Schwacher Börsenauftakt an der Wall Street erwarte

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56 Postings, 7374 Tage FloreSchwacher Börsenauftakt an der Wall Street erwarte

   New York, 09. Mär (Reuters) - Die amerikanischen
Aktienbörsen dürften nach Einschätzung von Händlern am Freitag
schwächer in den Handel starten. Ein Grund sei die jüngste
Umsatzwarnung von Intel. Offensichtlich leide der Markt
immer noch an den künftigen Ergebnissen der Unternehmen, sagte
Peter Cardillo von der New Yorker Westafalia Investment. "Und
das wird kurzfristig auch so bleiben; solange, bis wir ein
besseres Bild haben, wo unsere Wirtschaft eigentlich steht." Die
besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht werden
nach Ansicht von Analysten ebenfalls auf die Indizes drücken.
   Die für die Handelseröffnung an den US-Börsen maßgeblichen
Terminkontrakte deuteten zudem auf einen leichteren Auftakt hin.
Der S&P-500-Future lag kurz vor Handelsbeginn mit zehn Punkten,
der Nasdaq-Future mit 54 Punkten im Minus.
   Der weltgrößte Chiphersteller Intel hatte am Vortag für das
erste Quartal einen stärkeren Umsatzrückgang als erwartet
angekündigt sowie die Streichung von 5.000 Stellen seiner 87.000
Stellen. Der Kurs der Intel-Aktie fiel im vorbörslichen Handel
um knapp zehn Prozent auf 30 3/16 Dollar. Das Investmenthaus
Lehmann Brothers nahm daraufhin seine Gewinnerwartung für das
laufende Jahr für Intel auf 70 Cents von zuvor 90 Cents zurück.
   Ferner hieß es, die jüngsten Arbeitsmarktdaten deuteten auf
eine geringer als zunächst angenommene Abkühlung der
US-Konjunktur hin. Auf den ersten Blick machten sie daher eine
deutliche Zinssenkung der Fed um 50 Basispunkte bei ihrem
nächsten Zinstreffen am 20. März etwas unwahrscheinlicher. Nach
dem US-Arbeitsmarktbericht stieg die Zahl der neu geschaffenen
Stellen außerhalb der Landwirtschaft um 135.000 nach einem
revidierten Plus von 224.000 im Januar. Die Arbeitslosenquote
lag im Februar den Angaben zufolge dagegen unverändert bei 4,2
Prozent. Von Reuters befragte Volkswirte hatten nur mit einem
Beschäftigungszuwachs um 62.000 und einer Arbeitslosenquote von
4,2 Prozent gerechnet.
   "Was die Kurse nach unten drücken könnte, ist, wenn die
Leute sich auf den durchschnittlichen Stundenlohn fokussieren.
Grundsätzlich entsprechen die Zahlen den Erwartungen. Ich glaube
nicht, dass der Bericht einen großen Einfluss haben wird...Ich
rechne mit einem sehr flachen Auftakt", sagte Michelle Clayman,
Analyst bei Amsterdam Partners.  Die durchschnittlichen
Stundenlöhne kletterten im Februar den Angaben zufolge um 0,5
Prozent auf 14,10 Dollar nach revidierten 14,03 Dollar im
Vormonat. Analysten hatten indes einen geringeren Anstieg der
Löhne um 0,3 Prozent erwartet.
   Die US-Märkte hatten am Donnerstag uneinheitlich
geschlossen. Der Dow Jones schloss den Handel mit einem Plus von
1,20 Prozent bei 10.858 Zählern, der höchste Schlussstand seit
drei Wochen. Der breiter gestreute S&P 500 Index ging mit einem
Plus von 0,23 Prozent bei 1.265 Zählern aus dem Handel. Der
Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,5 Prozent auf 2.169
Zähler.
   kir/frs
 

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