Konjunkturdesaster

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neuester Beitrag: 27.04.05 16:21
eröffnet am: 27.04.05 12:20 von: moya Anzahl Beiträge: 20
neuester Beitrag: 27.04.05 16:21 von: Karlchen_I Leser gesamt: 567
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27.04.05 12:20

1008418 Postings, 6308 Tage moyaKonjunkturdesaster

Wegen der Wachstumsschwäche fehlen der Bundesagentur für Arbeit 2,3 Milliarden.

 

Weil die Wirtschaft nicht so toll läuft, fehlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Gelder. Der ?Berliner Zeitung? zufolge sind zusätzliche Finanzmittel von mindestens 2,3 Milliarden Euro nötig.

Bundeszuschuss von vier Milliarden

Um diesen Betrag müsste der bisher eingeplante Bundeszuschuss von vier Milliarden Euro erhöht werden, berichtete die Zeitung. Der Etat der BA ging bisher von einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von 4,35 Millionen und einem Wachstum von 1,7 Prozent aus. Die Arbeitslosenzahl wird jedoch nun nach Ansicht der Konjunkturexperten drastisch auf 4,84 Millionen steigen. Das Wachstum soll nur noch 0,7 Prozent erreichen.

Wachstumsprognose halbiert

Die sechs führenden Wirtschaftsforschungsinstitute hatten ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr halbiert. Statt wie im Herbst von 1,5 Prozent gehen sie in ihrem Herbstgutachten von nur noch 0,7 Prozent aus. ?Die Erholung, die im ersten Halbjahr 2004 sehr kräftig ausgefallen war, kam danach zum Stillstand", hieß es. Für kommendes Jahr sagen die Experten 1,5 Prozent Wachstum voraus.

Gruß Moya

 

27.04.05 12:23

33505 Postings, 5868 Tage PantaniAber laut Schröder

geht es doch schon jahrelang aufwärts?  

27.04.05 12:26

3862 Postings, 7396 Tage flexoWieso? Geht doch aufwärts!

Die Bundesagentur boomt.  

27.04.05 12:49
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4428 Postings, 6700 Tage Major TomDer Traum vom Wachstum...

Der Traum vom Wachstum

In Deutschland werden Rohstoffmangel und Sättigungseffekte Wirtschaftswachstum auf Dauer nicht mehr zulassen. Experten und Politiker müssen sich schnell darauf einstellen.


Es ist das Mantra einer hilflosen Ökonomie. Und die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute werden es heute in ihrem Frühjahrsgutachten wieder unermüdlich repetieren: das Wörtchen Wachstum. Wo immer wirtschaftliche Probleme auftauchen, taucht es auf. Ob es um Staatsverschuldung geht oder um leere Sozialkassen, um die Zahl der Arbeitslosen oder der Insolvenzen. Egal was die Menschen, die Wirtschaft, den Staat bedrückt, Wachstum muss her.

Und alle machen sie mit. Von links bis rechts, von Regierung bis Opposition, vom Unternehmer bis zum Gewerkschafter. Alle bewegt seit Jahren nur diese eine Frage: Wie blasen wir unsere Volkswirtschaft weiter auf? Beseelt vom Glauben, Wachstum werde es schon richten. Da treffen sie dann mit Inbrunst aufeinander, die Anhänger von Keynes und jene von Hayek, die Angebots- wie die Nachfragetheoretiker - und hinterlassen eine Kakofonie von Wachstumsideen.

Nur: Brauchbar davon ist keine. Denn strohfeuergleiche Konjunkturimpulse sind nicht das, was unsere Volkswirtschaft heute braucht. Notwendig ist vielmehr eine neue ökonomische Strategie; ein Konzept, das uns auch ohne nennenswertes quantitatives Wachstum einen soliden Sozialstaat und durchfinanzierte Haushalte ermöglicht. Denn das üppige Wachstum, von dem zu schaffen die Politik ständig träumt, wird es immer weniger geben. Schließlich hat sich unsere opulent begüterte Gesellschaft einem materiellen Wohlstandsniveau genähert, das nennenswertes Mengenwachstum schlicht und einfach nicht mehr zulässt. Zumindest nicht dauerhaft.

Aus mehreren Gründen. Ganz vorne stehen die Grenzen, die uns die globalen Rohstoffvorräte setzen. Die nämlich reichen nicht aus, um ein ewig währendes Wachstum zu füttern. In der Theorie ist diese Feststellung banal, eines der simpelsten Naturgesetze überhaupt. In der Praxis hat sie die Wirtschaftspolitik jedoch nie erreicht.

Doch wie es so ist mit den Naturgesetzen - sie lassen sich auch durch Ignoranz nicht außer Kraft setzen. Also kam, was kommen musste: Die knappen Ressourcen schlagen inzwischen auf die Weltökonomie durch; längst dokumentieren in ihrer unbestechlichen Art die Rohstoffmärkte den globalen Mangel. Speziell beim Erdöl: Mit aktuell mehr als 50 Dollar je Barrel erreicht dessen Preis nominal den höchsten Stand in der Geschichte. Und längst ist der Preis nicht mehr das willkürliche Produkt eines mächtigen Opec-Kartells, sondern einer, der sich nach reinster ökonomischer Lehre aus Angebot und Nachfrage ergibt. Denn die Ölhähne lassen sich kaum noch weiter aufdrehen. So beginnt, Jahrzehnte bevor das Öl tatsächlich ausgeht, am Markt bereits eine Art Endzeitrallye.

Und das Öl steht nicht alleine. Auch Steinkohle ist auf dem Weltmarkt knapp geworden; zeitweise war sie in den letzten Monaten um 40 Prozent teurer als im Jahr zuvor. Uran ist gleichfalls Mangelware und heute dreimal so teuer wie im Jahr 2000 - ohne dass eine Trendwende absehbar wäre. Und auch der Erdgaspreis stieg in den letzten Monaten um ein Drittel.

Die Verknappung betrifft nicht alleine die Energieträger. Auch die Preise für Eisen, Nickel, Kupfer, Aluminium - um nur einige Basisrohstoffe zu nennen - haben kräftig angezogen. Und so werden die Warnungen plötzlich unüberhörbar: "Hohe Rohstoffpreise werden zur Dauerlast", konstatierte jüngst die Financial Times Deutschland. Zugleich zitierte das Blatt den Ex-Wirtschaftsminister Werner Müller, der zu berichten weiß, dass "preiswerte Rohstoffe das Fundament für unser Wirtschaftswachstum" sind. Wer nun eins und eins addiert, muss fragen: Wo soll stetiges Wachstum künftig herkommen?

Zumal neben der Rohstoffversorgung längst auch Sättigungseffekte die Expansion unserer Wirtschaft bremsen - was in ärmeren Ländern naturgemäß noch nicht der Fall ist, weshalb dort höhere Wachstumsraten möglich sind. Speziell der Bausektor ist in Deutschland von der Sättigung erfasst. Denn in einer reichen Gesellschaft, zumal bei stagnierender Einwohnerzahl, besteht schlicht kein solcher Neubaubedarf mehr wie in der Aufbauzeit. Und auch bei langlebigen Konsumgütern wird in Zukunft der Zeitpunkt gekommen sein, an dem nur noch Ersatzbedarf zu decken ist.

Nun hat die Politik zwei Möglichkeiten, mit der unvermeidlichen Stagnation umzugehen. Eine davon wird seit Jahren in Deutschland praktiziert: Man prophezeit munter zwei Prozent Zuwachs, zimmert auf dieser Basis seine Haushalte, reduziert die Prognose später auf ein Prozent - und erreicht am Ende doch nur ein Null-Komma-Wachstum. Logisch, dass dann überall Geld fehlt. Logisch auch, dass damit die öffentlichen Haushalte kollabieren und in Wirtschaft und Bevölkerung Verunsicherung um sich greift. Man muss solches Verhalten vorsätzlich und unverantwortlich nennen.

Seriöse Wirtschaftspolitik sieht anders aus. Die Regierungen müssen akzeptieren, dass es nennenswertes Wachstum in einem hochentwickelten, ressourcenfressenden Staat nicht auf Dauer geben kann. Und entsprechend müssen sie planen - auch wenn's mitunter wehtut. Mit Haushaltsentwürfen, die sich am Nullwachstum ausrichten; mit Sozialkassen, die sich aus Quellen finanzieren, deren Ertrag möglichst konjunkturunabhängig ist. Nur um ein Beispiel zu nennen: Die Grundsteuer zählt dazu. So kann mit einem stimmigen Konzept das Nullwachstum in einer Gesellschaft handlebar werden. Schließlich bedeutet Nullwachstum schlicht, dass im Lande genauso viel erwirtschaftet wird wie im Jahr zuvor. Und das ist in unserer reichen und hochproduktiven Gesellschaft eine satte Menge.

Was wir brauchen, ist nun eine intensive Debatte um die Verteilungsgerechtigkeit. Denn um diese hat sich die Politik mit vorgegaukelten Wachstumschancen bisher viel zu sehr herumgedrückt. Erst mit der Orientierung am Nullwachstum wird Politik wieder berechenbar und das Ergebnis sozialverträglicher als heutiger Aktionismus nach dem Prinzip: Immer dort löschen, wo es gerade am meisten brennt.

Welche Steuer- und Umverteilungsmechanismen bei diesem Strategiewechsel im Detail greifen müssen, wird die ökonomische Wissenschaft zu klären haben. Noch schweigt auch sie sich dazu aus. Allzu sehr gefallen sich die Wirtschaftsweisen in der Rolle der schlichten Wachstumsprognostiker. Sie diskutieren leidenschaftlich, ob es im nächsten Jahr 0,6 oder 0,9 Prozent Zuwachs geben wird. Auch zur Frage, wie die Politik noch ein Zehntel mehr herausholen könnte, fühlen sie sich immer berufen. Nur zum Thema, wie in einem Staat ohne Wachstum eine sozialverträgliche Politik auszusehen hat, hört man nichts von den ökonomischen Vordenkern.

Und so werden Politiker vermutlich weiter ihren unerfüllbaren Traum vom ewigen Wachstum träumen. Wortreich werden sie auch in Zukunft ihre Wachstumspläne erklären - und damit in Wahrheit stets aufs Neue ihre Feigheit dokumentieren, die Realität anzuerkennen.

BERNWARD JANZING

taz Nr. 7649 vom 26.4.2005, Seite 12, 241 Zeilen (Kommentar), BERNWARD JANZING
 

27.04.05 12:51

19522 Postings, 7408 Tage gurkenfredseid nicht so kleinlich...

nächstes jahr wird es aufwärts gehen! so wie es letztes jahr dieses jahr aufwärts gehen sollte und vorletztes jahr sollte es letztes jahr aufwärts gehen...shit, da kommt man ja völlig durcheinander.

mfg
GF

 

27.04.05 13:04

25551 Postings, 7296 Tage Depothalbiererwozu braucht man eigentlich "wirtschaftsexperten"?

nach monatelanger rechnerei präsentieren die immer irgendeine zahl zwischen 0,5 und 3 die dann das wirtschaftswachstum in % darstellen soll.

und jedesmal wird die prognose verfehlt.

schmeißen wir diese witzfiguren doch einfach allesamt raus und sparen eine menge steuergelder.  

27.04.05 13:11

16581 Postings, 6873 Tage MadChart*ggg* Depothalbierer

Aber am witzigsten finde ich immer noch, wenn diese Schmalspurwissenschaftler in den Medien als "Wirtschaftsweise" bezeichnet werden.

Tip: Denk nicht an deren Gehälter, dann fällt auch Dir das Schmunzeln leichter... :-)  

27.04.05 13:16

21799 Postings, 7829 Tage Karlchen_I**g** o. T.

27.04.05 13:35
1

69031 Postings, 6394 Tage BarCodeNicht alle haben Ariva!

Und nicht alle bekommen deshalb solche präzisen Wachstumsprognosen wie etwa diese hier für lau:

ariva.de   13. wirtschaftswachstum wird es erst wieder geben, 668 Postings, 1437 Tage RonMiller  27.04.05 11:30 zum nächsten Beitrag springenzum vorherigen Beitrag springen

wenn das rotgrüne lügenpack weggeräumt ist;
ist doch klar, daß jeder seine groschen zusammen-
hält, solange man von unfähigen und unberechen-
baren existenzen "regiert" wird;
schließlich haben diese selbstgefälligen nieten
deutschland innerhalb 6 jahren derart an die wand
gefahren, daß es jeder beschreibung spottet;
wenn man sich die sprüche auf teppichs zettel in
posting 4 ansieht und mit dem jetzigen status quo
vergleicht,kann es einem nur noch angst und bange
werden,was in  den restlichen eineinhalb jahren
bis zu den nächsten wahlen passieren wird;
wo soll das nur noch hinführen: schließlich sind
wir doch in europa schon letzter;
alte,die sich keinen arztbesuch mehr leisten können,
geschlossene kindergärten, in die armut getriebene
familien......aber maulaufreißende gewerkschaften,
die sich gegen alles sträuben, was den weiteren
absturz noch einigermaßen verhindern könnte....

Deshalb muss sich die Gesellschaft eben teure Wirtschaftsweise halten, um dasselbe in "elaboriertem Code" gepredigt zu bekommen...

Gruß BarCode

 

27.04.05 13:41

16581 Postings, 6873 Tage MadChartDu sagst es, Barcode!

Zugegeben: Die Rhetorik ist vielleicht noch etwas verbesserungswürdig. Sie läßt ein wenig die wissenschaftliche Exaktheit vermissen, die wir von den Profigelehrten gewohnt sind.

Aber mit einem winzigen Schuß Sachlichkeit und noch ein paar wohlklingenden Fremdwörten aus dem Gebiet der Volkswirtschaft kämen wir durchaus in den professionellen Bereich.

Von der Wahrscheinlichkeit des Eintreffens jedoch kann sich Ron's Prognose mit der eines jeden Wirtschaftsweisen messen, so dass man unterm Strich (da wie gesagt für lau)von einem hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis sprechen kann.

*gg*  

27.04.05 13:47

4020 Postings, 6625 Tage MD11is wie mit

Weihnachten.......jeder freut sich drauf........Konsumterror....

........aber ist doch eigentlich immer das selbe Spiel.......

......bah, ist das l a n g w e i l i g !!  

27.04.05 13:57

50712 Postings, 6375 Tage SAKUäähhh.. MD11...

Ist da was falsch gelaufen beim einloggen?

Nur mal so gefragt- das "Schriftbild" passt irgendwei zu einer anderen ID hier ;o)  

27.04.05 14:01

21799 Postings, 7829 Tage Karlchen_IMillers Posting mal elaboriert.

Erhebliche konjunturdämpfende Effekte gehen von den eingetrübten Erwartungen der Verbraucher aus, die nicht zuletzt auch wegen enttäuschter Hoffnungen in die politische Führung ihr Sparverhalten noch verstärkt haben. Es ist kaum zu anznehmen, dass sich im Prognosezeitraum der privat Konsum beleben wird, zumal Belastungen etwa infolge der Gesundkeitsreform und Einschränkungen beim Staatsverbrauch das Konsumklima eher belasten dürften. Ein Aufschwung ist auch deshalb nicht zu erwarten, weil dringend erforderliche Strukturreformen auch wegen des Widerstandes von Teilen der Sozialpartner nur schleppend vorankommen.

Die "Übersetzung" ist auch umsonst.  

27.04.05 14:02

4020 Postings, 6625 Tage MD11Saku

...nein.... ich war und bin immer noch der wahrscheinlich EINZIGE   O H N E  Doppel-ID !!

Deshalb bekomme ich auch kaum GRÜNE STERNE ab....so als Einzelkämpfer , da ich die mir ja nicht selber zuschustern kann..... :(

...PS : bitte nicht in die ethnischen Säuberungs-Aktionen hier verwickeln !! Und bei Zweifeln : PM fragen...der sieht , das ich SOLO bin !!

Und nun alle übrigen grünen Sterne des Tages über mich .......! danke !  

27.04.05 14:03

16581 Postings, 6873 Tage MadChart1 * "Grün" für Carlos, por favor :-) o. T.

27.04.05 14:08

69031 Postings, 6394 Tage BarCodeK-I: Gelernt ist eben gelernt!

Da sollte doch was drin sein, wenn demnächst mal wieder ein Pöstchen bei den 5 Weisen frei wird... :-)

Gruß BarCode  

27.04.05 14:09

7114 Postings, 7216 Tage KritikerDie Scheuklappen des Denkvermögens.

Der Mensch ist als erstes vergesslich, weil er sonst das Durchhalten verliert. Er ist darauf gepolt, einen Ausgang aus der Not zu finden; also rennt er dorthin, wo ein Lämpchen glüht. Doch der Ausgang ist nur ein Loch!
Gehen wir zur Psychologie: Der heutige Mensch wird nicht mehr erfasst, weil die Denkweise nur von heute rückwärts gerichtet ist und daraus kurzfristige Erkenntnisse kommen.
Was vergessen wird: der Mensch ist über 100ooo Jahre alt und lebt erst seit 50 Jahren in der Total-Technik-Zeit.
Betrachtet man den Homo aus der Zeit der Rudel, wird er schneller erklärbar und bietet wenig Überraschung.

Die gleichen Fehler werden für die Wirtschaft gemacht. Man sucht die Lösungen nur aus der heutigen Perspektive; auf der Ebene des Öls, des Auto's und des Geldes.
Niemand frägt grundsätzlich: Was braucht der Mensch? - sondern, was soll er kaufen.
Die Industrie stellt meist völlig überflüssigen Quatsch her und erwartet Käufer; und wenn diese fehlen, dann bietet man es an wie Sauerbier. Es wird nicht bestens produziert, sondern billig!!
= Ramsch!
Dabei bräuchte eine gesättigte Industrieges. Qualitätsware.
Doch z.B., braucht eine dt. Waschmaschine immer noch 1 Std., bis das Wasser heiß ist. Das Fahrrad hat seit 100 Jahren keine Diebstahlsicherung! Der Stuhl wackelt nach 4 Wochen und der Kleiderschrank fällt nach 3 Monaten auseinander.
Aber Alles ist: Super - toll - mega!!

Und reich will man werden durch Abkassieren oder Lotto, und die Politiker durch Steuern.
Fazit: Die ganze Gesellschaft ist KAPUTT! - und das ist unser Hauptnachteil, denn die Regierung kann man zumindest theoretisch austauschen! - Wie gewohnt - Kritiker.  

27.04.05 14:38

4428 Postings, 6700 Tage Major Tom@Kritiker, ein arabisches Sprichwort für dich:

Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue dich darüber, dass der Dornenstrauch Rosen trägt. Zitat Ende.

Also Kritiker, meine Waschmaschine braucht keine Stunde, bis das Wasser heiß ist - ich will jetzt aber keine Schleichwerbung machen - mein Fahrrad hat eine Diebstahlsicherung, es ist ja auch keine 100 Jahre alt - deines etwa? Meine Stühle wackeln immer noch nicht und sind dabei etwas älter als 4 Wochen und der Kleiderschrank steht fest wie "die Wacht am Rhein" (nur ein kleiner Scherz, mehr nicht). ;-)

Ich bin der Meinung, wir jammern immer noch auf vergleichsweise hohem Niveau und dein "Fazit" ist mir doch viel zu pessimistisch. Irgendwie erinnert mich das an:

DarkKnight 14.09.04 16:03
[...] Vielleicht erleben wir noch den 3. Weltkrieg ab November.
Kauft Wollpullis.
Und .... ich wage es kaum zu sagen: DÖRRFLEISCH.


Ohne dich damit in Verbindung zu bringen! Ungeachtet dessen, sind einige Aspekte deines Postings durchaus zum Nachdenken geeignet.

Ciao!  

27.04.05 14:42

Clubmitglied, 46328 Postings, 7544 Tage vega2000Oh Gott, oh Gott,

hoffentlich überleben wir den Tag.

Wieder so ein Phrasenthread in dem die Schwarzen Kopfnickend "Rot/Grün ist an allem Schuld" vor ihrem Rechner sitzen & uns Glauben machen wollen das unter Angie I. alles viel besser wird, pffffffft.

@Karlchen: Stichwort Strukturreform

Welche Struktur meinste denn?

Die letzten Jahre haben uns bewiesen das kein Mangel an Reformen uns nicht weiterbringen. Die in allen Medien geforderte Flexibilität wird doch immer nur vom Arbeitnehmer eingefordert & hat wie folgt auszusehen:

a)Lohnkürzungen;

b)Arbeitszeitverlängerung;

c)sich vorhalten zulassen zu teuer zu sein &

d)sich darüber zu beklagen das der doofe AN sein Resteinkommen nicht in Konsummüll investiert.

Schon mal etwas von Marktsättigung gehört?

Politiker neigen dazu Probleme auszusitzen oder zu ignorieren & das an dem staatlich verordneten Dumm-Dumm-Programm erhebliche Zweifel angebracht sind steht ausser Frage.

Ich sach euch was: Die Boys & Girls in Berlin haben ein Schleudertrauma von den vielen Reformen, sprich einfach den Überblick verloren!



 

27.04.05 16:21

21799 Postings, 7829 Tage Karlchen_I@Vega:

Ich habe nur übersetzt. Und so ein Wort wie "Strukturreform" würde ich nie in den Mund nehmen, denn das klingt und ist nur aufgeblasen.  

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