Kein Klopfen an der Tür,es donnert an der Hauswand

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neuester Beitrag: 16.11.03 19:46
eröffnet am: 16.11.03 10:55 von: NextLevel Anzahl Beiträge: 11
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16.11.03 10:55

745 Postings, 6541 Tage NextLevelKein Klopfen an der Tür,es donnert an der Hauswand

Signs of Hyperinflation?

By Warren Pollock

The Producer Price Index reveals that rampant inflation at the cash register is present for the essential goods all of us need for day-to-day living.

The cost of imported manufactured goods and components and stabilized fuel prices, which are in a post Iraq interim-pullback, provide a deflationary offset. Were it not for labor deflation and a calm oil market, we would all perceive the beginning of a hyperinflationary spiral in the equation.

The current quarter’s data regarding food goods reveal that the forward inflation rate in this category can be projected to an annual level of 16.4% per year. The statistics acknowledge staggering lagging inflation of 8.5%.

Finished consumer goods are rising at a backward-looking rate of 4.3% and a forward-looking rate of 7.6%.

This type of inflation begs our central bankers to raise rates dramatically yet they may not be able to lest they set off an explosion in the real estate, asset, and derivative bubbles. Politicians calling for the removal of currency pegs and intervention might inadvertently be advocating for financial Armageddon.

Pollock.news@verizon.net


PS: Es beginnt sehr schnell in den USA und ist dann am nächsten Morgen bei uns! Wacht auf: Rentensparer!


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Grüße

NL    

16.11.03 11:24

2927 Postings, 6588 Tage VerdampferHallo NextLevel :-)

Huuiii NextLevel alle Achtung,
interessante Postings.

Du bist bei mir makiert. :-)

ähhmmm ... obwohl ich ganz gut englisch kann,
verstehe ich den Text da oben nicht so richtig.

Was bitte hat Warren Pollock uns sagen wollen?
Was beginnt in den USA und kommt zu uns rüber?
Kurz ... wer donnert,womit,an wessens Wand?

Gruß vom Dampfer (the one with bad finance english)

:-)  

16.11.03 11:33

69140 Postings, 8000 Tage Kickyjährliche Inflationsrate f.Lebensmittel 16%

erwartet und Konsumgüter 7,6% erwartet in USA
wenn das zutrifft ,würden die Zinsen steigen!
ob das so eintreffen wird in dieser Höhe darf doch wohl bezweifelt werden  

16.11.03 11:34

2927 Postings, 6588 Tage VerdampferAuf Kicky is verlass :-) DANKE o. T.

16.11.03 11:54

745 Postings, 6541 Tage NextLevel@Verdampfer: Wie Kicky schon schreibt: Es ist die

Inflation. Sicher ist Dir schon aufgefallen, daß die Amis nur aufs Jahr hochgerechnete Wachstums-Prognosen veröffenlichen. Bei den Verbraucher-Preisen belassen sie es aus irgendwelchen Gründen bei den Monats-Zahlen :)

Auch wenn Kicky skeptisch ist bezüglich der prognostizierten 16% Preisanstieg bei Lebensmitteln - in den vergangenen 12 Monaten stiegen die Lebensmittel-Preise tatsächlich um 8,5%, und das ist verdammt viel Holz!!
Das kann nicht unmöglich so weiter steigen, deswegen muß die FED die Zinsen erhöhen. Und was Zinserhöhung für den Immobilienmarkt und die Börsen heißt kannst Du Dir selber ausmalen.

Wenn Du den Hintergrund für diese Mechanismen verstehn auch willst, dann lese entweder
- Hier Das letzte Hurrah des deutschen Kapitalismus

- oder diese leicht lesbare lehrreiche Geschichte
Das untere Drittel beschreibt dann weshalb da sind wo wir jetzt sind.



Grüße

NL    

16.11.03 12:03

69140 Postings, 8000 Tage Kickyspätestens im Mai werden die Zinsen erhöht

dann sind wieder die grossen Umschuldungsaktionen der USA,ich denke man sollte im April erst mal sein Schäfchen ins Trockene bringen,zumindest teilweise  

16.11.03 15:04

42556 Postings, 7462 Tage Dr.UdoBroemmeIch bin etwas verwirrt.

Vor ein bis zwei Monaten wurde überall vor der Gefahr einer Deflation gewarnt. Jetzt soll es auf einmal nicht nur die Inflation, nein gleich die Hyperinflation sein. die unser aller Wohl bedroht.

Hat sich die Wirtschaftslage in wenigen Wochen so verändert? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ungefähr soviele Meinungen wie Wirtschaftsexperten gibt?

Aber ich gebe ja zu, ich bin nur ein dummer Lemming, der nicht über den Tellerrand schauen kann, um das Antwortposting schonmal vorwegzunehmen.



 

16.11.03 15:15

42556 Postings, 7462 Tage Dr.UdoBroemmeDeflation droht!

"Deflation droht"

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Lutz Hoffmann, hat sich für eine Zinssenkung durch die EZB ausgesprochen.

Warnung: "Ich halte einen Zinsschritt jetzt für  angemessen", sagte Hoffmann in einem Interview mit  der "Welt am Sonntag". "Allein um die Realzinsen  nicht aus dem Ruder schießen zu lassen, müssen die Nominalzinsen gesenkt werden", erklärte Hoffmann.
Deutschland und die anderen großen Industrieländer stehen nach Einschätzung Hoffmanns vor einer länger anhaltenden Deflationsphase. "Bei den Produzentenpreisen haben wir de facto bereits eine Deflation. Die Verbraucherpreise werden jetzt nachziehen", sagte Hoffmann.



 

16.11.03 15:36

745 Postings, 6541 Tage NextLevelHmm- könnte es sein, daß in verschiednen Bereichen

Unterschiedliches passiert?

Staatlich adminstrierte Preise für Gebühren, Sozialsystemn, Strom, Wasser, Abwasser, usw. steigen ohne Ende.
Die Preise für nicht lebensnotwendige Güter stürzen dagegen in den Keller; der Winterschlußverkauf findet diese Jahr bereits schon vor Weihnachten statt ( siehe Rabattschlachten im Einzelhandel).

Mit anderen Worten: Wir haben jetztt Inflation und Deflation gleichzeitig!

Grüße

NL    

16.11.03 17:45

9161 Postings, 8006 Tage hjw2klar kann das gleichzeitig auftreten o. T.

16.11.03 19:46

745 Postings, 6541 Tage NextLevelDefla-Beispiel: Umsatz im Gastgewerbe - 3,7% zVj.

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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Nr. 456 vom 14.11.2003

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Umsatz im Gastgewerbe September 2003: - 3,7% zum September 2002
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WIESBADEN - Der Umsatz des Gastgewerbes in Deutschland lag im September 2003 nominal (in jeweiligen Preisen) 3,7% und real (in konstanten Preisen) 3,3% niedriger als im September 2002. Der nominale Umsatzrueckgang entspricht damit in etwa den seit Mai 2003 festgestellten Werten. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten (Berliner Verfahren 4 - BV 4) wurde im Vergleich zum August 2003 nominal 1,0% und real 1,8% weniger abgesetzt.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2003 setzten die Unternehmen des Gastgewerbes nominal 5,6% und real 5,9% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum um.

Im September 2003 verbuchten nur die Kantinen und Caterer, wozu auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehoeren, einen nominalen und realen Umsatzanstieg gegenueber dem Vorjahresmonat (nominal + 1,4%, real + 1,7%). Im Beherbergungsgewerbe (nominal - 3,3%, real - 2,8%) und im Gaststaettengewerbe (nominal - 4,9%, real - 4,6%) lagen dagegen die Umsaetze niedriger als im September 2002.

Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung stehen im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/shop zur Verfuegung.

Weitere Auskuenfte erteilt: Michael Wollgramm,
Telefon: (0611) 75-2423,
E-Mail: binnenhandel@destatis.de

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Die vollstaendige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist auch im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2003/p4560201.htm zu finden.
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Verbreitung mit Quellenangabe erwuenscht.
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Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle


Grüße

NL    

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