Kapitalismuskritik

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neuester Beitrag: 04.05.05 12:32
eröffnet am: 26.04.05 19:18 von: Happy End Anzahl Beiträge: 105
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26.04.05 19:18
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95441 Postings, 7427 Tage Happy EndKapitalismuskritik

Europas größter Touristikkonzern TUI will bis Ende 2006 die Kosten um weitere 100 Mio. Euro senken. Erstmals verlagert das Unternehmen Arbeitsplätze aus Europa nach Indien.

Rund 150 Stellen in der Informationstechnik würden von Großbritannien nach Indien verlegt, sagte ein TUI-Sprecher am Dienstag. Der Reisekonzern hat in den vergangenen drei Jahren während der allgemeinen Branchenflaute nach eigenen Angaben bereits 500 Mio. Euro eingespart. "Wir glauben, dass noch etwas mehr drin ist und haben diese Programme verlängert", sagte der Sprecher.

Wie Vorstandschef Michael Frenzel in einem vorab veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" mitteilte, sollen jetzt vor allem Kosten bei den Wartungsarbeiten der Fluggesellschaften, im gesamten Einkauf des Konzerns und in der Computertechnik gesenkt werden. Auch ein Abbau von Arbeitsplätzen ist nicht ausgeschlossen. "Es gibt dafür aber keine konkreten Planungen", hieß es.

Wieviel von den zusätzlich zu bisherigen Sparpaketen beschlossenen Maßnahmen bereits in diesem Jahr umgesetzt werden sollten, könne er nicht sagen.

Zweistelliges Gewinnwachstum erwartet


Frenzel hatte auf der Bilanzpressekonferenz Mitte März ein zweistelliges Gewinnwachstum in der Sparte Touristik für 2005 in Aussicht gestellt. 2004 hatte TUI einen Reingewinn von 488 Mio. Euro erzielt, rund 80 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem in Großbritannien sind bereits weitreichende Einschnitte beschlossen worden, die den Abbau von 2000 Stellen bedeuten. Kürzlich waren auch weitere Sparmaßnahmen im TUI-Kernmarkt Deutschland bekannt geworden. Auch hier wird TUI-intern mit Stellenstreichungen gerechnet.  
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03.05.05 00:33

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiGrüne wettern gegen Heuschrecken-Vergleich

SPIEGEL



Grüne wettern gegen Heuschrecken-Vergleich


In der rot-grünen Koalition wird der Widerspruch gegen den kämpferischen Ton von Franz Münteferings Kapitalismuskritik immer lauter. Die Grünen-Fraktion nahm heute die Unternehmer in Schutz und wies vor allem den "Heuschrecken"-Vergleich des SPD-Chefs zurück.


Demonstrant in Berlin: SPD und Grüne sind sich in der Kapitalismusdebatte nicht einig


Berlin - Die Grünen-Partei- und Fraktionsspitze erklärte heute zwar übereinstimmend, sie begrüßten die inhaltliche Stoßrichtung Münteferings. Grünen-Finanzexpertin Christine Scheel kritisierte aber die Wortwahl Münteferings scharf. "Die Debatte muss viel differenzierter geführt werden", sagte sie der "Welt". Mit dem Heuschrecken-Vergleich würden auch Firmen verschreckt, die gar nicht gemeint seien. "Es ist sehr schade, dass sich nun auch kleine und mittelständische Unternehmer dem Vorwurf ausgesetzt sehen, sie verhielten sich asozial", sagte Scheel.


Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte der "Berliner Zeitung", Firmen müssten Gewinne machen dürfen, sonst gebe es keine Jobs. Den "Heuschrecken"-Vergleich wies auch sie zurück. Auch der Parteivorsitzende Reinhard Bütikofer betonte, man wolle die notwendige Wertedebatte im Dialog mit der Wirtschaft führen. Er warnte, man dürfe Strukturprobleme nicht an einzelnen Firmen festmachen.


Bundesumweltminister Jürgen Trittin schlug jedoch einen anderen Tonfall an und stützte die Position Münteferings. Der "tageszeitung" sagte er, der SPD-Chef habe die richtigen Fragen aufgeworfen. Es sei ein großer Fortschritt, dass nun über das Verhalten der Konzerne diskutiert werde. "Es kann nicht sein, dass Unternehmen die hervorragende Infrastruktur Deutschlands nutzen, um sie auf der anderen Seite durch fortwährenden Konkurrenzdruck zu untergraben."


SPD-Vize Kurt Beck warf den Grünen vor, "zwischen allen Positionen wie ein Rohr im Wind" zu schwanken.


Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat zu einer Versachlichung der Kapitalismusdebatte aufgefordert. "Es geht nicht darum, jemand pauschal Vorwürfe zu machen", sagte er heute bei der Geschäftsführerkonferenz der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Baden-Baden. "Wir brauchen gewinnorientierte Unternehmen, wir brauchen nationales und internationales Kapital", betonte der Minister. Aus dem Austausch von Schlagworten und wechselseitigen Vorwürfen könne man nichts mehr lernen, mahnte er.


Müntefering sagte, er stehe weiter zu seinen Thesen und werde nicht zurückweichen. Er rief heute die Sozialdemokraten auf, die Debatte über kapitalistische Auswüchse unbeirrt fortzusetzen. Diese grundsätzliche Diskussion sei langfristig angelegt, sagte er vor dem SPD-Parteirat in Berlin. Ihm gehe es vor allem um eine Klärung, welchen Einfluss der Staat noch angesichts des Verhaltens mancher Unternehmen nehmen könne. Er stehe weiter zu seinen Thesen.


Müntefering hatte Mitte April die Debatte ausgelöst, als er internationale Finanzinvestoren, die Firmen übernehmen, um sie zu zerlegen und wieder abzustoßen, mit "Heuschrecken" verglich. Die Planungsgruppe der Bundestagsfraktion brachte vorige Woche ein Papier in Umlauf, um Münteferings Thesen zu unterfüttern. Unter dem Titel "Marktradikalismus statt sozialer Marktwirtschaft" werden darin so genannte Private-Equity-Gesellschaften aufgelistet, die in den vergangenen Jahren deutsche Unternehmen aufgekauft haben.



MfG
kiiwii

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03.05.05 00:40

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiDer frühere Goldman-Sachs Chef Achleitner ist

einer von Fisherman´s best Friends!

Goldman wurde ja auch den "Heuschrecken" zugerechnet.


Achleitner (heute Finanzchef der Allianz AG) beherbergt regelmäßig Fischer (mit Minou) als Gast in seiner Finca auf Malle.
Und: Fischer ist Patenonkel eines der Achleitner-Kinder.


Da bin ich mal gespannt, wie die Diskussion bei den Grünen weitergeht.




MfG
kiiwii

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03.05.05 00:41

67112 Postings, 7864 Tage Kicky"Es gibt kein richtiges Leben im falschen"

In der richtigen Wirtschaft würden unsere Bedürfnisse entscheiden, welche Produkte hergestellt werden. Und das richtige Ziel der Produktion wäre es, Menschen die Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu ermöglichen. Obstplantagen sollten z.B. dazu da sein, Menschen satt zu machen. So einfach dies auch klingen mag: es ist ein ferner Traum, welchem die Wirklichkeit, in der wir aufwachsen, spottet. Wir leben nämlich unter dem Kapitalismus, einer Wirtschaftsform, welche das genaue Gegenteil dessen darstellt, was ich am Anfang beschrieben habe: das Ziel der kapitalistischen Wirtschaft ist es nicht, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, sondern Geld zu vermehren, die Gewinne bis ins Unendliche zu steigern. Die Produktion ist zum Selbstzweck geworden.
Dem (Un-)Wesen des Kapitalismus wohnt ein Wachstumszwang inne: Immer mehr muss produziert werden, um noch mehr Gewinn einzufahren. Jedes Unternehmen, dass nicht freiwillig sein Tod besiegeln will, strebt danach: Am Ende des Jahres müssen die Einnahmen die Kosten überwiegen, um "konkurrenzfähig" zu bleiben. So bedeutet Fortschritt in der kapitalistischen Welt nichts anderes als die Steigerung des wirtschaftlichen Wachstums. Ihre größte Angst ist der Stillstand: immer muss es "weiter gehen", obgleich keine/r so recht weiß, wohin es gehen soll
In Vergessenheit geraten ist bei solcher Logik die simple Überlegung, ob Menschen das, was auf den Markt geworfen wird, überhaupt brauchen, ob es ihren Bedürfnissen entspricht. Diese Frage kann im wuchernden Kapitalismus nicht mehr gestellt werden: sie ist ein Mal der Blindheit, welches aus dem zwanghaften Streben nach Profit erwächst. An ihr wird die Irrationalität dieser Gesellschaft sichtbar: der Krieg, welcher nie vergessenes Schrecken und Leid für so viele bedeutet, wird zum lukrativen Geschäft für die Rüstungsindustrie. Und jedes wirtschaftliche Wachstum geht einher mit der Zerstörung von Natur, den Grundlagen allen Lebens auf der Erde.  

03.05.05 01:05

20752 Postings, 7115 Tage lehnaErst Hartz dann Marx...

Münte,das ist Murks.
Der Zickzack-Kurs ist kaum zu vermitteln.
Erst stellt Eichel Unternehmensbeteiligungen steuerfrei und jetzt gibts verdammte Investoren die das Geschenk nutzen.
Der Frust über eigene Fehler sitzt anscheinend tief...  

03.05.05 01:18

1720 Postings, 6128 Tage Hartz5Tja Kicky, eines Tages mußt auch du wohl erfahren,

daß du das an der Börse verdiente Geld nicht essen kannst. Die Menschen bleiben irgendwie immer ein zweischneidiges Schwert. Zum Ausgleich und für´s gute Gewissen empfiehlt sich für jeweils 1000 verdiente Euros irgendwo ein Apfelbäumchen zu pflanzen.  

03.05.05 08:50

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiiDGB-Ökonom kritisiertDebatte über Finanzinvestoren

SPIEGEL


DGB-Ökonom kritisiert Debatte über Finanzinvestoren


SPD-Chef Franz Müntefering erhält wegen seiner heftigen Attacke auf Firmenaufkäufer Widerspruch vom Deutschen Gewerkschaftsbund. Der DGB-Ökonom Dirk Hirschel distanziert sich in der Debatte über die Macht angelsächsischer Finanzinvestoren von der SPD.


SPD-Chef Müntefering: Eine zu vernachlässigende Größe


Düsseldorf/Berlin - Die Debatte gehe in die falsche Richtung, sagte DGB-Chefvolkswirt Hirschel der "Rheinische Post". "Die Private-Equity-Firmen bewegen in Deutschland derzeit nur 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das ist eine zu vernachlässigende Größe", argumentierte Hirschel.


Wenn der Bund mehr Wachstum und Beschäftigung wolle, müsse er auch bereit sein, mehr zu investieren, voran in Forschung und Bildung, sagte der Volkswirt. "Die USA sind da vorbildlich", erklärte Hirschel.


Müntefering hatte zuvor eine so genannte "Heuschreckenliste" von überwiegend amerikanischen Beteiligungsgesellschaften erstellen lassen, darunter Kohlberg Kravis & Roberts (KKR), Apax, Saban und Blackstone. Müntefering wirft ihnen vor, sie "grasten" deutsche Unternehmen ab.


Der "Heuschrecken"-Vergleich stößt in der Finanzbranche weiter auf Unverständnis. Der Chef des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Rüdiger von Rosen, sagte der "Berliner Zeitung": "Ich kann per se nichts Schlechtes erkennen, wenn sich ausländische Investoren für deutsche Firmen interessieren." Übernahmen durch ausländische Beteiligungsfirmen seien "eine ganz normale Erscheinung der Wirtschaftsbeziehungen".


"Der Heuschrecken-Vorwurf geht völlig an der Sache vorbei", sagte der Privatkapitalmarkt-Experte von Deutsche Bank Research, Jürgen Schaaf. Die meisten durch Private-Equity-Häuser übernommenen Firmen "machen Gewinn und stellen Leute ein. Ein bisschen weniger Pharisäertum würde der Debatte durchaus gut tun."


Der Historiker Michael Wolffsohn hat Müntefering unterdessen vorgeworfen, mit seiner Kapitalismuskritik gegen Unternehmer so zu hetzen wie einst Nazis gegen Juden. Wolffsohn schrieb in der "Rheinischen Post", Müntefering benutze "Worte aus dem Wörterbuch des Unmenschen", weil "Menschen das Menschsein" abgesprochen werde. 60 Jahren nach der Nazi-Herrschaft würden wieder Menschen mit Tieren gleichgesetzt, die gleichsam als Plage vernichtet werden müssten. Wolffsohn warnte vor einem Rückfall in alte hasserfüllte Denkmuster.



MfG
kiiwii

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03.05.05 09:05

129861 Postings, 6382 Tage kiiwii"Erbärmliches Ablenkungsmanöver"

Erbärmliches Ablenkungsmanöver


Die Antikapitalismus-Debatte in Deutschland hat bizarre Züge angenommen. Jetzt gibt es schon schwarze Listen mit ausländischen Investoren - sie sind die neue Heuschreckenplage, wie es heißt. Und asozial sind die, die gut verdienen und dennoch keine neuen Arbeitsplätze in unserem Land schaffen.


Heinrich von Pierer


Viele Argumente, die in der Diskussion angeführt werden, gehen dabei an der Wirklichkeit vorbei. Das beginnt schon damit, dass man nicht zur Kenntnis nehmen will, wo viele Unternehmen ihre Gewinne machen, nämlich häufig und ganz überwiegend im Ausland, in manchen Fällen bis zu 90 Prozent. Dort zahlen sie dann selbstverständlich auch Steuern, und dort müssen sie auch Wertschöpfung aufbauen. Auch aus Kostengründen, aber nicht nur deshalb.


Denn in vielen wichtigen Ländern - nicht nur in China, auch in den USA und manchmal auch in Europa - ist lokale Wertschöpfung Pflicht, wenn man als Unternehmer an Aufträge herankommen will. Und es ist doch eigentlich eine Binsenweisheit, dass Arbeitsplätze nicht von den Unternehmen, sondern von den Kunden geschaffen werden. Die Kunden sind aber keine Patrioten, sondern sie sind berechtigterweise ganz und gar auf ihren persönlichen Vorteil aus.


Wer alles so lassen will, wie es ist, wird auch das verlieren, was er bewahren will


Selbst die öffentliche Hand kauft bei dem geringsten Preisunterschied in China ein und schert sich nicht um deutsche Arbeitsplätze. Der Preis muss stimmen, sonst läuft nichts! Die Welt um uns herum bewegt sich ganz anders, als wir es wahrhaben wollen. Es gibt keinen Weg zurück zur Idylle unter dem Mond von Wanne-Eickel. Wir sind aber doch nicht verloren. In unserem Land, in unseren Menschen steckt eine ungeheure Kraft. Diese Kraft muss nur mobilisiert werden. Ablenkungsmanöver und allgemeine Beschimpfungen helfen da wenig.


Auch wir bei Siemens sind stolz, wenn wir vielen jungen Menschen in Deutschland einen neuen Job geben können. Letztes Jahr waren es - einschließlich der neu eingestellten Auszubildenden - fast 10.000. Wir sind auch stolz, wenn wir bei Siemens die Zahl der Beschäftigten im Inland unter schwierigen Bedingungen in letzter Zeit konstant bei über 160.000 halten konnten. Aber wir wissen: Wer alles so lassen will, wie es ist, wird auch das verlieren, was er bewahren will. Unsere Chancen liegen darin, dass wir unsere Kosten in den Griff bekommen. Die Agenda 2010 der Bundesregierung findet sich - abgewandelt auf betriebswirtschaftliche Erfordernisse - auch in den Unternehmen wieder. Jeder weiß aber, dass das nicht reicht.


Wir müssen unsere Innovationskraft stärken


Wir werden den globalen Kostenwettbewerb nicht gewinnen. Deshalb müssen wir unsere Innovationskraft stärken. In den Unternehmen, vor allem aber auch in unserem ganzen Land. Aber auch da schlafen die anderen nicht. Wir stehen in einem internationalen Wettbewerb um das beste und effizienteste Bildungssystem. Hier wird über die Zukunft unseres Landes entschieden, über Wohlstand und Freiheit unserer Kinder und Enkelkinder.


Also: Bitte nicht ablenken von den eigentlichen Problemen unseres Landes. Auch nicht mit überzogener Kritik an der Deutschen Bank. Wir brauchen ein global erfolgreiches Bankinstitut. Das wird die Deutsche Bank aber nur, wenn sie ihre Erträge deutlich steigert und darauf aufbauend organisch und durch Akquisitionen weiter wächst. So wie es ihre weltweiten Konkurrenten vormachen. Herrn Ackermann zum Buhmann der Nation machen zu wollen ist erbärmlich.


Heinrich von Pierer war von 1992 bis Januar 2005 Vorstandsvorsitzender von Siemens. Seitdem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats.


Aus der FTD vom 03.05.2005




MfG
kiiwii

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03.05.05 09:35

3357 Postings, 7494 Tage das Zentrum der M.Kapitalismuskritik , Politikergehälter uvm

nun darf man sicherlich darüber streiten, ob aus der Sicht der Unternehmensführung eine Kopplung der Gehälter an den Verlauf des Aktienkurses sinnvoll ist oder nicht, jedoch sollte diese Diskussion einzig und allein den Eigentümern der Unternehmen vorbehalten sein. Ich persönlich halte diese Art der Motivation für falsch, doch immerhin ist es eine Art der Bezahlung nach bestimmten Leistungskreterien. Ich frage mich nur, welche Leistungskreterien bei der Bezahlung der Politikern gelten, die diese Diskussion anführen. Man fasse sich erst einmal an die eigene Nase!
Ein Umstand der gerne vergessen wird, ist die Tatsache, dass sich die gesellschaftlichen Sozialleistungen aus der wirtschaftlichen Leistung finanzieren. Zuerst muss eine gesunde wirtschaftliche Basis dasein und dann kann man ein soziales System daraus finanzieren. Das hat auch nach dem 2. Weltkrieg sehr gut funktioniert.  Der Wettbewerb wandelt sich aber und wird international. Die Politik hat es versäumt die Rahmenbedingungen dahin anzupassen, das die wirtschaftliche Basis hier bestehen kann. Am sozialen System wird aber festgehalten, als ob sich an den Einnahmen nichts ändern würde. Und um sich zu rechtfertigen, holt die Politik zum Rundumschlad gegen alle ach so bösen kapitalistischen Heuschrecken aus.
Ein weitere Punkt der in meinen Augen völlig falsch läuft ist die Diskussion um neue Arbeitsplätze. Die Politiker sollten sich angewöhnen nicht vom Schaffen neuer Arbeitsplätze zu reden, sondern vom Schaffen neuer Unternehmen. Es sind nicht die DAX Unternehmen die die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, sondern der Mittelstand. Neue Arbeitsplätze entstehen in der Regel nur wenn ein Unternehmen schnell wächst oder wenn neue Unternehmen enstehen. Anstatt sich auf zweiteres in der Politik zu konzentrieren, wird hemmungslos auf die "großen" eingeprügelt nur weil sie das tun was der Eigentümer (die Aktionäre) von Ihnen erwarten und der Staat längst hätte tun sollen. Die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich beizubehalten und Kosten zu senken und das Unternehmen auch für die nächsten 10 Jahre profitabel zu gestalten. Würde der Staat so handeln, bräuchten wir uns nicht über Rekordverschuldung und Haushaltsdefizite beklagen.

es gäbe noch viel mehr hierzu zu schreiben, aber ich muss weiter arbeiten


 

03.05.05 09:47

42128 Postings, 7960 Tage satyrVergleicht man den Erfolg der Drogeriekette DM

mit dem von Schlecker und weiterhin die Arbeitsbedingungen und die Gehälter,
kommt man zu dem Schluss,bei Schlecker regiert die Gier und schlechte
Bezahlung und misserrable Arbeitsbedingungen.
Bei DM das genaue Gegenteil und der wirtschaftliche Erfolg ist grösser als bei Schlecker.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf.  

03.05.05 09:48

7336 Postings, 6697 Tage 54reabdie öffentliche hand betreibt eine "kriminelle"

auftragsvergabe. beispiel: münchner stadtverwaltung (rot / grün). die aufträge werden prinzipiell an den billigsten vergeben (z.b. reinigungsarbeiten, handwerkerdienstleistungen, ..). dabei spielt es keine rolle, ob es bei den beträgen noch möglich ist diesen auftrag legal zu erfüllen. so wird u.a. schwarzarbeit und sozialversicherungsbetrug gefördert und die arbeitnehmer wie eine zitrone ausgepresst. die öffentliche hand gehört auf die heuschreckenliste!


 
 

03.05.05 20:05

67112 Postings, 7864 Tage KickyHaifischkapitalismus Parker Hannifin

Parker Hannifin meldet Rekordumsatz im dritten Quartal - Betriebsgewin
19.04.2005 14:47:00
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=296249
und die beschlossene Schließung des Hydrauliksysteme-Herstellers Denison Hydraulik GmbH in Hilden.der Kampf der Mitarbeiter für ihre Arbeitsplätze ist nicht nur rechts des Rheins Thema, in Büttgen befindet sich das Headquarter von Parker Hannifin.
Der US-Konzern hatte vor rund zwei Jahren das Hildener Unternehmen gekauft, das im kommenden Jahr seine Tore schließen soll. Der Standort Kaarst sei nicht nur gesichert, sondern werde durch diese Entscheidung des Konzerns noch gestärkt, heißt es dazu aus Reihen der Unternehmensleitung auf Anfrage der NGZ.

Geplant ist, dass die Verwaltung von Denison nach Kaarst wechselt. Rund 50 Mitarbeitern - etwa einem Viertel der knapp 200 bei Denison Beschäftigten - soll dafür ein Angebot gemacht werden. Erst im vergangenen Jahr hatte Parker Hannifin in Kaarst für sechs Millionen Euro das Vertriebs- und Schulungszentrum seiner Deutschland GmbH eröffnet.

Das Unternehmen hatte bereits angekündigt, dass mit der neuen Niederlassung in Kaarst die Konzentration und Verlagerung von anderen Standorten verbunden ist. ?Verlierer? dabei scheint das Hildener Werk zu sein: Dabei spricht der Betriebsrat dort von schwarzen Zahlen, die Auftragsbücher seien voll, noch vor wenigen Monaten hätten Mitarbeiter Sonderzahlungen erhalten.
http://www.ngz-online.de/ngz/news/kaarst/2005-0428/Parker.html

Man muss das internationale mobile Kapital hätscheln, wenn man Arbeitsplätze schaffen will. Das sagt Hans-Werner Sinn, Präsident des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo. Viele Arbeitnehmer erleben allerdings, dass sich die Interessen internationaler Investoren eher an erhöhten Renditen und weniger am Erhalt und Aufbau von Arbeitsplätzen in Deutschland orientieren  

03.05.05 20:18

67112 Postings, 7864 Tage Kickyweitere Heuschrecken

Ähnliches droht jetzt auch der Hartek GmbH in Radevormwald. Das frühere Familienunternehmen, das mit seinen rund 100 Mitarbeitern zum führenden Hersteller von Getränke-, Kühl- und Zapfanlagen für den Ausschank von Bier zählt, gilt als Innovator im deutschen Mittelstand: Bereits zum 10. Mal würdigte die Initiative "Top 100" unter Leitung von Lothar Späth die Kreativität der Firma. Doch dies scheint sie jetzt nicht vor der Schließung zu schützen. Der neue Besitzer Scotsman Industries Inc., der Hartek 1996 übernahm, will die deutsche Produktion komplett schließen und nach Großbritannien verlagern. Gegen die Entscheidung des strategischen Investors von der Insel hilft kein Protest.

Grohe spart bei Lohnkosten

Die deutsche Belegschaft des Armaturen-Herstellers Grohe fährt mit einem Finanzinvestor kaum besser. Die neue Geschäftsführung des Sauerländer Traditionsunternehmens will viele Stellen ins Ausland verlagern. Das Unternehmen war vor rund einem Jahr nach einer wechselhaften Geschichte samt Börsennotierung von den US-amerikanischen Finanzinvestoren Texas Pacific Group und Credit Suisse First Boston Private Equity übernommen worden. Obwohl Grohe 2003 noch einen Bruttogewinn von 185 Millionen Euro einfuhr, hat das Unternehmen ein Sparkonzept aufgelegt, das 2007 rund 150 Millionen Euro Kostenentlastung einbringen soll. Derzeit verhandelt die Firma mit dem Betriebsrat über die Verlagerung; beide Seiten haben sich ein "Schweigegelübde" auferlegt, was die Arbeitsplätze angeht - von weltweit 5800 Grohe-Beschäftigten arbeiten noch 4600 im Inland.

"Die Dollarzeichen in den Augen"



Es müssen nicht Investoren aus dem Ausland sein, die Unternehmensteile und Werk "ausquetschen". "Wieder einmal nur die Dollarzeichen in den Augen" hat beispielsweise der Vorstand des Automobilzulieferers Continental. Das meint Peter Wind, Sprecher der Gewerkschaft IGBCE. Der Continental-Bereich Profile mit seinen Werken in Hannover, Spanien und der Slowakei soll an den Münchener Investor Orlando Management GmbH verkauft werden. Der hat bereits angekündigt, den Standort Hannover zu schließen. Besonders bitter ist für die Gewerkschaft, dass ihr Zugeständnis, in Hannover ohne Lohnausgleich 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, das Unternehmen nicht vor dem Verkauf und dem Verlust der Stellen schützt. Der Finanzinvestor Orlando will nur noch in Billiglohnländern produzieren, um seine Rendite zu erhöhen
 Westfälische Rundschau am 2.5.2005  

03.05.05 20:54

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_IWenn die zu feige sind, mal den Arsch

hochzukriegen, dann sollen sie sich auch nicht wundern.


Sach ich doch: Die Deutschen sind ein Slavenvolk - Gartenzwerge, jammern, SPD (oder noch schlimmer) wählen, und darauf hoffen, dass ihnen jemand hilft. Aber bloß mal nichts selber anpacken. Sach ich nur: kein Mitleid.  

03.05.05 21:21

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenHeuschrecken von Behörden geduldet

ariva.de   90. die öffentliche hand betreibt eine "kriminelle" 4704 Postings, 847 Tage 54reab  03.05.05 09:48 zum nächsten Beitrag springenzum vorherigen Beitrag springen

Kann ich Unterschreiben! Fast alle Städt und Gemeiden schauen doch weg wenn illegale Arbeit vorort zum Duppingpreis verrichtet wird. Seit wann ermittelt der Staat schon gegen sich selber?  Da wird über die Schwarzarbeit gejammert und die Dunkeziffer ist ausgerechnet bei den Behörden am höchsten!

 

Auch unsere Behörden und Beamte verhalten sich wie Heuschrecken wenn es darum geht die eigene Leute auszupressen!

 

03.05.05 21:26

8451 Postings, 6204 Tage KnappschaftskassenWalmart die Heuschrecke aus Amerika

HARTE BANDAGEN

Wal-Mart droht Mitarbeitern laut Ver.di mit Filialschließungen

Von Jörn Sucher

Im Kampf gegen miese Arbeitsbedingungen im Einzelhandel attackiert Ver.di jetzt den Weltmarktführer Wal-Mart. Die Gewerkschaft berichtet über Erpressungsmethoden des Konzerns in Deutschland. Wenn die Belegschaft nicht länger arbeitet, droht das Management demnach öfter mal mit Filialschließung. Angestellte bestätigen die rüden Attacken.

 

DPAWal-Mart-Filiale: In den Geschäften weht ein rauer Wind
Hamburg - "Uns wurde die Schließung der Filiale in Aussicht gestellt, wenn wir die Forderung des Managements nicht unterschreiben", sagt das Belegschaftsmitglied einer Filiale aus Süddeutschland. Dabei ging es neben einer Flexibilisierung der Arbeitszeit auch um die Kündigung mehrerer Mitarbeiter und um die Videoüberwachung des Geschäfts. Am Ende war der Druck den Mitarbeitern zu groß, sie gaben nach. Eine Angestellte eines weiteren Geschäfts aus dem Westen der Republik erzählt von ähnlichen Praktiken. "Das sind keine Einzelfälle", fügt sie hinzu.

"Wal-Mart will jede mögliche Öffnungszeit ausnutzen, ohne Personal einzustellen. Im Gegenteil: Stellen werden gestrichen und die Leute müssen mehr arbeiten. Dagegen gibt es Widerstand", erklärt Ulrich Dalibor von der Berufsfachgruppe Handel der Gewerkschaft Ver.di.

Auch er hat von rüden Verhandlungsmethoden bei Wal-Mart gehört. "Es kommt immer wieder vor, dass Unternehmensvertreter den Betriebsräten mit der Schließung der Filiale drohen, wenn diese nicht alle Forderungen vor allem bei Arbeitszeiten akzeptieren. Dahinter steckt Methode", sagt Dalibor.

Laut Ver.di soll Deutschland-Geschäftsführer Kay Hafner gelegentlich in den Filialen die Belegschaften persönlich mit Schließungsszenarien konfrontieren. Wal-Mart gibt zu möglichen Besuchen Hafners in den Geschäften keinen Kommentar ab.

Vorrangige Pflicht, profitabel zu sein

Die Vorwürfe, dass Mitarbeitern mit Flilialschließung gedroht wurde, weist der Konzern zurück. "Drohungen sind nicht Bestandteil unserer Kommunikation", sagt eine Sprecherin. Gleichwohl müsse man immer wieder verdeutlichen, dass es die vorrangige Pflicht sei, Standorte profitabel zu gestalten, heißt es weiter.

 Discounter: Billig nur durch Schikanen?


Anpassungen beim Personalabbau bestätigt der Konzern. Wal-Mart überprüfe ständig alle Standorte auf ihre Wirtschaftlichkeit. "In diesem Zusammenhang musste in einzelnen Fällen auch die Anzahl der Arbeitsplätze angeglichen werden, um unseren Unternehmenserfolg in Deutschland nachhaltig zu sichern", erklärt die Sprecherin.

Ladenschließung in Kanada

Der größte Einzelhändler der Welt hat auch in anderen Ländern bei Arbeitnehmervertretern einen schlechten Ruf. Zuletzt sorgte Wal-Mart in Kanada für Negativschlagzeilen. Dort schloss der Konzern eine Filiale, weil sich die Angestellten von einer Gewerkschaft vertreten lassen wollten.

Im Heimatland USA steht Wal-Mart wegen Lohndumping und Warenimporten aus Billiglohnländern unter Beschuss. Brisant ist auch der Vorwurf, dass weibliche Angestellte bei Beförderungen diskriminiert werden. Wal-Mart droht in den USA deswegen eine Sammelklage.  

03.05.05 21:47

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_ISach ich doch: Einfach mal Zähne zeigen -

und nicht immer den Arsch zum Reintreten präsentieren.

Nich jammern - mal selbst was tun - zumal dann, wenn man von der Politik gleichweder Couleur doch nur verarscht wird.

Zum merken: Wenn Wal-Mart mal so richtig bestreikt wird, werden die Kunden gewiss nicht in Polen einkaufen.  

03.05.05 21:59

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Das Problem habe ich schon oft

beim Bergbau erlebt. Alle klammern sich an das Strohhalmchen "Hoffnung". Sie denken alle, wenn wir lieb und nett sind, sind die anderen das auch und lassen Gnade walten. Gnade gabs aber noch nie.
Wenn dann die Schliessungen beschlossen sind, atmen die Nichtbetroffen tief durch und denken: "Gott sei Dank, die Anderen"! Das ganze Dilemma, welches sich die Unternehmer zu nutzen machen, sind: Angst und fehlende echte Solidarität. Es gibt keine geballte Arbeitermacht mehr, höchstens noch einige wenige Einzelkämpfer.  

03.05.05 22:08

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_ISo ist es - wir brauchen hier mal so einen

richtigen Streik, der dann wie ein Flächenbrand auf andere Branchen übergreift. Dann würde sich vieles relativieren - und so anpasserische Schaumschläger wie der Müntefering würden dahin versinken, wo sie hingehören - in der Versenkung.

Was das Land braucht: kein Gejammere oder so - sondern Aktionen, die die Welt mal wieder zurechtrücken.  

03.05.05 22:51

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Lasst mich mal dahinsinnen

Spätestens 2006 kommt der Wechsel,(Ich glaube nicht, dass es eine Partei in Zukunft schafft, länger als 4 Jahre am Ruder zu sein) wenn ich nicht irre, wird sich die Situation für Arbeitnehmer, Rentner, Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose auch danach weiter verschlechtern. Wir werden eine Auferstehung der Benachteiligten erleben. Irgendwann wird auch der Letzte merken, dass die Umverteilung von Unten nach Oben ein immer rasanteres Tempo aufnimmt. Ich möchte nicht voraussagen wann der Krug bricht, aber er wird brechen, zuerst kommen kleine Haarrisse aber danach wird ganz plötzlich der Krug zerbersten. Das ist dann genau der Zeitpunkt wo ich ganz weit weg sein möchte.  

03.05.05 23:03

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_ISehe ich auch so. Wollen wir mal bloß hoffen,

dass das dann nicht gegen die Falschen geht. So was hatten wir ja mal schon - statt sich gegen Krupp & Co haute die dann auf die Juden ein. Sehe durchaus die Gefahr, dass die statt Breuer, Ackermann, Schrempp und Co dieses Mal die Türken nehmen.  

03.05.05 23:11

59073 Postings, 7467 Tage zombi17Das glaube ich weniger, Karl!

Die Menschen wissen, oder sie spüren es zumindest, wer sie nicht hochkommen lässt.
Das sind verlogene Politiker und geldgeile Profiteure.  

04.05.05 12:00

7336 Postings, 6697 Tage 54reabwas hat das mit den heuschrecken zu

tun? soll der bürger als total verblödet verkauft werden?

Als Konsequenz aus seiner Kapitalismus-Kritik verwies Müntefering auf vier konkrete Maßnahmen: Die Öffnung des Entsendegesetzes für alle Branchen, die Veröffentlichung von Managergehältern, die Versorgung kleiner und mittlerer Unternehmen mit zinsgünstigen Krediten, sowie die Schaffung von einheitlichen Steuersätzen in Europa.

quelle: Kapitalismus-Kritik

"Ich will die Debatte jetzt forcieren"


SPD-Chef Müntefering hält an seiner Kapitalismus-Kritik fest - und will Worten Taten folgen lassen. Mit vier konkreten Maßnahmen will er zeigen "wie wir in Zeiten der Globalisierung eine soziale Marktwirtschaft bleiben können". .


 
 

04.05.05 12:12

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_INatürlich nix

also genau soviel, wie die "Kapitalismuskritik" was mit "Kapitalismuskritik" zu tun hat.


Ist doch just for show, damit die Wahlinitiative nicht über die 5% kommt.  

04.05.05 12:30

129861 Postings, 6382 Tage kiiwiija,nee,is klar, und dafür zündet man die Hütte an?

MfG
kiiwii

.  

04.05.05 12:32

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_IWieso Hütte anzünden?

Es gibt doch einen fetten Ausgleich für das bisschen Beschimpfung von Häuptling Gespaltene Zunge:


Erbschaft- und Körperschaftsteuerreform zügig umsetzen

Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Hans Eichel drückt bei der Reform der Erbschaft- und der Körperschaftsteuer aufs Tempo. Angesichts der problematischen konjunkturellen Entwicklung sollten die Neuregelungen noch vor der Sommerpause in Kraft treten, sagte er in Berlin. Zuvor hatte das Kabinett seinen Entwürfen zur Steuerentlastung von Unternehmen zugestimmt. Eichel warf der Union vor, offensichtlich vor den Wahlen in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai keine Entscheidung mehr treffen zu wollen.

erschienen am 04.05.2005 um 11:51 Uhr  

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