Niebel will die BA zerschlagen

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neuester Beitrag: 22.05.05 09:50
eröffnet am: 07.05.05 20:03 von: Pantani Anzahl Beiträge: 8
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07.05.05 20:03
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33505 Postings, 5869 Tage PantaniNiebel will die BA zerschlagen

Niebel will die BA zerschlagen
Der neue FDP-Generalsekretär Niebel hat umfangreiche Reformen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit gefordert. Er sprach sich dafür aus, die Bundesagentur für Arbeit abzuschaffen.
HB BERLIN. Am letzten Tag des FDP-Parteitages in Köln hat der neu gewählte Generalsekretär Dirk Niebel schwere Vorwürfe gegen die Bundesagentur für Arbeit erhoben. Niebel, der als Arbeitsmarkexperte gilt, sagte, die Bundesagentur sei nicht mehr reformierbar und müsse deshalb aufgelöst werden.

Stattdessen sollten sich aus Niebels Sicht kleine, unabhängige Arbeitsagenturen vor Ort darum kümmern, Erwerbslose in neue Jobs zu vermitteln. Eine zentrale Behörde solle sich dagegen ausschließlich um die Auszahlung des Arbeitslosengeldes kümmern, sagte der FDP-Politiker zum Abschluss des dreitägigen Parteitages der Freidemokraten in Köln.

Um die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland zu bekämpfen, forderte der neue FDP-Generalsekretär zudem einen Mentalitätswandel in der Bundesrepublik. Arbeitslosigkeit sei die «größte Freiheitsberaubung», die Menschen zugemutet werden könne, sagte er. Die rot-grüne Bundesregierung vernichte aus «ideologischer Verbrämung» Jobs.

Niebel unterstrich überdies das Ziel seiner Partei, bei der Landtagswahl am 22. Mai in Nordrhein-Westfalen und später auch im Bund einen Regierungswechsel herbeizuführen. Zu seiner neuen Aufgabe sagte der am Donnerstag als Nachfolger von Cornelia Pieper gewählte Parteimanager: Er wolle «die FDP als die treibende programmatische Kraft in Deutschland öffentlich sichtbar machen» und die Bürgerrechte sowie die Familienpolitik in den Fokus rücken.

Auf ihrem Delegiertentreffen hatten die Liberalen die inhaltlichen Weichen mit Leitanträgen zur Rechts-, Steuer- und Sozialpolitik gestellt. Niebel war am Donnerstag zum neuen Generalsekretär der FDP gewählt worden.


07.05.2005
 

07.05.05 20:06

25551 Postings, 7297 Tage Depothalbiererschröder will bush absetzen!

ist wahrscheinlicher, als das, was im # 1 steht.  

07.05.05 20:08

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Kiwii, Waldy und SL wollen

Ariva zerschlagen:-))  

07.05.05 20:21

26159 Postings, 6272 Tage AbsoluterNeulingOpel will Kaiserslautern zerschlagen

SPIEGEL ONLINE - 07. Mai 2005, 18:57
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,355108,00.html

Opel
 
Werk Kaiserslautern droht Zerschlagung

Nach einem Bericht der Branchenzeitschrift "Automobilwoche" will der Autobauer Opel sein Komponentenwerk in Kaiserlautern zerschlagen. Es soll in Joint Ventures überführt oder in Einzelteilen verkauft werden.

Opel: Brief an die Zulieferer

Es sei zwar das vorrangige Ziel des Unternehmens, das Werk mit nur einem externen Partner zu betreiben, sagte Opel-Chef Hans Demant der "Automobilwoche". "Wir prüfen aber auch eine Aufteilung in eine Kunststoff-, eine Presswerk- und eine Achsen-GmbH, statt das Werk in eine einzige Komponenten-GmbH auszugliedern", ergänzte Demant.

Unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete das Blatt am Samstag vorab aus seiner neuen Ausgabe, Opel habe vor einigen Wochen 30 Zulieferer angeschrieben und zu Verhandlungen eingeladen. Große Zulieferer aus China, Südkorea und den USA hätten bereits Interesse signalisiert und das Werk besichtigt, in dem Press- und Kunststoffteile, Karosserie-, Blech- und Aluminiumkomponenten sowie Achsen produziert werden.

Opel will den Standort spätestens bis 2006 ausgliedern. Um das Werk zu sichern und für Investoren attraktiver zu machen, soll es zuvor aber noch modernisiert werden. "Bis 2008 wird die Adam Opel AG rund 100 Millionen Euro investieren", sagte der Betriebsratschef des Werks, Alfred Klingel, dem Blatt. Durch verschiedene Aufträge seien "bis 2008 mindestens 1100 der 2500 Arbeitsplätze" gesichert. Zudem soll der Mutterkonzern General Motors Hauptauftraggeber des Werks bleiben.

Bereits vor drei Jahren hatte Opel im Rahmen des Sanierungsprogramms Olympia versucht, das Werk zu verkaufen. Die Verhandlungen mit Magna und ThyssenKrupp scheiterten aber vor allem an den Lohnkosten in Kaiserslautern, die damals 20 Prozent über Tarif lagen.
 


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Take care,
A.N. (vincit sedendo)


Eine  findet statt.

 

21.05.05 19:55

33505 Postings, 5869 Tage Pantani@Happy End

der Mann liegt nicht so falsch,
was bringt die BA noch?
ausser Kosten?  

21.05.05 19:57

129861 Postings, 6382 Tage kiiwii...doch, ein neues logo!

...ist doch auch was, oder?


MfG
kiiwii

*g*-*fg*-*lol*-*rofl*-*;-)*  

21.05.05 20:36

8140 Postings, 5842 Tage checkerlarsennach 3 monaten sollte keiner mehr

irgendwas bekommen.

jede wette 12 monate später  ist immernoch keiner in deutschland verhungert.
sondern die menschen würden wirklich nachdenken was nun zu tun ist.
in italien gibt es sowas wie arbeitslosengeld auch nicht .
außer besagte 3 monate bei gtroßkonzernen wie zum bsp fiat.
danach sozialhilfe, die allerdings so gering is das man sich davon nichtmal nen pott kaffee am tag leisten kann.(KEINE übertreibung)trotzdem bettelt keiner und verhungern tut in diesem schönen land auch keiner.
statt dessen wird mal hier und mal da gearbeitet und irgendwie geht es allen gut.
eigenverantwortung nennt man das...!!!  

22.05.05 09:50

33505 Postings, 5869 Tage PantaniDas ist der Hammer

Bundesagentur plant den gläsernen Arbeitslosen

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Beratung in der Frankfurter Agentur für Arbeit (Foto: dpa)
Wer einen neuen Job sucht und derzeit Arbeitslosengeld II bezieht, muss sich künftig umfangreiche Fragen seines Fallmanagers gefallen lassen. Nach einem Bericht der "Bild am Sonntag" sieht das ein Konzept der Bundesagentur für Arbeit vor. Demnach sollen die Mitarbeiter "alle Daten des sozialen Geflechts" von Arbeitslosen erfragen.

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Neugierige Fragen zu Familie, Freundschaft, Nachbarn
Dazu zählen auch Familienkonstellation, Freundschaften, Nachbarschaftskontakte, Vereinszugehörigkeit und Wohnsituation. Die Fallmanager sollen die Beziehungsstärke zu den jeweiligen Personen herausarbeiten. Darüber hinaus interessiert sich die Arbeitsvermittlung auch für Gesundheitsdaten: Der Arbeitslose wird zu gesundheitlichem Zustand, Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten befragt.

"Datenschutzrechtlich kaum vertretbar"
Politiker und Datenschützer reagierten empört. Eine Befragung der Arbeitslosen in diesem Umfang sei "datenschutzrechtlich kaum vertretbar", sagte die Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestags, Cornelie Sonntag-Wollgast von der SPD. Sie befürchtete, dass sich die Daten bei der Beschaffung einer neuen Stelle sogar nachteilig für die Arbeitslosen auswirken könnten.

Bestellung zum Intim-Verhör
Auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz (BfD), Peter Schaar, wandte sich dem Bericht zufolge an die Bundesagentur und forderte Aufklärung. Sein Pressesprecher sagte, das vorliegende Konzept müsse "datenschutzrechtlich nachgebessert" werden. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Max Stadler, sagte: "Unglaublich. Die Arbeitsagenturen sollten sich endlich um die Vermittlung von Arbeitslosen kümmern, statt sie zum Intim-Verhör zu bestellen."

 

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