So muss man mit Euro-Faschisten umgehen:

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neuester Beitrag: 03.12.12 20:15
eröffnet am: 02.12.12 21:49 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 03.12.12 20:15 von: Woodstore Leser gesamt: 838
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bewertet mit 4 Sternen

02.12.12 21:49
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtSo muss man mit Euro-Faschisten umgehen:

http://www.welt.de/politik/deutschland/...en-Schaeuble-und-Kahrs.html

Er habe Schäuble daran erinnert, dass er es angesichts dessen "bescheidener Bilanz" in der Griechenland-Rettung ruhiger angehen lassen solle. Schäuble habe entgegnet, er sei selbst Abgeordneter ? und dies weitaus länger als Kahrs. Außerdem müsse er sich nicht alles gefallen lassen.

Kahrs heimst Respekt bei Union ein

Dann habe sich SPD-Mann Carsten Schneider eingemischt und Schäuble aufgefordert, die Abgeordneten bitte nicht zu schurigeln. Doch Kahrs hatte auch noch nicht genug: "Wir sind doch nicht Ihr Pressesprecher", blaffte der SPD-Politiker den Minister an.  

02.12.12 22:18
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtKein Unions-Abgeordneter sprang Schäuble bei

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...rdneten-an-a-870471.html

Der Ex-Sprecher des Finanzministers, Michael Offer, war vor zwei Jahren zurückgetreten, weil er sich bei einer Pressekonferenz zur Steuerschätzung von seinem Chef gedemütigt fühlte. Schäuble hatte damals zu ihm gesagt: "Herr Offer, reden Sie nicht, sorgen Sie dafür, dass die Zahlen jetzt verteilt werden."

Kein Unionsabgeordneter sprang Schäuble im Haushaltsausschuss bei.  

02.12.12 22:22
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtDie Abgeordneten sollten sich endlich

von den Euro-Faschisten der Parteispitze emanzipieren.  

02.12.12 22:26
2

40536 Postings, 6863 Tage rotgrünIst Euro Nazi für einen Politiker

eigentlich eine Beleidigung?
Schäuble ist gelinde gesagt.............so ein Spezi
-----------
Zu Risiken und Nebenwirkungen zum Urheberrecht
fragen sie JP,oder tragen den Anwalt zum Apotheker

02.12.12 23:39
1

1809 Postings, 4606 Tage georginaEtikettenschwindel

Einzelne Wortführer der Euroskeptiker versuchen mit der Etikettierung von
Euro-Befürwortern als "Eurofaschisten" aus der rechts-populistischen Ecke herauszukommen, in der sie festsitzen. In Wirklichkeit reiten sie sich jedoch mit diesem Versuch immer tiefer in einen rechten Sumpf hinein.

Mit den in diesem Thread bisher kolportierten parlamentarischen Auseinandersetzungen
hat das insofern zu tun, dass mit dem "Faschismus"-Vorwurf der Wunsch nach einer Bewegung namentlich innerhalb der Unionsparteien nach rechts untermauert werden soll, während diese eher weiter nach "links" rücken. Kurioser Nebeneffekt: Das vermeintliche Rechts-aus-der- Linkskurve-fliegen der Partei "Die Linke" !

So gesehen wäre das ganze nicht mehr als ein bedingter Reflex, der sich in die Länge zieht und letztlich an der eigenen Langeweile ersticken muss.
Soweit eine oberflächliche(!) Betrachtung der Frage nach dem "Eurofaschismus".

Anhaltspunkte für diese Einschätzung könnte ein älterer Artikel (2.7. 2012) aus dem Tagesspiegel liefern, mehr jedenfalls als ein älterer Thread zum Thema, der sich unter dem Titel "Was ist Euro-Faschismus" am Ende selbst in den Schwanz gebissen hat oder - ganz aktuell - das Herumhüpfen in dem Thread "GR-Milliardenhilfen für Milliardäre"


http://journalistenwatch.com/cms/2012/07/02/...us-rechtspopulistisch/  

03.12.12 08:22
2

46362 Postings, 4988 Tage Rubensrembrandt# 5 Meiner Ansicht nach ist das wieder Gewäsch:

Jegliche Kritik am Euro wird ohne Reflexion sofort als rechtspopulistische Ecke
abqualifiziert. Orientiert man sich an der Realität, so ist Folgendes festzustellen:

Immer mehr Länder der Euro-Zone müssen unter den Rettungsschirm, jetzt
bereits ein Drittel, Tendenz zunehmend! Dabei soll der Euro doch ein Segen
sein.

Bisher konnte von den Euro-Faschisten keine Erklärung dafür gegeben werden.
Um dies nicht erklären zu müssen, wird Kritik sofort als Rechtspopulismus abge-
tan. Dabei mögen die Krisengipfel für Gänsehaut sorgen, aber in erster Linie
sorgen sie für Umverteilung von Kapital.

Tatsächlich ist die Euro-Ideologie nicht nur langweilig, sondern sogar schwach-
sinnig und eine Beleidigung für jeden Intellekt.  

03.12.12 08:55
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtGanz abgesehen halte ich die Begriffe rechts-

oder linkspopulistisch so wieso für wenig hilfreich, weil sie Schubladendenken
darstellen. Entscheidender erscheint mir, ob eine Politik im Sinne der Bevölkerung
ist oder nicht. Und da kann man feststellen, dass die Euro-Faschisten zunehmend
eine Politik betreiben, die nicht mit den Interessen der Bevölkerung übereinstimmen:

1. Der Krieg in Afghanistan dient nicht der Bevölkerung, sondern nur einer bestimmten
Kapital-Clique und wird von der Bevölkerung überwiegend abgelehnt. Trotzdem
wird er von den Euro-Faschisten Jahr für Jahr verlängert: nämlich von den Kriegs-
Parteien  CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP. Das sind die gleichen Parteien, die auch
das verrottete Euro-System bejubeln. Der Euro verhindert also nicht Kriege,
sondern fördert Großmannssucht, die zu Kriegen führen kann. So wird z. B. von
den Euro-Faschisten zunehmend von "legitimen" Kriegen gefaselt. Auch real
wird von Einsätzen der Bundeswehr in Mali gesprochen. Die Euro-Faschisten wollen
auch unbedingt einen Einsatz der Bundeswehr an der türkisch-syrischen Grenze.

2. Gerade während der Eurozonen-Zeit hat die Schere zwischen Arm und Reich stark
zugenommen, was von der Bevölkerung kritisch gesehen wird.

3. Während der Eurozonen-Zeit sind von den Euro-Faschisten laufend Statuten,
Verträge, Gesetze und möglicherweise sogar die Verfassung verletzt worden.
Es sind immer mehr Entscheidungen an politisch nicht ausreichend demokratisch
legitimierte Institutionen übertragen worden. Das Rechtssystem ist ausgehöhlt
und die Demokratie ist abgebaut worden. Das hat übrigens auch wirtschaftliche
Folgen.

4. Die Vermögensübertragung auf internationale Finanzinstitute zu Lasten der
Bevölkerung bei jeder "Rettungs"aktion wird von der Bevölkerung abgelehnt,
deshalb betreiben die Euro-Faschisten Etiketten-Schwindel, indem sie von
Euro-Rettung, Griechenland-Rettung usw. sprechen.  

03.12.12 10:43
2

1809 Postings, 4606 Tage georgina@Rubensrembr. Springprozession rückwärts

Anstatt deine ermüdende Springprozession fortzusetzen und obenhin offene Türen einzurennen solltest du dich zwischendurch einmal etwas näher mit dem unsäglichen Etikett "Eurofaschismus" auseinandersetzen - nur das war die Intention meines Postings, in dem ich übrigens die Schubladen schon herausgezogen und gleichsam desinteressiert hingeworfen habe. Deine Wiederholung war somit überflüssig wie dein geschwollener Hals.

Solange du dich von der monierten Wortwahl nicht verabschiedest, kommst du keinen Schritt weiter, sondern fällst immer weiter zurück, da bin ich mir ganz sicher.  

03.12.12 14:20
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtLinks und rechts habe ich auch

hingeworfen, mich interessiert nicht, ob die Euro-Faschisten Links- oder Rechtsfaschi-
sten sind. Freut mich, dass wir insofern einer Meinung sind.  

03.12.12 17:19
1

1809 Postings, 4606 Tage georginaSelber einer ?

 
Angehängte Grafik:
fascism_eu2.png
fascism_eu2.png

03.12.12 18:23
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtEuro-Faschisten halten an der Ideologie fest,

obwohl sich ein Scheitern abzeichnet.

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/...u-seinem-Untergang.html

Europas Größenwahn führt zu seinem Untergang

Der Euro und die "Vereinigten Staaten von Europa" waren eine schöne Idee. An ihr festzuhalten aber, nur um nicht zugeben zu müssen, dass man sich vertan hat, macht einen Irrtum zum Verhängnis. Von Henryk M. Broder  

03.12.12 18:26
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtAllerdings erscheint Schäuble

bereits sehr dünnhäutig, als er bereits aus der Haut fährt, als ihn Kahrs
auf recht bescheidene Erfolge hinsichtlich Griechenlands hinweist.

Was allerdings noch eine Übertreibung ist.  

03.12.12 18:39
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtGerade das zeigt Faschisten aus:

Sie lassen sich von der Realität nicht beeindrucken und blenden sie notfalls
aus. An ihre Stelle tritt die Propaganda, hier die Euro-Propaganda. Wer dieser
Ideologie widerspricht, wird ausgegrenzt: Euro-Kritiker sind rückschrittlich, Nazis,
Rassisten oder sonst etwas. Auf die Kritikpunkte gehen die Faschisten aber
nicht ein, ist halt eine Ideologie.  

03.12.12 18:54
1

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtScheinbar das Schlimmste scheint

für Euro-Faschisten zu sein ihr Gesicht zu verlieren. Deshalb kann der Wehrmacht-
oberleutnant Schmidt im Nachhinein auch Verständnis für die Niederschlagung
des Aufstands in Peking durch die chinesische Führung empfinden, da die Gefahr
bestand, dass diese ihr Gesicht zu verlieren drohte, weil der russische Besuch
das Gebäude durch den Hintereingang betreten musste.

Faschisten können anscheinend keinen Gesichtsverlust ertragen, denn das könnte
bedeuten, dass sie zugeben müssten, seit Jahrzehnten eine falsche Politik zu
betreiben. Lieber schicken sie die Bevölkerung ins Verderben und versprechen
immer wieder den Endsieg, obwohl so recht keiner daran glauben will.  

03.12.12 19:02

34909 Postings, 3987 Tage NokturnalDu scheinst ein ziemliches Wütchen zu haben

Rubens...pass bloß uff nicht das du am Herzkasper zu Grunde gehst.  

03.12.12 19:02
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtFaschisten zeigen einen Hang zur Größe,

Broder meint zum Größenwahn - obwohl er nicht von Faschisten spricht .
Tatsächlich ist aber Größe kein Wert an sich, sondern verführt eher zum Größen-
wahn. Großreiche sind im Gegenteil sogar nicht erstrebenwert, da sie
tendenziell eher undemokratischer für den Einzelnen sind.

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/...u-seinem-Untergang.html

Erstens: Größenwahn führt zum Untergang. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Trabanten tauchte am europäischen Horizont die Idee der "Vereinigten Staaten von Europa" als Gegengewicht zu den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Es gab bereits eine Anzahl europäischer Institutionen wie das Europaparlament und die Europäische Kommission, die durch eine europäische Verfassung aufgewertet werden sollten.  

03.12.12 19:09

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtDer Reichtum Europas besteht in der

Verschiedenartigkeit. Das zu homogenisieren führt zur Verarmung. Aber das
verstehen die Euro-Faschisten nicht: Alles muss angeglichen werden. Wer ab-
weicht, ist wahrscheinlich ein Rassist.

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/...u-seinem-Untergang.html

Nicht nur Individuen, auch Ethnien haben einen Charakter. Man wird unter Juden mehr begabte Schachspieler als Gewichtheber finden; unter den Deutschen mehr Grübler und Schwerdenker als unter den Italienern; keine Fördermaßnahme der Welt wird das musikalische Gefälle zwischen den Bluesmusikern im Süden der USA und den Blaskapellen in Bayern ausgleichen können.

Das festzustellen grenzt bereits an Rassismus. Der Versuch, Europa zu homogenisieren, musste scheitern. Demokratische Strukturen können nur von unten nach oben aufgebaut werden. Gleichheit von oben zu verordnen ist ein Rückfall in aufgeklärten Absolutismus.  

03.12.12 19:13
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtTypisch für Euro-Faschisten auch:

Alles muss von oben angeordnet und kontrolliert werden, wenn nicht übernommen
wird, dann setzt es Strafe. Auch ein flächendeckendes Überwachungs-System
a la Orwell, nämlich Indect, ist bereits vorhanden. Dabei wachsen demokratische
Strukturen von unten. Broder attestiert den Euro-Faschisten nur aufgeklärten
Absolutismus.  

03.12.12 19:17

46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtEine nicht praktikable Idee

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/...u-seinem-Untergang.html

Auch der Euro war eine schöne Idee, leider hat sie sich als nicht praktikabel erwiesen. An einer Idee um der Idee willen festzuhalten, nur um nicht zugeben zu müssen, dass man sich vertan hat, macht einen Irrtum zum Verhängnis. Wie bei dem Mann, der mit der Eisenbahn unterwegs ist und an jeder Station in lautes Jammern ausbricht. Gefragt, was er denn habe, antwortet er: "Ich sitz im falschen Zug, und mit jedem Halt wird die Rückreise länger."  

03.12.12 19:33
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtWas hat der Euro gebracht?

1. Unnötige Kosten in Billionen-Höhe, verursacht durch größenwahnsinnige Euro-
   Faschisten.

2. Ressentiments zwischen den Ländern Europas. Das Verhältnis zwischen Deutschland
   und Frankreich war nach dem 2. Weltkrieg noch nie so schlecht wie jetzt, bedingt
   durch den Euro.

3. Zusätzliche Kriegs-Phantasien durch Großmannsgelüste von Euro-Faschisten.

4. Rechtsaushöhlung und Demokratieabbau, angeblich aus "Rettungs"gründen.  

03.12.12 19:41

2929 Postings, 3426 Tage Dilettantenstadldu bist die ausführlichste spam-bash-id ever

03.12.12 19:44
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtAußerdem:

Die hauptsächliche Tätigkeit der Bundesregierung besteht anscheinend nur noch
darin, irgendwelche zweifelhafte Rettungsaktionen durchzuführen, die sich in
immer kürzeren Zeitabständen als Luftnummern erweisen und vor allem die Bevöl-
kerung laufend zu täuschen und zu belügen. Die eigentliche Regierungsarbeit
wird immer mangelhafter (siehe Energiepolitik).  

03.12.12 20:09
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46362 Postings, 4988 Tage RubensrembrandtGR kann die Schulden niemals zurückzahlen

http://www.daf.fm/video/...hulden-niemals-zurueckzahlen-50158922.html


30.11.2012 17:59
Sandra Navidi: "Griechenland kann die Schulden niemals zurückzahlen"

Sandra Navidi von BeyondGlobal sieht in den neuen Rettungsplänen für Griechenland nur einen Aufschub des Problems: "Die Annahmen sind viel zu positiv. Wer davon ausgeht, dass Griechenland alle seine Schulden zurückzahlen kann, der ist falsch gewickelt. Der Zeitaufschub für Griechenland kommt einem Schuldenerlass gleich".  

03.12.12 20:15

12990 Postings, 6052 Tage Woodstore...

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Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.

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