Griechenland führt die Eurozone

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neuester Beitrag: 15.12.11 17:44
eröffnet am: 15.12.11 16:45 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 9
neuester Beitrag: 15.12.11 17:44 von: Rubensrembr. Leser gesamt: 230
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15.12.11 16:45
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46524 Postings, 5020 Tage RubensrembrandtGriechenland führt die Eurozone

In den Medien heißt es meist Merkozy führen die Eurozone und die entsprechende
Bevölkerung kann sich ob ihrer Wichtigkeit berauschen. Tatsächlich führt jedoch
Griechenland die Eurozone wie ein Nasenbär in der Manege herum. Harte Bestra-
fung der Defizitsünder? Lachhaft. Wir sind nicht nur Defizitsünder, sondern wir
fälschen die Unterlagen jahrelang. Sparanstrengungen? Nur auf dem Papier. Daten-
verarbeitung mit PC kennen wir sowieso nicht. Deshalb kann auch nicht gespart
werden. Obwohl die Schulden rasant wachsen, werden uns trotzdem Sparanstren-
gungen testiert. Denn Merkozy brauchen beim verrotteten Eurosystem den Erfolg,
sonst scheitern sie. Deshalb können wir Griechen machen, was wir wollen: Es
wird immer als Erfolg und Verbesserung ausgedeutet. Lieber täuschen Merkozy
die eigene Bevölkerung, als dass sie Griechenland als reformunfähig und reform-
unfähig bezeichnen.

Die Führungsnation in der Euro-Zone ist Griechenland. Deshalb verlangen wir
auch, dass endlich die Euro-Bonds eingeführt werden. Dann können wir nämlich
viel Geld mit Hilfe von günstigen Krediten ausgeben. Damit stellen wir dann mehr
Staatsbedienstete ein und erhöhen die Gehälter. Wenn die Euro-Bonds nicht
kommen, dann lassen wir die europäischen Banken pleite gehen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...-werden-kommen-11564057.html  

15.12.11 16:50
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46524 Postings, 5020 Tage RubensrembrandtFAZ:

Griechischer Ministerpräsident Papademos: Eurobonds werden kommen

15.12.2011  ·  Auf dem jüngsten EU-Gipfel hat Kanzlerin Merkel gemeinsame Staatsanleihen der Euro-Länder abermals ausgeschlossen. Lukas Papademos lässt das unbeeindruckt. Der griechische Ministerpräsident ist überzeugt, dass sie eingeführt werden.  

15.12.11 16:52

46524 Postings, 5020 Tage RubensrembrandtUnd wenn Papademos von den Euro-Bonds

überzeugt ist, dann werden sie auch eingeführt.  

15.12.11 17:06

9339 Postings, 8033 Tage bauwiDie deutsche Oppositionsriege (SPD + Grüne) sorgen

schon dafür, dass sich Papademos seiner Sache sicher fühlt.
Ach - wie jämmerlich!!
Ein einfacher Pförtner verdient in Greichenland 75 000?, was ein deutscher Durchschnittsfacharbeiter nie erreicht! Der Pförtner kann dies nur mit den geliehenen Geldern erlangen, da seine Produktivität nicht mal einen Bruchteil dieser Summe gerechtfertigt. Ein künftig großer Teil dieses Geldes soll vom deutschen Michel kommen, der dann im Rentenalter knapp oberhalb der Armutsgrenze sein Dasein fristen soll!
Ach - wie armselig!
-----------
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

15.12.11 17:15

46524 Postings, 5020 Tage Rubensrembrandt40 - 40 - 20 = 13 Mrd. jährliche Steuerhinterzieh.

Wird das griechische Betrugssystem bald auch in der übrigen Euro-Zone eingeführt?

http://www.ftd.de/politik/europa/...rugssystem-40-40-20/60142736.html

13 Mrd. Euro jährlich - auf diese Summe beläuft sich nach neuesten Schätzungen der Schaden durch Steuerhinterziehung im pleitebedrohten Griechenland. Dies ist das Ergebnis einer Konferenz, die am späten Dienstagabend in Athen zu Ende ging und vom griechischen außenpolitischen Thinktank "Hellenic Foundation for European and Foreign Policy" organisiert wurde. Dort erlebten die Teilnehmer aber eine weitere Überraschung.
Ein Polizist bewacht das griechische Finanzministerium in Athen   Ein Polizist bewacht das griechische Finanzministerium in Athen
Denn bei der Veranstaltung, die am Mittwoch großes Thema in den Zeitungen und auch im griechischen Fernsehen war, kamen weitere Einzelheiten zur Praxis der Steuerhinterziehung ans Licht: Der vor einigen Wochen zurückgetretene Generalsekretär der Elektronischen Datenverarbeitung des Athener Finanzministeriums, Diomidis Spinellis, sagte auf der Konferenz: Bei der griechischen Steuerhinterziehung spielt das System "40 Prozent-40 Prozent-20 Prozent" zumindest aus seiner Sicht eine entscheidende Rolle.
Anschließend, so sagte er vor den Teilnehmern des Seminars, geschieht nach der Feststellung einer Steuerhinterziehung mitunter Folgendes: 40 Prozent dürfe der Steuersünder behalten, 40 Prozent lande in die Taschen der Kontrolleure, und der Staat bekomme am Ende 20 Prozent der Steuern, die für dieses Steuerdelikt eigentlich bezahlt werden sollten. Spinellis wollte nicht bestätigen, dass dies der Grund für seinen Rücktritt gewesen sei.  

15.12.11 17:17

5827 Postings, 3697 Tage wouwww#4 Gibts auch ne Quelle für den 75.000?-Pförtner?

15.12.11 17:18
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35553 Postings, 4902 Tage DacapoEuro-Zone ist absolut fertig

da kann die merkel noch soviele Gipfel abhalten
bisher kam nur heiße luft raus


The Game is over
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Wer sich über mich ärgert,der hat kein Problem mit mir,
sondern mit sich selbst

15.12.11 17:34

46524 Postings, 5020 Tage RubensrembrandtZum Abbau der Ungleichgewichte i. d. Eurozone

könnte man ja das bewährte griechische 40 - 40 - 20 System in Deutschland
einführen.  

15.12.11 17:44

46524 Postings, 5020 Tage RubensrembrandtDie Flucht aus dem ? hat begonnen,

kein Wunder, wenn Griechenland den ? regiert.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...uro-hat-begonnen/5961560.html

„Die Flucht aus dem Euro hat begonnen“
15.12.2011, 09:40 Uhr

Hans Redeker, Chef-Devisenstratege bei Morgan Stanley, sagt dem Euro eine schwere Zukunft voraus. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt er, warum der Euro schon bald nur noch 1,20 Dollar kosten wird.  

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