Moderatiossystem & Demokratie: Paralellen ??

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neuester Beitrag: 27.04.05 08:42
eröffnet am: 26.04.05 19:07 von: B Ghost Anzahl Beiträge: 5
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26.04.05 19:07

3379 Postings, 5887 Tage B GhostModeratiossystem & Demokratie: Paralellen ??

Demokratie: Dat war doch, wenn quasi dat Volk durch Vertreter  über das Volk regiert. Die Vertreter sind dann quasi dat Spiegelbild von dat Volk.

Nun meine Frage: Kann dat auf Dauer überhaupt gut gehn??

 

Wertestudie
 
Immer mehr Deutsche zweifeln an der Demokratie

Die Unzufriedenheit der Deutschen mit der Demokratie in der Bundesrepublik nimmt erheblich zu. Fast jeder Dritte misstraut einer Umfrage von SPIEGEL Special zufolge dem politischen System. Nationaler Stolz ist dagegen noch immer sehr verbreitet.

DPADeutsche: Werteunterschiede geringer
Hamburg - Waren 1986 lediglich acht Prozent der Bürger im Westteil des Landes nicht mit der demokratischen Realität zufrieden, sind es zwei Jahrzehnte später bereits 30 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse einer umfangreichen Studie über die Werte der Deutschen, die das Institut TNS Infratest im Auftrag von SPIEGEL Special erstellt hat. Im Osten des Landes liegt der Wert sogar bei 38 Prozent.

Geringe Veränderungen gibt es beim Nationalstolz. Seit 1986 hält sich der Anteil der "sehr stolzen" Deutschen (West) fast konstant bei einem Viertel, die Quote der "ziemlich stolzen" sank von 46 auf 40 Prozent. Im Osten nahm der Nationalstolz seit der Vergleichserhebung 1993 leicht zu, von 61 Prozent, die sich als sehr oder ziemlich stolz bezeichneten, auf jetzt 66 Prozent.

Die Werte-Unterschiede zwischen dem West- und dem Ostteil der Republik sind in den vergangenen zwölf Jahren insgesamt deutlich geringer geworden. In zahlreichen Punkten, etwa der Bedeutung von Disziplin oder der Gleichberechtigung der Frau, hat sich die Einschätzung der Westdeutschen der Bewertung der Ostdeutschen angenähert.

Besonders dramatisch ist die Verschiebung beim Faktor soziale Gerechtigkeit. Im Jahr 1993 fanden 39 Prozent der Westler, aber 65 Prozent der Ostler diesen Wert besonders wichtig. Jetzt sind es 67 Prozent der West- und 68 Prozent der Ostbürger.
 

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26.04.05 19:59

15130 Postings, 7162 Tage Pate100wundert Dich das?

wenn ich mir die momentanen Politiker und Parteien anschaue könnte ich permanent kotzen!

Wir werden von einen(r) Man/Partei regiert der/die in fast allen Bereichen komplett versagt hat und werden wohl zukünftig 4 Jahre von einer Frau(?) Merkel bzw. der CDU regiert!
Das ist doch ein politischer Offenbarungseid! Ich wähle lieber die Witteger Herzbuben als eine dieser Personen/Parteien... Wenn's nach mir ginge würde ich die gesamten Führungsetagen der Parten wegen Vaterlandsverrat aus Deutschland verbannen!

Wenn die so weiter machen wird das noch ein böses Ende nehmen!
Vielleicht brauchen diese realitätsfernen, arroganten, inkompetenten Schwachköpfe
mal einen richtigen Tritt in den Ar***...

So und jetzt ist genug sonst rege ich mich zu sehr auf...


Gruss Pate
 

27.04.05 08:22

3379 Postings, 5887 Tage B GhostSo lange es Menschen gibt, werden sich die Zyklen

von Demokratie, Diktatur, PLanwirtschaft .... abwechseln, weil jedes System irgendwann auf die Spitze getriebn wird oder an der eigenen Größe scheitert.

Nun will anscheinend Münti- als erster in Deutschland zur Planwirtschaft wechseln.(Dat hab ich schon geahnt, als er vor 2 Jahren verkündete, dass ide Leute weniger ausgeben sollen um dann mehr Geld für STeuern über zu haben).

 

Münti, Münti

KAPITALISMUSDEBATTE

Müntefering fährt den nächsten Angriff gegen die Wirtschaft

Franz Müntefering hat bei seiner Kritik am Kapitalismus nachgelegt. Der SPD-Chef sprach sich in einem Interview indirekt für eine staatliche Reglementierung der Wirtschaft aus: "Mit der Devise 'weg mit dem Staat' kommen wir jedenfalls nicht weiter."

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REUTERSMüntefering: "Der Staat muss Grenzen setzen"

Hamburg - Wer geglaubt habe, "die Wirtschaft könne alles besser, wenn man sie nur lasse, der muss jetzt einsehen: Das ist falsch!", sagte Müntefering der "Bild"-Zeitung. "Der Staat muss auch Grenzen setzen. Und er muss in der Lage sein, deren Einhaltung auch durchzusetzen", wird Müntefering weiter zitiert.

Ihm gehe es um eine "Grundsatzfrage", sagte der SPD-Vorsitzende. Müsse der Staat "wirklich machtlos zusehen, wie gesunde Firmen platt gemacht werden, Arbeitnehmer wegen illegaler Geschäfte arbeitslos werden und sich Geschäftemacher die Taschen voll stopfen?" Als Beispiel verwies er darauf, dass Billigarbeitnehmer aus Osteuropa als Scheinselbständige "für Hungerlöhne" auf deutschen Schlachthöfen arbeiteten. "Gegen solche Auswüchse muss der Staat mit aller Härte vorgehen und auch das Strafrecht anwenden", betonte Müntefering.

Rückendeckung bekam Müntefering von EU-Industriekommissar Günter Verheugen. Der Kapitalismus habe auch ein "hässliches Gesicht", sagte er der "Berliner Zeitung". "Wenn Unternehmen beispielsweise nur deshalb übernommen werden, um sie auszuweiden, dann sollte das in der Tat gesellschaftlich geächtet werden." Auch in einer freien Wirtschaft sei es nicht hinzunehmen, "dass persönlicher Profit an die Stelle jedweder sozialen Verantwortung tritt".

Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Michael Vesper (Grüne) forderte die Unternehmer in Deutschland ebenfalls auf, mehr Verantwortung für das Land zu übernehmen. "Starke Schultern sind nicht nur dazu da, damit man mit ihnen zuckt. Sie müssen auch etwas tragen", sagte Vesper der "Rheinischen Post".

Vesper kritisierte aber die Tonart Münteferings, der bei seiner Managerkritik von einer Heuschrecken-Plage gesprochen hatte. "'Heuschrecken' - das ist spätestens seit den 'Schmeißfliegen' von Franz-Josef-Strauß nicht meine Sprache."


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27.04.05 08:40

2752 Postings, 6021 Tage niebaumDanke Brad o. T.

27.04.05 08:42

3379 Postings, 5887 Tage B GhostKeine Ursache o. T.

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