Lasst Banken endlich pleite gehen

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neuester Beitrag: 08.07.12 22:04
eröffnet am: 03.07.12 21:16 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 50
neuester Beitrag: 08.07.12 22:04 von: Rubensrembr. Leser gesamt: 1521
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03.07.12 21:16
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtLasst Banken endlich pleite gehen

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-06/kritik-euro-rettungskurs

"Lasst Banken pleitegehen"

Nach Ansicht eines Pimco-Managers schlagen EU und Bundesregierung bei der Euro-Rettung den falschen Kurs ein. Bankenpleiten seien nötig, auch wenn sie Folgen hätten.  
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24 Postings ausgeblendet.

03.07.12 22:36
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14723 Postings, 4632 Tage Karlchen_VKlar ist es in der Zeit der Krise für Banken

schwierig, Geld zu verdienen. Das Problem nicht weniger Banken ist allerdings, dass ihnen schlicht für lange Zeit das Geschäft weggebrochen ist. Es wird in den nächsten 20 Jahren keinen Immobilienboom in Spanien mehr geben. Also braucht man einen großen Teil der Banken überhaupt nicht mehr. Und dann regte man sich früher über Heizer auf E-Loks auf - aber so Läden in Spanien wie Bankia will man "sanieren".  

03.07.12 22:36
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Clubmitglied, 46478 Postings, 7583 Tage vega2000Hätte sich der Staat

nach Ausbruch der Krise 2008 aus den Marktmechanismen herausgehalten, wären sicherlich einige Banken zusammengefallen. Allerdings wäre das besser für die Weltwirtschaft gewesen als diese verordnete Therapie der niedrigen Zinsen & die Märkte mit bunten Papier zu fluten! Was viele nicht wissen, vor dem großen Crash 1929 gab es schon einmal eine Wirtschaftskrise, Anfang der 20er, - damals haben sich die Staaten da heraus gehalten & nach 12 Monaten war der Spuk vorbei.
Was die Verantwortlichen jetzt alles tun um die Märkte (wer sind DIE eigentlich) & uns Bürger zu beruhigen, beunruhigt mich zunehmend!
-----------
Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht

03.07.12 22:39
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342 Postings, 3313 Tage bornösmuhahaha

150 banken sind in den usa seit 2008 pleite gegangen, und spätestens seit 2010 hats KEINE SAU interessiert, die Randnotiz in den Medien musste man schon mit ner Lupe suchen. Und wenn die Amis dann doch mal retten dann machen sie es richtig und lassen sich ordentlich an den bankengewinnen beteiligen, nicht wie wir mit ner stillen Einlage von 16 Mrd. wo seit drei jahren kein einziger cent an zinsen geflossen ist !

Das Leben ist nunmal nen Risiko, hört endlich auf mit eurem scheiss sozialistengequatsche das man alles staatlich absichern muss. EIGENVERANTWORTUNG ist angesagt !  

03.07.12 22:39
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233984 Postings, 6237 Tage obgicoulinke Utopisten

muss ich leider desillusionieren: Staatsbanken haben in der Krise nicht besser abgeschnitten als Privatbanken.  

03.07.12 22:43

45676 Postings, 4886 Tage Rubensrembrandt# 22 Das trifft bei den inzwischen zur Verfügung

stehenden Geldern wohl kaum noch für eine Bank im Euro-Raum zu. Und falls das
doch zutreffen sollte, dann muss die Bank eben verstaatlicht und abgewickelt
werden, wobei die Aktionäre dran glauben müssen, wenn sie sich schon an so
einem windigen Unternehmen beteiligen.  

03.07.12 22:48
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Clubmitglied, 46478 Postings, 7583 Tage vega2000Eigenverantwortung?

Du hast wohl Probleme mit Deiner Synapsenverschaltung bornös! Wenn es um Eigenverantwortung in Krisen geht, verstecken sich die selben Leute hinter dem Steuerzahler, die in ruhigen Zeiten von mehr Eigenverantwortung faseln..., weil Alternativlos!
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Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht

03.07.12 22:57
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27350 Postings, 4232 Tage potzblitzzz#29... Wenn Staatsbanken Probleme verursachen,

dann ist das die Sache des Staates, einzuschreiten. Aber eben nicht bei Privatbanken!

Nur weil es keine unfehlbaren Staatsbanken gibt, heißt das nicht, dass Privatbanken einen Freifahrtschein bekommen sollen. Was ist das für eine Logik?

Scheinkapitalisten seid Ihr Bankenrettungsverteidiger.  

04.07.12 08:51

233984 Postings, 6237 Tage obgicouWäre die Staaten mal nicht eingeschritten

hätte es die Krise gar nicht gegeben:
PBOC, BOJ, FED, EZB und die Landesbanken haben das Ding doch angeleiert.
Natürlich habon die Banken mit der Liquidität Fehler gemacht.
Aber ohne Moos nix los uind das Moos kam en Masse durch staatliche Eingriffe in Geld- und Kapitalmarkt.  

04.07.12 09:06
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1966 Postings, 3898 Tage CalibanMein lieber Herr Gesangsverein

was muss ich da vom Heimatlosen in #14 lesen?
Es seien gar nicht die Banken, die die Schuldenprobleme hätten, sondern die Staatshaushalte.
Hat sich der Herr Heimatlose schon mal gefragt, warum dem so ist? Wedelt da wieder mal der Schwanz mit dem Hund?
Gestern wurden 10Mrd Miese von der HRE bekanntgemacht. Dieses Ergebnis geht selbstverständlich auf die Kappe des dt. Steuerzahlers, ja, weil der daran schuld ist, was diese Banken incl ihrer nicht-haftbaren Manager gemacht haben.
Auch an den morschen Derivaten, die von Lehman+Co, nett verpackt, den Privat- und öffentlichen Investoren aufgedrängt wurden, haben die Banken keine Schuld.
Es ist schließlich ihr Geschäft, zu betrügen. Das war schon immer so. Die Folgen dieses Blasengeschäftes hatten nicht nur die einzelnen Betrogenen zu tragen, sondern die gesamte Menschheit. Seitdem haben sich aus den Supernova-Großbanken mehrere schwarze Löcher wie die HRE, genannt BadBank entwickelt, die das Geld einsaugen.
Man hält wacker dagegen mit dem Märchen der Inflation, das eigentlich Gebühreneintreibegesetz lauten müsste. Global arbeitet man in den Bankvorstandsetagen bereits mit Hochdruck an diesen neuen Mechanismen der Versklavung.

Ja, ich kann mir ein Leben ohne Banken auch nicht mehr vorstellen. Danke, dass es euch gibt.  

04.07.12 09:22
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtViele Banken sind

z. T. großenteils Wettbüros, die der Realwirtschaft auch noch schaden, z. T.
sogar jahrelang kriminell (siehe jetzt Barclay u. a. Banken in London). Wieso
wandern diese Leute, die sich jahrelang kriminell verhalten haben, nicht in
den Knast, wie Otto Normalo auch. Die feixen sich doch eins und erhalten
noch dicke Abfindungen.
Die Banken müssen endlich zerschlagen werden. Wettabteilungen müssen
getrennt werden von den konventionellen Bankgeschäften, damit die Staaten
nicht über die Privateinlagen der Bürger erpresst werden können. Das hatten
wir in den USA in der Vergangenheit bereits erfolgreich gehabt. Tatsächlich
läuft derzeitig eine Ausplünderung der Staaten und der Bevölkerung durch
eine mehr oder weniger kriminelle Finanzindustrie, wobei die Politiker teil-
weise auch noch Hilfsdienste leisten.  

04.07.12 09:22
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2693 Postings, 5976 Tage slimmykein betrug, kein diebstahl: sondern schlamperei

wir brauchen das geld und die banken, damit unser wirtschafts- und arbeits-leben funktionieren kann. ähnlich dem öffentlichen verkehr und seinen wegen. nur muß es regeln geben, und die müssen eingehalten werden.
dazu bedraf es einer gesetzgebung, einer richter-schaft und der passenden wegsperr-plätze.
ich würde alles beim alten lassen. nur müßten fachleute den laden kontrollieren. gleichzeitig müßten richter in die lage versetzt werden, die gesetze schnell und wirksam gegen banker, poltiker, industrielle  und privatpersonen durchzusetzen, die unser gemeinwesen durch ihre schlamperei gefährden.
kein streß, kein verleumden.. sondern ruhiges, kontrollierbares vorgehen.. ist auch gut für unsere kinder.
das finanzwesen braucht keine etik, kein politik, keine religion, kein philosophie, sondern klare rechtmäßigkeiten, die auch eingehalten werden.  

04.07.12 09:37
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtNatürlich brauchen wir Banken,

aber nicht Banken, die tatsächlich Wettbuden sind, für die der Steuerzahler
bei Verlusten mit Milliarden einstehen muss und die die Volkswirtschaft ruinieren.
Außerdem liegt jetzt bei Barclay bzw. in der Finanzkrise USA tatsächlich Betrug
vor. Zahlreiche Banken, u. a. auch die Deutsche Bank, sind in den USA deshalb
zu hohen Geldstrafen verurteilt worden.
Der Skandal in Deutschland und den anderen Euro-Ländern ist doch vielmehr,
dass gegen die Banken überhaupt nicht mehr vorgegangen wird.  

04.07.12 09:42

2693 Postings, 5976 Tage slimmyeinverstanden

vorwarnen..

ermahnen...

konsequent handeln.. ohne härten

buden schliessen, die beratungsresistent bleiben

wichtig ist natürlich, dass funktionstüchtiger, biederer ersatz kommt
...........und dass alle politiker etc auf kick-back-zahlungen verzichten
das wird problematisch  

04.07.12 09:45

45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtIst die Deutsche Bank kriminell?

Diese Frage muss man sich bereits wiederholt stellen, zuletzt auch im Zusammen-
hang mit Barclay in London, da die Deutsche Bank ähnliche Geschäfte getätigt
haben soll.

http://www.ariva.de/forum/Ist-die-Deutsche-Bank-kriminell-435334  

04.07.12 09:56
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4048 Postings, 6294 Tage HeimatloserTja Herr Caliban, es könnte sooo einfach sein

leider ist es das nicht. Daher spare ich mir jetzt weitreichende Erläuterungen über Handelsbilanzdefizite, künstlich angeglichene Zinsen, Abwertung von nationalen Währungen, Fehlanreize bei der Kapitalallokation und Target II Salden und warum die Pleite einzelner Banken zwar möglicherweise gerecht wäre, aber nicht die Probleme an sich lösen würde.  

04.07.12 09:57

45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtDie letzte Verurteilung der Deutschen Bank

in Deutschland.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...zahlung-a-752532.html

22.03.2011

BGH-Urteil gegen Deutsche Bank Kommunen hoffen auf Millionenrückzahlung

Von Dietmar Hipp, Anne Seith und Andreas Wassermann


Bundesgerichtshof in Karlsruhe: Der Urteilsspruch der obersten Richter hat es in sich

Der Bundesgerichtshof verdonnert die Deutsche Bank zu einer hohen Strafe - weil sie riskante Zinswetten verkauft hat. Das Urteil gilt als wegweisend, denn viele Kommunen schlossen ähnliche Verträge. Was kommt nun auf Geldhäuser, Kämmerer und Privatanleger zu? Die wichtigsten Antworten im Überblick.  

04.07.12 10:01

2693 Postings, 5976 Tage slimmywir werden es nicht lösen..

..aber wir können ja weitgehend den grossen pfützen ausweichen  

04.07.12 10:03
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtEindeutig Beratungspflichten verletzt

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...hlung-a-752532-2.html

Richter Wiechers machte mehr als deutlich, was er von dem Geschäft hielt, das die Deutsche Bank 2005 mit dem Mittelständler Ille - einem Hersteller von Papierhandtuchspendern - abgeschlossen hatte. Es sei "nach meiner Ansicht noch eine harmlose Beschreibung", den Deal - einen sogenannten Swap - als "spekulative Wette" zu bezeichnen, sagte Wiechers. Bei dem speziellen Produkt handle es sich um "ein hochkomplexes Produkt", bei dem die Bank die Risikostruktur "bewusst zu Lasten des Anlegers gestaltet hat".

Die Bank habe eindeutig "ihre Beratungspflichten verletzt". Denn ob der Kläger, Ille-Geschäftsführer Wilhelm Blatz, das potentiell ruinöse Risiko der Wette wirklich eingehen wollte, sei "mehr als fraglich".  

04.07.12 10:10
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtMitschuld der Deutschen Bank an schwerem

Umsatzsteuerbetrug.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...e-bank/5948470.html

Schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bank
12.12.2011, 10:26 Uhr

Im Prozess um CO2-Emissionsrechte hat die Staatsanwaltschaft die Deutsche Bank schwer beschuldigt. Ohne Hilfe der Bank hätten die Steuer-Betrügereien nie stattfinden können. Gegen einige Mitarbeiter wird ermittelt.

FrankfurtDer Staatsanwalt hat der Deutschen Bank eine Mitschuld an einem millionenschweren Umsatzsteuer-Karussell mit CO2-Emissionsrechten zugemessen. Ohne die Mitwirkung der größten deutschen Bank hätten die Betrügereien nie stattfinden können, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Gonder am Montag zu Beginn seines Plädoyers vor dem Landgericht Frankfurt. „Auch Mitarbeiter der Deutschen Bank waren drin zumindest schuldhaft verstrickt“, sagte er. Die Bank habe sich trotz einschlägiger Warnungen aus dem Ausland bereitwillig als Aufkäufer der Verschmutzungsrechte zur Verfügung gestellt, mit denen nach Erkenntnissen der Strafverfolger Hunderte Millionen Euro Umsatzsteuer hinterzogen wurden.  

04.07.12 10:12
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12950 Postings, 5064 Tage kostoleniUnd jetzt gehört der DB auch noch die Postbank,

da hat meine Mutter ihr Sparkonto.  
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This is the strangest life I've ever known.

04.07.12 10:27
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtKlagen gegen Deutsche Bank

(Stand 5. 9. 11)

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...at/60100269.html

Die Deutsche Bank sieht sich nicht nur in den USA mit diversen Klagen wegen ihrer Hypothekengeschäfte konfrontiert. Auch in Großbritannien ermitteln die Aufsichtsbehörden nun einem Zeitungsbericht zufolge gegen Deutschlands größtes Geldhaus. In anderen Teilen der Welt steht das Institut bereits wegen diverser Themen unter Beschuss. Im Folgenden eine Übersicht über die Vorwürfe und Verfahren allein aus diesem Jahr:
5. September 2011: Laut "Financial Times" nehmen die britischen Behörden von der Deutschen Bank und anderen Instituten zusammengestellte Wertpapiere wegen Betrugsverdachts unter die Lupe. Die Untersuchung des Serious Fraud Office (SFO) solle Beweise dafür liefern, dass die Banken ihren Kunden beim Verkauf von forderungsbesicherten Wertpapieren in Großbritannien falsche Informationen lieferten. Laut SFO-Direktor Richard Alderman sind die Ermittlungen schwierig, da die Behörde den Instituten eine Betrugsabsicht nachweisen müsse. Die Deutsche Bank äußert sich zu den Vorwürfen zunächst nicht.
2. September 2011: Die US-Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA) verklagt 17 Banken wegen umstrittener Hypothekengeschäfte, darunter die Deutsche Bank. Die Behörde wirft den Instituten vor, beim Verkauf von mit Hypotheken unterlegten Wertpapieren falsche Angaben gemacht zu haben. Der Klageschrift zufolge werden finanzielle Schäden auf Hypotheken-Anleihen über insgesamt fast 200 Milliarden Dollar geltend gemacht - davon entfallen mehr als 14 Milliarden auf die Deutsche Bank. Das Geldhaus weist die Vorwürfe als unbegründet zurück.
15. August 2011: In Frankfurt beginnt der Prozess gegen sechs Händler um ein 230 Millionen Euro schweres Umsatzsteuerkarussell mit CO2-Verschmutzungszertifikaten. Der Handel wurde über die Deutsche Bank abgewickelt. Unter den 170 Beschuldigten im Visier der Staatsanwaltschaft sind auch sieben Mitarbeiter der Bank.
2. August 2011: Die Deutsche Bank muss sich in Italien für den jüngsten Abbau ihres Bestands an Anleihen des hoch verschuldeten Landes erklären. Die Börsenaufsicht Consob fordert vom Institut nähere Informationen hierzu an.
1. August 2011: Die US-Pensionskasse TIAA reicht Klage gegen die Bank ein und will millionenschweren Schadenersatz erzwingen. Das Institut soll Wertverluste von verbrieften Hypothekenpapieren ersetzen, die es als vermeintlich sichere Anlage verkauft habe.
14. Juli 2011: Die französisch-belgische Finanzgruppe Dexia verklagt die Bank wegen Verlusten aus verbrieften Hypothekenpapieren. Dexia wirft dem Geldhaus Betrug vor: Die Deutsche Bank habe die Papiere als vermeintlich sichere Anlage verkauft, zugleich aber selbst auf ein Platzen der zugrundeliegenden Kredite gewettet.
4. Mai 2011: Die Deutsche Bank bestätigt, dass die Stadt Los Angeles eine Klage gegen das Institut im Zusammenhang mit umstrittenen Zwangsräumungen eingereicht hat. Die Bank sei über Tochterunternehmen einer der größten "Slumlords" der Millionenmetropole, heißt es in der Klageschrift, die Entschädigungszahlungen von mehreren hundert Millionen Dollar nach sich ziehen könnte. Sie habe Hunderte Anwesen verfallen lassen und Menschen zu Unrecht aus ihrem Heim vertrieben. Nach Angaben des Instituts wurde die Klage inzwischen abgewiesen. Es sei noch offen, ob die Stadt in Berufung gehe.
3. Mai 2011: Die US-Regierung verklagt die Deutsche Bank. Sie wirft dem Geldhaus und dessen einstiger Immobilientochter MortgageIT vor, sich mit falschen Angaben zu faulen Krediten den Zugang zu einem Regierungsprogramm erschlichen zu haben, das für Hypotheken bürgte. Die Regierung macht hohe Verluste geltend. Die Klage könnte die Bank bis zu eine Milliarde Dollar kosten.
29. April 2011: Die EU-Wettbewerbshüter knöpfen sich den Handel für Kreditausfallversicherungen (CDS) vor, mit dem sich Investoren und Spekulanten gegen Pleiten von Staaten und Firmen absichern. Die Kartellermittlungen richten sich gegen 16 Investmentbanken, darunter die Deutsche Bank.
15. April 2011: In Hongkong sind die Behörden einem mutmaßlichen Betrugsskandal im Derivate-Handel auf der Spur - und haben dabei auch zwei Mitarbeiter der Deutschen Bank im Verdacht. Die beiden Händler werden nach Konzernangaben von der Anti-Korruptionsbehörde ICAC festgenommen.
13. April 2011: In den US-Untersuchungen zur Rolle der Wall Street in der Finanzkrise erhebt ein Senatsausschuss schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bank und Goldman Sachs . Der Deutschen Bank wird vorgeworfen, umstrittene Finanzprodukte aufgelegt zu haben. So habe sie unter anderem einen milliardenschweren verbrieften Hypothekenkredit (CDO) namens "Gemstone 7" geschnürt - und verkauft, bevor der Markt abstürzte. Der zuständige Händler habe gewusst, dass das Paket minderwertige Assets enthalte.
22. März 2011: Der Bundesgerichtshof gibt der Deutschen Bank eine schallende Ohrfeige: Sie muss an einen hessischen Mittelständler mehr als eine halbe Million Euro Schadenersatz zahlen. Diesen Betrag hatte der Kläger mit einem komplizierten Zinsswap-Geschäft verloren, das die Bank nach Auffassung des BGH "bewusst zulasten des Anlegers" konstruiert hatte.
23. Februar 2011: Die Deutsche Bank darf wegen unfairer Handelspraktiken in Südkorea sechs Monate keine Derivate handeln, wie die dortige Finanzaufsicht FSC erklärt. Die Konzerntochter DSK habe von unfairem Handel profitiert und damit Gewinne in Millionenhöhe erzielt.  

04.07.12 11:11
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2693 Postings, 5976 Tage slimmylasst doch mal die deutsche bank..

aus dem spiel. die hat doch nicht die ersten fehler gemacht. als die deutschen und us-politiker die riesigen immo-kredite durchgewunken haben, da ging das verdienen doch erst richtig los. von nix ne ahnung, aber alles entscheiden.. das ist die devise unserer zeit. haben nicht viele politiker in der hre gesessen.. wo sind die eigentlich heute, wie ist es mit deren haftung. wir fangen immer irgendwo im geäst an, müssen aber an die wurzeln.
also... ganz langsam sparsam werden... ganz langsam die gerichte einschalten...
und dann ehrlich weiter
es gibt noch viele banken in unserem land außer der deutschen  

08.07.12 21:56
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtSchadensersatzforderungen gegen Deutsche Bank

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...er-bank-a-843280.html

Die Deutsche Bank gerät im Skandal um manipulierte Zinssätze unter Druck. Nach SPIEGEL-Informationen lässt das Kreditinstitut prüfen, ob eigene Händler an den Manipulationen beteiligt waren. In den USA wurden Sammelklagen gegen mehrere Geldhäuser eingereicht, darunter auch die Deutsche Bank.

Frankfurt am Main - In der Affäre um manipulierte Zinsen gerät auch die Deutsche Bank unter Druck: Nach SPIEGEL-Informationen sieht sich das größte deutsche Geldhaus mit Klagen von Investoren konfrontiert. Eine zum Frankfurter Bankhaus Metzler gehörende Kapitalanlagegesellschaft habe sich in New York an mehreren Sammelklagen gegen die Deutsche Bank und andere Institute beteiligt, die der Manipulation des Marktzinssatzes Libor beschuldigt werden. Die Investoren fordern Schadensersatz.  

08.07.12 22:01
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59073 Postings, 7505 Tage zombi17Isses nicht geil?

Was immer an Skandalen aufgedeckt wird, die deutsche Bank ist immer mitten drin und voll dabei.  

08.07.12 22:04
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45676 Postings, 4886 Tage RubensrembrandtDas ist eben Leistung aus Leidenschaft

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