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"Selbstbedienung" ufert aus

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neuester Beitrag: 12.06.04 15:51
eröffnet am: 12.06.04 12:12 von: malaka Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 12.06.04 15:51 von: Timchen Leser gesamt: 584
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

12.06.04 12:12

645 Postings, 6469 Tage malaka"Selbstbedienung" ufert aus

12.06.04

Die Pensionsansprüche von Schröders Regierungsmannschaft haben sich seit der Wahl um bis zu 22 Prozent erhöht.  

Wie FOCUS unter Berufung auf aktualisierte Berechnungen des Bundes der Steuerzahler berichtet, erhöhten sich die Ansprüche von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) seit seiner Wiederwahl im Oktober 2002 um fast acht Prozent auf 8937 Euro im Monat. Sein Vize Joschka Fischer (Grüne) kommt auf 9520 Euro ? ein Plus von 14,7 Prozent. Das persönliche Pensionsplus von Rentenministerin Ulla Schmidt (SPD) beträgt den Berechnungen zufolge sogar 22,5 Prozent.

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, sagte FOCUS dazu: ?Bei den Bürgern wird massiv gekürzt, während sich Minister und Abgeordnete weiterhin kräftig aus öffentlichen Kassen alimentieren lassen.? Die Politiker würden bei Kürzungen mit zweierlei Maß messen. ?Diese Selbstbedienung finden die Menschen zu Recht widerlich.? Die Politik habe die Altersersparnisse vieler Menschen auf fragwürdige Weise massiv verringert, etwa durch die rückwirkende Beitragspflicht für Kapitalauszahlungen aus Direktversicherungen. ?Da ist es doch das Mindeste, sich auch mal die eigene üppige Versorgung vorzunehmen?, sagte Däke.

Abgeordnete sollten selbst für ihr Alter vorsorgen. ?Dann merken sie auch mal, wie schwer das im geltenden Steuer- und Sozialrecht ist.? Für eine Eigenvorsorge sprach sich auch FDP-Generalsekretärin Cornelia Pieper aus. ?Die Politik verliert das letzte Fünkchen an Glaubwürdigkeit, wenn wir einerseits die Renten besteuern und andererseits Politiker sich weiter vom Staat alimentieren lassen, ohne dafür Beiträge zahlen zu müssen?, sagte sie FOCUS.

Der Bund der Steuerzahler fordert außerdem, die Pensionsgrenze für Minister auf 65 Jahre heraufzusetzen und übte Kritik am vollen Gehalt für Bundespräsidenten im Ruhestand. ?Man kann nicht den Menschen predigen, länger zu arbeiten, während man sich selbst schon mit 55 zurückziehen kann?, sagte Däke. ?Der Bundespräsident könnte mit gutem Beispiel vorangehen.? Pieper sagte: ?Wir können einem ehemaligen Bundespräsidenten nicht bis zum Lebensende das volle Gehalt zahlen.? Sie bekräftigte ihren Vorschlag: ?Ehrenpension ja, aber nicht das volle Gehalt.?  
 

12.06.04 12:19

10326 Postings, 7571 Tage chartgranateder Begriff "Wiederlich" trifft

diese beschissene Doppelmoral wirklich am besten auf den Punkt......die Band BAP hat da ja schonmal ein gutes Lied dazu gemacht.
Aber mal ehrlich:Glaubt irgendeiner wirklich,daß eine Unions-Regierung diesen Beschiss zurückdrehen würde?? Pah.........  

12.06.04 12:20

59073 Postings, 7677 Tage zombi17Das ist dass einzige Thema bei dem

Politiker immer eine große Mehrheit zustande bringen,
Dem Volk die Taschen leeren um die eigenen zu füllen.

Die Liebe zum Geld war der Anfang allen Übels!  

12.06.04 12:22

645 Postings, 6469 Tage malaka9520 Euro/Monat an Pension

Nicht schlecht für einen Ungelernten.  

12.06.04 12:24

236 Postings, 6415 Tage steuerbezahlerIch kotz gleich

Wie kann man einem Politiker eine Pension bezahlen.  

12.06.04 12:26

10326 Postings, 7571 Tage chartgranatetjaja,

in ganz wenigen Themen sind sich unsere Politiker komplett einig...bei Kohle und Macht.
Entschuldige Malaka...aber wieviel kassiert eigentlich Helmut K. und was hatte der nochmal tolles gelernt???  

12.06.04 12:30

59073 Postings, 7677 Tage zombi17Wieviel ehemalige Präsidenten leben eigentlich

noch: Scheel, Weizäcker, Herzog und Rauh. Habe ich noch einen vergessen?  

12.06.04 12:42

7538 Postings, 7576 Tage Luki2erst wenn Deutschland


Bankrott ist werden die Bürger Aufwachen und die

Steuergelderschmarotzer (Politiker)

aus dem Land Treiben.

Demokratie ist nur vorhanden wo keine Politiker

sind, denn wenn die Ihren Mund aufmachen

Treten sie der Demokratie in den Arsch.

Gr. luki2





 

12.06.04 14:10

867 Postings, 6732 Tage poste8 jahre schlafen (2 wahlperioden)

bringt mehr als 40 jahre schuppern.

wer wählen war in den letzten jahrzenten, sollte damit kein prob haben. der hat ja diese leute mit seiner stimme unterstützt. und ich wette, die meisten haben immer abwechselnd mal die einen, mal die anderen gewählt. wie glanzvoll und trickreich :)

...and the winner ist...the politician

mfg

poste



 

12.06.04 15:51

13301 Postings, 7947 Tage TimchenWir sollten uns auch mal freuen und

zufrieden sein, dass es wenigstens ein Thema gibt,
bei dem alle Politker einig sind. Zumindest bei den wichtigen Abstimmungen.
timchen  

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