Robert A. Dahl

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neuester Beitrag: 06.05.05 15:50
eröffnet am: 06.05.05 15:47 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 3
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06.05.05 15:47

26159 Postings, 6281 Tage AbsoluterNeulingRobert A. Dahl

Sein Konzept nennt sich positionelle Macht. Laut ihm ist es "die Fähigkeit von Akteur A, einen Akteur B zu einer Handlung zu bewegen, etwas zu tun, was Akteur A von ihm verlangt, abzüglich der Wahrscheinlichkeit, dass der Akteur B die von Akteur A gewollte Handlung auch ohne den Einfluß von Akteur A getan hätte." Robert Dahl hat es mit dieser Definition geschafft, Macht in einer mathematischen Formel auszudrücken, die wiederum wie bei Max Weber von der Quelle der Macht abstrahiert und ergebnisbezogen angewendet werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Macht

 

06.05.05 15:49

26159 Postings, 6281 Tage AbsoluterNeulingMax Weber

Die wohl bekannteste Definition. "Macht" ist nach Weber "jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht." (Wirtschaft und Gesellschaft) Diese Definition abstrahiert von den Quellen der Macht, sieht also etwa von einer Legitimiertheit der Macht völlig ab.

http://de.wikipedia.org/wiki/Macht

 

06.05.05 15:50

26159 Postings, 6281 Tage AbsoluterNeulingJoseph Nye

Von ihm stammt das Modell der weichen Macht (soft power). Dieses Konzept bezeichnet die Fähigkeit, einen Akteur durch bestimmte (meist immaterielle) Mittel dahingehend zu beeinflussen, dass er identische Ziele und Bestrebungen entwickelt, wie der handelnde Akteur sie selbst besitzt. Die Mittel, einen anderen Akteur dazu zu bewegen dasselbe zu wollen, was man selbst will, wird als Soft power ressources bezeichnet. Sie sind die Quelle der Macht. (vgl. "Wen man nicht zum Feinde haben will, den soll man sich zum Freunde machen", auch wenn der Spruch etwas abgewandelt ist). Soft power ist zusammengefasst eine Machtkonzeption, die sich aus positioneller, relationaler und struktureller Macht addiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Macht

 

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