Preiserhöhung aus Mitleid

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Bericht des Wall Street Journal

Toyota erhöht aus Mitleid die Preise


Toyota will die Preise in den USA erhöhen - nicht, um mehr zu verdienen, sondern um den US-Konkurrenten General Motors (GM) und Ford die Möglichkeit zu geben, Atem zu schöpfen. So jedenfalls zitierte ein Unternehmenssprecher Toyota-Chef Hiroshi Okuda gegenüber dem Wall Street Journal.

HB NEW YORK. Okuda sei besorgt über die Notlage von GM und die Situation der US-Autoindustrie, die ein Symbol für die gesamte US-Industrie sei. Dies werde vielleicht nicht zu den Problemen führen, die Japan in der Vergangenheit mit den USA gehabt habe. Doch könnte die aktuelle Situation einen Einfluss auf die japanische Autoindustrie haben, wurde Okuda weiter zitiert.

Daher wolle Toyota Bedingungen schaffen, unter denen japanische und US-Unternehmen miteinander konkurrieren könnten. Unter den derzeit gültigen Bedingungen könnten alle Autohersteller auf dem amerikanischen Markt nur die Verkaufsanreize erhöhen, aber nicht die Preise. Letzteres müsse jedoch - wie in der Vergangenheit - in periodischen Abständen wieder möglich sein, so Okuda weiter.


HANDELSBLATT, Dienstag, 26. April 2005, 13:12 Uhr

 

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