Regierung erhöht Stagnationsprognose!

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neuester Beitrag: 28.04.05 21:54
eröffnet am: 28.04.05 19:57 von: Bruchbude Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 28.04.05 21:54 von: Hartz5 Leser gesamt: 204
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28.04.05 19:57

1555 Postings, 6374 Tage BruchbudeRegierung erhöht Stagnationsprognose!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,353892,00.html  

28.04.05 20:24

13475 Postings, 7977 Tage SchwarzerLordWeiter im Takt

Wie immer alles zu optimistisch vorher gesehen. Und das war nicht die letzte Anpassung, das ist sicher.

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Fischer sagt, er habe in den Jahren 2000 bis 2002, "nicht schnell, nicht entschlossen und nicht umfassend genug als verantwortlicher Minister gehandelt". Fischer sagt: "Das sind meine Fehler! Das ist meine Verantwortung!" ariva.de

 

28.04.05 21:54

1720 Postings, 6128 Tage Hartz5Der Clement soll auch behauptet haben, daß wir

die Marke von 5 Millionen Arbeitslosen nicht mehr übersteigen werden. Man könnte meinen, die weltfremde Politik der Grünen muß irgendwie ansteckend sein. Ich meine nur, weil Münte und seine Jünger zeitgleich den massiven Stellenabbau in Deutschland beklagen.

Ich denke als weltfremd darf man die Äußerungen und Entscheidungen unserer Regierungstruppe noch wohl mittlerweile bezeichnen. Da bewertet Super-Clement den saisonalen Rückgang als Folge von Hartz 4. Da beklagt sich Münte über den Arbeitsplatzabbau und die mangelhafte nationale Verantwortung der Großunternehmer in Deutschland, während sein Chef die Arbeitsmarktreformen von gerade jenen ausarbeiten läßt und deren mehrheiliche Umsetzung in den Parlamenten gerade durch die gleiche, massive Druckausübung eben seines Müntes erzwingt. Da kann die EU-Erweiterung, trotz aller mittlerweile bekannten negativen Folgen für die BRD, der Regierung garnicht schnell genug gehen, vermutlich in der weisen Voraussicht, daß in 5 oder 10 Jahren den Großunternehmern das jetzige Gebiet der Osterweitung auch schon wieder zu teuer wird.

Man ist in der SPD mittlerweile ebenso weitsichtig und zwingend in seinen Ansichten wie die Grünen. Die glauben auch immer noch, daß man mit einer von Anfang an feststehenden Unrentabilität, weil technisch ineffizent, die Windkraft in einem marktwirtschaftlichen System zum Erfolg führen kann. Genauso wie die Umsetzung des Kyoto-Protokolls in den jetzigen Industrieländern ebenso sinnlos wie kontraproduktiv (im wahrsten Sinne des Wortes) ist, wenn aus globaler Sicht die Industriestandorte genau dahin wechseln, wo nicht mal Minimalstandards vorherrschen. Gleichzeitig leistet man der Atomkraft, die man doch am allermeisten verteufelt, auch noch genau den Antreib, den sie für eine Renaissance braucht.

Gerade weil wir hier in Deutschland und Mitteleuropa doch auch die negativen Folgen der Industrialisierung kennen und gerade weil die SPD hier ihren politischen und gesellschaftlichen Ursprung hat, bleiben all diese Vorgehensweisen ja gerade so bedenklich und bedauerlich.  

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