Herlitz: Der 200% Zock

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neuester Beitrag: 22.05.02 11:35
eröffnet am: 22.05.02 11:01 von: DonHappy Anzahl Beiträge: 10
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22.05.02 11:01

549 Postings, 7423 Tage DonHappyHerlitz: Der 200% Zock

kam gerade bei reuters:

   Berlin, 22. Mai (Reuters) - Die Gläubiger des zahlungsunfähigen Schreibwarenherstellers Herlitz haben dem Insolvenzplan für das Unternehmen grundsätzlich zugestimmt.
  Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Peter Leonhardt sagte Reuters am Mittwoch, es zeichne sich ein Forderungsverzicht der Gläubiger von rund 100 Millionen Euro ab. Die Gläubigerversammlung habe den am Dienstagabend von Leonhardt vorgelegten Entwurf des Insolvenzplans begrüßt. Nach einer Überarbeitung von Details könne das Insolvenzverfahren voraussichtlich Anfang Juni eröffnet werden. "Die Stolpersteine sind aus dem Weg", sagte der Sprecher.
  Herlitz hatte Anfang April Antrag auf Insolvenz gestellt und ist mit rund 300 Millionen Euro bei den Banken verschuldet, die rund 70 Prozent an dem Unternehmen halten. Nach früheren Angaben Leonhardts belaufen sich die Verbindlichkeiten der Herlitz AG einschließlich Pensionsverpflichtungen auf rund 400 Millionen Euro. Leonhardt will das Traditionsunternehmen mit seinen rund 2700 Beschäftigten im Kern erhalten.
  kla/ked

For  

22.05.02 11:03

549 Postings, 7423 Tage DonHappy!!!!!!!!!!!!!!!!1

kein interesse  

22.05.02 11:05

178516 Postings, 7300 Tage GrinchGaaaaanz ruhig Donhäbbie gaaaanz ruhig!!!

das dauert manchmal ein bischen!!!  

22.05.02 11:09

549 Postings, 7423 Tage DonHappyhallo grinch

schön wieder von dir zu hören!!!

aber mal im ernst: herlitz ist doch zocken mit niveau

die insolvenz kam nicht wegen dem kerngeschäft sondern wegen ausseroderntlichen aktivitäten (immos im ausland)

herlitz ist ein traditionsunternehmen und hat ein solides geschäft
(falke - herlitz, etc.)

markennamen!!!

der insolvenzverwalter ist gut und es gibt substanz

und wenn herlitz gerettet wird, so wie es aussieht, dann springt der kurs an!!!

jeder zocker sollte da jetzt rein  

22.05.02 11:14

Clubmitglied, 46993 Postings, 7686 Tage vega2000Kurs zieht schon :-) o.T.

22.05.02 11:16

549 Postings, 7423 Tage DonHappy@ vega

bin auch gerade rein in ffm

denke die 2 Euro sehen wir auf jeden fall in den nächsten tagen  

22.05.02 11:18

Clubmitglied, 46993 Postings, 7686 Tage vega20002,50 !!!;-) o.T.

22.05.02 11:21

Clubmitglied, 46993 Postings, 7686 Tage vega2000Juchuu, plus 63%

Da sind locker 150% drin:-))))  

22.05.02 11:24

549 Postings, 7423 Tage DonHappydenke ich auch, aber ich bin ja nciht si :-)

hier was zu dem insolvenzverwalter:

Ein Retter aus Leidenschaft
Konkursverwalter liquidierten einst, was zu liquidieren war
Von Michael Gneuss
Heute heißen sie Insolvenzverwalter und versuchen zu sanieren, was zu sanieren ist. Peter Leonhardt ist Berlins renommiertester Vertreter der Zunft.

Wie wird man eigentlich Insolvenzverwalter? Die Frage wird oft gestellt, weiß Peter Leonhardt. Kein Wunder, der Job gilt als lukrativ. Pleiten - so traurig das auch ist - wird es immer geben. 2.513 Insolvenzen wurden 2000 in Berlin angemeldet. Tendenz steigend. Wer als Insolvenzverwalter große Fälle ergattert, kann auch ein paar Mark verdienen.

"Es drängen viele auf den Markt. Der Einstieg ist aber schwer, oft wird der Job vererbt", sagt Peter Leonhardt. Ihm selbst half vor rund 30 Jahren der Zufall. Als Aushilfs-Tankwart kümmerte sich der Jura-Student um das Auto von Otto F. Gebler. Gebler war Kaufmann und Konkursverwalter und machte ihm das Angebot nach dem Studium bei ihm mitzuarbeiten. Zwei Jahre später, 1975, wurde Leonhardt selbst als Konkursverwalter eingesetzt. Als Notarzt für schwer kranke Firmen sieht sich der 56-Jährige. "Wir kommen fast immer in allerletzter Minute", erklärt er, "und dann muss schnell gehandelt werden." Aktuell kümmert sich Leonhardt um zwei prominente Patienten aus der New Economy - Lipro und Lobster. Innerhalb von 24 Stunden suchen Insolvenzverwalter nach Beauftragung durch den Insolvenzrichter in aller Regel das illiquide Unternehmen auf und analysieren die Lage. Wie viele Aufträge sind noch vorhanden? Wie hoch sind Schulden und Verluste? Wie gut kann ich mit dem Management zusammenarbeiten? Innerhalb kürzester Zeit muss Leonhardt Antworten auf diese Fragen finden. "Dazu gehört viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl."

Diese Erfahrung hat er sich in weit mehr als 500 Firmen, die er als Insolvenzverwalter betreut hat, erworben. Heute gilt er in Berlin als der renommierteste Vertreter seiner Zunft. Die Kanzlei Leonhardt & Partner am Ku'damm hat der gebürtige Berliner mit 100 Mitarbeitern zu ansehnlicher Größe wachsen lassen. Von Januar bis November wurden in Berlin 80 Verfahren eröffnet, die von Leonhardt oder seinen Partnern betreut wurden.

Wie alle seine Kollegen wehrt sich auch Leonhardt gegen die Bezeichnung "Totengräber für Firmen". So werden sie mitunter tituliert. Früher wurden von den Konkursverwaltern tatsächlich meist nur die verwertbaren Teile der Pleite-Unternehmen versilbert. Heutige Insolvenzverwalter sind vielmehr auf das Sanieren der Firmen aus. "Die Sanierung bringt für die Gläubiger immer eine höhere Quote als die reine Liquidation", so Leonhardt. Zudem sei es viel befriedigender ein Unternehmen zu retten, als es zu zerschlagen.

Nach der Analyse des Unternehmens nimmt Leonhardt meist schnell Kontakt zu den wichtigsten Gläubigern auf. Er überredet dann beispielsweise Banken, doch noch ein paar Gelder - oft mehrere Millionen - ins Unternehmen zu stecken, damit etwa eine Maschine fertig gebaut werden kann. "Halb fertig ist die Maschine gar nichts wert", erklärt Leonhardt. "Wenn man nochmal 50.000 reinstecken muss, um sie dann für 100.000 verkaufen zu können, dann sollte man das auch tun." Die Gesprächspartner in den Banken schenken Leonhardt das Vertrauen, das sie den Unternehmern der zahlungsunfähigen Firmen entzogen haben. Doch der Anwalt weiß auch, dass er dieses Vertrauen nie verspielen darf.

Leonhardt selbst kümmert sich fast nur noch um Insolvenzen. Es sei schwer, gute Leute zu finden, denn ein Lehrberuf ist das schließlich nicht. "Juristen lernen in der Ausbildung Fälle zu lösen, aber hier sind das ganz andere Prozesse", sagt der passionierte Jogger und Hertha-BSC-Anhänger. Ein guter Insolvenzverwalter muss viel Talent für die Betriebswirtschaft mitbringen, muss motivieren und überzeugen können und vor allem extrem belastbar sein. Vor allem zu Beginn eines Verfahrens wird bis tief in die Nacht über Akten gebrütet und in Gesprächen mit dem Management über Lösungen nachgedacht.

Wenn ein Unternehmen dann am Ende gerettet wird, freut sich Leonhardt. So musste die Berliner Traditionsfirma Niles 1996 Konkurs anmelden. Mit der Kapp-Gruppe wurde ein Investor gefunden, rund 100 Arbeitsplätze konnten gerettet werden.


 

22.05.02 11:35

549 Postings, 7423 Tage DonHappyhabe nochmal nachgekauft!!!

soviel ich hier gehört habe, kommen morgen nochmal fakten nachgeschossen

die rettung steht zu 99% !!!

überlegt mal was das für den kurs heisst

und ich bin schon drin!!!  

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