Steuer- und Abgabenlast steigen wieder

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neuester Beitrag: 01.05.05 21:54
eröffnet am: 01.05.05 00:36 von: Knappschaft. Anzahl Beiträge: 28
neuester Beitrag: 01.05.05 21:54 von: vega2000 Leser gesamt: 482
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01.05.05 00:36

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenSteuer- und Abgabenlast steigen wieder

Nächste Stufe der Gesundheitsreform ab 1. Juli

Zahnersatz: Jetzt zahlen die Deutschen mehr


Hamburg ? Gehaltsschreck mitten im Sommer: Ab 1. Juli bekommen gesetzlich Krankenversicherte netto bis zu 15,86 Euro im Monat weniger ? macht im Jahr bis zu 190 Euro!
Der Grund ist die nächste Stufe der Gesundheitsreform.

Sie sieht vor, daß Arbeitnehmer und Rentner ab Juli die Sonderbeiträge für Zahnersatz und die ?gestiegenen Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung? (insgesamt 0,9 % vom Bruttoeinkommen) allein tragen.
  
Bisher zahlte der Arbeitgeber die Hälfte.

Im Gegenzug müssen die Kassen ihre Beiträge um 0,9 Prozentpunkte senken.

Unterm Strich ergibt dies eine Mehrbelastung für die Versicherten in Höhe von 0,45 Prozent ihres Bruttoeinkommens.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt fordert die Kassen zu stärkeren Beitragssenkungen auf. ?Die Kassen haben Überschüsse von vier Milliarden Euro?, so Schmidt. ?Das gab es seit vielen Jahren nicht mehr. Ich erwarte von den Kassen, die Spielraum haben, daß sie die Beiträge senken.?

Im Durchschnitt, so die Ministerin, könnten sie dies um mindestens 0,2 Prozentpunkte über die gesetzlich vorgeschriebenen 0,9 Prozentpunkte hinaus tun. Schmidt: ?Das Potential ist da. Und die Versicherten haben einen Anspruch darauf.?

Die Gesundheitsministerin übt harsche Kritik an den Kassen: ?Seit über einem Jahr halten die Kassen die Versicherten mit immer dem gleichen Argument hin: Wir wissen nicht, ob die Einsparung wirklich zustande kommt. Damit muß Schluß sein.?

Vor allem die Arbeitgebervertreter in der Selbstverwaltung müßten auf Beitragssenkungen drängen.

Eine Umfrage von BamS bei den größten deutschen Kassen gibt der Ministerin recht. Die meisten (u. a. AOK, Barmer, DAK, TKK) prüfen und prüfen, wollen erst Ende Mai oder im Juni entscheiden, wie stark die Beiträge sinken sollen. Doch schon jetzt ist klar: Viel mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 0,9 Prozent dürften es nicht werden.

Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler, kritisiert die Mehrbelastung für die Versicherten: ?Die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrags für Arbeitnehmer zum 1. Juli ist fatal.? Dadurch werde bei vielen die zu Jahresbeginn erfolgte Steuersenkung wieder einkassiert . Däke: ?Das ist der falsche Weg. Was wir brauchen, ist eine Senkung der Steuer- und Abgabenlast und keine Erhöhung
 
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2 Postings ausgeblendet.

01.05.05 01:31

95441 Postings, 7427 Tage Happy EndSetzen 6

Frage: Wo steigt hier die Steuerlast?

Antwort KK: Hat sich das bei der SPD und den Grünen noch nicht herumgesprochen?
Und wieder wurden schwere handwerkliche Fehler von dieser Regierung gemacht!
Da werden die geschröpften Bürger nach der NRW - Wahl einen schweren Schrecken bekommen wenn sie ihren Lohnzettel nachdem 1. Juli 2005  anschauen müssen!  



Bist Du Politiker???

 

01.05.05 09:12

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenNächste Abgabenlasterhöhung durch Ulla Schmidt!

Nächster Zugriff dieser tollen Regierung damit Ulla Schmidt früher kassieren darf. Das damit auch  kleinere Unternehmen 4000 bis 500 Euro entzogen wird stört diese Regierung nicht sonderlich, weil ja das Ziel dieser Regierung auch weiterhin ist den Mittelstand zuschwächen und keine neueArbeitsplätze zu födern! So werden ganz sicher keine neue Arbeitsplätz in Deutschland entstehen, sondern noch mehr Unternehmen wandern ab oder kommen erst garnicht mehr in diese Land das  immer mehr einer DDR-Light-Version gleicht!wallstreet-online.de





Wirtschaft soll Rentenloch stopfen - Frühere Überweisung der Sozialbeiträge - Stabiler Beitrag garantiert

Berlin - Die Bundesregierung nimmt zur Stabilisierung des Rentenbeitrags die Wirtschaft in die Pflicht. Von 2006 an sollen die Arbeitgeber die Sozialbeiträge einen halben Monat früher abführen als bisher. Diese Maßnahme erhöhe die Liquidität der Sozialversicherungen im kommenden Jahr um insgesamt 20 Mrd. Euro, sagte Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) in Berlin. Damit könne der Rentenbeitragssatz 2006 trotz der schlechteren Aussichten für das Wirtschaftswachstum bei 19,5 Prozent stabil gehalten werden.


Bislang überweisen die Unternehmen die Sozialbeiträge überwiegend in der Mitte des Folgemonats. Die Löhne und Gehälter werden dagegen bereits Ende des jeweiligen Arbeitsmonats gezahlt, wobei die Arbeitgeber die Sozialabgaben ihrer Beschäftigten einbehalten. " Diese Praxis ist eine überholte Regelung aus der Zeit der Lohntüte" , sagte die Ministerin. Die Sozialversicherungen könnten es sich nicht länger leisten, den Unternehmen zinslose Darlehen zu gewähren. Im Zuge der letzten Sozialreformen seien Beschäftigte und Rentner belastet worden. " Jetzt müssen die Unternehmen ihren Beitrag leisten." Die Belastung der Wirtschaft aufgrund der Umstellung betrage maximal 400 Mio. Euro pro Jahr.


Um die Unternehmen durch die Umstellung nicht zu überfordern, stellte Schmidt aber " großzügige Übergangsregelungen" in Aussicht. Nach der Neuregelung müßten die Arbeitgeber im kommenden Januar eigentlich zwei Beiträge überweisen: für den Dezembermonat bis Mitte Januar und für den Januar dann zum Monatsende. Diese Doppelbelastung könne aber über das Gesamtjahr verteilt werden. Die Ministerin kündigte an, zügig einen Gesetzesentwurf vorzulegen. Eine Zustimmung des Bundesrates sei nicht nötig.


Hintergrund für die Neuregelung ist die korrigierte Wachstumsprognose der Bundesregierung. In der gesetzlichen Rentenversicherung drohen wegen der geringeren Beitragseinnahmen zum Jahresende finanzielle Engpässe. Experten rechnen nicht damit, daß zum Jahreswechsel die gesetzlich vorgeschriebene Mindestreserve von 20 Prozent einer Monatsausgabe erreicht wird. Bei einem Unterschreiten muß in der Regel der Beitragssatz für das kommende Jahr angehoben werden.


Die einmalige Liquiditätszufuhr durch das Vorziehen der Beitragszahlung der Betriebe verschafft der Rentenkasse jedoch 2006 einmalig Zusatzeinnahmen von neun Mrd. Euro, weil die Betriebe im kommenden Jahr die Beitragssummen für insgesamt 13 Monate überweisen müssen.


CDU-Sozialexperte Andreas Storm kritisierte, die Maßnahme " löst nicht ein einziges Strukturproblem, sondern bedeutet lediglich eine einmalige massive Liquiditätszufuhr" . Das Ziel der Ministerin sei eindeutig, sich über den Termin der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2006 zu retten.  

01.05.05 09:31

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenSteuer- und Abgabenlast steigen wieder

#4

stimmt immer noch!  

01.05.05 10:02

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiWerden schon wieder Zensuren verteilt ?




MfG
kiiwii

.  

01.05.05 11:44

741 Postings, 6232 Tage rotfrontAbgabenlast steigt ab 1. Juli 2005

so stimmt es doch, Happy?  

01.05.05 11:54

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_IHabt ihr nix anderes zut tun?

Haraus zum 1. Mai. Setzt euch auf den Balkon oder ddie Terrasse, schnappt euer Fahrrad, geht in ein Gartenlokal und tut was für die Konjunktur.

Aber nöhlt bei dem schönen Wetter nicht vor dem PC rum.  

01.05.05 12:08

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenBei bald 7 Millionen Arbeitslosen

denken wir immer noch das wir eine Spassgesellschaft sind?

REFORMSTAU

Post-Chef Zumwinkel fürchtet sieben Millionen Arbeitslose

Trotz anhaltender Kapitalismuskritik drängt Post-Chef Klaus Zumwinkel zur Fortsetzung der Reformen. Ohne den weiteren Umbau der Sozialsysteme rechnet der Manager mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

DDPPost-Chef Zumwinkel: Respekt für den Kanzler

Hamburg - Die Lohnnebenkosten seien in Deutschland weiterhin viel zu hoch, sagte Zumwinkel der "Bild am Sonntag". "Durch die steigenden Ausgaben für die Renten- und Krankenversicherung wird Arbeit bei uns immer teurer", fügte er hinzu. Deshalb werde eine Finanzierung der Sozialversicherung "nicht wie im 19. Jahrhundert durch Besteuerung des Faktors Arbeit, sondern über indirekte Steuern, durch Besteuerung des Konsums" gebraucht.

"Wenn wir im jetzigen System bleiben, werden wir bald sieben Millionen Arbeitlose haben", sagte der Post-Chef. Die Agenda 2010 sei "ein toller Anfang" gewesen. "Ich zolle dem Kanzler dafür Respekt", sagte Zumwinkel. Weitere Reformen seien aber notwendig. Zugleich betonte der Manager, Deutschland könne problemlos mit der Konkurrenz aus den USA und Asien mithalten. "Das haben wir 50 Jahre geschafft, und das werden wir auch in Zukunft schaffen."

Auf die Frage, ob SPD-Chef Franz Müntefering mit seiner Kapitalismus-Schelte der deutschen Wirtschaft schade, sagte Zumwinkel: "Jeder muss an seiner Stelle verantwortungsbewusst handeln, ob Politiker oder REFORMSTAU

 

01.05.05 12:10

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiAvanti Popolo !

Ihr sollt raus an die Sonne ! Hört die Fanfaren !


MfG
kiiwii

.  

01.05.05 14:58

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenDamit dürften nach meiner Rechnung

ungefähr 3 - 5 % der Arbeitsplätze durch dieses neue Angabenverordnung gefährdet sein! Das sind ungefähr 600 000 Arbeitsplätze die wahrscheinlich bald nicht mehr geben wird. Nach Aussage von Ulla Schmidt wird dadurch die Liquidität der Sozialversicherungen im kommenden Jahr um insgesamt 20 Mrd. Euro gestärkt. Auf der anderen Seite wird die Liquidität und damit der Gewinn bei den Unternehmen um genau den gleichen Betrag geschwächt. Damit die Unternehmen überleben können werden diese 20 Mrd. Euro durch Personalabbau auf der Unternehmerseite wieder eingespart. Daurch wird die Finanzkasse von Herrn Eichel bereits im Haushaltsjahr 2006 um ca. 11 Mrd, Euro geschwächt und die Sozialsystem werden oben drein mit Mindereinnahmen von 9 Mrd. Euro zurechnen haben. Unter dem Strich wird diese Regierung zwar für einen sehr kurzen Moment mehr Geld in der Kasse haben, blos in bezweifele das dieser Effekt überhaupt bis zu den Wahlen im Jahr 2006 reichen wird. Sicherlich wird dann der Eichel zu gleichen Trick greifen wie im Wahljahr 2002 wo absichtlich die herausgabe der Steuereinnahmen behindert wurden.Sollte diese Regierung im Jahr 2006 nicht bestätigt werden und diese Bilanz dann in die Luft fliegen sehe ich bereits ein Strafverfahren gegen Eichel, Schmidt und viele führende Finanzbeamte wegen Bilanzbetrug. Wenn bis dahin auch noch die Managerhaftung eingeführt wurde um so besser, auch Politiker und Beamte sind Manager!  (Vergessen immer die Politiker das auch für sie die Managerhaftung gilt)Und das alles nur um einen einmaligen Effekt zu erhalten!ariva.de  

01.05.05 20:56

13475 Postings, 7977 Tage SchwarzerLordGeht sozusagen direkt an Kassenärztliche Vereinig.

Von diesem Mehrbeitrag kommt nichts dem Versicherten zugute, es zementiert nur den Wasserkopf der GKK.

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Ich schreibe: "Fischer ist schuld." Denn er will es so.

 

01.05.05 21:03

59073 Postings, 7467 Tage zombi17@SL, Nach so vielen Jahren kannst du es doch

zugeben: Du warst der Polizist, der den Stein vom Fischer an den Kopf geworfen bekam?  

01.05.05 21:07

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingKassenärztliche Vereinigung = GKV?

Jetzt wird mir einiges klar.

Ich schliesse mich der Frage von zombi17 an.

Absoluter Neuling  

 

01.05.05 21:17

129861 Postings, 6382 Tage kiiwii?

GKK    GKV   ?



MfG
kiiwii

.  

01.05.05 21:17

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Ach nee, war doch so ein netter Abend! o. T.

01.05.05 21:18

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingGesetzliche Krankenversicherung

Absoluter Neuling  

 

01.05.05 21:19

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiImmer dran denken, nie davon sprechen:

"Feind hört mit"



MfG
kiiwii

.  

01.05.05 21:21

59073 Postings, 7467 Tage zombi17So kommst du mir auch vor:-))

Feindbilder wo immer du hinguckst"fg"  

01.05.05 21:21

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingYo, sag das mal dem Ess Ell, dass er...

...besser nicht so einen hanebüchenen Unsinn postet.

Nochmal sein Statement:
Der um einen Monat vorgezogene AG-Anteil der Sozialversicherung kommt der Kassenärztlichen Vereinigung zugute.

Absoluter Neuling  

 

01.05.05 21:24

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingIch finde übrigens, wir brauchen mehr derartige...

...(sozial-)politische Kompetenz in den Parlamenten. Das schafft Planungssicherheit und gibt dem einfachen Bürger wie mir das Vertrauen in die Politik zurück.

Absoluter Neuling  

 

01.05.05 21:25

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Kleinen Moment, AN

Er muss erst googlen  

01.05.05 21:26

95441 Postings, 7427 Tage Happy End@KK

Ich warte immer noch drauf: Wo steigt die Steuerlast?  

01.05.05 21:31

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingMag sein, bloss...

...wenn er das nicht so weiss, wird das Googeln noch etwas dauern...

Absoluter Neuling  

 

01.05.05 21:32

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Tuts ja auch:-)) o. T.

01.05.05 21:46

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiP. 22 Ich finde übrigens, wir brauchen mehr

Gärtner. Böcke haben wir genug.



MfG
kiiwii

.  

01.05.05 21:54

Clubmitglied, 46331 Postings, 7545 Tage vega2000Zumwinkel meint den Abbau der Sozial-

systeme.

Leider nicht nachgedacht Herr Briefmarkenschlecker:
Wenn man die Sozialabgaben weiter nach unten fährt, wer bezahlt dann in Zukunft die Deutsche Einheit?



 

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