie es bei Rentnern shcon längst geschehen ist.

Wir müssen davon weg, dass der Staat ewig Geld ausgeben kann, wie er lustig ist, und dann die Steuern erhöht, wenn er zuviel ausgegeben hat.


Es ist allemal gerechter Menschen das Meiste des selber verdienten Geldes zu belassen, als überhöhte Alterspensionen an Menschen zu zahlen, die sprichwörtlich faul sind.  

29.07.11 11:00
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129861 Postings, 6418 Tage kiiwii#37-- Wieso ist der Zinssatz in D zu niedrig ?

Wann ist er denn Deiner Meinung nach "richtig" ?


Oder ist "zu niedrig" einfach mal ne Aussage "nach Gefühl und Wellenschlag" ?
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"Do you know,what's killing western democracy? Greed. Greed and constipation." (Tom Hayden)

29.07.11 11:15
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11942 Postings, 5246 Tage rightwingich bin dafür

zumindest teilweise und nur zweckgerichtet
tatsächlich gibt es auch einen cdu-vorschlag, der zwischen den spitzensteuerstufen 42% und 45% ein "zwischentreppchen" vorsieht ... leute, die zwischen 100000 und 200000 pa verdienen sollten das verkraften. ich selbst bin der meinung, dass wir möglichst viele sakrisch reiche nach deutschland ziehen sollten, da dies konsum und investition anheizt ... daher ist jede erhöhung in diesen sphären delikat - gegenargumente, in denen ein passus, wie z.b. "soziale spannung", "schere", o.ä. vorkommt sind und waren seit jeher blödsinn und sind zu ignorieren.
eine erhöhung kommt m.m.n. nur in frage, wenn sie mindestens aufkommensneutral genutzt wird, um den mittelstandsbauch peu a peu in eine schöne gerade linie zu verwandeln, d.h. der staat darf mit diesem geld keinen cent mehreinnahme generieren, sondern muss es zwingend in voller höhe zur senkung der steuern im unteren segment einsetzen  ... und kommt mir nicht mit "geht nicht, da verschuldung" ... mit dem totschlagargument könnte man dem staat morgen sämtliche verdienste und vermögen überschreiben ... er würde es trotzdem durchbringen.  

29.07.11 11:27
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50720 Postings, 6412 Tage SAKU#47

Der Onkel erklärt dir das jetzt mal so einfach, dass es auch mein Großcousin verstehen könnte:

Die EZB macht die Zinsen für alle Staaten im Euroraum. Da gibt es starke Staaten und da gibt es schwache Staaten und die EZB hat nur einen einzigen Zinssatz, den sie für alle Staaten festlegen muss. Wenn sie jetzt den Zinssatz so festlegt, dass sie sich an den starken Staaten orientiert, dann werden die schwachen Länder mehr für das Geld zahlen müssen.

Da die schwachen Länder aber auch ganz schwache Länder haben und die jetzt schon Probleme mit der Geldbeschaffung haben, kann die EZB diese Länder nicht außen vor lassen. Darum orientiert sich die EZB mit den Zinsen auch verstärkt an diesen Ländern.

Dies hat zur Folge, dass die starken Länder, wie Deutschland zZt eines ist, einen für sich gesehen niedrigeren Zins zahlen muss. Klingt logisch, is es auch.
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29.07.11 14:02
1

34726 Postings, 5850 Tage Jutoklingt plausibel, saku

dann müssten aber die zinsen
im ?-raum dauerhaft niedrig bleiben,
damit die schwachen länder
überhaupt eine chance haben.
und die starken länder profitieren überverhältnismässig.  

29.07.11 14:06

233984 Postings, 6235 Tage obgicouwieso muß überhaupt

eine Zentralbank an den Zinsen rumpfuschen?
wOher wollen die wissen, was der ricthige Zinssatz für welches Land auch immer sein mag?

Der Markt würde das ganz von alleine regeln  

29.07.11 14:10

15130 Postings, 7201 Tage Pate100über 100.000 Eur die steuern erhöhen is ok

darunter verbitte ich mir aber! :-))
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29.07.11 14:14
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177599 Postings, 7195 Tage GrinchImmer diese Geringverdiener!

Hätteste halt was anständiges gelernt Pate!
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Hier wird gegessen was auf die Visage kommt!

29.07.11 14:17
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15130 Postings, 7201 Tage Pate100ich arbeite dran

is nicht mehr weit...:-)

PS: ende septemper sind die Franken mich los. welcome FRankfurt! :-)
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29.07.11 14:25

177599 Postings, 7195 Tage GrinchMüssma vorher nochmal zocken...

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29.07.11 14:27

15130 Postings, 7201 Tage Pate100sehr gerne!

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29.07.11 14:28
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50720 Postings, 6412 Tage SAKU@juto:

Jein - die Preisstabilität wäre bedroht.

@obi: Den perfekten Markt findest du in Büchern oder in ppt-Präsentationen. In einem perfekten Markt hätte es die Verwerfungen, wie sie etwa bei der sog. Bankenkrise aufkamen, nicht gegeben.  
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29.07.11 14:57
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53631 Postings, 5605 Tage RadelfanZusatzvorschlag zu #43

Um die durch gate festgestellte höhere Lebenserwartung der Beamten zu reduzieren, sollten man diesem Gesindel ab sofort die Arzt- und Apothekenbesuche völlig streichen. Dann wird sich das mit dem höheren Alter schon recht bald einpendeln. Alternativ wäre zur Verkürzung der Lebensdauer auch die zwangsweise Zuführung von Alkohol und Zigaretten in Betracht zu ziehen. - Irgendwie muss dass doch mal klappen, dass diese Blutsauger nachhaltig dezimiert werden.
;-)


>>>Dazu kommt, Beamten leben im Schnitt auch noch 6 Jahre länger als Arbeiter und Angestellte , also der Staat muss noch viel länger dafür bezahlen.  
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Ihr ARIVA-Team aus Hamburg

29.07.11 15:40

31043 Postings, 7199 Tage sportsstar#49

die Zinsen sind die gleichen - nur die Risikoaufschläge variieren extrem. Und deutschalnd muss keine Risikoaufschläge zahlen...und das macht dann im Ergebnis bei dem historisch niederigen Leitzins derzeit 2,92% (auf 10jährige). Im Vergleich zu Beginn der Währungsunion ist das ein satter Prozentpunkt weniger für uns..
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The only thing, that interferes with my learning, is my education...!

01.08.11 17:00

36845 Postings, 6479 Tage TaliskerStatement vom zuständigen Experten

dieser lustigen kleinen Splitterpartei dazu:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1516109/

Ein paar Highlights:
"Heinemann: Sie sprechen von besonders Leistungsfähigen - nennen wir sie doch einfach mal besonders Reiche!

Solms: Nein, die sind nicht reich, sondern durch ihre Arbeit haben sie ein höheres Einkommen, weil ihre Arbeit so hoch geschätzt wird."

oder auch

"Heinemann: Noch mal, Herr Barthle hat vorgeschlagen, ab 100.000 - und das ist für Normalsterbliche verdammt viel Geld -, ab 100.000 könnte man einen Prozentpunkt höhere Steuern zahlen. Ist das wirklich zu viel verlangt?

Solms: Das ist ja genau die falsche Botschaft! Die Botschaft heute muss sein, dass die kleineren, mittleren Einkommensbezieher, die am stärksten vom Steuertarif bestraft werden, entlastet werden ..."

Genau. Nach Jahren der Entlastung der Spitzenverdiener wäre das genau die falsche Botschaft. Sicher.

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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

01.08.11 17:11
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Clubmitglied, 46468 Postings, 7581 Tage vega2000Sämtliche Steuerentlastungen für die

kleineren & mittleren Einkommen sind für den Arsch wenn z. B. die Preise bei Lebensmitteln steigen, wie das im Augenblick passiert.*
Genau das wird in der ganzen Steuersenkungsdiskussion gerne ausgeblendet!

*In Schwabing verlangt eine Eisdiele 1,30 Euro für die Kugel, -kann sich jeder selber ausrechnen für wieviel Kugeln so eine 5 Euro mehr im Geldbeutel Aktion taugt!

Sinnvoller wäre es da schon die Spekulationen auf Lebensmittel zu verbieten!
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Verschiebe nicht auf morgen, was genausogut auf übermorgen verschoben werden kann.

01.08.11 17:17

50720 Postings, 6412 Tage SAKUSchnauze vega!

Das macht der Markt, der regelt nämlich alles!!
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01.08.11 17:21
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5422 Postings, 4660 Tage anjab50% ab 60000 Euro dafür keine Sozialabgaben

für die ersten 20000  Euro  

01.08.11 17:22
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4757 Postings, 7521 Tage CourtageLest mal das!

http://www.nachdenkseiten.de/?p=10300#more-10300  

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