Let's talk about sex!

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 26.04.01 22:49
eröffnet am: 26.04.01 22:49 von: terz Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 26.04.01 22:49 von: terz Leser gesamt: 240
davon Heute: 2
bewertet mit 0 Sternen

26.04.01 22:49

2928 Postings, 7594 Tage terz Let's talk about sex!



Let's talk about sex!  
 
powered by


Von Frank Markowski

Sex und Internet, das gehört zusammen wie Adam und Eva. Seit das Netz der Netze für die Masse erreichbar ist, sind auch Erotik-Angebote online. Von Soft bis Porno ist alles vertreten. Sex sells - der alte Spruch gilt auch für die New Economy.

Doch Lust und Frust liegen nah beieinander. Das hat unlängst auch der Internet-Gigant Yahoo zu spüren bekommen, und zwar an einer überaus empfindlichen Stelle: dem E-Commerce. Porno! schallte es durch die Medien. Yahoo habe sein Angebot an käuflichen Hardcore-Produkten stark ausgebaut, hieß es. Einschlägige Videos und DVDs sollten die abschwellenden Finanzen auf lustvolle Höhepunkte zurück führen.

Kurz darauf die Gegenreaktion: Yahoo zog die sogenannten Erwachsenen-Produkte zurück, und zwar aus seinem Shopping-Bereich, den Auktionen und den Kleinanzeigen - so die offizielle Pressemitteilung. Auch Werbung für nicht-jugendfreie Angebote will das renommierte Unternehmen künftig nicht mehr annehmen. Grund waren heftige Proteste in den USA, als der Name Yahoo in Verbindung mit Porno in die Schlagzeilen kam. Die Empörung machte selbst vor Boykottaufrufen nicht halt.

Alles anders

Dabei war alles ganz anders, so der Kommentar von Yahoo. Man biete gar keine eigenen Produkte im Shopping-Bereich an. Es werde lediglich eine Plattform zur Verfügung gestellt, in die sich andere Geschäfte einmieten könnten. Richtig, diese Geschäftspartner hätten durchaus Erwachsenen-Artikel verkauft, und das schon seit gut zwei Jahren. Das Angebot sei aber keineswegs erweitert worden, wie in der Presse zu lesen war.

Schuld an der ganzen Aufregung sei ein Artikel in der "Los Angeles Times" gewesen, der die Dinge schlicht falsch dargestellt habe. Die einzige Neuerung im Sex-Bereich sei eine spezielle Schutzmaßnahme, die Yahoo vor einem dreiviertel Jahr eingeführt habe: Nutzer müssen über die Eingabe einer Kreditkarten-Nummer ihre Volljährigkeit dokumentieren.

Alles Hardcore

Na gut, also Zugangskontrolle via Kreditkarte. Durchaus ehrenvoll, in der Realität aber wohl nur bedingt wirksam. Und ob das die ganze Wahrheit ist? Aber darum geht es auch gar nicht. Es geht um Sex. Und Sex sells. Das wissen wir, das weiß Yahoo, und das wissen auch andere Unternehmen: Der Autokonzern General Motors macht mit Sexfilmen mehr als 200 Millionen Dollar im Jahr, geht es durch die Presse. Die größte US-Telefongesellschaft AT&T soll mit Hardcore-Videos handeln. Nur Yahoo hat's erwischt. - Yahoo vor dem Aus?  

24.04. - 10:20 Uhr  Artikel drucken | Artikel senden  

tripod.de



Good Trades !  

   Antwort einfügen - nach oben