Gewinnwarnungen großer Unterne. seit Jahresbeginn

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CHRONIK - Gewinnwarnungen großer Unternehmen seit Jahresbeginn
   Frankfurt, 09. Mär (Reuters) - Seit Jahresbeginn haben eine
Reihe von Unternehmen ihre Umsatz- oder Gewinnerwartungen
gesenkt, zuletzt am Donnerstag der weltgrößte Chiphersteller
Intel. Begründet wurde dies fast ausnahmslos mit dem
nachlassenden Wachstum der US-Wirtschaft und der damit
einhergehenden niedrigeren Nachfrage. Im Anschluss eine
chronologische Auflistung von Gewinn- oder Umsatzwarnungen
großer Unternehmen seit Jahresbeginn:
   - 10. Januar: Das Internetportal Yahoo! erklärt, der Umsatz
2001 werde um mindestens 25 Prozent unter den Analystenprognosen
liegen. Der Aktienkurs gibt daraufhin zeitweise mehr als 20
Prozent nach. Die US-Technologiebörse Nasdaq steigt dennoch am
nächsten Handelstag um zeitweise mehr als vier Prozent. Am Neuen
Markt in Frankfurt legen die Kurse im Nemax-Index 5,9 Prozent
zu.
   - 11. Januar: Die Computerkonzerne Hewlett-Packard und
Gateway schrauben ihre Ergebniserwartungen zurück. Die HP-Aktien
fallen um 5,2 Prozent, Gateway geben 7,9 Prozent nach. Die
Nasdaq verliert am 0,5 Prozent, der Nemax gewinnt vier Prozent.
   - 19. Januar: Der US-Softwarehersteller Microsoft gibt eine
Gewinnwarnung aus. Die Aktien steigen dennoch um sechs Prozent.
   - 22. Januar: Der US-Computerkonzern Dell spricht
für das Quartal eine Gewinnwarnung aus. Die Aktie fällt um mehr
als zehn Prozent.
   - 24. Januar: Der US-Chemie-Konzern DuPont warnt vor einem
weiteren Umsatzrückgang bei seiner Chemiesparte.
   - 26. Januar: Das US-Internet-Unternehmen ExciteAtHome Corp
spricht für das erste Quartal 2001 eine Gewinnwarnung aus.
   - 29. Januar: Die US-Telefongesellschaft AT&T teilt mit, sie
erwarte schwächere Geschäfte. Die Aktie fällt um zwei Prozent.
   - 30. Januar: Der weltgrößte Handyhersteller Nokia aus
Finnland senkt seine Absatzprognosen für 2001. Die Aktie fällt
um acht Prozent und belastet andere Titel der Branche weltweit.
Auch der Deutsche Aktienindex (Dax) und der Nemax fallen.
   - 01. Februar: Der US-Chiphersteller National Semiconductor
veröffentlicht eine Gewinnwarnung. Die Aktie fällt um vier
Prozent.
   - 07. Februar: Der US-Netzwerkhersteller Cisco warnt vor
schwächeren Geschäften. Die Aktie fällt um zehn Prozent. Der
Nemax-Index verliert 3,3 Prozent.
   - 08. Februar: Der niederländische Elektronikhersteller
Philips gibt eine Umsatzwarnung aus.
   - 13. Februar: Applied Material, weltgrößter Zulieferer für
die Halbleiterindustrie, gibt eine Gewinnwarnung aus.
   - 13. Februar: Der Glasfaserkomponenten-Hersteller JDS
Uniphase veröffentlicht eine Gewinnwarnung.
   - 15. Februar: Die Technologiekonzerne Nortel, Dell, Hewlett
Packard und Novell senken ihre Prognosen. Die Aktien aller vier
Unternehmen geben nach, Novell dabei um 33 Prozent. Die Nasdaq
verliert vier, der Dax drei und der Nemax sechs Prozent.
    - 21. Februar: Der US-Nahrungsmittelkonzern Kellogg senkt
seine Gewinnziele.
   - 22. Februar: Der US-Computerhersteller Sun Microsystems
teilt mit, ein schlechteres Ergebnis als vorhergesagt zu
erwarten.
   - 23. Februar: Der US-Mobiltelefon- und Chiphersteller
Motorola korrigiert seine Gewinn- und Umsatzprognosen. Die Aktie
verliert sechs, der Dax 3,2 und der Nemax 5,5 Prozent.
   - 26. Februar: Texas Instruments, weltgrößter Chiphersteller
für Mobiltelefone, nimmt seine Erwartungen zurück. Texas-Aktien
geben 3,3 Prozent nach. Die Aktien des Sportartikelherstellers
Nike fallen nach der Senkung von Prognosen um 19 Prozent.
    - 28. Februar: Der US-PC-Hersteller Gateway und das
Technologieunternehmen 3Com veröffentlichen Gewinnwarnungen.
Gateway-Aktien fallen 8,4 und 3Com 17,8 Prozent.
   - 01. März: Der weltweit zweitgrößte Software-Konzern Oracle
und die zweitgrößte US-Telefongesellschaft SBC teilen mit, die
Erwartungen nicht erfüllen können. Oracle-Aktien verlieren 21
Prozent, während SBC um 2,4 Prozent steigen. Die Nasadaq fällt
um zwei Prozent.
   -  06. März: Der Telekom-Glasfaser-Hersteller JDS Uniphase
gibt bekannt, geringere Gewinne zu erwarten. Uniphase verlieren
3,8 Prozent, während die Nasdaq 0,8 Prozent steigt. Der deutsche
Elektronik-Hersteller Epcos senkt seine Prognose. Die Aktie
steigt dennoch um fünf Prozent.
   - 07. März: Das Internet-Portal Yahoo gibt bekannt, ein
schlechteres Ergebnis als von Analysten vorhergesagt zu
erwarten. Die Aktie verliert rund 15 Prozent, die Nasdaq 2,5 und
der Nemax 2,8 Prozent.
   - 09. März:  Der weltgrößte Computerchip-Hersteller Intel
nimmt seine Umsatzprognose zurück.
   wes/rbo/ale
 

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