Ökonomischer Wahnsinn im Gesundheitswesen!

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neuester Beitrag: 16.06.04 08:48
eröffnet am: 07.06.04 20:36 von: Parocorp Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 16.06.04 08:48 von: AbsoluterNe. Leser gesamt: 736
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07.06.04 20:36

13786 Postings, 8090 Tage ParocorpÖkonomischer Wahnsinn im Gesundheitswesen!

Ökonomischer Wahnsinn im Gesundheitswesen: ein Beispiel

Immer wieder haben wir an dieser Stelle den ökonomischen Wahnsinn kritisiert, der durch Zwangsversicherungssysteme erzeugt wird, insbesondere durch die in Form der sogenannten Bürgerversicherung geplante Totalverstaatlichung des Gesundheitswesens. Dabei ist eigentlich besonders in Deutschland aus zwei entsprechenden Experimenten gut bekannt, daß wenn man die Sozialisten in die Wüste schickt, drei Jahre später der Sand knapp wird. Dennoch wird immer wieder der gleiche Fehler gemacht, und diesen besonders extremen Fall wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Jellin ist ein Medikament für eine bestimmte Hauterkrankung, und man kann es bei DocMorris bestellen. Sucht man danach, findet man eine Liste mit verschiedenen Packungsgrößen und Preisen, die vorstehend auszugsweise abgebildet ist. Der besseren Transparenz halber, und um den dahintersteckenden Wahnsinn anschaulich zu machen, rechnen wir die für 15 g oder 50 g angegebenen Preise aber auf jeweils 100 g um. Dabei tritt etwas Erstaunliches zutage:

  • 100 g kosten bei Selbstzahlung 6,80 ? (oberste Zeile)
  • 100 g kosten bei Übernahme durch eine Gesetzliche Kasse 19,64 ? (unterste Zeile)
  • 100 g kosten bei Übernahme durch eine Privatversicherung 91,67 ? (mittlere Zeile)

Der gesetzlich "Versicherte" zahlt damit 245% dessen, was der Selbstzahler entrichten muß, und der Privatversicherte sogar 1.348% des Preises des unversicherten Selbstzahlers!

Wir haben immer wieder dargestellt, daß das Krankenversicherungssystem nicht auf die Versorgung der Kranken, sondern auf die Beraubung der Gesunden ausgelegt ist. Das gilt für gesetzliche Zwangsversicherung ebenso wie für die auf Angst begründete freiwillige Privatversicherung: in jedem Fall wird wer schon hohe Versicherungsbeiträge, Eintrittsgebühren für Arztpraxen und massive Selbstbehalte zahlen muß, noch mit bis zum 13,48-fachen bei den Medikamenten abgezockt.

Schickt man die Sozialisten in die Wüste, wird der Sand knapp; sie auf das Gesundheitssystem loszulassen ist die sicherste Art, eine einstmals hervorragende medizinische Versorgung zugrundezurichten. Unser Beispiel demonstriert, daß ganz offensichtlich die sofortige und radikale Abschaffung aller Zwangsversicherungen der einzige Weg ist, den wettbewerbsgebundenen Preis der obersten Zeile auch den (dann ja nur noch freiwillig) Versicherten zugänglich zu machen, die wenn ihre Kasse versucht, sie abzuzocken, jederzeit wechseln oder ganz aussteigen können müssen.

Links zum Thema: Bürgerversicherung: Die Leitbilder der Zwangsmentalität | Hintergrund: Grundgedanken der Kollektivguttheorie (interne Links) | DocMorris (externer Link)

 

08.06.04 10:05

25 Postings, 6481 Tage Ronin_@Parocorp, habe das gerade...

...bei DocMorris gecheckt.

Den ersten Jellin-Eintrag (50g Salbe), mit dem Du den Rest vergleichst, bekommst Du auf Privatrezept für 3,40 und auf GKV-Rezept sogar für nur 1,79.

Also konstruiere und erzähle hier nicht so einen Scheiss.

Kannst ja als Selbstzahler rumlaufen und Geld sparen.
Ist immer gut für`s Kollektiv, wenn sich solche Leute wie Du dem Genpool selbst vorzeitig entziehen.  

08.06.04 10:32

4971 Postings, 7790 Tage ApfelbaumpflanzerBeides falsch

Die Webseite ist schwer zu durchschauen.

Man muss in einer Zeile jeweils rumklicken.
Privat und Selbstzahler sind dann natürlich gleich.
Die Unterschiede liegen in der Rezeptpflichtigkeit.

Allerdings hat Ronin auch nicht recht, weil bei GkV nur der Preis angezigt wird, der vom Versicherten gezahlt wird. Was die Krankenkasse zahlen muss, wird nichts angezeigt.

Also: Man weiss es nicht, was den GkVs abgerechnet wird.

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

08.06.04 12:45

25 Postings, 6481 Tage Ronin_FALSCH Malivarius,

diesem Zahlenverdreher parocorp ging es schliesslich darum, die Belastungen der GKV-Versicherten noch weiter zu dramatisieren (die sicherlich schon enorm sind):
"in jedem Fall wird wer schon hohe Versicherungsbeiträge, Eintrittsgebühren für Arztpraxen und massive Selbstbehalte zahlen muß, noch mit bis zum 13,48-fachen bei den Medikamenten abgezockt"

Dass die GKV mehr als den Versichertenbeitrag und auch mehr als den PKV/Selbstzahler-Preis überweisen muss, stimmt natürlich (s.u.).

Das stand hier aber gar nicht zur Debatte!


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Zu Deiner FALSCH-Aussage "Man weiss es nicht, was den GkVs abgerechnet wird" folgende Info:

"19.01.2004  Berufspolitik    

 Verteuerung preiswerter verschreibungspflichtiger Arzneimitteln kommt nicht der Industrie zugute  

Die Entwicklung der Arzneimittelpreise hat viele Versicherte und Patienten in den Apotheken irritiert. Dazu erklärt der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI):

Durch die Gesundheitsreform hat sich seit dem 1. Januar 2004 bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln die Preisgestaltung geändert. Statt eines prozentualen Apothekenzuschlags wie bisher erhalten Apotheken jetzt einen dreiprozentigen Aufschlag plus einen Fixzuschlag von 8,10 Euro je Präparat, wovon sie zwei Euro pro Packung an die Gesetzliche Krankenversicherung abführen müssen. Die Folge dieser Änderung ist, dass billige Präparate sich zum Teil stark verteuert haben, während alle Arzneimittel, die bisher mehr als 28,50 Euro kosteten, billiger werden.

Die Verteuerung der preiswerten verschreibungspflichtigen Arzneimittel geht nicht auf Preiserhöhungen der Pharmahersteller zurück.

Ein anderes Thema ist die Zuzahlung. Während der Apothekenzuschlag den Apothekern zugute kommt, fließt die Zuzahlung zwischen fünf und zehn Euro je Präparat den Gesetzlichen Krankenkassen zu. Auch diese Zuzahlung kommt nicht den Herstellern zugute."
 

08.06.04 13:14

4971 Postings, 7790 Tage ApfelbaumpflanzerMeinte ja auch

"Man weiss es nicht, was den GkVs abgerechnet wird"

anhand der DocMorris-Daten.

Grüße

Apfelbaumpflanzer

 

08.06.04 13:20

13786 Postings, 8090 Tage ParocorpNoch mehr IRRGLAUBEN für RONIN

Verkehrspolitik: Irrglaube und Wirklichkeit

Immer wieder werden verkehrspolitische Vorurteile geäußert, die sich zum Teil sehr hartnäckig halten. Der BWL-Bote demontiert in diesem Beitrag einige der absurdesten Irrtümer, die sich offensichtlich durch die jahrzehntelange Ökopropaganda in den Gehirnen der Menschen festgefressen haben.

Irrglaube 1: Der Autofahrer müsse nicht für seinen Verkehrsweg aufkommen

Dieser besonders oft gehörte Satz wird auch durch häufige Wiederholung nicht wahrer, ist aber leicht durch Zahlen zu widerlegen. So betrugen in 2002 die Einnahmen des Bundes und der Länder aus Mineralölsteuer 37.365 Mrd. ? und aus Kfz-Steuer 7.592 ?. Der Autofahrer hat damit 44,957 Mrd. ? für seinen Verkehrsweg bezahlt. Die Ausgaben des Bundes und der Länder im gleichen Zeitraum betrugen aber nach Auskunft des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden nur 10,376 Mrd. ? oder gerade 23,08% der Steuereinnahmen. Der Autofahrer hat also rein statistisch seinen Verkehrsweg etwas über vier Mal bezahlt. Daß es immer noch Leute gibt die meinen, der Kraftfahrer müsse für seinen eigenen Verkehrsweg nicht aufkommen, ist also offensichtlich ein großer Erfolg der täglich auf uns einprasselnden Ökopropaganda; ebenso kann es als ein solcher Erfolg gewertet werden, daß es keinen nationalen Aufschrei gab als Verkehrsminister Stolpe am 17. Mai damit schwadronierte, er wolle die Autofahrer an den Kosten für den Straßenbau "beteiligen": das haben wir schon vier mal bezahlt. Wann ist das Ende der Fahnenstange endlich erreicht?

Irrglaube 2: Die Eisenbahn muß für ihren eigenen Verkehrsweg aufkommen

Diese Legende ist eigentlich nur die Umkehr der vorstehend widerlegten Irrtumes, und ebenso absurd wie dieser. Jeder weiß, daß die Bahn hohe Subventionen vom Bund empfängt - allerdings legt sie großen Wert darauf, daß diese Zahlungen nicht als Subventionen sondern als Bundesmittel bezeichnet werden, denn der Bund ist gemäß Art. 87e Grundgesetz (GG) zu solchen Zahlungen verpflichtet. Gemäß dem Geschäftsbericht der Bahn AG sinken die Leistungen des Bundes für Investitionen in die Schieneninfrastruktur übrigens von 2005 bis 2008 um 0,6 Mrd. ? auf nur noch 3,5 Mrd. ?, was aber eindeutig beweist, daß die Bahn aus ihrem Geschäft ihren Verkehrsweg eben nicht finanziert, sondern Steuermittel in erheblicher Höhe hierfür erforderlich sind.

Irrglaube 3: Der Staat subventioniert den Flugverkehr

Dieses Argument scheint auf den ersten Blick stichhaltig, denn es ist bekannt, daß bei Benzin der Staatsanteil in Form von Steuern über drei Viertel des Zapfsäulenpreises liegt, bei Flugbenzin aber keine Steuer erhoben wird. Ist das aber auch eine Subvention? Die Absurdität dieses Argumentes kann man sich durch ein Gleichnis verdeutlichen: Ein Räuber überfällt ein Haus, und erschlägt drei Bewohner, den vierten Bewohner läßt er unangetastet. Hat der Räuber jetzt den vierten Hausbewohner Subvention geleistet? Mag man vielleicht das Unterlassen der Besteuerung, das zweifellos auf die Möglichkeit, Flugzeuge im Ausland aufzutanken zurückzuführen ist noch als eine Art indirekten Vorteil definieren, so hört man sogar, der Autoverkehr werde subventioniert, was angesichts einer Steigerung der Mineralölsteuer um 2.450% seit ihrer Einführung 1950 einfach lachhaft ist. Und die uns bevorstehende Maut und Totalüberwachung aller Bewegungen im öffentlichen Raum hat auch wenig Ähnlichkeit mit einer Subvention...

Für einen neuen Populismus

Von einer Regierung sollte man erwarten, daß sie ihrem Amtseid nachkommt, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden. Hier entsteht durch aber durch die systematische Behinderung des Straßenverkehrs und die Subventiuonierung oft fast leer fahrender Bahnen (insbesondere im Nahverkehr) aber ein hoher volkswirtschaftlicher Schaden. Käme die Regierung ihrem Amtseid nach, müßte sie die Zahlungen an die Bahn einstellen und die Steuern, die der Autofahrer zahlt, ausschließlich für den Straßenbau verwenden (und damit alle zusammenhanglosen Quersubventionierungen wie die Unterstützung der Zwangsrentenkasse durch die Ökosteuer fallenlassen). Kurz der Staat müßte tun, was das Volk will. Wir hätten dann in wenigen Jahren ein effizientes, bürgernahes Verkehrssystem, in dem Staus nur aus Erzählungen oder dem Ausland und Mautbrücken nur aus dem Museum bekannt sind.

Agitation und Propaganda

Es ist interessant zu untersuchen, wie so extreme Irrtümer sich so hartnäckig im Volk halten, daß es offensichtlich keinen mehr stört, wenn man den Straßenbenutzer noch ein bißchen mehr überlasten will. So urteilte dieses Frühjahr auch das Bundesverfassungsgericht, daß der Staat durch die "Ökosteuer" energieintensive Gewerbe durchaus kaputtmachen dürfe: dies sei kein Verstoß gegen den grundgesetzlichen Gleichheitsgrundsatz. Und letzten Sommer offenbarte eine Studie, daß ca. die Hälfte der Befragten für einen zwangsweisen autofreien Tag in der Woche wären - und 96% meinten, Solarenergie müsse stärker genutzt werden, trotz des derzeitigen Kilowattstundenpreises von 2,22 ?/KWh. Die Diktatoren aller Zeiten und Länder hätten ihre Freude an einer so wirksamen Ökopropaganda gehabt. Willkommen im totalen Ökologismus!

 

 

Und wenn Du Dich beschweren willst, wende Dich an www.bwlbote.de

Gruß

 

 

 

08.06.04 13:22

13786 Postings, 8090 Tage Parocorpoder z.b....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abgaben und Steuern in diesem unserem Lande:
Mobilität Nein Danke: Erschreckende Zahlen aus der Ökodiktatur
Oder warum die Freiheit zentimeterweise stirbt
Ökosteuer, bald eine neue drastische Erhöhung der Kfz-Steuer, CO2-Zertifikate und Energierationierung, und jetzt noch eine kilometerabhängige Straßenbenutzungsgebühr mit Totalüberwachung aller Fahrten:
DER ZORN DES VOLKES WÄCHST!
Sehen Sie unten nach, was noch alles auf Sie zukommt...

Verwertbares Realeinkommen: Lesen Sie, wieviel einem normalen Arbeitnehmer unter dem rot-grünen Regime von seinem Einkommen bleibt - auch nach den sogenannten Steuersenkungen! Informationen zu den Steuerreformen des Schröder-Regimes finden Sie hier!

Die Mineralölsteuer seit 1950Eine Steuer explodiert:

Nebenstehende Statistik zeigt die historische Entwicklung der Mineralölsteuer seit 1950 bis 2003: ein Anstieg von beispielsweise 6 Pfennig auf 0,721 ? (entsprechend 1,41 DM) oder um satte 2450% (in Worten: Zweitausendvierhundertundfünfzig Prozent)!
Mobilität - Nein Danke, Autofahren nur noch für Reiche. Daß in Deutschland eine Menge Arbeitsplätze von der Automobilindustrie abhängen, hat sich wohl noch nicht bis in die politische Kaste herumgesprochen. Aber dafür können Abgeordnete ja auch mit Bundeswehrflugzeugen Privatreisen veranstalten!
Andere Völker liegen auch in Ketten, aber sie rasseln wenigstens damit. War die Mineralölsteuer 1950 noch ein geringer Bestandteil des Benzinpreises, so ist sie heute ihr Hauptbestandteil: und auf die Mineralölsteuer wird nochmal die Umsatzsteuer fällig. Eine Steuer auf die Steuer...
Warum angesichts dieser Entwicklung kein Sturm der Empörung losbricht, ist nur schwer verständlich. Vielleicht war die jahrzehntelange Ökopropaganda schon so erfolgreich, daß die Menschen die Denkverbote total internalisiert haben: so also sieht die totale Ökologie aus.
Und wenn den Menschen weitere Einschränkungen durch den geplanten CO
2-Zertifikatehandel angekündigt werden, bricht wahre Sportpalastathmosphäre aus...
Pfui Teufel!

abBenzinDiesel
unverbleitverbleit
jeweils pro Liter
01.01.19500,06 DM/l0,04 DM/l
21.01.19510,13 DM/l
01.06.19530,27 DM/l
01.05.19550,30 DM/l
01.04.19600,33 DM/l0,23 DM/l
01.01.19640,32 DM/l0,35 DM/l
01.01.19670,35 DM/l0,39 DM/l
01.03.19720,39 DM/l0,44 DM/l
01.07.19730,44 DM/l0,50 DM/l
01.04.19810,51 DM/l0,53 DM/l
01.04.19850,49 DM/l0,53 DM/l
01.01.19860,46 DM/l
01.04.19870,47 DM/l
01.04.19880,48 DM/l
01.01.19890,57 DM/l0,65 DM/l
01.01.19910,60 DM/l0,67 DM/l
01.07.19910,82 DM/l0,92 DM/l0,65 DM/l
01.01.19930,82 DM/l0,92 DM/l0,55 DM/l
01.01.19940,98 DM/l1,08 DM/l0,62 DM/l
01.04.19991,04 DM/l1,14 DM/l0,68 DM/l
01.01.20001,10 DM/l1,20 DM/l0,74 DM/l
01.01.20011,16 DM/l1,26 DM/l0,80 DM/l
01.11.20011,19 DM/l1,29 DM/l0,83 DM/l
01.01.20020,6391 ?/l0,6903 ?/l0,4550 ?/l
01.01.20030,6698 ?/l0,7210 ?/l0,4875 ?/l
So werden wir täglich beschissen:

Keine andere Steuer ist so explodiert, und nirgendwo sonst lassen sich die Menschen so ausnehmen wie beim Benzin. Man fragt sich, wie denkende Menschen sowas mit sich machen lassen.

Wo Recht zu Unrecht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!

Das also ist der Rechtstaat: Der Autofahrer zahlt die Renten, die Altschulden der Bahn und wer-weiß-was-noch. Ein Staat im Steuerkrieg gegen die Wirtschaft: wann passiert endlich was?

Aber wir sind noch nicht fertig:
Freuen Sie sich auf die folgenden öko-ideologischen Projekte des Regimes:
  • Ein europaweites Mautsystem für alle Fahrzeuge auf allen Strecken, sobald das europäische Satelliten-Navigationssystem "Galileo" funktioniert und man unabhängig vom WIllen der US-Militärs abzocken und überwachen kann;
  • Streckenbezogene automatische Geschwindigkeitslimitierung von Fahrzeugen ermöglicht auch die Freischaltung oder Sperrung von Fahrzeugen für einzelne Fahrten, was den Weg in einen Handel mit Fahrstreckenerlaubnisscheinen (etwa analog den "Treibhausgasemissionsberechtigungen") eröffnet;
  • Innenstadt-Maut nach Londoner Vorbild, vermutlich aber mit minutengenauer Abrechnung und strecken- bzw. zeitbezogenen Tarifen;
  • weitere Erhöhung der Kfz- und Mineralölsteuer und neuen Öko-Vorwänden, wobei vielleicht bald Diesel so viel kostet wie Benzin;
  • Rationierung elektrischer Energie.

 

 

08.06.04 13:34

25 Postings, 6481 Tage Ronin_Und was hat das jetzt mit den Medikamenten zu tun?

du scheinst hier nur provozieren zu wollen, daher werde ich auf deine weiteren Beiträge nicht eingehen, obwohl ich beim Überfliegen schon zahlreiche Fehler entdeckt habe.  

16.06.04 08:48

26159 Postings, 6477 Tage AbsoluterNeulingWir haben da nur so mitgemacht

Laurenz Meyer distanziert sich von Reform

BERLIN (hak). CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hat sich von der Gesundheitsreform distanziert. "Wir haben da nur mitgemacht, um Fehlentwicklungen zu noch mehr Planwirtschaft zu vermeiden", sagte Meyer gestern bei der Hauptversammlung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

Im Kompromiß zwischen Union, SPD und Grünen sei zu wenig berücksichtigt worden, daß der Pharmamarkt eine Wachstumsbranche und als solcher existentiell wichtig für Deutschland sei, so Meyer. Statt Zwangsrabatte einzuführen, müßten wettbewerbliche Lösungen gefunden werden.

"Das war eine Not-Operation am laufenden Patienten, aber keine Gesundheitsreform", so Meyer. Weiteren Handlungsbedarf sieht der CDU-Generalsekretär in der Konsolidierung der GKV-Finanzen. Wenn die Union die Bundestagswahl gewinnt, stehe eine erneute Gesundheitsreform ganz oben auf der Agenda, so Meyer.

Dabei sei die CDU nicht bereit, einzelnen Stimmen aus ihrer Schwesterpartei CSU nachzugeben und auf die von ihr geplante Abkopplung der Beiträge von den Arbeitskosten und den Sozialausgleich über Steuern zu verzichten. "Darüber lassen wir nicht mit uns reden", so Meyer.

Das Gegenmodell zur Gesundheitsprämie, die Bürgerversicherung, bezeichnete Meyer als "Sondersteuer für kleine und mittlere Einkommen". Mit jedem Detail, das aus SPD-Kreisen dazu verlaute, verliere die Bürgerversicherung an Charme.

Auch die PKV will die CDU nach den Worten von Generalsekretär Meyer in den Wettbewerb entlassen. Für den normalen Leistungskatalog müßten auch die privaten Versicherer Versicherungspflicht akzeptieren und müßten auf Risikoprüfung und geschlechtsabhängige Prämien verzichten.

http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/06/16/...arzneimittelversorgung


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Ceterum censeo: praecidendum est praecoxicomi

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