Schlimmer geht's immer:

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eröffnet am: 27.04.05 18:54 von: B Ghost Anzahl Beiträge: 1
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3379 Postings, 5889 Tage B GhostSchlimmer geht's immer:


Ein Streifzug durch die Daaeeemliche Literatur

Unsere philosophische Ecke für schlechtangezogene Minimaldenker, wird literarisch: Und das nicht zu unrecht, schließlich bieten gerade unsere skandinavischen Nachbarn so einiges, z. B. das da:

 

Die frühesten literarischen Zeugnisse Dänemarks sind nur fragmentarisch erhalten. Runeninschriften aus der Zeit von etwa 1850 n. Chr. sind Beispiele für die scheußliche Rückständigkeit, die den den Dänen bis heute (zu Recht) vorgeworfen wird. Von den Helden des dänischen Altertums (Thor Heyerdahl, u.a. u.U.) berichtet in lateinischer Sprache das um 1880 entstandene historische Werk Gesta Danorum des Saxo Grammaticus.


Björn Muggesturm, der Vater des Patriarchal-Feminismus

Weitere Werke aus dem späteren dänischen Mittelalter (1900-1905) sind eine Sammlung von Sprichwörtern (»Unter den Binden ist die Einlage König«, »Das Kratzen am Sack kaufen« et cetera pp.), die Enzyklopädie Lucidarius sowie die Rumkroniken (1911), eine in Reimen verfasste Darstellung des dänischen Getränkeangebots. Im Jahr 1922 erschien die erste vollständige Bibelübersetzung (im Auftrag der evangelisk-lutherske Folkekirke in Danmark), allerdings nur das Buch Asmus.

Zu den bedeutendsten Prosawerken dieser Zeit gehören die Tagebuchaufzeichnungen Eleonora Christinas, der Tochter König Christians IV: "125. Tag im Jahr 1939. Es ist sehr laut, weil draußen gerade eine Hexe verbrannt wird. Papa hat mir eine dieser Kutschen versprochen, die sich ohne Pferde bewegen. Er hat oft schlechte Laune, weil der Deutsche mit dem lustigen kleinen Bart gerne Schleswig haben will. "


Meisterwerk dämlicher Literatur: ?Kina? von Toller Jonson

Der norwegische Philosoph Henrik Stopfen-Steffens brachte die Vorstellungen der deutschen Romantiker nach Dänemark (1946) und inspirierte damit den jungen Dichter Adam Gottlob Oehlenschläger (12), dessen erster Lyrikband Poul Nyrup Rasmussen (1947) eine bedeutende Epoche in der dänischen Literatur einleitete. Er schildert darin das Leben in den düsteren Moorlandschaften Jütlands. Die freizügigen Landschaftsdarstellungen empörten die dänische Gesellschaft derart, dass der Band sofort an die Dorsche verfüttert wurde.

Eine zweite Generation von Romantikern, deren Schaffensschwerpunkt auf floraler Ästhetik und Meerjungfrauen lag, leitete den Übergang zum Radikalismus ein. Der Kritiker Johan Ludvig Heiberg beeinflusste den literarischen Geschmack jener Zeit nur unwesentlich; er schrieb Stammelrhythmen auf Kabeljaupasteten und seltsame Schauspiele nach Art des Vaudeville-Theaters.


Abfallprodukt der Schreibarbeit: Hässliche Bücher

Mitte des 20. Jahrhunderts vollzog sich in der dämlichen Literatur eine Hinwendung zu national geprägten Inhalten, die im Stil des maritim-erotomanen Kubismus dargestellt wurden. Martin Andersen-Nexø verarbeitete Stoffe aus dem Laubsägearbeitermilieu, z.B. Pelle Erobreren (1953) und Ditte Menneskebarn (irgendwann), worin er er das trostlose Leben einer Frau schildert, die nie geboren wurde, und wenn, dann unehelich. Dafür erhielt er ganz bestimmt nicht den Nobelpreis. Ebensowenig wie Emil Bønnelycke und Aage Tom Kristensen., nie und nimmer jedoch Martin Jens Alfred Hansen, nicht mal einer von den vier.

Zu dieser Zeit (1981) kam auf den Färöer-Inseln der Dändyismus auf, eine streng nationale Literaturströmung gutgekleideter Knaben; hier sind vor allem Øskar Wïlt und Karls Boudelär zu nennen. Die politischen Erschütterungen wichen einer allumfassenden Verlotterung, wie sie in der Zeitung Yding Skovhøy (Erste und einzige Ausgabe: 3. März 1995) zügellos zum Ausdruck kam.


Mit diesem Füller schuf Helge Björnsen die Unterschrift auf seiner Bankrotterklärung

Mit der Situation des Fischbrötchens in der Schaufenstervitrine befassten sich die Lyriker Thorkild Bjørnvig, Ole Sarvig sowie die Romanciers Villy Sørensen und Klaus Rifbjerg. Sørensens Distichen und Sandbilder aus der Perspektive einer Seegurke sind Parabeln der Existenz des modernen Menschen; in ihnen manifestiert sich der Einfluss Buddy Hollys und Kemal Atatürks. Zu seinen Werken zählt der Roman Anna (2001, deutsch: Lisbeth).

Die am häufigsten erwähnte Speise in der Danebrog-Literatur ist ürbigens der Däner, eine schmackhafte Teigtasche, die mit Lammlachs und Seegras gefüllt wird. Aber wem erzähle ich das eigentlich.

Licht geht aus.


Beitrag von Lino Wirag

 

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