Hertha BSE auch bald pleite?!*g*

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neuester Beitrag: 03.05.05 20:06
eröffnet am: 03.05.05 17:36 von: joker67 Anzahl Beiträge: 12
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03.05.05 17:36

45522 Postings, 6520 Tage joker67Hertha BSE auch bald pleite?!*g*

NEWS 03. Mai 2005  15:52 Uhr  

Hertha denkt über Verkauf nach

Der Berliner Senat sowie Bundesligist Hertha BSC, die Eigner der Betreiber-Gesellschaft des Berliner Olympiastadions, überlegen offenbar, die Namensrechte an der Arena zu verkaufen.
Angeblich erhofft man sich dadurch Einnahmen von rund 100 Millionen Euro. Wie die "B.Z." berichtet, soll es am Mittwoch ein Treffen zwischen Vertretern der Stadt, Hertha, Vermarkter Sportfive sowie dem asiatischen Elektronik-Unternehmen "Samsung" geben.

Die Vereinsführung von Hertha wollte indes noch nichts bestätigen.

Quelle:sport.de  

03.05.05 17:37

61594 Postings, 6409 Tage lassmichreinSag´ich doch schon seit Wochen !!

03.05.05 17:42

18298 Postings, 7352 Tage börsenfüxleindas wird @nichts

aber nicht freuen

füx  

03.05.05 17:46

50712 Postings, 6375 Tage SAKUJaaaa, lmr,

DU sagst das schon die ganze Zeit.
Du bist ja auch Mammis Pfiffikus und außerdeem der Schönste und Klügste hier, der die größten Haufen macht und der mit seiner Bombenerektion nen gefrohrenen Acker pflügen kann... ;o)

Dagegen stinken die anderen eben nicht ran - sieh es uns nach... bitte *g*  

03.05.05 17:48

61594 Postings, 6409 Tage lassmichrein*loool* Alles klar, Saku ?!?

03.05.05 17:49

7336 Postings, 6696 Tage 54reabdas vorbild:

es fehlt nur noch die mannschaft ;o)

 
Angehängte Grafik:
allianz.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
allianz.jpg

03.05.05 17:53

10156 Postings, 6702 Tage big lebowskyAlles Quatsch

Hie stinkt der alte SPD Korruptionsmief wieder hoch. Der Stadionumbau war wirtschaftlich sinnlos--zumindest für die Stadt. Deshalb hatte man schnell eine Betreibergesellschaft eingezogen, die hohe Mieterträge generiert--aus der Stadionvermietung. Hertha, Walter Bau und das Land Berlin. Klar--zahlen sollte nur Walter Bau (meinetwegen mit getürkten Mieten). Hertha hat einen Pachtvertrag, der das Invest der Stadt nicht rechtfertigt. Die Stadt zahlt natürlich keine Miete.

Also stinkt die Betrügerscheisse wieder auf dem Schoss des ehemligen Bausenators Strider, ja der Tempodromstrieder....

Regierungskrimnalität--400.0 Mio weg für das beschissene Stadion. Dafür haben wir aber auch keine vernünftigen Schulen und Sportstätten, zu wenig Lehrer...

Toll! Die SPD ist die Partei des sozialen Ausgleichs.  

03.05.05 17:55

50712 Postings, 6375 Tage SAKUBestens ;o)

ICh hab nur kein Bock mehr auf Büro....

Bis denne...  

03.05.05 18:22

8451 Postings, 6203 Tage KnappschaftskassenMan hätte gut daran getan das alte Stadion

wie beim Vorbild Waldstadium in Frankfurt einfach  wegzusprengen!



Was hätte wohl ein neues Stadion gekostet???  

03.05.05 19:17

7336 Postings, 6696 Tage 54reabso wird es richtig gemacht

Allianz-Arena

Der Wall ist rund


Warum das Weiche so hart und das Schöne so brutal ist: Der Futurismus der Münchner Allianz-Arena verdankt sich einer denkwürdigen Archaik.
Von Gerhard Matzig


Die Allianz-Arena: Eine zu Architektur geronnene Ausweitung der Kampfzone.
Foto: ddp


Es ist Nacht und das Stadion gebiert Ungeheuer. In der Arena wird ein Mann von Flak-Scheinwerfern gejagt. Er keucht. "Laufen Sie!", brüllt jemand. In Todesangst winselt er: "Ich bin doch nur Schauspieler." Dann verdampft die Stadionkulisse zu einem Lichtblitz, und das Letzte, was man mitbekommt, ist ein Blick ins Auge des Irrsinns. Es herrscht Krieg ? und das Stadion scheint die natürliche Heimstatt des Krieges zu sein.

Der Gejagte ist allerdings der Schauspieler Klaus Maria Brandauer, die Arena ist das Berliner Olympiastadion ? und die Stadion-Szene ist eine grandiose Filmszene. Es ist das Finale im Film "Mephisto", der 1981 in die Kinos kam ? als Verfilmung des gleichnamigen Romans von Klaus Mann. Vom Berliner Stadion der dreißiger Jahre, das als Filmkulisse diente, um das ewige Spiel von Tätern und Opfern bühnenräumlich zu fassen, ist es also ein, zugegebenermaßen, weiter Weg bis nach München in die Allianz-Arena, die am 19. Mai erstmals präsentiert und am 30. Mai eröffnet wird.

Aber dennoch drängt sich dem Besucher der von Herzog & de Meuron entworfenen Arena ? wie nirgendwo sonst ? die Erinnerung an die Mephisto-Szene auf: das Stadion als Schauplatz und Schaukampf. Genau darin liegt die singuläre Qualität und immense Emblematik der Arena. Ihre Schönheit ist die der Kompromisslosigkeit: What You See Is What You Get ? Nichts anderes ist gute Architektur.

Brutal, radikal und wenig schön

Wie kaum ein anderes Stadion der Gegenwart, die (wie das Beispiel "auf Schalke" zeigt) eine Ära der banalen Mehrzweck-Wettkampfstätten samt Rollrasen, Aida-Premieren oder Biathlon-Konkurrenzen ist, bezieht das nur dem Fußball und seiner räumlichen Suggestion gewidmete Stadion im Münchner Norden auf eindeutige Weise Stellung: zur Stadt wie nach innen hin. Zur Stadt hin geschmeidig, zugleich aber monumental.

Nach innen reduziert, zugleich aber sinnlich ? im Sinne der Bauaufgabe. Man wollte einen Ort, der die Emotionen schürt? Einen Bau inszenatorischer Wucht? Einen Platz, an dem ein Spiel mindestens neunzig Minuten lang verdammt ernst zu nehmen ist? Ein Areal, das alles andere egozentrisch negiert? Einen "Hexenkessel"? Man hat ihn nun.

Wer sich fragt, warum ausgerechnet Günter Netzer Recht behalten hat, warum also die Arena in München tatsächlich das "schönste Fußballstadion der Welt" geworden ist, dem ist zu antworten: Weil es im Grunde das brutalste, radikalste und das im einfachen Sinn am wenigsten schöne, also harmonisch ausbalancierende, versöhnende, einnehmende Stadion ist. Und weil es die Modernität seiner Form mit der Archaik seines Inhalts kurzschließt ? sowie auch das Business mit dem Sport.


Hier ist alles Fußball.
Foto: ddp


Wobei es all dies auch noch mit exhibitionistischer Wonne ausstellt ? statt es zu verbergen. Das neue Stadion, in das die beiden Vereine FC Bayern München und 1860 München einziehen, ist eine zu Architektur geronnene Ausweitung der Kampfzone, ein genuiner Ort der Entscheidung, wo es, selbst im Spiel, am Ende immer nur auf eine einzige Differenz ankommt: die zwischen Sieg und Niederlage.

Wenn es stimmt, dass im Wettkampf immer auch die zivilisatorische Sublimation kriegerischer Auseinandersetzungen angelegt ist, dann ist die Arenen-Architektur seit ihrem Entstehen in der Antike bis auf den heutigen Tag auch immer die des Kampfes schlechthin. Auf dem Platz will man?s wissen. Das sieht man der Fröttmaninger, also vor den Toren der Stadt gelegenen, Arena schon von weitem an. Das spürt man in ihren Innereien auf Schritt und Tritt und Kick. Und eben dies definiert ihre Ästhetik: Einem "Unentschieden" dient sie nicht.

Dabei sein ist alles: Das ist eine fromme Lebenslüge, um mit der Niederlage leben zu können. Was man in Wahrheit will: siegen. Auch deshalb erscheint einem die Allianz-Arena wie der Beton, Stahl, Glas und pneumatische Hülle gewordene Antagonismus zum grandiosen Olympiastadion der "heiteren Spiele" von Günter Behnisch. Gerade weil diese beiden Münchner Stadien extrem verschiedene Ansichten markieren, begegnen sie sich nun auf baukünstlerischer Augenhöhe. Die Allianz-Arena ist ? auf ganz andere Weise zwar ? in der Nachfolge des Olympiastadions Weltklasse-Architektur: pure, kraftstrotzende Form.

Die Farbe des Sieges

Diese Form ist das Produkt von zwei, einander auf komplexe Weise dienlichen Bestandteilen: Simplizität und Raffinesse. Simpel ist die monothematische Großform, also jene einzige, einprägsame Fassadenkissen-Struktur, deren transluzente Haut schon Millionen Autofahrer im Stau zur Kenntnis nehmen durften oder mussten.

Wegen der Arena befindet sich die Stadtautobahn Richtung Norden seit Jahren im Ausnahmezustand. Es wäre also ? nach all den jahrelangen Querelen um das neue Stadion bis hin zum offenen Schlagabtausch in Form eines Bürgerentscheids ? es wäre kein Wunder, wollte man das Gebilde jetzt einfach nur hassen oder lieben. Ungerührt davon erhebt es sich auf zugleich voluminöse, aber auch luftige Weise neben dem Asphaltgetöse auf einem ansteigenden, landschaftsarchitektonisch überlegt gestalteten Podest, das im Inneren Parkplätze birgt.

Nicht nur die deutscheste aller Gretchenfragen, nämlich "Fußball: ja oder nein?", fordert an diesem Ort zu einer eindeutigen Haltung heraus ? sondern auch eine den zerklüfteten Stadtteil unmissverständlich dominierende, im Grunde sich selbst genügende Architektur. Zwar wird sie zu den Spielen des FCB rot beziehungsweise zu jenen der Löwen blau aufleuchten und so auch den Ort illuminieren. Doch ist das kein Dialog, sondern Corporate Identity.

Es ist ja übrigens gerade diese erstaunlich einfache Idee, wonach man mit zwei simplen, quasi ein- und ausschaltbaren Fassadenfarben die zwei Identitäten der beiden Vereins-Bauherren darstellen könne, die architektonisch und zugleich so überzeugend fußballtypisch ist: Den Gegner erkennt man am Trikot. "Wir" sind blau (oder grün oder gelb): "Die" sind rot (oder schwarz oder weiß). Diesen grundlegenden Antagonismus stellt das Stadion auf bemerkenswert schlichte Weise nach.

Der schönste Wall der Welt

Im Inneren der auch räumlich wirksamen Luftkissen-Architektur erzeugen dabei die allersimpelsten Lichtröhren mit den allersimpelsten Farbfiltern ein raffiniertes Assoziations-Gefüge der Zuschreibungen: Farbe bricht Form. Nichts ist präziser (aber auch: gefährlicher) als die Aussage eines Fanschals. Das Stadion kann man sich wie einen monströsen, den Fußball vollendet darstellenden Fanschal vorstellen.

Schon auf dem Weg zur Arena geraten also die von den Parkplätzen oder der neu gestalteten U-Bahnstation Fröttmaning (Bohn Architekten) heranziehenden Massen in den illuminativen Bann des Spiels um Identitäten. Im Arena-Rund aber, das vollkommen präzise, fast nahtlos das Spielfeld steil ansteigend bis unter das muschelförmige, gestisch kraftvolle Dach umschreibt, wird der Besucher endgültig zum Teil einer kalkulierten Raum-Dramaturgie.

Auf den drei, den gewaltigen Innenraum einfassenden Rängen (für 20000 Besucher im Unterrang, 24000 in der Mitte und 22000 oben) werden die Fans fast einzeln, räumlich suggestiv, zu ihren Plätzen gezwungen. Wer seinen schalenförmigen Silberplastiksitz ansteuert, wird durch einen winzigen Auslass gespeit, auf dass der Arena-Raum beim Betreten der Ränge wie ein Naturereignis über den Besucher hereinbreche.

Nichts lenkt vom Spiel ab: Die kaskadenförmigen Treppentürme dienen gleichfalls einer Raumregie, die mit kaum spürbaren, kühlen Farben und Formen das technoid-futuristische und zugleich archaische Vokabular einer Ridley-Scott-Verfilmung imaginiert. Dieser Purismus, der Aufschriften wie ?Bratwürste und Pommes? an Kiosken wie aus einer bizarren Plüschwelt wirken lassen, ist keiner der Architektur. Sondern einer der Dramaturgie: Allein auf das grüne Rechteck kommt es an. Der Fußballplatz dieser Arena ist ein Kampfplatz. Noch von einem Sitz unter dem Dach kann man sich als Teil davon fühlen.

Alles hier ist Fußball. Das gilt sogar für die dem Tribünenraum integrierten Lounges, für den Business-Club und andere Zonen (Büros, Kinderbetreuung...), die sich gnadenlos dem Gesamtkonzept fügen müssen: Es gibt nur ein Drinnen und ein Draußen, dazwischen den schönsten Wall der Welt ? und es gibt Fußballspiele, die große Schauspiele sind.

(Süddeutsche Zeitung vom 4.5.2005)


bald ist eröffnung


 
 

03.05.05 19:58

310 Postings, 7604 Tage erdna@Knappschaftsk.

das ging nicht weil teile des stadions unter denkamlschutz stehen.

 

03.05.05 20:06

2692 Postings, 5934 Tage nichtserstaunlich ist ja die überschrift!

wenns um die stadion-namensrechte geht ist bayern also auch bald
pleite oder wie? man, jedet stadion heißt irgendwie "xy"-arena,
hertha ist doch nur einer der letzten, die diesen schritt nun gehen.
wo ist dat problem? kann man darauf dann schließen, daß alle, die
bisher die namensrechte am stadion verkauft haben automatisch kurz
vor der pleite standen? blödsinn!!  

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