Gerard Depardieu hat recht, wenn er auswandert

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neuester Beitrag: 04.01.13 18:39
eröffnet am: 17.12.12 23:12 von: kiiwii Anzahl Beiträge: 85
neuester Beitrag: 04.01.13 18:39 von: DAXERAZZ. Leser gesamt: 1734
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17.12.12 23:12
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129861 Postings, 6518 Tage kiiwiiGerard Depardieu hat recht, wenn er auswandert

...und rd. zwei Drittel der Franzosen sehen das genauso (schreibt einer der Kommentatoren...)
Streit um Steuern: Depardieu will französische Nationalität zurückgeben - Menschen & Wirtschaft - FAZ
85 Prozent seines Einkommens zahlt Schauspieler Gérard Depardieu an Steuern. Deshalb ist er nach Belgien gezogen - und gibt jetzt auch seinen...jetzt lesen
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...t-zurueckgeben-11995824.html
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It ain't over until the fat lady sings.
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59 Postings ausgeblendet.

18.12.12 10:43
1

19522 Postings, 7545 Tage gurkenfredjemand ist gierig, wenn er ein leben in

luxus und ohne existenzielle sorgen führen kann und in dieser situation dann strategien zur vermeidung von steuern, abgaben und gebühren fährt und der einziger zusatznutzen dieser strategie im anwachsen seines bankkontos besteht.....

das war jetzt aber der letzte beitrag zum thema, da wir da, wie gesagt, nicht zusammenkommen.
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Wir brauchen mehr Guidos!!!

18.12.12 10:59
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3097 Postings, 4175 Tage BafoDas kranke Denken,

dass man den Leuten soviel wie möglich Privateigentum mittels Steuern wegnehmen sollte setzt sich in Deutschland immer mehr durch. Eigentlich ist dieses Denken nicht krank, sondern einfach nur kriminell.
Anstatt eine Diskussion zu führen WARUM man überhaupt so viele Steuern zahlen muss (auch als "kleiner Mann"). Die Politiker dürfte das freuen. Denn wer keine Achtung vor dem Privateigentum hat, den kann man letztendlich ausplündern bis es nicht mehr geht.
Normal müssten sich die Leute den ganzen Tag darüber unterhalten wohin welches Steuergeld geht, jeder Cent muss offen gelegt werden und dann die anschließende Diskussion darüber, ob er sinnvoll angelegt/ausgegeben war oder nicht.
Stattdessen wird gejubelt wenn man dem Vermögendem 85% und dem weniger Vermögendem nur 51% aus der Tasche stiehlt.
Eine kranke, perverse Welt.
Man kann die Reichen auch mit 99,9999999% besteuern und wird dann sehen, dass Staat Nimmersatt auch damit nicht zurecht kommt. Ausgabenwütige Politiker finden immer ein Loch, wo Steuergeld versumpfen und versacken kann.
Wir zahlen z.Z. Rekordsteuern und die Staatsverschuldung wächst immer weiter - da kann doch was nicht passen.
Diese ganze Diskussion ist überflüssig. Wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht liegt es nicht daran, dass einige Reiche zu wenig Steuern zahlen, das ist nur ein politisches Ablenkungsmanöver - um von der eigenen Unfähigkeit im Umgang mit Geld abzulenken.  

18.12.12 11:02
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15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@gurke und andere

Wie wäre es mal mit Solidarität Herr Depardieu?

Was abseitig von Sozialneid oder Staatsschelte gerne vergessen wird - wieviele seiner Schauspielerkollegen in Frankreich oder anderen Ländern krebsen rum, bekommen keine Engagements und müssen um jeden Job und jeden Euro kämpfen. Mitnichten eine Frage der Qualität - wie wir ja täglich am deutschen Medienmarkt erleben können. (man denke an Bohlens Musikproduktionen - musikalisches Fast Food - aber es verkauft sich "meeeegaaamääßisch").

Was lernen wir daraus? Herr Depardieu hat neben unbestrittener schauspielerischer Qualität eben auch enfach Glück gehabt, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen zu sein - vielleicht die richtigen Leute gekannt zu haben. Grund genug, von diesem Glück etwas abzugeben - und sei es in Form von Steuern. Und wo wäre Depardieu ohne sein Frankreich? Nirgends!

Das gleiche gilt dann für Steuerflüchtlinge wie Schumi. Mich interesseirt weniger, ob seine Leistung im dritten Schritt Arbeitsplätze schafft bzw. Umsatz generiert, der nicht DIREKT in seine Taschen fließt. Mich interessiert vielmehr die o.g. Solidarität mit den Wurzeln, die einem zu dem gemacht haben, was man wurde.

Gegenbeispiel gefällig? Der Sänger der Band "A-ha" Morten Harket lebt trotz üppiger Steuerzahlungen noch immer in seinem Heimatland Norwegen. Seine Steuer ist nicht nur für jedermann im Internet nachzulesen (übrigens die aller Norweger), nein, der Staat dankt auch gleich für die sozialen Errungenschaften, die dank der Steuern seiner Bürger erst möglich werden. So geht es nämlich auch!  

18.12.12 11:04
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58819 Postings, 4643 Tage BigSpenderich kann es nicht mehr hören, #43

"erster fiskalischer grundsatz: wer hohe steuern zahlt, hat auch ein hohes einkommen."

Das ist ja grad das Problem. Ich bin zwar auch dafür, daß die Leute, die mehr verdienen, einen höheren Steuersatz bekommen, aber nicht 85%. Die meisten haben eine lange und harte Ausbildung hinter sich und müssen für ihr Geld hart schuften, teilweise 18 Stunden am Tag. Dann sollte ihnen auch mehr bleiben. Ich sehe die Gier eher bei den Politikern, die die gut verdienenden schröpfen wollen. Ländern wie Griechenland alles in den Arsch schieben und wir blöden Steuerzahler sollen das wieder ausbügeln.

Solange mit den Steuergeldern nicht mal was Sinnvolles angestellt wird, wie in Bildung oder Weiterbildung zu investieren, bin/wäre ich auch nicht bereit, soviel Steuern zu zahlen.

Wer einen hoch qualifizierten Job hat und überdies auch noch hart und lange arbeitet, soll auch entsprechend mehr verdienen.

Die sollen mal lieber vernünftige Gesetze zur Steuerflucht erlassen, da tun die Politiker sich eher einen Gefallen.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

18.12.12 11:09

10246 Postings, 4386 Tage Astragalaxianun gut...

fred...möchte ich so nicht stehen lassen...depardieu meinetwegen ist nicht nach belgien geflohen, weil er dort keine steuern zahlen muss...wie gesagt, b ist nicht mal eine steuer-oase....

wo fängt für dich luxus, wo hört er auf?...ist für dich 85 prozent gerechtfertigt? warum...? versuchst du nicht auch, deine steuerersparnisse hoch zu halten, um dein bankkonto zu vermehren?

euch eine weiterhin rege diskussion...

bye...

 

18.12.12 11:11
3

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@BigSpender

gerade Greichenland ist doch DAS Paradebeispiel, wo es hinführt, wenn die Reichen wenig bis keine Steuern zahlen!

Und die Bezeichnung vom hart arbeitenden, gut ausgebildeten, der vom Staat "geschröpft" wird, trifft doch allenfalls auf die (obere) Mittelschicht in D zu.

Kapitaleinkünfte, Erbschaften, das Geld arbeiten lassen - oder eben wie Depardieu, Schumi, Bohlen, Ronaldo und Co das unglaubliche Glück haben, dass eine konsumistische Welt diesen Leuten zu Reichtümern verhilft, die paradiesisch, aber mitnichten leistungsgerecht sind - wenn man dieses Wort bemühen wollte.  

18.12.12 11:13
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2999 Postings, 3589 Tage Aktienmensch@DAXERAZZI

Interessanter Punkt.

nein, der Staat dankt auch gleich für die sozialen Errungenschaften, die dank der Steuern seiner Bürger erst möglich werden

Norwegen ist auch eines der wenigen länder, die substanz auf- und nicht wie wir abbauen. Da hätt ich als steuerzahler auch den glauben, was nützliches mit steuergeldern zu tun.

in frankreich und mehr und mehr in dtl. hab ich das nicht.

und dann schau ich mal in die usa, wo einer der reichsten menschen der welt, nämlich bill gates, so viel gutes mit seinen milliarden tut.  da hab ich keine angst, dass der staat unsummen auf dem weg zum zielort verbrennt. umso höher die steuereinahmen, desto höher nämlich auch die verschwendung für sinnlos projekte etc. der staat soll endlich lernen mit dem auszukommen, was er stand 2005 eingenommen hat und sich nicht mit dem mehr an steuereinnahmen in bereiche einmischen, die ihn erstens nichts angehen und er zweitens keine ahnung von hat. dann haben wir nämlichb irgendwann planwirtschaft.

esgibt wenig, was die privatwirtschaft nicht besser lösen kann als der staat. der soll nur den rahmen vorgeben und sebst da versagt er auf ganzer linie.

 

18.12.12 11:19
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3097 Postings, 4175 Tage Bafo#66

ob jemand leistungsgerecht entlohnt wird oder nicht, das entscheiden eben die Konsumenten und nicht Du. Wenn viele Menschen Geld bezahlen um zu sehen, wie ein Anderer gegen einen Ball tritt oder im Kreis mit dem Auto fährt und dieser damit Millionen verdient dann ist das ein gerechtes Einkommen. Die Verbraucher und Konsumenten haben gesprochen.  

18.12.12 11:23
1

2999 Postings, 3589 Tage Aktienmenschwarum denn nicht die

zentrale Behörde für Lohngerechtigkeit?

Ich sehe da schon ein expertengremium vor mir, das tagaus tagein über die löhne verschiedenen berufsgruppen debatiert und diese nach reiflichem überlegungsprozess festlegt. Natürlich sind die alle verbeamtet mit entsprechenden altersbezügen und gehen dann extrem geschafft von dieser tätigkeit mit spätestens 55 in den Beamtenvorruhestand.  

18.12.12 11:33
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3097 Postings, 4175 Tage Bafo#69

genauso sieht dann nämlich eine Welt aus Scheiße aus.

Im Gegensatz zu allen anderen Bürgern gibt es bei Beamten nämlich keinen Marktlohn. Der wird einfach hoheitlich bestimmt. Von oben.
Im realen Leben (also alles außerhalb der Staatslohnempfänger) ist der der König, der den Konsumenten am besten dienen kann. Und dafür erhält er eben auch den entsprechenden Lohn.
Nennt man Marktwirtschaft.
Einen gerechteren Lohn kann man nun wirklich nicht erhalten.
Egal ob man Bälle tritt, im Kreis fährt oder Möbel produziert.  

18.12.12 11:33
1

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@Aktienmensc

bedingt einverstanden!

1. Der Stast sind wir alle - auch wenn das gerne vergessen wird. Denn auf andere zeigt es sich besser mit dem Finger.

2. Ja, leider werden Steuergelder verschwendet. Aber der Umkehrschluss bringt uns auch nicht weiter. Sieh dir die Infrastrukturen an. Städte, Kommunen ächzen. Zuwenig Kitas, Schulen in erbärmlichen Zuständen, zuwenig Lehrer, die Hörsäale der Unis voll, Pflegenotstand, Schwimmbäder schließen, Theater ebenso usw usw ...

3. Meinst du die Privatwirtschaft wie z.B. die Versorger? Strom- und Gaspreise explodieren, von jedem von uns mitbezahlt - zum Wohl der Unternehmen und Aktionäre. Ist das besser als Steuern zahlen?
Oder möchtest du eine privatisierte Bahn, die nur noch dahin fährt, wo es sich lohnt?

Zusammenfassend gilt leider immer mehr: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Auf unser Thema hier übertragen heißt das, dem Staat alle unliebsamen Aufgaben aufzubürden, aber die Beteiligung daran in Form von Steuern zu verweigern. Dieses System muss auf Dauer kollabieren (obwohl auch ich mir niedrige Steuern wünschen würde!! - das noch als Ergänzung. Aber was muss, das muss!)  

18.12.12 11:38

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@Bafo #68

Das dürfen die Konsumenten ja auch entscheiden.

Aber der Staat - und damit wir alle - entscheiden eben, diesen Glückspilz, der exorbitante Gehälter einstreicht oder Gagen bekommt, mit einem schönen Sümmchen Steuern von diesem Glück abgeben zu lassen und der Gesellschaft ein bißchen davon zurückzugeben.

Um es mit deinen Worten zu sagen: Der Staat hat gesprochen!  

18.12.12 11:39
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58819 Postings, 4643 Tage BigSpender@Daxerazzi

ich habe ja auch nicht gesagt, daß es gut ist, wenn die Reichen keine Steuern bezahlen. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen.

In Deutschland haben wir das Problem, daß der Spitzensteuersatz greift, wenn du 52000 ? zu versteuerndes Einkommen hast. Es gibt Jahre, wo ich gerade so da rein falle. Dann zahle ich genauso viel Stuern wie ein Zahnarzt, der 1 Million Euro verdient, das ist ungerecht. Man sollte die Bemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz in Deutschland empfindlich anheben, gleichzeitig aber den Reichen etwas mehr abknöpfen, aber keine 85%. Nur meine Meinung.
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

18.12.12 11:41

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZIAch Bafo

wußtest du eigentlich, dass spanische Fussballvereine wie Real Madrid riesige Steuerschulden haben, während, wie du meinst, der Konsument die Spielergehälter entlohnt - das findest du ja gerecht.

Wird hier nicht evt. Geld umgeleitet, für das wiederum die Allgemeinheit aufkommt, und NICHT der Konsument? Denk mal drüber nach!  

18.12.12 11:46
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15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@BigSpender

sagte ich doch auch! Der Mittelstand - zu dem gehörst du mit 52000! Steuerprogression - Mittelstandsbauch - für mich falsch!

Aber wir sprachen ja von Depardieu und Gleichgesinnten! Wenn du für einen Film 5 Mio kassierst - drei Monate dafür arbeitest - und müsstest dann 2 Mio Steuern zahlen - ist dann Mitleid das Gefühl der Wahl?  

18.12.12 11:47
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3097 Postings, 4175 Tage Bafo#72

Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass die alltägliche sozialistische Gehirnwäsche funktioniert.
Packe die Leute dort, wo sie am empfindlichsten sind.
Nutze den Neid und die Missgunst und tarne es als "Solidarität"
So bekommt auch die hässlichste Neidfratze am Ende ein edles Antlitz.

Wenn man hingeht und jammert, dass der Nachbar mehr Geld besitzt als man selbst kommt das meist recht flach und dumm, auch wenn man mit seinem Neid sicher nicht allein dasteht.
Geht man aber los und verkündet, dass man dem reicheren Nachbarn "zum Wohle aller" das Geld aus der Tasche ziehen will - wer soll da schon etwas Böses vermuten.  

18.12.12 11:50
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2999 Postings, 3589 Tage Aktienmensch@DAXERAZZI

2. Infrastruktur privatisieren. Studiengebühren freigeben etc.

3. Naja, so richtig explodiert sind die Strompreise ja erst nach Einführung der Planwirtschaft bzw. dem EEG. Außerdem....Wer sich als schlauer Stromkonsument an einer E.ON o.ä. beteiligt hat, der ist früher gut gefahren und konnte einiges wegpuffern. Heute nicht mehr möglich.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren

Das gilt nur dort, wo der Staat versagt hat. Die Gesetzgebung für die Banken ist vor 2007 so dermaßen verhunzt worden, dass es für banken lohnte, risiken einzugehen. Bzw. um mal ehrlich zu sein, westlb und co (sprich die staatsbanken) hatten doch nur die möglichkeit sich durch noch mehr risiko von anderen abzuheben. die privatkunden waren schliesslich schon verteilt. entsprechend wurden dann die gesetze von westlb-steinbrück (also der politik) gestaltet.

und rettungen auf zeit ala holtzmann oder möglicherweise opel kosten auch nur geld und verhindern den transformationsprozess.

 

rente, pfelge etc. könnt eman auch in private hände geben - ABER das setzt ein gewisses maß an bildung und verständnis für die problematik voraus und die fähigkeit, gute von schlechten anbietern zu unterscheiden (was dank internet ja andswo auch geht). das hauptproblem ist aber, dass der staat dieses seinen bürgern nicht zutraut und sich slebst geitig über diesen stehen sieht. entsprechend maßt er sich an, "tolle lösungen für alle" in der tasche zu haben. die gibts aber vielfach gar nicht.

vond aher soll er sich mal auf innere sicherheit, bildung und einen festen soliden gesetzlichen rahmen (was bankenregulierung, verbraucherschutz etc. umfasst)  verständigen und sich aus dem rest raushalten. da könntr so viel geld eingespart werden....

 

18.12.12 12:01

58819 Postings, 4643 Tage BigSpender@Daxerazzi

85% von 5 Millionen sind nicht 2 Millionen, sondern ca. 4,2 Millionen, und das ist zuviel!!
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!

18.12.12 12:04

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@Bafo, sobald Neoliberale

das Totschlagargument "Sozialismus" in die Diskussion einstreuen (hier sogar im Zusammenhang mit dem Begriff "Gehirnwäsche"), ist die Diskussion an einen Punkt angekommen, wo ich den Stammtisch verlasse.

Ich empfinde keinen Neid, aber interessant, dass du dich an diesem Punkt besonders ereiferst - die Hirnforscher und Psychologen unter den Lesern wissen das zu deuten.



Die armen Reichen!  

18.12.12 12:11

15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZIBigSpender

ich bin d'accord ... zwischen 43% und 85% gibt es ja genug Kompromisse!  

18.12.12 12:20
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10218 Postings, 6839 Tage big lebowskyEs sei doch auch mal die Frage gestattet,

warum der Staat nicht mit seinen Einnahmen auskommt. In Deutschland haben wir die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten und trotzdem muss sich der Staat neu verschulden. Und skandalös ist doch, dass der Spitzensteuersatz in Deutschland schon bei rd. 60.000,-- Euro Jahreseinkommen liegt.

Depardieu ist allerdings zuzustimmen. 85% sind unsitlich. Und sich dann noch beleidigenlassen müsssen...Das geht zu weit.
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Quod licet Iovi non licet bovi...

18.12.12 12:25

3097 Postings, 4175 Tage Bafo#79

Das was Du ereifern nennst ist eigentlich nur das Aussprechen von Dingen, die eigentlich sowieso jeder weiß aber verdrängt.  Ich empfinde keinen Neid

 


Womit Du eigentlich ein recht interessantes Forschungsobjekt wärst!
Denn Neid ist eine menschliche Eigenschaft, die zwar oft als Schwäche interpretiert wird aber den Menschen von der Evolution sicher nicht grundlos mitgegeben worden ist.
Genauso wie Angst, Stolz, Mitgefühl, Hochmut usw.
Vielleicht bist Du ja schon ein weiter entwickelter Mensch? Interessant...  

18.12.12 12:32
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15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI@Aktienmens

Natürlich macht der Staat - also wir - jede Menge Fehler!

Jeden Stromkonsument zum Zwangsaktionär zu machen, damit er von seinen eigenen Mehrausgaben profitiert, ist witzig, aber für den weniger potenten Bürger natürlich nicht machbar.

Die Privatisierung als Allheilmittel für alles zu versprechen, halte ich für einen Fehler. Es gibt Aufgaben, die möchte ich nicht einem ausschließlich gewinnorientierten Unternehmen überlassen müssen. Wozu das gerade bei der Rente führt, erleben wir ja gerade. Die Versicherungskonzerne steigern die Gewinne - die Altersarmut steigt.  

18.12.12 12:52
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15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZI#82

ich bin aber nicht bereit, Projektionsfläche deiner Empfindungen zu werden.

Ob Depardieu, Schumi oder ... die dürfen soviel verdienen und so reich sein wie sie mögen - damit habe ich nicht das geringste Problem. Nur bitte kein Gejammere wegen zu hoher Steuern - sonst kommen mir zum Fest noch die Tränen!  

04.01.13 18:39
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15322 Postings, 3289 Tage DAXERAZZIDepardieu wird jetzt Russe

und bezeichnet Russland als "große Demokratie".

Dafür muss er dann auch nur noch 13% Steuern zahlen.
Wie schmeckt eigentlich russischer Rotwein? ;-)  

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