Heute vor 40 Jahren

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22.11.03 13:13

1250 Postings, 7624 Tage db24.deHeute vor 40 Jahren

Mythos JFK ? Eine Kugel zerschmetterte das Idol der freien Welt


Von CHRISTINA MÄNZ  

 
Mythos, Kultfigur, Idol einer ganzen Generation: John F. Kennedy (? 45)



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Tatort Dallas: Das Attentat auf JFK  

 
Dallas ? Erst der lähmende Schock, die Trauer, dann das Meer der Tränen. Es folgten Zweifel, Fragen und Spekulationen, unzählige Verschwörungstheorien. Das ewige Rätsel um den Mord an John F. Kennedy heute vor 40 Jahren, am 22. November 1963 ? wird es jetzt gelöst?

Mit modernster Computertechnik will der US-Sender ABC den Beweis erbracht haben: ?Es gab keinen zweiten Schützen, nur den Einzeltäter Lee Harvey Oswald.?

Das Attentat von Dallas (US-Staat Texas erschütterte an jenem wunderschönen, sonnig-warmen Novembertag die Welt ? und spaltet bis heute die Nation. Werden die Zweifler nun überzeugt?


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Für den TV-Sender ABC konstruierten Kriminalisten in zehnjähriger Arbeit am Computer eine dreidimensionale Animation der Szene von Downtown Dallas wie ein X-Box-Spiel! Streckenkarten, Tatort-Vermessungen, über 500 Fotos, Hunderte Augenzeugenberichte, Interviews, Dokumente, Labor- und Autopsieberichte verschmolzen mit dem Zapruder-Film, dem einzigen filmischen Zeugnis des Attentats.


 
So berichtete BILD von dem Attentat



Auf dem grobkörnigen Amateurstreifen, aufgenommen auf ?8 mm Kodachrome II?, sehen wir die offene Präsidenten-Limousine. Der Lincoln rollt mit 18 km/h durch Dallas. Am Steuer sitzt William Greer, neben ihm Roy Kellerman vom Secret Service. Hinter ihnen das Gouverneurspaar Connally und dahinter ? wie im Bus ? Jackie im rosa Chanel-Kostüm und John F. Kennedy, genannt Jack.

Plötzlich drei Schüsse. Jackie Kennedy schreit: ?Jack! Jack! Sie haben meinen Mann umgebracht! Ich habe sein Gehirn in meiner Hand!? Einer der Schüsse hat Kennedys Hinterkopf zerfetzt. Im ersten Schock klettert Jackie, blutbespritzt, auf das Heck des Wagens.


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Klar ist: Der Schütze hat aus einem Eckfenster im sechsten Stock einer Schulbuchverwaltung geschossen. Die Täterbeschreibung passt auf den zwei Tage später verhafteten Lee Harvey Oswald. Während eines Gefangenentransports wird er vom Nachtclub-Besitzer Jack Ruby vor laufender Kamera erschossen ? der Beginn aller Verschwörungstheorien. Denn einen Prozess und ein Geständnis gab es nie.


70 Prozent der Amerikaner glauben noch heute an ein Mordkomplott. Die Verdächtigen: Mafia, Fidel Castro, KGB, das Militär, CIA, auch Kennedys Stellvertreter und Nachfolger Lyndon B. Johnson. JFK sei im Kreuzfeuer mehrerer Scharfschützen gestorben.


Die sensationelle Dokumentation (es gab nie eine genauere Untersuchung) beweist das Gegenteil: ?Kennedy starb nicht im Kreuzfeuer?, ist sich Star-Journalist Peter Jennings von ABC sicher. Zuschauer sehen aus jedem möglichen Winkel den Ablauf des Attentates. Mit den Augen des Gouverneurs, aus der Position Lee Harvey Oswalds. Produzent Tom Yellin: ?Das Resultat ist unfehlbar. Ein Schuss ging daneben, zwei haben getroffen ? und alle drei kamen von hinten und aus dem 6. Stock des Hauses, wo man Oswalds Fingerabdrücke fand.?
 

 

22.11.03 14:05

16833 Postings, 7610 Tage chrismitzWat? 40 Jahre ist das schon her,


dass mit Jacko? Mir kommte es vor wie vorgestern!

Gruß  

22.11.03 14:15

21197 Postings, 7252 Tage lehnaMythos Kennedy muss aufrechterhalten werden...

Schlieslich wollen sich auch in Zukunft noch etliche Schreiberlinge und Filmemacher goldene Nasen an der Tragödie verdienen.
CIA,Fidel Castro,der Ku-Klux-Klan,die Ölindustrie,der KGB,die Mafia,all diese Verschwörungstheorien werden mit Sicherheit aufrechterhalten.
Das ein Irrer mit Präzisionsgewehr und drei Schüssen den Präsidenten der Weltmacht USA umbringen kann,diese schlichte Tatsache ist schwer zu akzeptieren....  

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