Kinderwunsch der Deutschen nimmt weiter ab

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neuester Beitrag: 02.05.05 19:15
eröffnet am: 02.05.05 16:25 von: permanent Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 02.05.05 19:15 von: js111 Leser gesamt: 465
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02.05.05 16:25
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20752 Postings, 6377 Tage permanentKinderwunsch der Deutschen nimmt weiter ab

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Kinder sind unsere Zukunft, immer mehr Deutsche sehen das anscheinend nicht so. Die Politik ist gefordert hier ordentliche Rahmenbedingungen für Familien zu schaffen. Aber wie soll das ein Kanzler Schröder oder ein Außenminister Fischer die nicht in der Lage sind eine Ehe zu führen. Wie soll das eine Angela Merkel oder eine Renate Künast die selber kinderlos durchs Leben gehen?

gruss

permanent

Kinderwunsch der Deutschen nimmt weiter ab
Viele Deutsche wollen keine Kinder mehr. Einer Studie zufolge hat der Kinderwunsch bei jungen Frauen und Männern in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Bundesminister Schily fordert einen Mentalitätswandel.
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In Deutschland hat der Kinderwunsch einer Studie zufolge bei Frauen und Männern gleichermaßen stark abgenommen. Foto: dpa

BERLIN. Der durchschnittliche Wert für den Kinderwunsch sank auf 1,7 Kinder je Familie. Das ergab eine Studie des Wiesbadener Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), die das Bundesinnenministerium am Montag veröffentlichte. In der Gruppe der 20- bis 39-Jährigen wünschten sich 14,6 Prozent der Frauen und 26,3 Prozent der Männer keine Kinder.

Die Zahl der gewünschten Kinder liege damit nur noch geringfügig über der tatsächlichen Geburtenrate von 1,4 Kindern. Zu Beginn der 90er Jahre hätten sich Familien noch durchschnittlich 2,0 Kinder gewünscht. Bei den Frauen hätten damals 9,9 Prozent und bei den Männern 11,8 Prozent kinderlos bleiben wollen.

Bundesinnenminister Otto Schily forderte als Konsequenz aus der Studie eine offensive Wertedebatte. ?Wir müssen in Deutschland den Wert von Kindern, von Familien, vom menschlichen Miteinander der Generationen im öffentlichen Bewusstsein stärken.?

Der abnehmende Kinderwunsch stehe in deutlichem Widerspruch zu der Bedeutung, die in der Bevölkerung der Solidarität zwischen den Generationen zugemessen werde, heißt es weiter. 84,4 Prozent der Befragten hätten sich dafür ausgesprochen, dass die Gesellschaft durch angemessene Institutionen und Dienste für die Pflege sorgen solle.

Es seien aber auch 73,5 Prozent der Auffassung gewesen, dass sich die Kinder im Falle der Pflegebedürftigkeit um die Älteren kümmern sollten. Rund zwei Drittel der Befragten würden dies sogar als Pflicht für Angehörige ansehen.

Die Studie ist nach BiB-Angaben Teil einer internationalen Befragung in 14 europäischen Ländern, bei der die Teilnehmer zu ihren Kenntnissen, Einstellungen und Meinungen zum demographischen Wandel befragt wurden. In Deutschland wurden insgesamt 4000 Menschen befragt.


HANDELSBLATT, Montag, 02. Mai 2005, 15:23 Uhr

 

02.05.05 16:26

61594 Postings, 6410 Tage lassmichreinEs bleibt halt jedem selbst überlassen,

ob er sich Kinder zulegt, oder irgendwann einmal ein Haus besitzt. Beides haut für den 08/15-Bürger eben nicht hin. Ausser durch Erbschaft oder Lottogewinn...


®  

02.05.05 16:34

1188 Postings, 7845 Tage vanessaxTraurig aber wahr !

Wenn die Politik nicht gegensteuert und Teil der "Investitionen in die Zukunft" mit trägt, sehe ich auch keine Trendwende.  

02.05.05 16:39

8215 Postings, 7310 Tage SahneWer will schon

einen Jammerlappen großziehen?

;-)  

02.05.05 16:41

20752 Postings, 6377 Tage permanentSelbstverständlich bleibt es jedem selber

überlassen sich für oder gegen Kinder zu entscheiden. Allerdings bilden Kinder das Fundament für die Zukunft einer jeden Gesellschaft.
Wir befinden uns in einer Minusgesellschaft in der es nicht in schnellen Schüben sondern kontrolliert abwärts geht.
Deshalb ist eine Vermögensdiversifizierung auch so wichtig.

Ich wiederspreche allerdings in dem Punkt, Zitat:
"Beides haut für den 08/15-Bürger eben nicht hin. Ausser durch Erbschaft oder Lottogewinn..."
Ein Bürger mit normalem Bildungsniveau sollte, insbesondere unter Berücksichtigung der günstigen Immobilienpreise in Deutschland, durchaus in der Lage sein ein Haus zu bauen, Kinder zu zeugen, einen Baum zu pflanzen usw.
Jeder hat doch Einfluß auf die Höhe seines Einkommens. Wer allerdings nur 40 Stunden/Woche arbeiten will sich nicht weiterbildet oder bereit ist einmal Unannehmlichkeinten in Kauf zu nehmen wird das vielleicht nicht schaffen. Allerdings können wir bei solchen Personen ohnenhin nicht von Leistungsträgern sprechen.

Wie bereits gesagt jeder stellt die Weichen für sein Leben selber. In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Tag.

gruss

permanent

 

02.05.05 17:18

58960 Postings, 6653 Tage Kalli2003mein Kinderwunsch ist auf 0 (Null) gesunken!

liegt wohl an den 2 Bürschchen, die mich hier manchmal in den Waaaahhhhhnnnnnnsinn treiben!

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

02.05.05 17:25

295 Postings, 5865 Tage No more Tearsmein kinderwunsch hat sich erfüllt

ich hätte noch mal gerne eine tochter gehabt
aber mein ältester sohn ist schon 18 jahre--und ich bin ein alter sack
also für mich kein thema mehr
gruss Jimmy

 

02.05.05 17:32

69031 Postings, 6395 Tage BarCodeHier leben 80 Millionen

auf einem relativ kleinen Fleckchen Erde. Die Schweden sind 8 Millionen auf 3x soviel Fläche. Wir haben also noch Spielraum nach unten. Kann ja nicht ewig nach oben gehen. Das Problem ist der Übergang, weil wir das Sozialsystem darauf ausgerichtet haben, dass wir immer mehr werden. Ich seh das relativ gelassen. Mit 2 Kindern habe ich immerhin zum Erhalt der Bevölkerung beigetragen - wenn auch nicht zum Wachstum. Aber das war garantiert nicht der Grund dafür, dass ich die Kinder habe...

Gruß BarCode  

02.05.05 17:32

463 Postings, 6241 Tage PiusIch habe auch so ein kleines Monster zuhause

Ein zweites Kind wäre aber das Ende der Karriere meiner Frau gewesen. Eine weitere Babypause und sie hätte ihr Büro einstampfen können.

Ich meine genau hier liegt das Problem. Es sind die Frauen, die tadellos ausgebildet wurden. Die Entbehrungen und Strapazen des Studiums sollen ja auch mal Früchte tragen.

Die Zeiten der höheren Töchterschulen sind nun mal vorbei!  

02.05.05 17:59

20752 Postings, 6377 Tage permanent@Pius

Die Entbehrungen und Strapazen des Studiums sollen ja auch mal Früchte tragen.

Das ist ja vollkommen richtig, ein Studim soll sich auszahlen, außerdem hat es ja auch Geld gekostet.
Frauen, mit Diplom, wollen nicht zu Hause bleiben und es wäre Volkswirtschaftlich ja auch totaler Unsinn.

Hier liegt aber unser gesellschaftliches Problem. Die Rahmenbedingungen stimmen einfach nicht. Beruf bzw Karriere und Kinderwunsch dürfen sich nicht ausschließen. Leider ist das in unserem Land aufgrund falscher Rahmenbedingungen oft der Fall.

gruss

permanent  

02.05.05 18:04

36845 Postings, 6443 Tage TaliskerWas lernt uns das?

Hier informieren:
http://www.ariva.de/board/218810/thread.m?a=&jump=1921422&#jump1921422
(Link folgen)

So handeln:
http://www.ariva.de/board/218810/thread.m?a=&jump=1921426&#jump1921426

Gruß
Talisker  

02.05.05 18:05

923 Postings, 6465 Tage js111Ich bin jetzt 27...

...hab bischer ein offizielles und wahrscheinlich auch noch ein weiteres, was aber wohl jemand anders zugeschoben wurde.
Bei letzterem bin ich mir nicht ganz sicher, aber die Möglichkeit ist schätz ich 80 % wenn ich auf den ZEitpunkt schaue, wo es kam und dann rückrechne.

Aber egal, wisst ihr wieviel Kuckuckskinder es gibt?

Ich will auch gerne noch viel mehr. ABer erstmal muss ich selbst Karriere machen, zur Not auch für paar Jahre im Ausland. Bin erstmal bei meiner Doktorarbeit, also mehr momentan kann ich mir echt nicht leisten.

Barcode hat vollkommen Recht, wir brauchen ausserdem keine 80 Mio. EW  

02.05.05 18:48

20752 Postings, 6377 Tage permanentZur Flächennutzung benötigen wir

keine 80 Mio. Einwohner vollkommen richtig. Allderings ist unsere gesamte Gesellschaft, die Infrastruktur, die Sozialsysteme, der Immobilienbestand usw. auf mindesten diese Bevölkerungsgröße ausgelegt.
Man kann nicht einfach so unkontrolliert schrumpfen, das würde zu chaotischen Zuständen mit gravierenden Unterversorgungen großer Bevölkerungsteile führen.

gruss  

02.05.05 19:15

923 Postings, 6465 Tage js111Früher oder später kommts sowieso

dazu, dass 80 Mio zu viel sind.

Gegensteuern dagegen ist nur vorübergehende Symptombekämpfung.  

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