Grüne für Deutsch auf dem Schulhof, Ideenpapier

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neuester Beitrag: 14.04.06 10:56
eröffnet am: 13.04.06 15:36 von: ecki Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 14.04.06 10:56 von: 54reab Leser gesamt: 855
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13.04.06 15:36
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51341 Postings, 7829 Tage eckiGrüne für Deutsch auf dem Schulhof, Ideenpapier

 

Donnerstag, 13. April 2006           Politik

Grüne für Deutsch auf dem Schulhof

Ideenpapier zur Integration

vat.

BERLIN. Die Grünen werben dafür, Deutsch auf Schulhöfen zur Pflichtsprache zu machen. Dies soll aber nicht vom Staat verordnet, sondern von den Eltern, Lehrern und Schülern in freiwilligen Vereinbarungen festgehalten werden, heißt es in einem Sechs-Punkte-Papier der Bildungspolitiker der Grünen-Bundestagsfraktion zum Thema Integrationspolitik, das der Berliner Zeitung vorliegt. Das Erlernen der deutschen Sprache sei essenziell. Gleichzeitig müsse aber "auch Zwei- und Mehrsprachigkeit als individuelles Potenzial erkannt und damit gestärkt werden", schreiben die Grünen. "Denn die gute Beherrschung mehrerer Sprachen und die damit verbundene interkulturelle Kompetenz steigert die Ausbildungschancen von Jugendlichen."

Die Bildungspolitiker, deren Arbeitsgruppe von der früheren Fraktionschefin Krista Sager geleitet wird, fordern zudem die Abschaffung der Hauptschule. Diese Schulform habe keine Zukunft. Individuelle Förderung und der Ausbau von Leistungspotenzialen könne nur gelingen, wenn Kinder nicht in "Restschulen" abgehängt würden.

Um Eltern mehr als bisher am Bildungsprozess ihrer Kinder zu beteiligen, schlagen die Grünen vor, dass Eltern und Schulen Erziehungsziele und feste Regeln vereinbaren. Schulen bräuchten zudem ein Budget zur Einstellung von Sozialpädagogen, Psychologen und Unterrichtsassistenten. (vat.)

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/542195.html  

13.04.06 15:37

61594 Postings, 6612 Tage lassmichreinMoin ecki :)

http://www.ariva.de/board/253025  

13.04.06 15:47

30247 Postings, 6067 Tage Scontovaluta12.2222.lmr? o. T.

13.04.06 15:53

61594 Postings, 6612 Tage lassmichreinJa. Jetzt ! ;) o. T.

13.04.06 15:55

15890 Postings, 7506 Tage Calibra21Diese Nazis *lol* o. T.

13.04.06 15:58
1

6506 Postings, 7412 Tage Bankerslastdie Claudia Roth soll mit einem

Nervenzusammenbruch in die Klinik gekommen sein *gg*  

13.04.06 15:59

2683 Postings, 6640 Tage Müder JoeWar mal schon jemand in Simbach, Niederbayern?

*ggg* (by the way: genau gegenüber von "Braunau")


Mehr gibts dazu nicht zu sagen ....  

13.04.06 16:10

2616 Postings, 5799 Tage 14LandserBeim Bund durft auch nur

deutsch gesprochen werden. War schlecht für die Trillarden Russen, ist aber nunmal so.

Mfg  

13.04.06 16:12
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12570 Postings, 6561 Tage EichiMit freiwilligen Vereinbarungen

geht da gar nix.

Die Grünen sind und bleiben halt Träumer.

Seit wann hat die Claudia Roth Nerven? Wo nix is, kann nix zusammenbrechen.  

13.04.06 16:23
1

51341 Postings, 7829 Tage eckiIhr denkt an die Roth und Euer Verstand setzt aus.

Der Artikel oben ist voll auf Roths Linie. Fördern und Fordern.
Freiwillige Verinbarung mit allen betroffenen Gruppen, incl. Eltern einbinden. Deutsch ist essentiell, die anderen Sprachfähigkeiten müssen zum Gewinn werden für uns als Exportnation.

Die Grünen haben schon immer das fehlen von Sprachkursangeboten bemängelt und die laufenden Kürzungen in diesem Sektor.

Grüße
ecki  

13.04.06 17:07

6506 Postings, 7412 Tage Bankerslastecki unser Verstand funktioniert noch:

mal ganz klar gesagt: die Grünen mit ihrer pathogen anmutenden Liberalität sind mitverantwortlich für den augenblicklichen sozialen Zustand in Deutschland.

Man kann sich auch zu Tode liberalisieren. Und Deutschland liegt diesbezüglich in den letzten Zügen.
 

13.04.06 17:31

51341 Postings, 7829 Tage eckiLies mal 10 oder 20 Jahre alte

Programme von den Grünen zur Sprachkompetenz und Bildung und Integration.

Die Union hats laufend blockiert, den Scherbenhaufen haben wir jetzt.

Ist halt meine Meinung. Das üble ist: Patentrezepte gibts nicht, denn da gibts jetzt eine komplette verdummte Generation. Und diese kids kannst du nirgends heimschicken, weil schon ihre Eltern teilweise hier geboren wurden.

Aber nichts tun ist teurer als Fähigkeiten fördern.

Grüße
ecki  

13.04.06 17:43

548 Postings, 5762 Tage S342MEIN GOTT

Das ist wie, wenn man seinem Kind sagt: Wäre schön, wenn du vor 12 zuhause bist! Ist eigentlich nicht erlaubt, dass du länger draussen bleiben darfst, aber das musst du entscheiden. Ich überlasse es dir (=freiwillig)..."
Was macht wohl das Kind?
So brav sein, und schon um 12 zuhause zu sein? NEIN- ES MACHT NATÜRLICH WEITERHIN PARTY! Weil keine Regelungen bzw. Grenzen geschaffen wurden.


Oder: Machen wir doch die Gesetzte mal auf freier Basis- mal sehen, wie lange das klappt.

Da wird doch keiner den Antstand machen, auf freiwilliger Basis sich die deutsche Sprache einzutrichtern...

Die Grünen sind mir echt suspekt.Und irgendwie haben sie auch keinen richtigen Plan von Politik. ( Da sind die Grünen aber nicht allein....leider)  

13.04.06 17:50

51341 Postings, 7829 Tage eckis342,ich glaub du kriegst da einiges durcheinander o. T.

13.04.06 17:52
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69031 Postings, 6597 Tage BarCodeS-Klasse

Sowas wie "Deutsch auf dem Schulhof" ist gesetzlich nicht zu regeln. Das kann nur aufgrund von selbstverpflichtenden Vereinbarungen funktionieren. Das Thema kam ja auf, weil es eine Schule in Berlin genau so gemacht hat - und es prima lief.
Aber wie willst du solche Gesetze durchsetzen? Sprachpolizei mit Abhörgeräten hinter den Mülltonnen und dann raus und "zuschlagen"... äh ja womit denn? Jugendstrafrecht? Standgericht? Karzer? Ab in Gulag mit die (womöglich 12-/13-jährige) Sau?

Wir können nicht alles gesetzlich/polizeilich regeln.
Gesetzlich kann man den Schulzugang regeln - ist auch sinnvoller, weil früher. Da kann man Deutsch-/Sprachkompetenz als Voraussetzung einführen und verpflichtende kurse. Wird ja auch endlich gemacht.

 

Gruß BarCode

 

13.04.06 17:55
1

1302 Postings, 5826 Tage AktienwolfDeutschgebot in Simbach?

Neuesten Meldung zur Folge wurden alle Schüler in Simbach/Niederbayern der Schule verwiesen, da keiner einen verständlich gesprochenen deutschen Satz sagen konnte :)  

13.04.06 18:01

548 Postings, 5762 Tage S342@ecki

Nene, stimmt schon. Ich habs nochmal durchdacht :D  

13.04.06 18:04
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7336 Postings, 6899 Tage 54reabAn der schlechten Ausbildung

der Migranten und vieler Einheimischen sind alle Parteien schuld. Die Schule in all ihren Ausprägungen ist nun mal Ländersache. In Bayern waren die Grünen nie am Ruder und die Ausbildung der Migranten läßt trotzdem schwer zu wünschen übrig.

Schon seit Jahren gibt es in München Schulen auf deren Schulgelände Deutsche Sprache Pflicht ist und Handys im Unterricht ausbleiben müssen. Dazu gehören Schulen mit freiwilliger Vereinbarung und Schulen mit nicht vereinbarten Vorschriften. Und man kann es nicht glauben, es funktioniert auch mit der Vorschrift von Oben. Die Schule hat viele Sanktionsmöglichkeiten, die nicht zur Prügelstrafe gehören und bei konsequenter Anwendung trotzdem wirken. Dazu braucht man auch keine Geheimpolizei. Wenn die Lehrer welche erwischen müssen sie nur eingreifen. So führen z.B. in den erwähnten Schulen Handys zu der entsprechenden Benotung.


MfG 54reab  

13.04.06 18:41

51341 Postings, 7829 Tage eckiAuch wenn hier viele die Grünen hassen:

Das Erlernen der deutschen Sprache sei essenziell.

Da könnten doch alle als Konsens drauf eingehen. Das ist Voraussetzung für den Schulerfolg und gute Ausbildung. Sonst kriegen wir Deutschland nicht mehr flott.

Da helfen keine ideologischen Grabenkriege. Und mal ganz ehrlich: Die Handvoll Landesregierungen mit grüner Beteiligung kann man ja wohl kaum Hauptverantwortlich für die aktuelle Misere machen.

Grüße
ecki

 

13.04.06 19:08
1

7336 Postings, 6899 Tage 54reabEine kleine Anmerkung über

die Notwendigkeit gesetzlicher Regelungen und Vorschriften. Ich kenne vom Sportverein her eine Realschullehrerin. Von ihr kenne ich viele Schilderungen über Elternterror gegen die Lehrer (nein nicht von Migranten - von Ureinheimischen). Bekommt der Pflegel schlechte Noten oder bekommt irgendwelche andere Sanktionen zu spüren, machen die Eltern Terror quer durch die gesamte Kultusbürokratie. Oft treiben sie dann irgendeinen Deppen auf, der dem Lehrer Ärger bereitet. Bei den entsprechenden gesetzlichen Regelungen ist das praktisch ausgeschlossen. Wir haben eben keine heile Welt und müssen deshalb die Lehrer vor ihrer eigenen Bürokratie schützen.


MfG 54reab  

13.04.06 19:32
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51341 Postings, 7829 Tage eckiIch kenne einen Schuldirektor

von der Hauptschule.

Im Prinzip bestätigt er reab.
Er sagte: Das üble sei, das früher die Lehrer Autorität hatten. Wenn der einen Schüler für irgendwas bestraft hat, dann hat der Schüler eher Zuhause noch zusätzlich eine Strafe bekommen. Jetzt hat er laufend mit Eltern zu tun, die Lehrer nur als faule Säcke und inkompetent beschimpfen, auch Zuhause und vor den Kinder. Dann die Störungen und Untaten des lieben Nachwuchses schönreden und gegen die Lehrer vorgehen, wenn diese versuchen bei den Schülern durchzugreifen.

Und wenn diese Lehrer zuhause von den Eltern gegenüber den Kindern demontiert wurden, dann wundert man sich, das diese vor den Kindern keine Respektspersonen mehr sind. Da muß sich wohl jeder auch ein bischen an die eigene Nase fassen, wie er die Arbeit der Lehrer unterstützen kann und nicht nur querschiessen.

Grüße
ecki  

14.04.06 09:33

36845 Postings, 6645 Tage TaliskerFängt schon in der 1. Klasse an

Evtl. tue ich da jemandem Unrecht, aber es hört sich ganz so an:
http://www.ariva.de/board/252518
Gruß
Talisker  

14.04.06 09:57

51341 Postings, 7829 Tage eckiRespektsperson sein und Autorität durchsetzen,

gerechte Notengebung ist aber nochmal was anderes.

Zunächst mal muß der Rahmen geschaffen werden um überhaupt eine Kommunikation zu ermöglichen, denn es soll ja auch zu Lernerfolgen kommen.

Ob man überhaupt Noten dafür braucht und Sitzenbleiben usw. das ist für mich ein ganz anderes Thema.

Ob jetzt jemand ne 1 oder ne 2 kriegt, verblasst als Problem, im Vergleich zu dem Lehrer, der Angst hat vor seiner Klasse, das er was falsches sagt und dann ein Messer im Bauch hat.

Grüße
ecki  

14.04.06 10:56
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7336 Postings, 6899 Tage 54reabDie Macht der Lehrer gehört

gestärkt und sie gehören mötiviert sich wieder durchzusetzen. Dabei geht es nicht um eine Erziehung à la Kaiser Wilhelm. Die Schule muss erziehen und ausbilden. Beides kann man nicht trennen. Dazu muss sie in der Lage sein Grenzen vorzugeben und deren Einhaltung durchzusetzen. Als sehr ernste Sanktion muss auch der Schulverweiss möglich sein und zwar bevor der gesamte Klassenverband geschädigt wurde. Es darf nicht sein, dass die Schulpflicht dazu führt, dass wegen einigen Durchgeknallten ganze Klassen Schwierigkeiten kriegen. Die Politik muss dazu die Rahmenbedingungen schaffen.

Es ist nicht alles über endlose Palaver lösbar. Lehrer und Schüler stehen eben nicht auf einer Stufe.

MfG 54reab



 

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