Geht Trump gegen EZB als Währungsmanipulator vor?

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 25.01.17 12:39
eröffnet am: 25.01.17 12:25 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 25.01.17 12:39 von: BarCode Leser gesamt: 531
davon Heute: 1
bewertet mit 1 Stern

25.01.17 12:25
1

46803 Postings, 5057 Tage RubensrembrandtGeht Trump gegen EZB als Währungsmanipulator vor?

Kommt es zu Sanktionen gegen Deutschland? Dann könnte Deutschland auch einmal
die andere Seite der Sanktionen kennen lernen.

https://www.welt.de/finanzen/article161442045/...tion-fuer-Trump.html

Seit 2014 hat die Gemeinschaftswährung ein Fünftel zum Dollar abgewertet. Die Bundesbank hat nun quasi amtlich gemacht, dass rund 14 Prozent der Abwertung auf die Geldpolitik der EZB zurückzuführen sind. Für Donald Trump, der sich selten mit Details aufhält, ist es nun ein leichtes, die EZB der Währungsmanipulation zu beschuldigen und die Länder der Euro-Zone mit Sanktionen zu belegen.  

25.01.17 12:28

6751 Postings, 1905 Tage 007_BondWieso, so läuft das doch gut für die USA?!

Die Investoren parken i. d. R. dort ihr Geld, wo es die meisten Zinsen gibt.  

25.01.17 12:39

69031 Postings, 6604 Tage BarCode"Währungsmanipulation"

gehört zum Kerngeschäft einer Zentralbank - jedenfalls was letztlich die Wirkung ihrer ureigensten Aufgaben angeht. Egal, ob es sich um Aufwertungs- bzw. Abwertungseffekte handelt.

Die FED war die erste, die nach der Finanzkrise massivst in Richtung Abwertungswirkung gehandelt hat. Da es sich bei Währungen um reine Relationen handelt, ist es klar, wenn alle in die gleiche Richtung zu wirken versuchen, dass es dabei letztlich zu einem toten Rennen kommt. Dass in einem relativen Verhältnis alle abwerten, das "Kunststück" ist noch niemandem gelungen. Ok. Man könnte natürlich alternative Fakten schaffen und damit die Mathematik aus den Angeln heben.
Da gibt es sicher Möglichkeiten...
Fakt ist aber (nicht alternativ): die Aufwertung des Dollars ist der - faktischen - wirtschaftlichen Erholung der USA und der - faktischen - weiterhin zu Teilen kriselnden Eurozone geschuldet.
Die jeweiligen Zantralbankaktivitäten sind Folge dieser Entwicklungen und nicht deren Ursache.

Aber natürlich kann man das Pferd auch alternativ immer von hinten aufzäumen. Eine Kunst, die Rubens tagtäglich zur Perfektion zu treiben versucht.
-----------
Alles ist relativ.

   Antwort einfügen - nach oben

  4 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: fliege77, qiwwi, skaribu, SzeneAlternativ