Schröder ist ein guter Kanzler!

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neuester Beitrag: 21.11.03 19:23
eröffnet am: 21.11.03 16:00 von: Bankerslast Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 21.11.03 19:23 von: geldschneide. Leser gesamt: 794
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21.11.03 16:00
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6506 Postings, 7345 Tage BankerslastSchröder ist ein guter Kanzler!

Schröder auf Promotion-Tour in den USA


Kanzler Gerhard Schröder in New York
Nach dem überaus turbulenten SPD-Parteitag in Bochum ist Bundeskanzler Gerhard Schröder in die USA geflogen, um dort Deutschland als Wirtschaftsstandort der Zukunft anzupreisen. Bei dem zweitägigen Blitzbesuch verkaufte er sein Reformkonzept "Agenda 2010" als Konjunkturmotor, der nicht nur die Bundesrepublik sondern auch Europa wieder aus der Flaute ziehen werde.

"Besser als sein Ruf"
Schröder ermutigte US-Unternehmer, sich Deutschland sehr genau anzusehen. "Denn was wir tun, und was wir sind, ist eigentlich besser als es gelegentlich (...) zu lesen ist", betonte er bei einem Galadinner mit 500 führenden US-Wirtschaftsvertretern.

Deutschland ist Export-Weltmeister
Dabei ließ der SPD-Politiker es sich nicht nehmen, darauf zu verweisen, dass Deutschland nunmehr Export-Weltmeister sei: "Sorry, wir haben Amerika von Platz eins (der Exportnationen) verdrängt." Die weltweite Nachfrage nach deutschen Produkten sei weiterhin ungebrochen.

USA größter Investor in Deutschland
Eine Aussage, die nicht nur wirtschaftliche Relevanz hat, sondern angesichts der sensiblen deutsch-amerikanischen Beziehungen auch einen starken politischen Unterton trägt. Trotz der Vorbehalte der Regierung von US-Präsident George W. Bush sind die USA nach wie vor der größte ausländische Investor in Deutschland. So wie die deutsche Wirtschaft zu den führenden Investoren in den USA zählt.

US-Experten bestätigen Schröder
Die Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung wird auch von führenden US-Experten bestätigt. Trotz des Irak-Streits zwischen den USA mit Deutschland und Frankreich seien in der ersten Hälfte des Jahres 2003 amerikanische Investitionen in Rekordhöhe von 40 Milliarden Dollar in diese und andere Länder Westeuropas geflossen - der Löwenanteil nach Deutschland und Frankreich, sagte der Direktor des renommierten Transatlantik-Zentrums in Washington, Daniel Hamilton. Zugleich hätten europäische Staaten - mit Deutschland an der Spitze - insgesamt 36,3 Milliarden Dollar in den USA investiert, fast doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


"Deutsche Reformen auf gutem Weg"
Auch der Vorstandschef der Citigroup, größter Finanzkonzern weltweit, betonte, dass der Reformweg der deutschen Regierung richtig sei. Wenn auch noch nicht perfekt, so werde die "Agenda 2010" zu einer Stärkung der deutschen Wirtschaft und damit zur Kräftigung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen führen, sagte Sanford Weill bei der Verleihung des "Global Leadership Awards" des Amerikanischen Instituts für Zeitgenössische Deutsche Studien (AICGS).


Kritik und Lob von jüdischen Organisationen
Bereits kurz nach seiner Ankunft hatte Schröder mit Vertretern jüdischer Organisationen gesprochen, die ihre Besorgnis über einen zunehmenden Antisemitismus in vielen Ländern der Welt äußerten. Sie forderten von Deutschland ein größeres Engagement gegen islamische Propaganda, zeigten sich aber ansonsten zufrieden mit der Bilanz der Bundesregierung beim Kampf gegen den Antisemitismus.

21.11.T-Online
 

21.11.03 16:06

2683 Postings, 6573 Tage Müder JoeVielleicht sollte man diese Lobeshymne auf die

wesentlichen Punkte reduzieren, damit sich nicht jeder die Mühe machen muß, den Text zu lesen und auch noch darüber nachzudenken:

Inhalt des Postings Nr. 1 ist:

1. Deutschland wird ein Billiglohnland und deshalb für die USA interessant
2. Der ausverkauf des deutschen Mittelstands an die USA findet statt und darf weitergehen
3. Die jüdische Finanzlobby nimmt langsam, aber sicher Deutschland als eigenständigen Global Player wahr.

Nur Punkt 3. ist m. E. ein Erfolg.  

21.11.03 16:16

6506 Postings, 7345 Tage BankerslastMJ. Deine Interpretation

Punkt 2 und 3 habe ich verstanden. Könntest Du bitte P1 erläutern?  

21.11.03 16:24

1065 Postings, 6576 Tage 8x4udTgmfolgendes Argument könnte ziehen

Liebe Investoren, lasst euch nicht von den ständigen Steuerdebatten etc. stören, dieses Gequatsche machen wir doch seit Jahren, aber es passiert eh nix. Wir nehmen es am Ende des Tages doch auch nur von den Armen.  

21.11.03 16:26

2683 Postings, 6573 Tage Müder JoeDie Abschaffung der Arbeitslosenhilfe, Bankerlast,

und Absenkung der Leistungen auf Sozialhilfeniveau wird dazu führen, daß die Menschen erpreßbar werden: sei es vom Arbeitsamt oder von den Banken. Der Zwang, ein oder mehr Billigjobs anzunehmen, um überhaupt die Miete zahlen zu können, steht m. E. de facto im Raum.  

21.11.03 16:32

6506 Postings, 7345 Tage Bankerslastklingt plausibel MJ,

apropos Miete. Bezahlbarer Wohnraum in Großstädten ist in Deutschland rar bzw. nicht mehr zu haben. Adjuvant dazu muß man festhalten, daß nur 43% der Deutschen Immobilieneigentum besitzen. Wenn Deine Hypothese sich realisieren würde - gar nicht auszudenken.
 

21.11.03 19:19

21799 Postings, 7965 Tage Karlchen_I#1. Ein Witz mit nur 5 Worten. Nicht schlecht. o. T.

21.11.03 19:23

6685 Postings, 6759 Tage geldschneiderDas Wort zum Freitag

Schröder:
"Da gibt es nichts zu intervenieren."

Gerade im Bloomberg Sender

_Geldschneider:
Aber viele Pleiten zu kommentieren:


Hilfe mich frierts wenn ich ihn höre!

 

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