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Ray Charles gestorben

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 04.07.04 13:55
eröffnet am: 11.06.04 22:49 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 04.07.04 13:55 von: lancerevo7 Leser gesamt: 246
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

11.06.04 22:49

26159 Postings, 6482 Tage AbsoluterNeulingRay Charles gestorben

Sehe gerade, das hat ja noch niemand gepostet...

Gibt es hier niemanden (außer mir), der über 16 Jahre alt ist?


RAY CHARLES IST TOT

Spielend zur Legende werden

Von Daniel Haas

Er schuf aus Gospel und Blues einen neuen Sound, begeisterte Country- und Jazzfans weltweit und prägte die Popmusik für immer: Ray Charles war das "Genius of Soul". SPIEGEL ONLINE zeigt Bilder aus der Karriere des einflussreichen Musikers.

APSoul-Legende Charles: "Soul ist wie Elektrizität"
"Hey Mama won't you treat me wrong/ Come and love your Daddy all night long", sang Ray Charles 1959, und schon war der Skandal perfekt. Der Song "What I'd Say" träumte von den Wonnen körperlicher Liebe, verschmolz geschickt die Hingabe von Gospel mit dem Groove des Blues - und landete prompt auf dem Index der Radiosender. "She knows how to take that thing", schwärmte der Sänger von seiner Geliebten - im miefigen Klima der McCarthy-Ära ein Skandal.

So begann die Karriere von Ray Charles, dem Gründervater des Soul: Von weißen Radiomanagern verteufelt, von schwarzen Musikerkollegen scharf kritisiert, schuf Charles mit Titeln wie "I Got a Woman" und "This Little Girl of Mine" jenen Sound, der heute eine ganze Popkultur befruchtet: Blues, teuflisch weltlicher Sound, und Gospel, die göttliche Kirchenmusik des schwarzen Amerikas, in heiliger Allianz.


 

11.06.04 22:50

26159 Postings, 6482 Tage AbsoluterNeuling"Wir haben ein Genie verloren"


Weiß oder schwarz, Pop oder Rock: Fans und Kollegen eint die Trauer um das Soul-Idol Ray Charles. Eine Auswahl prominenter Stimmen zum Tode des am Donnerstag verstorbenen Musikers.


Weltweit trauern Fans und Musiker um Soullegende Ray Charles, der am Donnerstag im Alter von 73 Jahren starb. Der britische Popstar Elton John erklärte, der Tod von Charles sei "ein unglaublicher Verlust für die Welt der Musik". Soul-Sängerin Aretha Franklin würdigte die "einmalige Stimme eines sagenhaften Mannes".

Er habe einen seiner besten Freunde verloren und werde ihn sehr vermissen, sagte Country-Star Willie Nelson, der noch im März den Song "It Was A Very Good Year" gemeinsam mit Charles aufgenommen hatte. Hollywood-Schauspieler und -Regisseur Clint Eastwood erklärte: "Ray Charles war ein Mann, den wir als Freund und Künstler über alles bewundert haben." Eastwood und Charles hatten noch im Jahr 2003 gemeinsam an dem Dokumentarfilm "The Blues" gearbeitet.

Pop-Ikone Michael Jackson nannte Charles auf seiner Webseite "einen Schatz Amerikas". Jackson weiter: "Seine Musik ist zeitlos, seine Beiträge zur Musikgeschichte und auch sein Einfluss sind unübertroffen. Er hat so vielen von uns den Weg vorbereitet."

"Er gilt als Genie, weil er sich nicht auf ein Genre festnageln ließ", lobte der leitende Musikredakteur des "Rolling Stone"-Magazins, Joe Levy, den Pianisten und Sänger. "Außer B.B. King gibt es niemand anders von seiner Bedeutung und niemanden, der so lange durchgehalten hat", so Levy.

Auch James Brown, ebenfalls eine Legende schwarzer Musik, sprach vom Genius des blinden Musikers: "Wir haben ein Genie verloren und meinen Bruder. Ihr habt einen Grundpfeiler des Guten verloren und das tut höllisch weh."  

11.06.04 22:53

26159 Postings, 6482 Tage AbsoluterNeulingUnvergessen

04.07.04 13:55

3186 Postings, 6499 Tage lancerevo7der arme kerl ! o. T.

 
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