Merkel hält alle für blöd

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neuester Beitrag: 01.05.05 12:37
eröffnet am: 27.04.05 09:53 von: komatsu Anzahl Beiträge: 129
neuester Beitrag: 01.05.05 12:37 von: utscheck Leser gesamt: 2709
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27.04.05 09:53

2538 Postings, 7147 Tage komatsuMerkel hält alle für blöd

Die DDR-Tussi hält die Wessis für noch blöder, als sie ohnehin schon sind:

sie erzählt uns, daß, wenn sie an der Regierung wäre, wieder Vollbeschäftigung eintreten würde.
Sogar jeder Bildzeitungsleser weiß mittlerweile, daß dazu Wachstum gehört, nämlich mindestens 1,5 % im Jahr - erst dann ist das beschäftigungswirksam.

Was machen wir nur mit dieser Frau, die glaubt, die Wähler vorsätzlich verarschen zu können und auch noch glaubt, daß das unbemerkt bleibt?
 
Macht doch mal ein paar Entsorgungsvorschläge!  
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103 Postings ausgeblendet.

28.04.05 23:05

129861 Postings, 6379 Tage kiiwiikarlchen, genau das meine ich mit "neuen Gedanken"

Deine Überlegung ist nur die halbe Miete: In Tat und Wahrheit haben wir min. 5 mio Nicht-beschäftigte, von denen die meisten gar nichts arbeiten und so noch nicht mal - wie es barcode oder auch ich - beschrieben haben, für ihren Unterhalt, geschweige denn für die Vorsorge etwas tun. Würden alle schwarz arbeiten (Hypothese), könnten sie sich doch zumindest weitgehend selbst ernähren.

Nein, der Ansatz muß anders sein, auch damit eben keine regulären Arbeitsplätze vernichtet werden: Der reguläre Arbeitsmarkt darf nicht (w/Lohnnebenkosten etc) um soviel teurer sein als der heutige Schwarzmarkt, daß es reizvoll ist, statt des regulären Marktes nur noch den Schwarzmarkt in Anspruch zu nehmen.

Das gilt insbesondere für allen handwerklichen, damit Dienstleistungscharakter tragenden Tätigkeiten, bei denen zur Ausübung kaum Maschinen, d h. Kapitaleinsatz, benötigt wird und somit quasi keinerlei Markteintrittsbarrieren bestehen.

Und wir müssen dann dahin kommen, die Vorsorgeaufwendungen dieser Erwerbstätigengruppe anders zu finanzieren - wenns gar nicht anders geht, dann eben aus dem Staats-Haushalt - über eine höhere Mehrwertsteuer auf Waren  (nicht auf Dienstleistungen).

Im Handwerks- und Dienstleistungsbereich liegt das größte Arbeitsplätzepotential und zugleich die größte Wahrscheinlichkeit, dass schwarz gearbeitet werden kann (aufgrund der Millionen dezentralen Arbeitsorte, die ständig wechseln und deshalb kaum kontrolliert werden können).

Deshalb:
Weg mit der Mehrwertsteuer auf diese Dienstleistungen,
weg mit der Gewerbesteuer,
weg mit den Lohnnebenkosten auf die Löhne der Arbeiter (im Handwerk)

und Finanzierung aus dem Staatshaushalt - und hoch mit der Mehrwertsteuer auf (alle) Waren. Denn Fliesen oder Kleber oder Teppichböden oder Tapeten, ebenso wie Autos zum Transport, müssen gekauft werden, und da kann die Steuer nicht so einfach umgangen werden. Dann sinken die Abstände zwischen den Preisen für Schwarzarbeit und regulärer Arbeit des Handwerkers. Und man kriminalisiert nicht unnötigerweise die armen (und reichen) Schlucker.

(Das gilt nicht für Industrie- und Gewerbebau etc.)



MfG
kiiwii

.  

28.04.05 23:05

10041 Postings, 6896 Tage BeMiKarlchen

Ich würde mich nicht als "Rechten",
sondern als Liberal-Konservativen bezeichnen,
trotzdem antworte ich mal:

Warum arbeitest Du eigentlich permanent mit
Unterstellungen?
Hast Du das nötig?

Wenn man es mit Dir machen würde, würdest Du sofort
"braunes Gesindel" schreien.

Ciao
BerndMi  

28.04.05 23:10

69031 Postings, 6392 Tage BarCodeIch bin eh ein Linker

wenn ich nicht grade ein Rechter bin.

Gruß BarCode  

28.04.05 23:12

129861 Postings, 6379 Tage kiiwiiFür mich gilt das Umgekehrte



MfG
kiiwii

.  

28.04.05 23:16

21799 Postings, 7827 Tage Karlchen_IOkay - dafür bin ich auch.

Finanzierung der sozialversicherung - aber nur auf Sozialhilfeniveau - über idirekte Steuern. Dann zahlt der Schwarzarbeiter seinn Sozialversicherungsbeiträge an der Ladentheke.


Allerdings braucht so eine Systemumstellung Zeit, weil noch viele aufgrund ihrer Einzahlungen Ansprüche an die Sozialversicherungen haben.  

28.04.05 23:21

69031 Postings, 6392 Tage BarCodeWelche Sozialversicherung?

Wir haben 3 große: Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Rentenversicherung. Welche soll davon auf Sozialhilfeniveau abgesenkt werden und aus Steuern bezahlt werden?

Gruß BarCode  

28.04.05 23:22

21799 Postings, 7827 Tage Karlchen_IRente. o. T.

28.04.05 23:28

69031 Postings, 6392 Tage BarCodeEinverstanden

Bleiben noch die beiden anderen. Krankenversicherung: Bürgerversicherung oder Kopfpauschale mit Sozialausgleich über Steuern? Könnte ich nach wie vor nicht entscheiden. Die Arbeitslosenversicherung halte ich noch für die Gerechteste, allerdings muss die Leistung stärker an die Einzahlungsdauer geknüpft sein. Funktioniert aber auch nur, wenn Arbeitslosigkeit nicht zum Dauerszustand wird.

Gruß BarCode  

28.04.05 23:30

129861 Postings, 6379 Tage kiiwiikarlchen, lassen wir doch mal fürs erste die Höhe

beiseite. Mir geht es zunächst um das Prinzip. (Wobei für die Höhe "Sozialhilfeniveau" schon einiges spricht)

Wenn wir aber das System nicht auf das beschriebene Prinzip umstellen, werden wir nicht wirksam die Zerstörung des Handwerks durch Schwarzarbeit verhindern können.

Mir wichtiger ist aber der Wohlstandsgewinn und der Gewinn an sozialem Frieden, wenn ein großer Teil der heute Nicht-Erwerbstätigen wieder arbeiten können, und wenn er durch eigenes Tun ihren Unterhalt erwerben kann, anstatt von Transfers leben zu müssen.



MfG
kiiwii

.  

28.04.05 23:30

3489 Postings, 5923 Tage johannahman kann auch folgendes Fazit ziehen

1. Die Amis melden heute, daß ihr Wirtschaftswachstum in Q1 von 3,8% auf 3,1% zurückgegangen ist. Daraufhin sind die Europäischen Börsen in die Knie gegangen.

2. Die Bundesregierund hat das prognostizierte Wachstum für 2005 von 1,6% auf 1% zurückgenommen. Experten sprechen gar von nur 0,7% . Bei dieser Meldung hat keine Krähe gekräht.

3. Rot-Grün hat das Regierungsamt mit ca. 3 mio. Arbeitslosen übernommen. Jeder weiss, wo wir heute liegen. Über eine so üppige Kapitalrendite würde sich jeder Anleger freuen.

4. An allen Problemen ist die Vorgängerregierung oder die Weltwirtschaft schuld.

5. Hohe Lohnkosten beklagt keiner. Beklagt werden hohe Nebenkosten und hohe Abgaben. Da sind wir Weltmeister.

6. Von Schwarzarbeit in den USA habe ich noch nie etwas gehört. Von Sozialschmarotzern auch nicht. Dafür haben sie nur ca. 5% Arbeitslose. Und keine Langzeitarbeitslose, wohlgemerkt.  

28.04.05 23:43

69031 Postings, 6392 Tage BarCodeNa ja, Johannah

die Nr. 3 ist etwas untertrieben. 1997 hatten wir laut Arbeitsamtstatistik inkl. "stiller Reserve" ca. 7 Mio. Nichtbeschäftigte und 2004 leider auch noch.

Solange das Problem immer wieder als konjunkturelles diskutiert und behandelt wird, wird sich da auch nix ändern - außer dass die üblichen Schwankungen sich auf immer höherem Niveau einpendeln - und das seit 30 Jahren.

Und die USA wären jetzt ein ganz neues ausgedehntes Thema. Aber Punkt 6 lässt sich höchstens aus der großen Entferneung heraus erklären. Die Diskussionen laufen da auch. Nur: Es herrscht gößere Übereinstimmung darin, dass es besser ist, einer sorgt irgendwie für sich selbst, als dass er von der Allgemeinheit ausgehalten werden muss.

Gruß BarCode  

29.04.05 01:03

7114 Postings, 7214 Tage KritikerSolange sich die Verantwortlichen

um die eigene Verantwortung drücken und ihre Forderungen stets nur an Andere richten, wird sich nichts bessern.
Das Schwergewicht der Reden liegt nur auf dem Fangen von dummen Wählern. Und so werden die Phrasen auf den Tisch gelegt.

z.B. Lohnnebenkosten: Das sind die Rücklagen für Krankheit, Arb.losigkt. und Alter der Arbeitnehmer. Solange die Ansprüche daran dem Arbeitseinkommen entsprechen sollen, kann es keine Senkung geben. Rente: 1-fache Rechnung: Wenn in 30 Jahren Arbeit die Rente für 30 Jahre Alter zurückgelegt werden soll, muß der Beitrag 33% betragen; durch Verzinsung erhält man 66% = wie in der Arbeitszeit netto.
Um diese Wahrheit drücken sich ALLE Politiker.

Solange unser Gesundheitssystem hohes Einkommen der dortigen Berufe sichern soll, kann es nicht billiger werden.

Wenn es immer mehr Arbeitslose gibt, muß die Versicherung dazu steigen.

Solange es nur teure Wohnungen - mit Mietgarantie für Hausbesitzer (Wohngeld) gibt, brauchen wir hohe Einkommen.

Und je mehr das Volk verwaltet wird und gemaßregelt, bedarf es hoher Steuern.

Dieser Teufelskreis wird noch gar nicht diskutiert!

Es wird geschwafelt über Anschuldigungen, Boykotte, Steuerhinterzieher, Diskriminierte, offene Bankkonten und lukrative Parteiämter. - Armes Deutschland - Gute Nacht! - Kritiker.  

29.04.05 08:12

25551 Postings, 7294 Tage DepothalbiererDie Merkel hat doch völlig Recht.

natürlich hält sie die Wähler für blöd, ist doch nur konsequent.

solange es immer noch 65-68 % der deutschen zu den wahlen zieht, kann sie davon ausgehen, daß es mehr als genug dumme gibt.  

29.04.05 08:57

59073 Postings, 7464 Tage zombi17Guten Morgen

Ich habe mal ein wenig rumgekramt.

DEUTSCHLAND
1994 . 3,7 Mill. .
1997 Januar 4,66 Mill. .
1998 Januar 4,824 Mill. .
1999 Januar 4.455.000 entspricht 11,5% von 34,3 Mill. Arbeitnehmern
. Febuar 4.460.000 entspricht 11,6%
. März 4.288.500 entspricht 11,1% / Ost: 1,391 Mill. West: 2,896 Mill.
. Mai 3,998 Mill. .
. Juni 3,938 Mill. entspricht 10,1 %
. Juli 4,027 Mill. .
. September 3,943 Mill. entspricht 10,1 % / West: 2,622 (8,5%) und Ost: 1,320 (17,2%) -80,000
. November 3.900.700 gegenüber Oktober 1999 um 17.400 gesunken
. Dezember 4.047.200 entspricht 10,3%
2000 Februar 4.277.084 187.800 weniger als vor einem Jahr und 16.300 weniger als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 11 auf 10,9 Prozent. In Westdeutschland zählten die Arbeitsämter 2.797.000 Stellenlose. Die Quote lag dort nun bei 8,9 Prozent. In Ostdeutschland waren 1.480.100 Menschen ? 19,3 Prozent ? ohne Job.
. April 3.986.000 159.000 weniger als vor einem Jahr. Die Quote in Westdeutschland bei 7,9%, Ostdeutschland bei 17,8%, Gesamtquote bei 9,8%.
. September 3,7 Mill. .
2001 November 3,789 Mill. 144.000 mehr als 11/2000 ; entspricht 9,2%
. Dezember 3,96 Mill. 174.000 mehr als 12/2000 ; entspricht 9,6%
2003 Februar . 11,3%
. März 4.607.900 98.300 weniger ; entspricht 11,1%
. Juni 4,257 Mill. .
2004 April 4,443 Mill. 53.300 weniger als vor einem Jahr und 104.100 weniger als vor einem Monat, Arbeitslosenquote 10,7% // 37,7 Mill. Beschäftigte gibt es in Deutschland

Auffällig ist: 1999 gab es 34,4 Millionen Beschäftigte, 2004 37,7Mill.

Der Bevölkerung wuchs in der Zeit 99 bis 01
1999  82.163.475  
2000  82.183.000**  
2001  82.440.000

Habe leider keine aktuelleren Bevölkerungzahlen
Mal angenommen, die Zahlen sind verlässlich, gehen wir von 97 aus, 4,66mio Arbeitslose plus mindestens 280 tsd Bevölkerungszuwachs und dann noch die arbeitsfähigen Sozialhilfeempfänger. So eine tolle Bilanz unter der Union ist das aber auch nicht.
Da gab es noch keine Ökosteuer, die Rohölpreis waren mindestens die Hälfte billiger.
So eine tolle Bilanz unter der Union ist das aber auch nicht.

wer es selber nachschauen möchte.

http://www.weltdeswissens.com/deutschland.htm

Gruss Zombi  

29.04.05 21:16

59073 Postings, 7464 Tage zombi17Mich wundert es, das da niemand drauf anspringt? o. T.

29.04.05 21:44

59073 Postings, 7464 Tage zombi17Hallo, keiner Zuhause?? o. T.

29.04.05 21:50

15401 Postings, 5873 Tage quantasPosting 120, bist Du einsam?



dann wollen wir Dir helfen.

*lol*  

29.04.05 21:53

9064 Postings, 7858 Tage bauwizombi17 allein zuhaus?

Nee iss schon gut - wir haben Feierabend!
Kritiker hat's in seinem vorigen Beitrag nochmal deutlich gesagt. So stimmt's!


MfG bauwi  

29.04.05 21:55

59073 Postings, 7464 Tage zombi17Sorry Jungens, ich hätte wissen müssen, dass

diese Zahlen niemanden interessieren. Mein Fehler, zu Kreuze kriech:-)  

01.05.05 11:36

36845 Postings, 6440 Tage TaliskerFrau Merkel hat viele gute Freunde, die ihr auch

mal einen guten Rat geben. Am liebsten über die Medien. Damit sie es auch mitbekommt.


Unions-Politiker wollen Merz? Rückkehr
01. Mai 10:53, netzeitung.de


CDU-Chefin Angela Merkel ist aufgefordert, den Kontakt zu Friedrich Merz zu suchen. Er sei ?unverzichtbar? für das Führungsteam der Union, finden Mitglieder des CDU-Präsidiums.


Führende Unions-Politiker drängen CDU-Chefin Angela Merkel, den Finanzpolitiker Friedrich Merz in ihre Kernmannschaft für die Bundestagswahl 2006 aufzunehmen. Das berichtet die ?Leipziger Volkszeitung?. Wie die Zeitung schreibt, halten unter anderem die Ministerpräsidenten von Hessen und Niedersachsen, Roland Koch und Christian Wulff, Merz für ?praktisch unverzichtbar? für die Außendarstellung der wirtschaftspolitischen Alternative zu Rot-Grün.


Auch andere Präsidiumsmitglieder der CDU drängten Merkel zu einer Merz-Initiative, berichtet das Blatt. Dies könne von Merkel «als ein Zeichen eigener Stärke» ausgegeben werden und es «erleichtert die Gesprächsbasis mit der Wirtschaft». Voraussetzung sei aber, dass Merz von Merkel «eine verlässliche Zusage» für das Kompetenzteam in Sachen Wirtschaft erhalte.

Merz war im Herbst 2004 im Streit um den Wirtschaftskurs und die Steuerpolitik von seinem Amt als zuständiger Fraktions-Vize zurückgetreten. Neben seiner Abgeordnetentätigkeit arbeitet er jetzt als Anwalt. Seit Merkel nach der Bundestagswahl 2002 Merz an der Spitze der Unions-Bundestagsfraktion abgelöst hat, gilt ihr Verhältnis als gespannt. (nz)
 

01.05.05 12:12

129861 Postings, 6379 Tage kiiwiisoviel Text für sowenig news.

gääähhhn!


MfG
kiiwii

.  

01.05.05 12:16

7089 Postings, 6967 Tage MützenmacherZu #1, ... beruht auf Gegenseitigkeit ;-) o. T.

01.05.05 12:24

2421 Postings, 7308 Tage modestekiiwii, wenn du

weiter so frech gähnst, kriegst du von der Ariva-Putzer-Kolonne gleich eins auf die Mütze...

*gggg*
salut  

01.05.05 12:26

129861 Postings, 6379 Tage kiiwiiich brauch nen Espresso...

dringend


MfG
kiiwii

.  

01.05.05 12:37

21880 Postings, 6999 Tage utscheckzu #1

ich weiß nicht, ob es schon geschrieben wurde, aber:

Sogar jeder Bildzeitungsleser weiß mittlerweile, daß dazu Wachstum gehört, nämlich mindestens 1,5 % im Jahr - erst dann ist das beschäftigungswirksam.

ist falsch!

1. Wissen sie es nicht!!!

2. Passiert bei 1,5% 0,0nix!

...um nachhaltige Effekte auf dem AM zu generieren, braucht es Steigerungen von mindestens 2,5% und das über ein paar Jahre.

utscheck

 

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