Geierfonds: Eine neue Spezies von Investoren

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neuester Beitrag: 30.04.05 11:10
eröffnet am: 29.04.05 21:19 von: Happy End Anzahl Beiträge: 18
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29.04.05 21:19

95441 Postings, 7426 Tage Happy EndGeierfonds: Eine neue Spezies von Investoren

Ein neuer Typ von Investoren will angeschlagene deutsche Unternehmen auf Vordermann bringen - mit brachialen Methoden. Die neuen Geldgeber betreiben ein riskantes, im Erfolgsfall aber auch ein hoch profitables Geschäft - für das Deutschland ein wahres Dorado zu werden verspricht.

Den Lebensstil des amerikanischen Fondsmanagers Kenneth "Ken" Griffin (36) dürften selbst die Topverdiener unter Deutschlands Bankern mit einer Mischung aus Neid und Unglauben bestaunen. Etwa den Umstand, dass der Chef der Investmentfirma Citadel vergangenes Jahr rund 75 Millionen Dollar für zwei Gemälde des Malers Paul Cezanne bezahlte.

Oder die Tatsache, dass der in Chicago lebende Griffin seine Hochzeit im Jahr 2003 kurzerhand nach Frankreich verlegte. Zur Trauung schwebten der Finanzprofi und seine Frau Anne Dias ins Schloss von Versailles ein, die anschließenden Feierlichkeiten beging das Paar im Pariser Louvre.

Griffin kann sich derlei Annehmlichkeiten leisten. Sein Jahreseinkommen wird auf über 200 Millionen Dollar taxiert. Wie er das schafft, das können Frankfurter Geldmanager ihren US-Kollegen womöglich bald persönlich fragen. An der deutschen Wirtschaft hat der Mann, dessen Firma weltweit mehr als 60 Milliarden Dollar investiert, zurzeit nämlich ein ausgeprägtes Interesse.

Die hiesige Finanzgemeinde dürfte allerdings ziemlich verblüfft sein, wenn sie erfährt, worauf Griffin es abgesehen hat. Ausgerechnet in die baufälligsten Elemente der deutschen Wirtschaft, marode Unternehmen kurz vor dem Untergang, will der Citadel-Chef Milliarden stecken.

"Distressed Assets", Not leidende Anlagen, nennt die Finanzbranche dieses Geschäft. Und auch für die Investoren, die sich auf die Schrottfirmen spezialisiert haben, gibt es in der Zunft einen passenden Namen: "Vultures" - Geier.

Ausgestattet mit dem Vermögen milliardenschwerer Geldgeber aus aller Welt, kaufen diese Fonds gezielt die Schulden von Pleitekandidaten auf, drängen die Alteigentümer aus den Unternehmen und sichern sich die Kontrolle über die Firmen. Anschließend bringen sie die Unternehmen mit eiserner Faust auf Vordermann, um sie dann mit hohem Gewinn wieder abzustoßen.

Ein riskantes, im Erfolgsfall aber auch ein hoch profitables Geschäft - für das Deutschland ein wahres Dorado zu werden verspricht.

Die Vorhut einer Invasion

Die Zahl der Unternehmenspleiten bewegt sich hier zu Lande auf Rekordhöhe. Mehr als 40 Prozent der hiesigen Firmen, hat die Unternehmensberatung Roland Berger herausgefunden, zeigen Krisensymptome. Das Volumen fauler Kredite in den Büchern deutscher Banken wird auf 200 bis 300 Milliarden Euro geschätzt.



Und anders als die US-Fonds, die sich vom Geschäft mit der Not satte Gewinne erhoffen, sind sich viele deutsche Geldhäuser zu fein, um sich mit den schmutzigen Details einer radikalen Sanierung abzuplagen.

US-Branchengrößen wie Fortress und Cerberus haben bereits Büros am Main besetzt und die ersten Deals durchgezogen; Konkurrenten wie Citadel stehen in den Startlöchern.

Doch das, so prophezeien Branchenkenner, ist erst die Vorhut einer Invasion. In den nächsten Jahren wird eine regelrechte Karawane von Investoren, Beratern und Anwälten - aus den USA und Japan kommend, wo das Geschäft mit den angeschlagenen Unternehmen während der 90er Jahre blühte - gen Frankfurt ziehen.

Ob die Milliarden aus Übersee, wie mancher hiesige Banker höhnt, bloß "crazy cowboy money" sind und die Geier in Deutschland womöglich eine Bruchlandung hinlegen, bleibt abzuwarten. Eines aber steht schon jetzt fest: Der Angriff der Vultures wird die Art und Weise, wie heimische Unternehmen saniert werden, von Grund auf ändern.

In der alten Deutschland AG kungelten die Gläubigerbanken meist hinter verschlossenen Türen die Bedingungen für die Rettung einer bedrängten Firma aus. Ein Berater (meistens Roland Berger) erstellte eine Prognose zur Überlebensfähigkeit des Schuldners.

Es folgten ausgedehnte Sitzungen, gern bis in die frühen Morgenstunden. Und wenn es wie im Fall des Baukonzerns Philipp Holzmann gerade populär war, meldete sich der Kanzler zu Wort. Am Ende des Geschachers rückten die Banken dann meistens neue Kredite heraus.

Neue Härte der Investoren

Kein sehr effizientes Verfahren. "Im Ergebnis hieß das doch, dass dieselben Leute, die das Unternehmen in die Bredouille gebracht hatten, es mit den gleichen Konzepten auch wieder da rausholen sollten", spottet Ernst von Freyberg, Chef der Frankfurter Investmentbank Freyberg Close Brothers.

Viele Banken hätten das Spiel ohnehin nur mitgemacht, weil der Gruppendruck extrem hoch war. "Keiner wollte als kalter Kapitalist dastehen, der den Geldhahn zudreht", sagt von Freyberg. Wer sich quer stellte, musste befürchten, beim nächsten Krisenfall von den anderen Banken im Stich gelassen zu werden.

Doch die Scheu vor harten Schnitten sei zunehmend passé: "Anstatt immer neues Geld in marode Unternehmen zu pumpen, akzeptieren die Banken lieber die Realität und trennen sich von ihren Krediten."

Sprich: Sie verkaufen ihre Forderungen an die spezialisierten Investmentboutiquen - oder eine gute Hand voll großer Geldhäuser wie die Deutsche Bank , die als einzige aus der hiesigen Hochfinanz in diesem Geschäft kräftig mitmischt.

Die neuen Geldgeber gehen bei der Sanierung in der Regel mit einer hier zu Lande ungekannten Härte ans Werk. Geierfonds wie Fortress, Cerberus oder Apollo haben ihre eigenen Methoden, mit kränkelnden Firmen umzugehen.

Viele der Investoren sind seit Jahrzehnten im Geschäft. Die Stars der Szene wie Leon Black, Vormann des New Yorker Fonds Apollo Advisors, oder Cerberus-Gründer Stephen Feinberg sind an der Wall Street ebenso berühmt wie berüchtigt.

Das Geschäftsmodell von Cerberus, Citadel & Co. ist simpel. Finanziert von vermögenden Geldgebern - Privatpersonen, Pensionsfonds, bisweilen auch Stiftungen -, kaufen sie so genannte "non performing loans" (Not leidende Kredite), um sie dann mit harter Hand abzuarbeiten, sprich: zu Geld zu machen.

"Vergiftete Äpfel" für Anleger

Gemeinsam mit den Investoren fällt eine auf Firmenkrisen spezialisierte Beraterclique in Deutschland ein: Investmentbanken wie Houlihan Lokey Howard & Zukin, Sanierungsberater wie Alvarez & Marsal sowie Anwaltskanzleien. Anders als in Deutschland bisher üblich, setzen die angelsächsischen Krisenexperten nicht bei der Sanierung des operativen Geschäfts der Pleitekandidaten an. Vielmehr kümmern sie sich zuerst um deren Finanzierungsstruktur.

Ihr Ziel ist es, die Schulden eines Unternehmens neu zu ordnen und die Zahlungsunfähigkeit (und damit die Insolvenz) zu vermeiden. "Bilanzsanierung" nennen Fachleute diesen Ansatz. Ein harmloses Wort, hinter dem sich allerdings meist eine harte Realität verbirgt.

In aller Regel sind die Geierfonds nämlich darauf aus, die zusammengekauften Kredite in Eigenkapital des Unternehmens zu tauschen. Die bisherigen Eigentümer - Aktionäre oder Gesellschafter - werden bei einem solchen "Debt-to-Equity-Swap" hinausgedrängt.

Angelsächsische Investoren gehen davon aus, "dass ein Unternehmen, das seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, de facto den Gläubigern gehört", sagt der auf Restrukturierungen spezialisierte Rechtsanwalt Leo Plank von der Frankfurter Anwaltssozietät Broich, Bayer, von Rom. Die Aktionäre, so Plank, hätten in solch einem Fall ihren Einsatz verloren.

Eine Sicht der Dinge, die deutsche Aktionärsvertreter naturgemäß in Rage bringt. Beispiel EM.TV  Als "vergifteten Apfel" geißelte eine Vertreterin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) das Sanierungskonzept für den ehemaligen Neuer-Markt-Star, dessen Schulden Anfang 2004 im Rahmen eines Debt-to-Equity-Swaps in Aktien getauscht wurden.

Nach der Transaktion gehörte die Mehrheit des Unternehmens den bisherigen Gläubigern, darunter Geierfonds wie Cargill und Trafalgar und der Finanzkonzern J.P. Morgan ; sie hatten die Schulden von EM.TV zu Spottpreisen aufgekauft. Den Alteigentümern, unter ihnen Ex-Konzernchef Thomas Haffa, blieb keine Wahl. Im Fall einer Insolvenz hätten sie noch mehr verloren.

Bilanzielle Säuberungsaktionen

Die Machtergreifung bei EM.TV fiel den angelsächsischen Pleite-Investoren sogar besonders leicht. Der TV-Rechtehändler (unter anderem "Biene Maja"- und "Tabaluga"-Filme) hatte zu seinen Glanzzeiten eine Wandelanleihe am Kapitalmarkt platziert, die er später nicht zurückzahlen konnte. Das an der Börse gehandelte Papier konnten Trafalgar & Co. zu Traumkonditionen aufkaufen; der Kurs der EM.TV-Anleihe war zwischenzeitlich auf ein Viertel des ursprünglichen Wertes gefallen.
 
Auch die Bonds anderer deutscher Krisenfirmen sind mittlerweile weitgehend im Besitz von Vulture-Investoren. Von der Beteiligungsholding Augusta Technologie  über Rinol , einen Hersteller von Industriefußböden, bis hin zum Mischkonzern VDN  sind die Geier auf breiter Front in die Niederungen der deutschen Unternehmenslandschaft vorgedrungen.

Der Umtausch von Schulden in Firmenanteile - in der angelsächsischen Welt bereits alltäglich - funktioniert auch ohne Unternehmensanleihen.

Bei der Berliner Senator Entertainment , Produzentin von Erfolgsfilmen wie "Das Wunder von Bern", kaufte die als Pleite-Investor äußerst rührige Deutsche Bank den anderen Gläubigern kurzerhand die Kredite ab und tauschte sie im Wege einer Kapitalerhöhung in Aktien um.

Wegbereiter des Deals war, wie in vielen anderen Fällen auch, Houlihan Lokey Howard & Zukin. Die nach den vier Gründern benannte US-Investmentbank ist neben Häusern wie Rothschild und Close Brothers einer der Marktführer im so genannten "debt advisory", der Beratung bei bilanziellen Säuberungsaktionen.

Um die Transaktionen abzuschließen, brauchen die Investoren ein stabiles Nervenkostüm. "Meist sind die Geldgeber untereinander völlig zerstritten", sagt Houlihan-Manager Ansgar Zwick, der für die Amerikaner das Deutschland-Geschäft aufzieht.

Angelsächsische Methoden

Einige Banken wollten ihre Kredite so schnell wie möglich loswerden, andere fühlten sich dem Unternehmen verbunden und wollten die Sanierung begleiten, wieder andere hätten ihre Forderungen über spezielle Derivate abgesichert und verfolgten die Diskussion eher entspannt.

Da aber alle Gläubiger einer Lösung zustimmen müssen, enden die Umschuldungsverhandlungen oft im Chaos.

Der Houlihan-Mann Jeffrey Werbalowsky konnte ein solches Durcheinander vor Jahren angeblich nur dadurch lösen, dass er auf den Verhandlungstisch sprang und drohte, erst wieder herunterzuklettern, wenn sich ein Erfolg der Debatte abzeichnen würde.

Derart unkonventionelle Methoden sind offenbar gefragt - und sie werden gut bezahlt.

Bei großen Sanierungsfällen wie KarstadtQuelle , schätzen Branchenkenner, summierten sich die Honorare sämtlicher beteiligten Berater auf bis zu 50 Millionen Euro - zu Lasten des in Not geratenen Unternehmens.

Der hohe Einsatz kann sich für die Auftraggeber trotzdem lohnen, wenn dadurch das Überleben des ganzen Konzerns gesichert wird.

"Je früher eine Bilanzsanierung in Angriff genommen wird, umso besser", sagt Stephen Taylor, Leiter der Restrukturierungssparte des Prüfungs- und Beratungshauses PricewaterhouseCoopers, "wartet man bis kurz vor der Insolvenz, sinken die Chancen auf eine Rettung dramatisch."







Deutschland AG zeigt Risse

Bislang kämpfen die Geierfonds allerdings noch mit den Besonderheiten der Deutschland AG. "Einige von denen sind reichlich blauäugig hierher gekommen", grinst ein Branchenkenner.

Vor allem das deutsche Rechtssystem macht den Investoren zu schaffen. So lassen hiesige Kreditverträge einen Forderungsverkauf an Dritte oft nicht zu. Zudem müssen die Fonds im Fall einer Insolvenz befürchten, dass der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter ihre Pläne durchkreuzt.

Hinzu kommt, dass der Widerstand der Aktionäre bisweilen größer ist als erwartet. So scheiterte Apollo mit dem Versuch, den hoch verschuldeten Kabelnetzbetreiber Primacom  zu schlucken. Die Aktionäre weigerten sich, dem Deal zuzustimmen - ein herber Rückschlag für die Geierbranche in Deutschland.

Den Siegeszug der Vultures dürften diese Startschwierigkeiten dennoch kaum aufhalten. Der unter einer gewaltigen Kreditlast ächzende deutsche Mittelstand bietet den Investoren genügend Ansatzmöglichkeiten.

Noch wartet die Branche auf den ersten großen Deal hier zu Lande. Die Neuordnung der Schulden des Kaufhauskonzerns KarstadtQuelle  könnte es werden.

Zwar wagte es in diesem öffentlich heiß diskutierten Fall zunächst keine deutsche Bank, ihre Kredite an einen Geierfonds weiterzureichen.

Doch kurz nachdem das Sanierungspaket geschnürt war, zeigte die Deutschland AG Risse. Als Erster verkaufte LBBW-Chef Siegfried Jaschinski die Kredite, die sein Haus an den angeschlagenen Kaufhauskonzern ausgereicht hatte, an ausländische Investoren. Inzwischen haben weitere der insgesamt 16 Gläubigerbanken ihre Karstadt-Kredite an mehr als ein Dutzend Fonds und andere Investoren weiterverkauft.

Quelle: http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,337521,00.html  

29.04.05 21:22

15403 Postings, 5875 Tage quantasGeier?

29.04.05 21:31

129861 Postings, 6381 Tage kiiwiiDachte eigentlich immer, wir hätten es hier mit

Börsianern zu tun !?  Ist doch ein Börsen-Board, odda ?

Der Profit zählt.


MfG
kiiwii

.  

29.04.05 21:34

59073 Postings, 7466 Tage zombi17Mensch kiwii, doch nicht im Talkboard.

Da musst du ein oder zwei Etagen höher rutschen.  

29.04.05 21:39

15403 Postings, 5875 Tage quantaskiiwi nicht für Alle

a Russian Order bride is a source of Profit!  

29.04.05 21:41

95441 Postings, 7426 Tage Happy End@kiiwii

Profit ist nicht alles und beim Kapitalismus gibt es nicht nur Schwarz und Weiß.  

29.04.05 21:44

129861 Postings, 6381 Tage kiiwii...beim Sozialismus auch nicht.

Aber verdienen täten wir doch schon gerne am Kapitalismus, oder warum spielst Du sonst mit Zertis ?


MfG
kiiwii

.  

29.04.05 21:45

59073 Postings, 7466 Tage zombi17Ich nicht, kiwii, ich komme auch so aus! o. T.

29.04.05 21:46

741 Postings, 6231 Tage rotfrontBischen spät der Häbby

http://www.ariva.de/board/218785/thread.m?a=  

29.04.05 21:48

95441 Postings, 7426 Tage Happy Endkiiwii

Tja, und warum steht so ein Artikel im MAnager Magazin? Sind die etwa auch schon rot-grün-verdächtig?  

29.04.05 21:49

95441 Postings, 7426 Tage Happy EndBisschen spät, rotfront

Denn der Artikel aus #1 stammt vom 07.04.05

:-p  

29.04.05 21:57

129861 Postings, 6381 Tage kiiwii"Vulture Funds" - der Artikel ist doch mit

bewunderndem Unterton geschrieben, und ich unterstütze das sehr, was die machen, denn sie gehen dort bei Unternehmen ins Risiko, bei denen unsere feigen deutschen Banken die Hosen voll haben. Das ist unser Problem: Mit der Ausrede "Basel II" weigern sich deutsche Banken, überhaupt noch Kredite zu geben.

[Allerdings hat gerade die Deutsche Bank in London eine durchaus erfolgreiche Operation, die genau das gleiche tut, wie die Vulture Funds. Und die interessiert die Politik der DB in Frankfurt einen feuchten Käse, denn sie machen sich die Kreditverweigerung zunutze und kaufen die alten Kredite für´n Appel und´n Ei auf und verdienen blendend. (Oder woran hat die DB im I. Quartal wohl so toll verdient - 30 % EK-Rendite?)]



MfG
kiiwii


.  

29.04.05 22:09

7336 Postings, 6696 Tage 54reabmomentan fehlt eine flut und ein neuer

krieg. deshalb spielt die spd bewusst den antiamerikanismus auf basis der bösen investoren aus übersee, der in der mehrzahl ihrer anhänger mindestens unterschwellig vorhanden ist. dabei nimmt sie in kauf, dass die westbindung flöten geht und wir in einem gemeinsamen bett mit den mafiosies aus russland und china aufwachen. wenn man um an der macht zu bleiben in kauf nimmt, das eigene land international zu schädigen, hat man es verdient für jahrzehnte von der macht verbannt zu werden.


 
 

29.04.05 22:11

95441 Postings, 7426 Tage Happy EndÄhem reab

Was hat das Ganze jetzt mit Antiamerikanismus, Westbindung und Russenmafia zu tun?

Solch einen Bogen schafft ja noch nicht einmal unser guter alter proxicomi.  

29.04.05 22:37

129861 Postings, 6381 Tage kiiwiiEine Flut wird kommen...

...eine Sintflut.
Wenn rotgrün dabei nicht absaufen will, sollten sie schon mal anfangen, eine Arche zu bauen...und dann von jedem "Tierchen" ein Paar an Bord nehmen...




MfG
kiiwii

.  

30.04.05 00:59

95441 Postings, 7426 Tage Happy EndDenk an die Pflanzen

...oder brauchen wir dann keine Kiwis mehr?  

30.04.05 10:26

95441 Postings, 7426 Tage Happy EndDie Geier sind da

http://www.zeit.de/2004/52/G-Geierfonds  

30.04.05 11:10

7336 Postings, 6696 Tage 54reab@HE: klar. die geier sind da!

aber nur weil einheimische banken die kredite verkaufen. so ist auch das von der spd kolportierte beispiel mit wincor nixdorf pervers. siemens hat den laden an amerikanische investoren verkauft. siemens hätte den laden natürlich auch selbst an die börse bringen dürfen. dazu wäre genau so vorher eine sanierung notwendig gewesen, die dann jedoch zu einem aufschrei geführt hätte. übrigens eichel hat beim börsengang der telekom auch fast alles in die staatskasse gesteckt und der telekom die schulden überlassen.

viel besser wie dieses populistische geschrei wäre die notwendigen regelwerke zu schaffen, die wirkliche perversionen weitgehends verhindern würden und den export von arbeitsplätzen nicht mehr subventionieren würden. vorbild könnte dabei die usa sein. man züchtet jedoch lieber diebe um anschließend rufen zu können: "haltet den dieb". die spd ist zu einem absolut erbärmlichem laden degeneriert.


 
 

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