RESPEKT Herr Bundeskanzler!

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neuester Beitrag: 29.11.03 13:37
eröffnet am: 22.11.03 12:10 von: big lebowsky Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 29.11.03 13:37 von: SchwarzerLo. Leser gesamt: 636
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22.11.03 12:10
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10218 Postings, 6838 Tage big lebowskyRESPEKT Herr Bundeskanzler!

Buddy der BosseDeutsch-amerikanische Freundschaft: In New York lobten US-Vorstände Kanzler Schröder und seine Agenda 2010New York. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat bei seinem USA-Besuch für die Reformagenda 2010 der rot-grünen Bundesregierung geworben. Deutschland, sagte der Kanzler, sei als Investitionsstandort noch attraktiver geworden. Mit Blick auf den starken Euro sagte Schröder, sowohl die USA als auch Europa hätten ein Interesse an ?günstigen Wechselkursen?. Er glaube nicht, dass es angesichts des hohen US-Leistungsbilanzdefizits eine ?absichtliche Politik des schwachen Dollar? gebe.Im Bankhaus Goldman Sachs traf sich der Bundeskanzler am Freitagmittag (Ortszeit) mit 17 Vorstandschefs hochrangiger US-Firmen. Ein Mittagessen der Superlative: Jeff Immelt, Chef des weltgrößten Unternehmens General Electric, war gekommen. Michael Eisner, Vorstandsvorsitzender vom Unterhaltungskonzern Disney auch. Die Bosse vom größten Aluminiumhersteller der Welt und vom gigantischen Konsumgüterproduzenten Procter&Gamble saßen auch am Tisch. Die komplette Managerprominenz war angereist, um mit dem Kanzler ? klar ? über die größten Reformen in Deutschland seit langem zu diskutieren. Und das taten sie dann auch: Was die Agenda 2010 wirklich wert sei, wollten sie wissen, ob die Arbeitsmarktreformen tatsächlich zu einem dynamischeren und flexibleren System führen würden, das eine Investition oder Übernahme in Deutschland attraktiv machen könnte. Schröder gab sein Bestes: Offen und energisch sei er gewesen, man sei ?really impressed?, hieß es hinterher in Teilnehmerkreisen. Der Kanzler habe locker und optimistisch gewirkt, und habe versprochen, dass die geplanten Reformen alle durchgesetzt würden. Seine Kompromissbereitschaft in der Sache sei ausgesprochen gering, habe er gesagt. Und als sie ihn dann am Ende des Menüs fragten, ob ihm klar sei, dass das alles nur ein Anfang sei, da habe er ihnen gerade in die Augen gesehen und klar Ja gesagt. Da habe man erstmals seit Langem das Gefühl gehabt, das Deutschland auf einem guten Weg sei. Ein Erfolg, wie er ihn zu Hause auch mal gern gehabt hätte. Schon am Donnerstagabend hatte er die New Yorker Geschäftswelt für sich eingenommen. Spätestens beim Verspeisen der dunklen, schweren Haselnusstorte muss ihm die Idee gekommen sein, sein Manuskript beiseite zu lassen. Eigentlich hatte er auch da vorgehabt, vor den 550 Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft die deutsche Wirtschaft als Export-Weltmeister zu preisen, sich um den hohen Euro-Kurs zu sorgen, für seine Agenda 2010 werben und US-Investoren zu locken.Doch unter dem Eindruck der jüngsten Terror-Anschläge in der Türkei warf der Regierungschef die Zahlen über Bord und nutzte den Auftritt zu einer Demonstration deutsch-amerikanischer Freundschaft. ?Wer heute die Nachrichten verfolgt hat, der muss doch einfach zu der Überzeugung kommen, dass wir in dieser Auseinandersetzung, was immer wir an Meinungsverschiedenheiten im Bereich der Ökonomie, der Kultur und auch der Politik auszutragen haben, nahtlos zusammengehören?, rief der Kanzler der festlichen Gesellschaft zu. Sie war auf Einladung des American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) zusammengekommen, um Sanford Weill, den Aufsichtsratschef der Citigroup, zur Verleihung des ?Global Leadership Award? zu gratulieren. Ohnehin schon in Festlaune, schlossen die Geladenen den Kanzler gleich mit in ihr Herz. Und der plauderte von alten Freunden, gutem französischen Wein und einer deutsch-amerikanischen Freundschaft zweier Männer ? Gerhard Schröder und Sanford Weill - die es von ziemlich weit unten nach ganz oben geschafft haben. ?Das hat etwas mit einem ganz außergewöhnlichen Mut und einem unbedingten Erfolgswillen zu tun?, rief Schröder ? und in diesem Augenblick war nicht ganz klar, ob er damit wirklich nur den Preisträger oder doch vielleicht auch ein bisschen sich selbst lobte. Als er wieder abtrat vom Rednerpult, dankten die Anwesenden ihm mit einer stehenden Ovation. Und der Preisträger selbst legte noch etwas drauf. Weill lobte des Kanzlers ?kühnen Vorstoß?, mit der Agenda 2010 die deutschen Sozialsysteme zu reformieren. ?Manche Deutsche?, rief der Citigroup-Chef, ?halten sich zu sehr dran fest, was sie zu verlieren haben. Der Kanzler sagt ihnen, was sie gewinnen können ? und er hat Recht!? Der Ausflug nach New York, ein makelloser Auswärtssieg. Diesmal falle der Abschied aus den USA dem Kanzler schwer, hieß es. Weil Deutschland, so aus der Ferne betrachtet, doch ein kerngesundes Land sein kann. Matthias B. Krause  

22.11.03 12:14

10218 Postings, 6838 Tage big lebowskySchröder hat diese Woche fleissig gepunktet

Das muss man ihm lassen--er ist ein Steher.Erst auf dem Parteitag gut die Position gehalten,Kritiker kaltgestellt und jetzt international viel für das deutsche Image geschafft.

Ich habe Schröder zuletzt viewl kritisiert,aber langsam wird er mir sympathisch,weil er seinen Standpunkt durchhält.Mal sehen,wie lange die SPD das aushält.

Und die CDU: Homann-Mief,Kranken und Rentenchaos.Seehofer verwirrt wie Juhnke...  

22.11.03 12:45

10320 Postings, 7496 Tage chartgranatedas ist wohl wahr

Das Verkaufen und Umsetzen von Politik in der heutigen Zeit braucht mehr denn je eine klar positionierte und für alle erkennbare Person,und man kann über die derzeitige Regierung vieles negatives sagen...aber sie haben einfach den besten politischen Frontmann wenn es darum geht.Das genau ist der Punkt,es gibt seitens der Union schlicht keinen vergleichbaren Ersatz....Angie (das wäre ja nun wirklich ein Scherz...)?Eddi (einfach zu eindimensional als Bierzelt-Genosse und null Charisma)?Roland (verschlagener Typ,extrem unsymphatisch wirkend und zuviel Spendenskandal auf der Weste)?.....alles eher biedere Typen,deren heutzutage dringend notwendige Aussenprofilierungsmöglichkeiten allzu begrenzt sind.Das ist schon so ein bisschen der Vergleich zwischen Jens Jeremies und Michael Ballack,zwischen Heino und David Bowie.....versteht mich nicht falsch,die jetzige Regierung hat so keine Zukunft mehr und das zurecht,aber um irgendeine Form von Veränderungen in unterschiedlichsten Bereichen verkaufen zu können brauchst Du einfach heutzutage die richtigen Actors,die nach aussen einfach darstellen und repräsentieren können und die auchmal intern (innerhalb der eigenen Reihen)mit harter Hand zu sagen haben wo es lang zu gehen hat (sonst versinkt jeder gute Ansatz in den ewigen Debattierklubs der Lobbyisten und sonstigen Ausschüssen und wir kommen niemals voran,bei all den Kompromissen die es zu schliessen gilt...)..und die besten Frontmänner im grossen politischen Spiel sind nunmal Schröder/Fischer...mag man von ihren Parteien und ihrer derzeitigen Politik,die sie teilweise betreiben halten was man will......
Wir brauchen eine andere Politik und wirklich tiefgreifende Reformen,ja,aber wir brauchen halt auch die richtigen Typen die es nach innen und aussen dann auch mal durchziehen.....die sehe ich bei der derzeitigen Angebotspalette der Opposition leider nicht...  

22.11.03 12:58

9161 Postings, 8005 Tage hjw2keine frage, gut gebrüllt löwe

und gut angekommen in amiland.. der blub

allein es bleibt die frage nach dem bip *g*  

22.11.03 16:27

376 Postings, 6775 Tage godotDie Schlüsselqualifikationen

des Herrn Schröder:

Sich selbst sehr gut verkaufen (da gelernter Verkäufer).

Unliebsame Genossen wegmobben ("Euch mach ich fertig")

Erst Lafontain, dann Scharping, demnächst Gabriel

Das reicht an Qualifikationen für den momentanen
deutschen Führer.

Da wartet doch lieber auf
godot

 

22.11.03 16:50

745 Postings, 6540 Tage NextLevelWie kommts, das ausgerecht in einem Börsen-Forum

von Politikern Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit eingefordert wird?

Man lernt doch im Laufe der Zeit für teures Lehrgeld die täglichen Fakes, Manipulationen und sonstigen Schweinereien der Börsen ( hoffentlich mit Gewinn ) zu überstehen.
Aber wenn es um Politik in Deutschland geht macht es "Klick", alles ist vergessen und ganz blauäugig wird uneingeschränkt an das Gute im Politiker geglaubt *kopfschüttel*

Ja habt ihr sie denn noch Alle?? :))

Grüße

NL    

22.11.03 16:58

376 Postings, 6775 Tage godotwer glaubt

denn hier an son scheiss?

glaube lieber
an godot  

22.11.03 18:17

745 Postings, 6540 Tage NextLevelRote, grüne, schwarze, gelbe Parteisoldaten :)

Grüße

NL    

22.11.03 18:29
1

2683 Postings, 6573 Tage Müder JoeDer Ausverkauf der europäischen Industrien

hat spätestens mit Übernahme des Chef-Postens der IAS-Kommission durch Paul Volcker begonnen (Vorgänger von Alan Greenspan).

Dazu kommt noch ein Ex-Fed-Chef, der jetzt Chef der BIZ ist. Diese ist verantwortlich für die rigorose Durchsetzung von Basel 2.

Folge davon ist der Tod des Mittelstands in Deutschland, den die Amis gerne (und billig) aufkaufen.

Viele werden daran verdienen, auch ein Herr Schröder, vor allem aber die Langnasen.

Es ist einfach nur noch traurig ...

Kein Wunder, daß Herr Schröder ein gern gesehener Gast ist. Rattenfänger und Ausverkäufer, das ist er.  

23.11.03 12:15

745 Postings, 6540 Tage NextLevelUp für P6

Grüße

NL    

23.11.03 12:28

6383 Postings, 7174 Tage SchwachmatWieviel tiefer kann Deutschland noch sinken?

Klein Schröderlein verhandelt mit der Elite der amerikanischen Wirtschaftsmafia über den Ausverkauf einer ganzen Nation, sowie über deren zuküntige Bedeutung in dem weltumfassenden amerikanischen Monopol-Portefeuille, anstatt mit einem vereinigten Europa Paroli zu bieten.
Vor 150 Jahren holten sich die Amerikaner ihre Sklaven aus Afrika, heute versklaven sie die ganze Welt.  
 

23.11.03 12:38

12175 Postings, 7446 Tage Karlchen_IISchröder: Klares Profil

29.11.03 10:38

9161 Postings, 8005 Tage hjw2weil er ein steher ist

http://www.ariva.de/board/182547/thread.m?a=  

29.11.03 11:19

31050 Postings, 7298 Tage sportsstarEs fehlt einfach an Ideen..

                            +Eine Vision+

Heinrich v. Pierer, der ehemalige Siemens-Chef, hat in den vier Jahren
seiner Kanzlerschaft viel erreicht. STERN sprach mit dem Bundeskanzler
über seine Erfolge und künftigen Pläne.

STERN: Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Kritiker werfen Ihnen vor, sie
seien bei der Sanierung Deutschlands übertrieben brutal vorgegangen.

v. Pierer: Das sehe ich nicht so. Als mich das überparteiliche Bündnis
fragte, ob ich Kanzler werden möchte, um Deutschland vor dem Konkurs zu
retten, habe ich gleich erklärt, dass ich das Land so sanieren werde wie
ich Siemens saniert habe: streng marktwirtschaftlich. Siemens und
Deutschland gleichen sich in gewisser Weise: zwei Gemischtwarenläden mit sehr
unterschiedlichen Komponenten, die einen leistungsfähig, die anderen
weniger. Ich habe nur das gemacht, was ich auch bei Siemens gemacht
habe: unproduktive Unternehmensteile abgestoßen.

STERN: Sie sprechen von den neuen Bundesländern?!

v. Pierer: Nicht von allen. Thüringen und Sachsen haben sich ja als
sanierungsfähig erwiesen, die haben wir behalten. Für
Mecklenburg-Vorpommern konnten wir nichts mehr tun, Totalverlust. Da kam uns das Angebot der Bush-Administration ganz recht, gegen die Übernahme der Landesschulden
und für den symbolischen Kaufpreis von 1 EUR das Land als Atomtestgelände zu
kaufen.

STERN: Polen hat Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sogar kostenlos
bekommen.

v. Pierer: Richtig. Sie dürfen aber nicht vergessen, dass sich Polen im
Gegenzug verpflichtete, drei Millionen der ärmsten deutschen Rentner
dortanzusiedeln. Von 300 EUR Rente kann in Deutschland keiner leben, aber in
Polen wegen der wesentlich geringeren Lebenshaltungskosten. Mit diesem
Befreiungsschlag haben wir die Sozialhilfekosten massiv reduziert und
den deutschen Kommunen wieder auf die Beine geholfen.

STERN: Den Bundeshaushalt haben Sie durch einen Verkauf der deutschen
Schulden an US-Pensionsfonds saniert. Es gab durchaus Kritik daran, dass
Sie als Sicherheit die Alpen, den Schwarzwald, den Kölner Dom, die
Rüdesheimer Drosselgasse sowie Rothenburg o. d. Tauber und das Münchner Oktoberfest
verpfändet haben.

v. Pierer: Verpfändet ist nicht verkauft. Die einheimische Bevölkerung
kann diese Liegenschaften weiterhin ungehindert nutzen.

STERN: Bei den Arbeitslosen sind sie einen neuen Weg gegangen...

v. Pierer: ...den am Anfang auch wieder keiner begriffen hat. Erst hieß
es, es sei widersinnig, die Arbeitslosenzahl durch Entlassungen senken zu
wollen. Aber das macht jeder Manager, der zu viele Leute hat, die zuviel
Geld kosten. Er entlässt sie einfach! Wir haben zwei Millionen
Arbeitslose aus der deutschen Staatsbürgerschaft entlassen und aus Deutschland
ausgewiesen.

STERN: Wohin?

v. Pierer: Unterschiedlich. Nicht wenige sind mit einer "Blond Card" als
Straßenkehrer in Indien untergekommen. Andere haben sich als Soldaten in
diversen afrikanischen Bürgerkriegsländern verpflichtet.

STERN: Auch bei der Landesverteidigung konnten Sie massiv sparen.

v. Pierer: Das stimmt. Sie als Privatmann halten sich ja auch keinen
persönlichen Polizisten. Warum sollten wir das als Staat tun?! Dem Trend
zum Outsourcing können sich auch die öffentlichen Einrichtungen nicht
entziehen.
Also habe ich die Bundeswehr abgeschafft, die viel zu teuer ist. Im
Bedarfsfall kaufen wir uns Sicherheitsleistungen zum Beispiel von
US-Söldnerfirmen ein, die zudem auch noch das ganze Kriegsgerät vorrätig
halten. So entfallen für uns Lager- und Wartungskosten.
Just-in-time-Sicherheit sozusagen.

STERN: Sogar die Politiker haben Sie zu Gunsten der Staatskasse
eingespannt.

v. Pierer: Es war schließlich einzusehen, dass solche hochkarätigen
Entertainer kostenlos bei Vereinsfesten und Einweihungen auftreten.
Seitdem wir Gebühren für die Anwesenheit von Politikern erheben, kommt Geld in
die Staatskasse und die Terminflut für die Politiker nimmt ab, so dass sie
endlich wieder in ihren Büros arbeiten können, statt bei irgendwelchen
Karnickelzüchtern Grußworte zu sprechen. Die Deutschen müssen sich dran
gewöhnen, dass es nichts kostenlos gibt, auch nicht Grußworte von
Politikern. Roberto Blanco singt bei der Einweihung eines Baumarktes ja
auch nicht kostenlos.

STERN: Aber ein Staatssekretär singt doch auch nicht.

v. Pierer: Gegen Aufpreis schon!

STERN: Was sind Ihre nächsten Pläne, Herr Bundeskanzler?

v. Pierer: Wir haben noch zirka 2,5 Millionen Arbeitslose in
Deutschland.
Ich beabsichtige, durch weitere Entlassungen endlich Vollbeschäftigung
herzustellen. Außerdem müssen wir uns noch stärker auf unsere
Kernkompetenzen konzentrieren. Ich habe an den Universitäten unsinnige
Studienfächer wie Sozialpädagogik streichen und deutsche Kernfächer wie
Ingenieurwissenschaften stark ausbauen lassen.

STERN: Durchaus mit Erfolg. Wird Deutschland durch Zukäufe wachsen?

v. Pierer: Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Wie Sie sicher
wissen, befinden wir uns seit einigen Wochen in Verhandlungen mit Frankreich,
weil wir das Elsass kaufen wollen. Obwohl wir den Franzosen einen fairen
Preis gemacht haben, sträuben sie sich noch. Aber ich glaube nicht, dass sie
diesen Kurs noch lange durchhalten können. Schließlich hat es Frankreich
im Gegensatz zu Deutschland versäumt, 5 vor 12 mit einem streng
marktwirtschaftlichen Kurs das Ruder doch noch herumzureißen. Das hat
dazu geführt, dass Paris von marodierenden Afrikanern aus den ehemaligen
Kolonien zur Hälfte niedergebrannt wurde und in Marseille jetzt ein islamischer
Kalif regiert. Frankreich braucht Geld, es wird uns das Elsass verkaufen. Ich
will nicht verhehlen, dass wir auch Interesse an der Champagne und dem
Bordelais haben.

STERN: Duce Berlusconi, der Führer des weit gehend bankrotten Italiens,
soll Deutschland Südtirol zum Kauf angeboten haben?

v. Pierer: Das stimmt. Südtirol würde durchaus in unserProdukt-Portfolio
passen. Dort gibt es noch eine ausgeprägte Landwirtschaft und Landwirtschaft
gehört zu den deutschen Kernkompetenzen: Der deutsche Bauer erzeugt auf
deutscher Scholle deutsche Lebensmittel. Allerdings müssten die Italiener
zunächst die Altlasten entsorgen.

STERN: Altlasten?

v. Pierer: Na, die in Südtirol lebenden Italiener. Die können wir
natürlich nicht gebrauchen. Die müsste der Duce zurücknehmen.

STERN: Es gibt Gerüchte, Großbritannien habe Deutschland eine Fusion
angeboten.

v. Pierer: Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nur sagen, dass
Großbritannien wie wir gut am Markt positioniert ist. Eine Fusion könnte
durchaus die Fantasie der Anleger wecken. Diese müsste allerdings auf
gleicher Augenhöhe erfolgen. Eine feindliche Übernahme wird es nicht
geben.

STERN: Herr Bundeskanzler, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

v. Pierer: Gern geschehen. Und vergessen Sie nicht, am Ausgang die
Gebühren für das Interview in die Staatskasse einzuzahlen. Ach ja, bevor ich's
vergesse: Dieses Interview was powered by Coca Cola light  

29.11.03 11:22

13475 Postings, 8112 Tage SchwarzerLordSaison

Schön, wenn man so ein Auswärtsspiel gewinnt. Nutzt allerdings, wenn man sich im Abstiegskampf befindet, nicht viel, wenn man ein Heimspiel nach dem anderen vergeigt und die Auswärtsbilanz ingesamt grottenschlecht ist. Der Rückstand zum rettenden Ufer ist uneinholbar. Selbst ein Wechsel der Führungsspitze nützt nichts mehr. Die Lizenz für die 2. Liga ist nicht erteilt worden.  

29.11.03 11:27

10320 Postings, 7496 Tage chartgranateleider kann die

Konkurrenz um den Meistertitel die klare Schwächephase nicht ausnutzen, versinkt selbst im internen Macht-und Stategiegerangel und verschenkt somit auch Punkt um Punkt......ja will den diese Saison keiner Meister werden??  

29.11.03 13:37

13475 Postings, 8112 Tage SchwarzerLordNa das ist doch ein schöner Kommentar.

Dem kann ich ausnahmsweise mal zustimmen. Die Konkurrenz könnte schon vorzeitig den Titel gesichert haben. So besteht noch die Möglichkeit, daß Außenseiter Überraschungserfolge erzielen.  

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