Papst Benedikt XVI. verteufelt "Harry Potter"

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neuester Beitrag: 27.04.05 14:46
eröffnet am: 27.04.05 10:45 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 20
neuester Beitrag: 27.04.05 14:46 von: Talisker Leser gesamt: 1014
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27.04.05 10:45
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24466 Postings, 6073 Tage EinsamerSamariterPapst Benedikt XVI. verteufelt "Harry Potter"

Papst Benedikt XVI. verteufelt "Harry Potter" als Gefahr für christliche Seele

Im Widerspruch zu seinem Vorgänger Papst Johannes Paul II. hat sich Papst Benedikt XVI. scharf gegen die Buchreihe "Harry Potter" der Autorin J.K. Rowling geäußert. Der Pontifex geißelte das Werk dabei als Gefahr für die "christliche Seele".

Benedikt XVI. pries dagegen das Rowling-kritische Buch "Harry Potter - Good or Bad" der Autorin Gabriele Kuby. Es zeige die subtile Verführung insbesondere der Jugend auf, die von dem Phänomen Harry Potter ausgehe.

Die sich noch entwickelnde Seele werde durch die Geschichten des Zauberlehrlings regelrecht unterspült, so der frühere Kardinal Ratzinger. Papst Johannes Paul II. hatte J.K. Rowling zu seinen Lebzeiten für ihren christlichen Lebensstil gelobt.

Quelle: shortnews.de

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Der Einsame Samariter

 

27.04.05 10:53

16581 Postings, 6883 Tage MadChartJa, genau, recht hat er.

Wie wärs eigentlich mal wieder mit einer zünftigen Hexenverbrennung?

Immer dran denken: Wer da aber unkeusch sündigt, dem verdorre die Hand....  

27.04.05 10:54

36845 Postings, 6452 Tage TaliskerWenn du es als

"longernews" haben willst:
http://www.ariva.de/board/218307/thread.m?a=&jump=1914458&#jump1914458

"Wer einen neuen Thread aufmacht, ist nur zu faul zum suchen!" Mehr Kaffee!  

27.04.05 10:55

10873 Postings, 7658 Tage DeathBulltja, der Burschi duldet keine Nebenbuhler

zu seinem Okkultismuzs  

27.04.05 10:58

447 Postings, 6277 Tage wolverinedarauf hab ich nur

gewartet. ratzinger hat schon vor vielen jahren rockmusik und heavy metaal als teufelswerk bezeichnet. wir sind wieder im mittelalter angelangt.  

27.04.05 11:10

12570 Postings, 6368 Tage EichiHarry Potter kommt vom Bösen

Das kann neben dem Papst auch jeder erleuchteter Esoteriker analysieren. Allein schon der Name "Harry Potter" zeigt den wirklich starken negativen Einfluss des Teufels.

Der Papst ist in dieser Welt für das Gute zuständig und da ist es ganz normal, daß er das Böse angreift und die Menschen aufklären muss.

Das Böse hat selbstverständlich auch seine Existenzberechtigung in dieser Welt. Man kann nicht das Negativum auslöschen, das wäre genauso, wenn man bestimmte Zahlen oder Buchstaben auslöschen würde.

Auch kann man nicht den Tag verlängern und die Nacht verkürzen. Eine Veränderung ist aufgrund des Polaritätsgesetzes in dieser Welt nicht möglich. Vgl. gäbe es keinen Krieg, wüßte der Mensch nicht was Frieden ist. Er könnte nicht unterscheiden.  

27.04.05 11:11

59073 Postings, 7476 Tage zombi17AMEN o. T.

27.04.05 11:14

1673 Postings, 5931 Tage onestoneRatzinger gibt Hoffnung. Denn die Übernahme

seines neuen Jobs bedeutet: Hartz IV wirkt.

 

 

27.04.05 11:19

16758 Postings, 7211 Tage Thomastradamus...und über all die anderen Märchen

(Grimm, Andersen, ...) verliert er kein Wort?

Hinweg mit aller Fantasie! Sachbücher in die Kindergärten!!!

Gruß,
T.  

27.04.05 11:20

24466 Postings, 6073 Tage EinsamerSamariter@Talisker

Weisst Du, ich kann mich noch nicht entscheiden ;-))



Scheisse, ich bin auf Hilfe angewiesen! *ggg*

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Der Einsame Samariter

 

27.04.05 11:25

20331 Postings, 6696 Tage admindie hilfe naht...


also ich an deiner stelle würde mich für kuba entscheiden, die hat so ein tiefes braun, fast schon ein schwarz...

sieht nach langer röstung aus. das wäre schohnender für den magen...

hoffe dir geholfen zu haben :-)  

27.04.05 11:30

36845 Postings, 6452 Tage TaliskerAlso,

ich nehm ja immer Gala vom Plus umme Ecke.

@onestone: Ich hab ja durchaus Verständnis dafür, dass man bei unregelmäßigem Besuch dieser Veranstaltung hier nicht über alles auf dem Laufenden ist. Aber bei bestimmten Bildern und Geschichten (zu Geschehnissen, die Tage zurückliegen) sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen - ey, dat kennt die Gemeinde wohl schon. In diesem Falle ungefähr 10 Mal. Nix für ungut.
Gruß
Talisker  

27.04.05 11:44

1673 Postings, 5931 Tage onestoneDanke Talisker

Hatte nicht die Absicht, Euch zu langweilen. War mir auch trotz täglichen Besuchs und vorheriger Suche bisher nicht aufgefallen.  

27.04.05 12:15

10314 Postings, 7370 Tage chartgranateprima,Benni

jetzt kommt die erste Profilierungsphase im Kampf gegen das Böse auf der Welt !!Und es kann im Prioritätsranking nichts über Harry Potter-Büchern stehen...........au backe,das werden noch lustige Zeiten mit Ex-Karlemann.  

27.04.05 12:31

12570 Postings, 6368 Tage EichiDamit kann man rechnen.

Denn Papst Benedikt 16. ist anders als sein Vorgänger. Er greift an!  

27.04.05 13:07
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8970 Postings, 6444 Tage bammie@Eichi, Harry Potter und die Resilienzforschung

Stark werden trotz schwerer Kindheit
Psychologen untersuchen die Fähigkeit, Verwahrlosung und Gewalt zu meistern - Eine verläßliche Bezugsperson muß vorhanden sein

von Renate Kingma

Jena/Erlangen - Eine schlimme Kindheit sei schuld, sagen Verteidiger oftmals zur Entschuldigung von Angeklagten vor Gericht, mangelnde Nestwärme, mangelnde Anerkennung, Leben in ärmlichen Verhältnissen. Das alles soll beim Strafmaß zugunsten des Mandanten berücksichtigt werden. Oft folgen die Gerichte dem. Aber ist es nicht vielen Kindern so oder ähnlich ergangen, ohne daß sie kriminell wurden? Viele Kinder wachsen ohne Eltern, in sozialen Randgebieten oder unter dem Einfluß von Bürgerkriegen, unbehütet oder unter ständigem Mangel auf und gehen doch später aufrecht durchs Leben. Sind sie "unverwundbar"? Was hilft ihnen, stark zu bleiben?

Die sogenannte Resilienzforschung, ein neuer Blick der Psychologie auf Stärken statt auf Mängel von Menschen, gibt allmählich immer mehr Antworten auf all diese Fragen, die auch in das Strafrecht Eingang finden könnten. Resilienz, auf deutsch die Widerstandskraft, ist ein Begriff aus der Werkstoffkunde und meint die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und trotzdem wieder in seine ursprüngliche Form zurückzufinden. Einen Bleistift zum Beispiel kann man nicht biegen, das Holz zerbricht, einer Büroklammer kann man ihre ursprüngliche Form fast wieder zurückgeben, zerknautschtes Plastik glättet sich von allein.

Auch Menschen besitzen diese Resilienz. Manche mehr und manche weniger. Begonnen hat die Forschung mit der amerikanischen Entwicklungspsychologin Emmy E. Werner und ihrer berühmten "Kauai-Längsschnitt-Studie". Zusammen mit ihrer Kollegin Ruth Smith hat sie über 40 Jahre hinweg rund 700 im Jahre 1955 auf der Hawaii-Insel Kauai geborene Kinder wissenschaftlich begleitet und ihre Entwicklung dokumentiert. Dabei ging es vor allem um Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwuchsen, in ärmlichen Verhältnissen, mit ungebildeten oder Trinkereltern, die ständig Streit hatten.

Zwei Drittel dieser Kinder kamen damit nicht zurecht, sie hatten Schul- oder Drogenprobleme, wurden aggressiv oder gar straffällig. Aber ein Drittel dieser Risikokinder wuchs unbeschadet all dieser widrigen Umstände auf. Diese Kinder waren noch als Erwachsene selbstsicher, zuversichtlich und leistungsfähig. Es gab weniger Scheidungen, weniger Gesundheitsprobleme, weniger Todesfälle.

Ähnliche Ergebnisse wurden inzwischen auch von der Forschungsgruppe um Jörg Schumacher in Jena gefunden und von Friedrich Lösel in Erlangen an Heim- und Pflegekindern bestätigt. Resilienz, also psychisch stabile Kinder, unterscheiden sich demnach von den anderen durch Wesenszüge wie Pflichtbewußtsein, Disziplin, Ehrgeiz und Besonnenheit einerseits und Verträglichkeit, Einfühlungsvermögen, Rücksicht andererseits. Sie hatten eine feste und verläßliche Bezugsperson innerhalb oder außerhalb ihres krankmachenden Umfeldes (eine Tante, einen Lehrer, die Großmutter oder Nachbarin) und ein Vorbild, das sie bewunderten. Sie haben ein lebhaftes, aber nicht überschießendes Temperament, sind optimistisch, fröhlich, durchsetzungsfähig und kontaktfreudig, also seelisch ausgeglichen und angenehm im Umgang. Und sie waren neugierig und interessiert an dem, was um sie herum vorging.

Das alles schützt solche Menschen auch in Zeiten wirtschaftlicher Not, vor dem Scheitern einer Ehe oder im Beruf, unter politischem Druck, bei schwerer Krankheit oder in anderen verzweifelten Lebenslagen. Aber während man lange dachte, daß solche Menschen "wie aus Stahl" und unverwundbar sind, weiß man heute, daß auch sie seelisch verletzt und geistig entmutigt werden können. Aber sie kommen darüber hinweg, denn "Hinfallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben", wie ein Sprichwort sagt.

Oft ist es nur ein einziger Mensch, eine einzige Bezugsperson, die dabei hilft. Das Thema kommt in Märchen und Volksmythen immer wieder vor: Hänsel beschützt Gretel, einer zog aus, das Fürchten zu lernen, Hans steht im Glück. Achilles und Herkules, aber auch Pippi Langstrumpf und Harry Potter sind resilient.

Die Resilienzforschung wirft ein neues Licht auf die Traumaforschung und die Belastbarkeit von Menschen. Sie hilft beim Verstehen von Krankheitsbewältigung (Coping) und bei der Forschung zur Entfaltung von Selbstheilungskräften (Salutogenese). Sie dient nicht dazu, sorglos mit dem Gedanken umzugehen, was Menschen doch eigentlich alles ertragen können, wenn sie "nur wollen". Aber sie zeigt zunehmend klarer, welche Risiko- und welche Schutzfaktoren auf das Leben eines Menschen Einfluß nehmen können. Was man im Leben eines Kindes verändern muß, um sie resilienter zu machen.

"Das Beste, was ein Kind haben kann", sagt der Pädiater Remo Largo vom Kinderspital Zürich, "ist ein Mehrgenerationen-Netzwerk voller Geborgenheit. Der Zusammenhalt in der Familie, die Betreuung durch Geschwister zum Beispiel durch einen älteren Bruder, keine oder keine längeren Trennungen machen Kinder stark." Und er betont immer wieder: Wenn ein Kind nur einen Menschen hat, an den es sich halten kann, wird es Stärken entwickeln.

Artikel erschienen am Di, 26. April 2005




Die sich noch zu entwickelnde Seele wird nicht unterspült, sondern kreativ angeregt, um im Erwachsenenalter belastbar und intelligent zu sein. Das hat im Grunde genommen etwas mit der Psyche zu tun, aber nicht die des Glaubens. Woher kommt die Ableitung, das "Harry Potter" negative Wörter sind ? Dann müßten, theoretisch, beispielsweise Grimms Märchen oder andere Fabelwesen, ebenfalls negativ sein?



 

27.04.05 13:49

10314 Postings, 7370 Tage chartgranatestimmt eichi,

so wie der alte Pius im "goldenen Zeitalter" der Inquisition bzw. kurz danach ....der war auch ein echter Angreifer und die Kirche damals eine einzige Angriffsmaschine mit klaren Zielen......  

27.04.05 14:39

5261 Postings, 6696 Tage Dr.MabuseDer Papst hat vollkommen Recht!

Statt dieses ganzen Teufelszeugs wie Harry Potter, Schweinchen Dick und Konsorten sollte der heranwachsende Lümmel mal wieder öfter zum Alten Testament greifen. Was wir dort zuweilen lesen, unterspült nicht nur die zu entwickelnde Seele, sondern weicht auch noch das unterspülte Hirn auf. Beruhigend, wie eine ganze Armee mal einfach so im roten Meer ersoffen wird, quasi auf Handzeichen hin. Das geht runter wie Öl. Oder wie Abraham seinen Sohn auf den Grill legen möchte und erst im letzten Momant zurückgwhalten werden kann. Ja, das ist Balsam für die kleine Kinderseele. Viele andere Beispiele zeigen uns ein liebevolles, treu sorgendes Gottbild.  

27.04.05 14:43

36845 Postings, 6452 Tage TaliskerEin Hauch von Medienkritik

In #1 wird erst auf den zweiten Blick klar: Ratzinger hat vor Jahren sich gegen Harry Potter geäußert bzw. die Tante unterstützt. Da ist die in #2 verlinkte Meldung besser. Wenn alle Meldungen von shortnews.de so gestrickt sind - Finger weg.
Lassen wir Benedikt XVI. doch erstmal schalten und walten, bevor geurteilt wird. Möge er nicht nur seinen Namen gewechselt haben, sondern Kraft Amtes zu anderen Einsichten/Äußerungen kommen...
Gruß
Talisker  

27.04.05 14:46

36845 Postings, 6452 Tage TaliskerHehe, Dr.Mabuse,

die Versuchung der Töchter Lots war schon damals im Konfaunterricht der Renner...
 

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