Erzrivalen Deutschland:Schweiz heute Abend

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neuester Beitrag: 16.05.05 08:10
eröffnet am: 05.05.05 10:22 von: quantas Anzahl Beiträge: 76
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05.05.05 10:22

15403 Postings, 5876 Tage quantasErzrivalen Deutschland:Schweiz heute Abend

Deutschland: Alles oder nichts

Das Eishockey-WM-Duell Deutschland gegen Schweiz am Donnerstag in der Wiener Stadthalle ist eines, bei dem der Rechenschieber im Kopf mitläuft. Spekulieren ist erlaubt, nur Tschechien ist in der Gruppe D mit zwei Siegen gegen die Schweiz (3:1) und die Deutschen (2:0) bereits für die Zwischenrunde qualifiziert.
Für die Schweizer ist die Ausgangslage nach dem Erfolg gegen Kasachstan (2:1) einfacher als für die Deutschen: Ein Punkt genügt dem Team von Ralph Krueger zum Weiterkommen. DEB-Kapitän Jan Benda will vom Rechnen nichts wissen: "Es wäre Schwachsinn zu sagen, wir müssen 5:1 gewinnen, dann wollen alle nur Tore schießen. Für die Moral und die Nationalmannschaft ist es wichtig, einen Sieg nach Hause zu bringen. Dann sehen wir weiter", sagte er . "Man muss auch damit rechnen, dass wir in die Abstiegsrunde kommen, wir sind nicht naiv."

Wie schon bei der WM 2004 in Prag geht es wieder gegen die Schweiz um alles oder nichts. Damals hätte ein Remis zum Aufstieg genügt. Stattdessen gab es ein 0:1 und den Abschied des damaligen Bundestrainers Hans Zach. Benda: "Wir haben etwas gut zu machen."

In Wien ist die Lage jetzt aber viel komplizierter: Sollte Kasachstan gegen Tschechien am Donnerstag (16.15 Uhr) überraschend punkten, reicht der DEB-Auswahl jeder Sieg gegen die Schweiz für Platz drei. Sollten die Kasachen verlieren und die Deutschen die Schweizer bezwingen, wird eine Extra-Tabelle dieser drei Teams erstellt. Dann hilft jeder deutsche Erfolg mit zwei Toren Unterschied, aber auch jeder Sieg mit nur einem Tor Differenz ab einem 3:2.

Für die Schweiz geht es am Donnerstag um viel mehr als den Sieg und den Aufstieg in die Zwischenrunde: Mit einem Sieg überholen die Schweizer Deutschland in der Weltrangliste und übernehmen Platz acht - was für die künftige WM-Auslosungen ein beträchtlicher Vorteil ist. Für den Schweizer Teamchef Ralph Krueger ist die Partie "völlig offen": "Das Spiel gegen Kasachstan hat gezeigt, wie nah beisammen die Nationen auf den Plätzen acht bis 15 liegen. Aber unsere Mannschaft kann auf viel Routine in solchen Spielen zurückblicken. Auch gegen Kasachstan sind wir wieder viel reifer geworden."

Spielbeginn heute 20'15 Uhr  
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50 Postings ausgeblendet.

06.05.05 20:59

15403 Postings, 5876 Tage quantasRussland 2:2 Schweiz


Die Schweizer bieten den Russen bis jetzt Paroli.

Weiter so im 2. Drittel.  

06.05.05 21:00

2692 Postings, 5935 Tage nichtshallo quantas,

hast du livebilder? wie ist das spiel??
steck ja mit haufen wettkohle in der schweiz drin!

gruß
nichts  

06.05.05 21:23

2692 Postings, 5935 Tage nichtsschweiz 3:2! jaaaa!

hätt ick ja nie gegloobt! los finnland, bush werdet ihr doch wohl schlagen!  

06.05.05 21:59

15403 Postings, 5876 Tage quantasRussland 3 : 3 Schweiz


Das zweite Drittel ist vorbei, schade dass kurz vor Schluss der Ausgleich fiel, nötig war er nicht!

Ja nichts ich habe Live-Bilder via SF2.
Oesterreich1 bringt das Spiel auch, ob es DSF bringt weiss ich nicht, habe nicht nachgeschaut.

So jetzt noch ein Drittel, doch ich fürchte um die Kraft der Schweizer, Russland hat einen Tag mehr Verschnaufpause gehabt. Und gestern das war ein schweres Spiel.
Na ja ich hoffe wenigstens auf ein Unentschieden. Das wäre für die Schweizer Klasse.

Gruss quantas bis später
 

06.05.05 22:07

2692 Postings, 5935 Tage nichtshallo bilanz,

ösi1 und sf2 bekomm ick leider nicht. sonst würd ick mir das
anschauen! dsf bringt nichts. leider.

kann die schweiz wenigstens mithalten? vom spielstand her ist es ja
anzunehmen...

gruß
nichts  

06.05.05 22:15

15403 Postings, 5876 Tage quantasnichts



Gehe auf

www.blick.ch

die haben einen Liveticker.

Bis später quantas!  

06.05.05 22:58

15403 Postings, 5876 Tage quantasSensationelle Schweizer!


Ein Remis wie ein Sieg
An der Eishockey-WM stand das Schweizer Nationalteam im ersten Match der Zwischenrunde gegen Russland einem Sieg nahe. Das hoch spannende Match gegen das russische Starensemble endete 3:3.

Das Team von Ralph Krueger zeigte sich dem Gegner sowohl in Über- als auch Unterzahl spielerisch und kämpferisch gewachsen und verteidigte das Remis erfolgreich bis zum Spielende. Wesentlichen Anteil daran hatte Goalie David Aebischer, der den Sturmlauf der Russen im Schlussdrittel mit herausragenden Paraden abwehrte.
Zu Beginn des Mitteldrittels hatte Mark Streit die Schweiz mit einem platzierten Weitschuss in Führung gebracht, wobei Ivo Rüthemann dem russischen Goalie die Sicht verdeckte. Erst eine Minute vor der Pause konnte Kowalew ein Powerplay für Russland zum Ausgleich nutzen.

Das Spiel hatte einen furiosen Auftakt: Bereits in der 2. Miunte brachte Romano Lemm mit seinem ersten WM-Treffer nach Vorarbeit von Patrick Fischer die Schweiz in Führung, praktisch im Gegenzug glich Dazjuk für Russland aus. In der 6. Minute gingen die favorisierten Russen durch Kowaltschuk in Führung, drei Minuten später erzielte Mark Streit wieder den Ausgleich für die Schweiz.

 

07.05.05 10:30

2692 Postings, 5935 Tage nichtsPeinliches 2:2! Kommt Zach zurück?

Deutschland in der großen Eishockey-Krise.

Nach drei Klatschen in der WM-Hauptrunde gab?s gestern in der Abstiegsrunde nur ein 2:2 gegen Österreich (Tore: Kathan, Barta). Vor dem zweiten Spiel Montag gegen Slowenien (12.15 Uhr, DSF live) droht nach fünf Jahren wieder der Absturz in die Zweitklassigkeit.

Verantwortlich für den Scherbenhaufen: Bundestrainer Greg Poss (39). Unter dem Ami gab?s in 20 Spielen nur drei Siege. Jetzt fordern die Fans seinen Vorgänger Hans Zach zurück! Zach pestete schon gegen Poss: ?Seine Taktik- und Systemdiskussion in der Öffentlichkeit ist für jeden Fachmann absolut lächerlich.?

Und erklärte gegenüber BILD: ?Ja, ich würde an die deutsche Eishockey-Bande zurückkehren. Aber ich mache nicht den ersten Schritt. Wenn eine Vertrauensperson wie Sportdirektor Reindl kommen würde, wäre ich bereit zu helfen.?
 

08.05.05 16:33

15403 Postings, 5876 Tage quantasSlovakei-Schweiz jetzt live am TV

Schweiz ? Slowakei und alles ist möglich. Die Schweizer sind Tabellendritte, die Slowaken Vierte, beide haben drei Punkte und ein ähnliches Torverhältnis. Auch bei den Powerplay-Werten und Boxplay-Werten liegen sie dicht zusammen. Aufpassen müssen die Schweizer vor allem auf Zigmund Palffy mit drei Toren und drei Assists, aber auch Marian Hossa und Martin Strbak mit je fünf Scorerpunkten sollten sie nicht aus den Augen lassen. Der Sieger darf sich auf die Viertelfinals freuen, der Verlierer muss unter Umständen bis zum Ende des letzten Spiels der Zwischenrunde zittern. Im Falle der Schweizer wäre Weissrussland der Gegner, eine lösbare Aufgabe. Aber warum die Entscheidung verschieben, wenn man sie vorher treffen kann?

Hopp Schwiz!  

08.05.05 17:29

50712 Postings, 6376 Tage SAKUOha...

"Und erklärte gegenüber BILD: ?Ja, ich würde an die deutsche Eishockey-Bande zurückkehren. Aber ich mache nicht den ersten Schritt. Wenn eine Vertrauensperson wie Sportdirektor Reindl kommen würde, wäre ich bereit zu helfen.? "

Neeeee, ich mache nicht den ersten Schritt. Und ich preise mich nicht via Blöd an. Und ich hab im Moment auch soooo viel anderes zu tun. Aber wenn man auf Knien daherkommt und mir nen fetten Scheck überreichen würde, könnte ich mal sehen, ob ich noch Kapazitäten im Kalender frei habe...  

08.05.05 18:50

15403 Postings, 5876 Tage quantasSlowakei 3 : 1 Schweiz


Aus! Vorbei! Die Schweiz verliert gegen die Slowaken mit 3:1. Der Sieg ist absolut verdient und hätte weit höher ausfallen können.

Morgen winkt die Chance sich für die Viertelfinals zu qualifizieren. Spielbeginn 20.15 Uhr. Hopp Schwiz!

Hast recht Saku ein Geldsack dieser Hans Zach.
Aber das ist Business!  

09.05.05 22:50

15403 Postings, 5876 Tage quantasDie Schweiz steht im Viertel-Finale!!

Super,Super, Super!!!

Die Schweizer Spieler feiern ihren Torschützen Goran Bezina.

  
Mit einem 2:0-Sieg gegen Weissrussland hat das Schweizer Nationalteam im letzten und entscheidenden Zwischenrunden-Match den Einzug in die Viertelfinals der Eishockey-WM geschafft.  

09.05.05 22:51

95441 Postings, 7427 Tage Happy EndIst in China wieder ein Sack Reis umgefallen?

09.05.05 22:54

15403 Postings, 5876 Tage quantasNein kein Reis auf dem Eis



Aber Neider gibt es immer wieder!

salute quantas

Es darf gefeiert werden mit einer feinen Flasche und
das schon am Montag Abend.
Die Woche beginnt sehr schön.  

11.05.05 09:46

15403 Postings, 5876 Tage quantasSchweden-Schweiz heute das Aus für die Schweizer

Schweizer Eishockey-Auswahl trifft im WM-Viertelfinal auf Schweden

Schwedens Ensemble hat an der Eishockey-A-Weltmeisterschaft in Österreich das lettische Team 9:1 deklassiert, wird damit Gruppensieger und spielt im Viertelfinal am Donnerstag in Innsbruck gegen die Schweizer Auswahl. Nach 22 Minuten stand es schon 4:0, danach ging das schwedische Schaulaufen weiter.

Schweden liess im Kampf um den Sieg in der Gruppe F nichts anbrennen: Die Skandinavier deklassierten Lettland mit dem höchsten Sieg des Turniers 9:1 und treffen damit am Donnerstag (sehr wahrscheinlich um 20.15 Uhr) in Innsbruck auf die Schweiz. In den übrigen drei Viertelfinals steht sich morgen Donnerstag die «Crème de la Crème» des Welteishockeys gegenüber: In Wien heisst es Russland vs. Finnland und Tschechien vs. USA, in Innsbruck kommt es voraussichtlich am Nachmittag zum Schocker zwischen Kanada und der Slowakei.

Schweden problemlos

Schweden brauchte nur 28 Sekunden, um gegen Lettland durch Niklas Kronwall in Führung zu gehen, den Assist gab Samuel Pahlsson von Meister Västra Frölunda. Und das Team aus Göteborg stellte auch in der Folge die entscheidenden Spieler: Superstar Daniel Alfredsson erzielte das 2:0 (15.) und bereitete anschliessend auch das 3:0 durch Klubkollege Christian Bäckman (20.) vor, dabei sass Leonid Tambijew von Chur auf der Strafbank. Das Schaulaufen setzte sich im zweiten und dritten Abschnitt mit sechs weiteren Toren fort.

Am Donnerstag kommt es damit zum ersten und reizvollen Trainervergleich zwischen Ralph Krueger und Bengt-Ake Gustafsson. «Gus», der langjährige Assistent von Krueger, hat sich seine Sporen als Headcoach bei Färjestad abverdient und ist nun seit diesem Winter vollamtlicher Chef bei den «Tre Kronor», nachdem der «Rentenvertrag» von Hardy Nilsson (2000 bis 2006) vorzeitig aufgelöst worden war.

Ein Team ohne Stars
Der in Schweden sehr populäre Gustafsson hatte im Vorfeld des Turniers hartes Brot zu beissen. Nicht weniger als 22 NHL-Spieler gaben Forfait, unter ihnen auch Koryphäen wie Peter Forsberg, Mats Sundin oder Markus Näslund. Dennoch können die «Blaugelben» noch auf ansehnliches Personal zählen, das von der «Västra»-Linie angeführt wird. Alfredsson, P.J. Axelsson und Samuel Pahlsson haben schon mehr als 20 Skorerpunkte erzielt, im Tor strahlt Henrik Lundqvist ähnlich viel Ruhe aus wie zuletzt in Göteborg. Insgesamt stellt der Meister sieben Spieler des Kaders.

Die Schweiz und Schweden standen sich zuletzt im WM-Duell 2003 in Turku zum Abschluss der Zwischenrunde gegenüber, Schweden siegte damals 5:2. Drei Jahre zuvor hatte die Schweiz ungleich besser ausgesehen: In St. Petersburg gelang den Schweden der Ausgleich zum 1:1 erst 227 Sekunden vor Spielende durch Kristian Huselius. Den Schweizer Führungstreffer hatte Thomas Ziegler erzielt.

Kanadische Minimalisten

Zweiter in der Gruppe F wurde das kanadische Starensemble, das aber gegen die Ukraine nur zu einem 2:1-Minisieg kam. Den Siegestreffer liess sich Rick Nash gutschreiben (50.). Für den Davos-Söldner war es bereits der neunte Torerfolg im sechsten Spiel, er behält damit die Führung in der Skorerliste vor dem punktgleichen Joe Thornton, der weniger Tore erzielt hat.

Weiter geht die Horror-WM für Deutschland. Das Team des umstrittenen Greg Poss führte gegen Dänemark in Innsbruck bis zur 37. Minute 2:1, ehe den Skandinaviern noch die Wende gelang. Die Deutschen haben indessen weiter Chancen, den Abstieg in die B-Gruppe zu vermeiden, in der sie zuletzt 1999 und 2000 gespielt hatten. Sie steigen nur ab, falls Slowenien gegen Österreich gewinnt oder sich der WM-Gastgeber umgekehrt mit acht Toren Differenz durchsetzt.

Die letzten Zwischenrundenspiele in Kurzform
Schweden - Lettland 9:1 (3:0, 2:0, 4:1). Olympiahalle, Innsbruck. - 2656 Zuschauer. - Schiedsrichter: Schütz (Deutschland), Halecky; Laschowski (Tschechien/Kanada). - Tore: 1. (0:28) Kronwall (Pahlsson) 1:0. 15. Alfredsson 2:0. 20. (19:15) Bäckman (Alfredsson, Hedström/Ausschluss Tambijew) 3:0. 22. Rhodin (Alfredsson, Zetterberg/Ausschluss Tambijew) 4:0. 37. Magnus Johansson (Mikael Samuelsson, Zetterberg; Ausschluss Bartuli) 5:0. 41. (40:24) Jörgen Jönsson (Magnus Johansson) 6:0. 47. Jörgen Jönsson (Nordström, Höglund) 7:0. 48. (47:01) Nordström (Höglund) 8:0. 51. Ziedin (Redlih, Galvin) 8:1. 53. Höglund (Ausschluss Tambijew) 9:1. - Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Schweden, 8-mal 2 Minuten gegen Lettland. - Bemerkungen: Schweden mit Rhodin (Fribourg), Lettland mit Tambijew (Chur). Schweden im Tor mit Lundqvist, Lettland mit Irbe (21. Masalski).

Tschechien - Weissrussland 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). Stadthalle, Wien. - 6201 Zuschauer. - Schiedsrichter: Matsuoka (Kanada), Lesnjak/Popovic (Slowenien/Schweiz). - Tore: 17. Cajanek (Rucinsky, Zedlicky) 1:0. 27. Hlavac (Vyborny) 2:0. 33. Jagr (Prospal, Tomas Kaberle) 3:0. 38. Koltsow (Tsyplakow) 3:1. 47. Straka (Jagr, Tomas Kaberle) 4:1. 50. Varada (Vrbata, Vasicek) 5:1. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Tschechien, 3-mal 2 Minuten gegen Weissrussland. - Bemerkungen: Tschechien im Tor mit Vokoun, Weissrussland mit Schabanow.

Die Eishockey-WM in Österreich in Zahlen
Gruppe E (Wien). Dienstag: Kasachstan - Slowakei 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). Tschechien - Weissrussland 5:1 (1:0, 2:1, 2:0). - Schlussrangliste (alle 5 Spiele): 1. Russland 8 (13:8)*. 2. Tschechien 8 (15:5)*. 3. Slowakei 7*. 4. Schweiz 5*. 5. Weissrussland 2+. 6. Kasachstan 0+.

Gruppe F (Innsbruck). Dienstag: Ukraine - Kanada 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Schweden - Lettland 9:1 (3:0, 2:0, 4:1). - Schlussrangliste (alle 5 Spiele): 1. Schweden 8*. 2. Kanada 7*. 3. USA 6*. 4. Finnland 5*. 5. Lettland 3+. 6. Ukraine 1+. * = in den Viertelfinals.

Viertelfinals (Donnerstag): Schweden - Schweiz, Kanada - Slowakei, Russland - Finnland, Tschechien - USA.

Abstiegsrunde (in Innsbruck). Dienstag: Deutschland - Dänemark 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). - Rangliste: 1. Dänemark 3/4 (10:9)*. 2. Deutschland 3/3 (13:6). 3. Slowenien 2/2 (5:12). 4. Österreich 2/1 (5:6). - Das letzte Spiel. Mittwoch: Österreich - Slowenien (20.15 Uhr).
 

12.05.05 16:43

15403 Postings, 5876 Tage quantasHeute Abend: Schweden - Schweiz Viertel-Finale

«Wir sind so stark wie noch nie»
  
Die Schweiz steht im achten WM-Turnier unter Ralph Krueger zum sechsten Mal unter den Top 8 der Welt. Das Team sei so stark wie noch nie, sagt Stürmer Patrick Fischer und träumt dabei vom Gewinn einer Medaille.

Statistik nach Abschluss der Zwischenrunde
Eishockey-WM

Der Medaillentraum wird immer realistischer. Vier Spiele an fünf Abenden oder 240 Netto-Eishockey-Minuten innerhalb von 98 Stunden gegen Deutschland, Russland, die Slowakei und Weissrussland inklusive zweier «Alles-oder-nichts-Spiele»: Der kompakte WM-Spielplan forderte dem Schweizer Team zwischen Donnerstag und Montag alles ab, erschwerend hinzu kamen mehr oder minder gravierende Verletzungen von Leistungsträgern wie Severin Blindenbacher, Thomas Ziegler und Adrian Wichser, zudem fehlten Martin Steinegger und Marcel Jenni. Das Krueger-Ensemble ging damit aber sehr gut um und sicherte sich mit dem 2:0 gegen Weissrussland den dritten Viertelfinalplatz hintereinander.
Stürmer Patrick Fischer freute sich am erholsamen ersten von zwei Ruhetagen vor dem Viertelfinal über die Reife der Mannschaft: «Es spricht für uns, dass wir all dies überwinden konnten.» Früher hatten sich im helvetischen Lager Höhen und Tiefen in regelmässiger Reihenfolge abgewechselt, heute unterschreitet die defensiv grundsolid operierende SEHV-Auswahl selten mehr ein gewisses Grundniveau, auch dann nicht, wenn sie wie am Sonntag von einem (slowakischen) Sturmlauf überrollt wird. «Physisch hätten wir ein solches Pensum wohl auch früher schon durchgestanden, aber mental vermutlich nicht. Dass wir nicht mehr auseinander fallen, liegt auch daran, dass wir routinierter und älter geworden sind», so Fischer. «Ich bin zum Beispiel mit meinen 29 Jahren schon einer der ältesten Stürmer.»

Die Wandlung zum Leader
Tatsächlich besteht das Gerüst der Mannschaft schon lange, fast zehn Spieler waren seit Beginn der Ära Krügers praktisch immer dabei (Fischer, Mark Streit, Olivier Keller, Mathias Seger, Martin Plüss, Sandy Jeannin, Ivo Rüthemann sowie die derzeit verletzten Jenni und Steinegger). Fischer selber gehört zu den Spielern, welche die jüngsten Fortschritte symbolisieren. In den Sturm-und-Drang-Jahren 1998 und 1999 bildete er zusammen mit Gian-Marco Crameri und Marcel Jenni die für die offensive Produktion verantwortliche Paradeformation. Danach wurde es aber stiller um den polyvalenten Stürmer, der schon Meister mit Lugano und Davos geworden ist und seit zwei Jahren wieder beim EV Zug spielt. Gewohnt selbstkritisch blickt Fischer auf jene Zeit zurück: «Neben Crameri und Jenni war ich das dritte Rad am Wagen.» 2003 lief Fischer in Finnland primär neben Luca Cereda und Jenni auf. Er erinnert sich, dass «das gar nicht funktioniert hat»
Nach einer nicht reibungsfreien Akklimatisationszeit im lange kriselnden EVZ ist Fischer seit letztem Herbst das klare Aushängeschild in Sean Simpsons Ensemble. Und in diesem Turnier war er bisher auch einer der Leader im Schweizer Team: Fischer fordert den Puck, macht viel Druck, sucht den direkten Abschluss und hat auch schon zwei Tore und ein Assist beigesteuert. Und beide Treffer waren wichtig: Gegen Kasachstan löste der 1:1-Ausgleich, aus spitzem Winkel erzielt, die mentale Blockade. Gegen Deutschland war das 3:1 elf Minuten vor Spielende gleichbedeutend mit der Entscheidung und der Verbannung des «Erzfeindes» in die Relegationsspiele.

Fischer ist sich seiner «Verwandlung» bewusst: «Ich habe mir jetzt die gleiche Rolle wie im Klub erkämpft. Ich bin ein offensiver Spieler und brauche die Scheibe.» Gegen Weissrussland trug Fischer zum 160. Mal das Jersey mit dem Schweizer Kreuz, so erfolgreich wie in der letzten Zeit trat er aber noch selten auf. Er hat dafür eine einleuchtende Erklärung: «Ich habe meine Chance früher vielleicht auch nicht bekommen, habe mich aber auch nicht aufgedrängt.»

Kruegers Wandlung
Gewandelt hat sich aber nicht nur das Team, sondern auch der Trainer. Fischer hat in Krueger Veränderungen ausgemacht: «Früher war er zum Teil pingeliger und auch mühsamer.» Der Ur-Zuger ist aber umgekehrt auch voll des Lobes über den dienstältesten Coach des WM-Turniers: «Er ist ein schlauer Mensch, der stark auf den Charakter schaut. In dieser WM-Vorbereitung sind wir sechs Wochen zusammen, da muss Harmonie da sein. Und wir haben wirklich viel Spass und einen sensationellen Teamgeist.»
Grosse Bandbreite: von Medaille bis Platz 14
Die Schweizer Mannschaft hat sich zum dritten Mal hintereinander als erste Kraft neben den Top-7-Nationen etabliert und sich dabei ein Punktverhältnis von 7:5 erspielt. Logisch, dass die früher oft geäusserten Ansprüche auf den Gewinn einer Medaille nun wieder neue Nahrung erhalten. Fischer will sich davon nicht blenden lassen: «Wir sind so gut wie noch nie, aber alles ist so nahe zusammen. Wir können in den nächsten Jahren eine Medaille gewinnen, können aber auch wieder einmal auf Platz 14 abrutschen.»
Die starken Darbietungen des ganzen Winters inklusive der realisierten Olympia-Qualifikation lassen aber eher hoffen, dass die Schweizer in absehbarer Zukunft einmal am oberen Ende ankommen. Dies sieht auch die Nummer 21 so: «Es ist ein Riesentraum, mit diesem Team eine Medaille zu gewinnen. Möglich ist das schon. Mit den Goalies, dem Teamgeist und dem Glauben ist das Fundament jedenfalls gelegt.»

Ein Sieg im Viertelfinal am Donnerstag gegen Schweden, und die Schweiz wäre nur noch einen weiteren Erfolg vom historischen Medaillengewinn entfernt. Für Fischer kein Ding der Unmöglichkeit: «An einem guten Tag können wir alle schlagen.» Also auch die Schweden, die am Dienstag beim 9:1-Schützenfest gegen Lettland noch einmal locker aufspielen konnten. Fischer bleibt realistisch-zuversichtlich: «Sie haben trotz vieler Absenzen eine sehr schwere Gruppe gewonnen. Natürlich sind wir Aussenseiter, aber nicht mehr so krass wie früher. Wenn wir einen perfekten Match spielen, können wir sie schlagen.» (cpm/si)



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Deutschland und Österreich im Elend

Statistik nach Abschluss der Zwischenrunde
Skorerliste: 1. Rick Nash (Ka) 11 (9 Tore/2 Assists). 2. Joe Thornton (Ka) 11 (5/6). 3. Daniel Alfredsson (Sd) 9 (3/6). 4. Ziggy Palffy (Slk) 8 (5/3). 5. Jaromir Jagr (Tsch) und Samuel Pahlsson (Sd) 7 (2/5). 7. Josef Stümpel (Slk) 7 (0/7). 8. Marian Hossa (Slk) und Mike Knuble (USA) 6 (4/2). 10. Konstantin Koltsow (WRuss), Ilya Kowaltschuk (Russ) und Daniel Sedin (Sd) 6 (3/3). Ferner: 18. Mark Streit (Sz) 6 (1/5).
Goalies (Save Percentage): 1. Andrei Mezin (WRuss) 97,14 Prozent abgewehrter Schüsse. 2. Witali Kolesnik (Kas) 95,24. 3. Tomas Vokoun (Tsch) 95,00. 4. Martin Gerber (Sz) 94,67. 5. Artur Irbe (Lett) 94,35. 6. Rick DiPietro (USA) 94,20. 7. Konstantin Simtschuk (Ukr) 93,97. 8. Jan Lasak (Slk) 93,55. 9. Maxim Sokolow (Russ) 93,07. 10. Robert Müller (De) 92,08. -- Goalies mit weniger als 40 Prozent der gespielten Minuten eines Teams: 1. Milan Hnilicka (Tsch) und Michael Madsen (Dä) je 100,00. Ferner: 6. David Aebischer (Sz) 90,32.

Plus-/Minus-Statistik: 1. Niklas Kronwall (Sd) und Pavel Datsjuk (Russ) je +8. 3. Rick Nash (Ka), Samuel Pahlsson (Sd), Erik Cole (USA), Joe Thornton (Ka) und Alexei Kowaljew (Russ) je +7. 8. Magnus Johansson (Sd), Simon Gagné (Ka), Andrei Markow (Russ), Mikael Samuelsson (Sd) und Sergei Wischedkewitsch (Russ) je +6. Ferner: Julien Vauclair (Sz) +2.

Überzahlspiel: 1. Kanada 30,77 Prozent. 2. Schweiz 28,12. 3. Slowakei 27,03. 4. Tschechien 22,58. 5. USA 18,75. 6. Schweden 17,65.

Unterzahlspiel: 1. Weissrussland 100,00. 2. Schweden 96,15. 3. Kanada 90,62. 4. Dänemark 88,89. 5. Kasachstan 88,57. 6. Schweiz und Ukraine je 87,50.

Strafen: 1. Jan Benda (De) 27 Minuten. 2. Robert Ciglenecki (Slk) und Philippe Lakos (Ö) je 16. 4. Tino Boos (De) und Martin Rucinsky (Tsch) je 14. 6. Denis Isajenko (Ukr), Andrej Pscheljakow (Kas), Andrej Sokolow (Kas), Dmitro Tsyrul (Ukr) und Alexander Schurik (WRuss) je 12. 11 u.a. Severin Blindenbacher (Sz), Thomas Ziegler (Sz), Beat Forster (Sz) und Julien Vauclair (Sz) je 10.

Strafen (total): 1. Deutschland 103 Minuten. 2. Schweiz und Ukraine je 92. 4. Kasachstan 90. 5. Österreich 76. 6. Tschechien 74.


Eishockey-WM

Zwischenrunde
* = für Viertelfinals qualifiziert
Bei Punktgleichheit entscheiden direkte Begegnungen


Gruppe E (in Wien):
Am Dienstag:
Kasachstan - Slowakei 1:3 (1:1, 0:1, 0:1).
Tschechien - Weissrussland 5:1 (1:0, 2:1, 2:0).


       Spiele  S  U  N  Tore  Pkt  

1.  Russland  5  2  2  1  13:8  8*  

2.  Tschechien  5  4  0  1  15:5  8*  

3.  Slowakei  5  3  1  1  12:11  7*  

4.  Schweiz  5  2  1  2  9:10  5*  

5.  Weissrussland  5  1  0  4  4:11  2  

6.  Kasachstan  5  0  0  5  3:11  0  


Gruppe F (in Innsbruck):
Am Dienstag:
Ukraine - Kanada 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)
Schweden - Lettland 9:1 (3:0, 2:0, 4:1).


       Spiele  S  U  N  Tore  Pkt  

1.  Schweden  5  4  0  1  23:13  8*  

2.  Kanada  5  3  1  1  18:14  7*  

3.  USA  5  2  2  1  14:10  6*  

4.  Finnland  5  1  3  1  12:13  5*  

5.  Lettland  5  1  1  3  9:18  3  

6.  Ukraine  5  0  1  4  5:13  1  


Abstiegsrunde
Am Mittwoch:
Österreich - Slowenien 2:6 (1:0, 0:3, 1:3)
Am Dienstag:
Deutschland - Dänemark 2:3 (1:1, 1:1, 0:1).

Schlussrangliste (3 Spiele):
1. Slowenien 4 (11:14)*.
2. Dänemark 4 (10:9)*.
3. Deutschland 3 (13:6)+.
4. Österreich 1 (7:12)+.
Deutschland und Österreich steigen ab und werden durch die Aufsteiger Italien und Norwegen ersetzt.

Spielplan:

Viertelfinals:
Am Donnerstag:
In Wien: Tschechien - USA (16.15), Russland - Finnland (20.15)
In Innsbruck: Kanada - Slowakei (16.15), Schweden - Schweiz (20.15)

Modus:

Vorrunde in vier Vierergruppen, 3 Teams pro Gruppe erreichen Zwischenrunde und nehmen Punkte aus Direktbegegnungen mit.
Zwischenrunde in zwei Sechsergruppen, die Qualifizierten der Gruppen A und D bilden die Gruppe E, die Teams der Vorrundengruppen B und C die Gruppe F, vier Mannschaften pro Gruppe erreichen die Viertelfinals.
Für die Vorrunde dürfen 3 Torhüter und 20 Feldspieler gemeldet werden, nach der Vorrunde dürfen zwei Spieler nachnominiert werden.
Abstiegsrunde mit den vier Gruppenletzten der Vorrunde um die WM-Plätze 13 bis 16, zwei Teams steigen in die WM-B-Gruppe ab.
Viertelfinals, Halbfinals und Spiel um Platz 3: Unentschiedene Partien nach 60 Minuten werden maximal um zehn Minuten verlängert (sudden death) und allenfalls im Penaltyschiessen entschieden. Die Overtime wird mit vier gegen vier Feldspieler absolviert.
Final: Die Verlängerung dauert maximal 20 Minuten; wenn kein Tor fällt, entscheidet ein Penaltyschiessen.  

12.05.05 23:05

15403 Postings, 5876 Tage quantasSchweden 2:1 Schweiz. Aus für die Schweiz


Schweizer verpassen Sensation,trotzdem sie spielten ein Super-Turnier!
  
Die Eishockey-WM ist für die Schweiz zu Ende: In den Viertelfinals verloren die Eisgenossen gegen den haushohen Favoriten Schweden trotz guter Leistung 1:2.

Die Partie hätte für die Schweizer nicht besser beginnen können. Nach 27 Sekunden sass Niklas Kronwall bereits auf der Strafbank; nach 80 Sekunden fälschte Martin Plüss einen Weitschuss von Ivo Rüthemann unhaltbar unter die Latte ab. Noch vor Beendigung der 2. Minute kam Sandy Jeannin zu einer Schussgelegenheit. Und in der 6. Minute hatte Patric Della Rossa mitten im Slot das 2:0 auf dem Stock.
Danach nahm die Schweizer Herrlichkeit ein jähes Ende. Bloss 325 Sekunden nach Plüss' Führungstor (der Frölunda-Center erzielte fünf der letzten acht Länderspieltore gegen Schweden!) gelang Verteidiger Kronwall der Ausgleich. Romano Lemm verlor in der Abwehrzone erst den Zweikampf gegen Kronwall und lief danach der Aktion und dem Back erfolglos hinterher.

Niklas Kahnbergs Ausgleichstreffer markierte den Wendepunkt im Spiel, obwohl die Schweizer erst in der 25. Minute in Rückstand gerieten. Auch bei diesem wegweisenden 2:1 für die Schweden spielte Kronwall eine Hauptrolle - der Back machte sein frühes Stockfoul, durch das sein Team in Rückstand geraten war, mehr als gut. Kronwall lancierte Daniel Sedin, der Martin Gerber aus der Kurzdistanz keine Chance liess. Der Emmentaler Keeper, der sechs von sieben WM- Partien bestritt, gehörte wiederum zu den besten seiner Equipe und hielt die Schweiz bis in den Finish im Spiel.

Nur nützte das knappe Skore nichts, weil die Schweizer zu keinen Torchancen mehr kamen. Nach jener von Della Rossa unmittelbar vor dem 1:1 mussten sich die zahlreichen Schweizer Fans unter den 5100 Zuschauern bis zur 55. Minute und einem Abschlussversuch von Romano Lemm gedulden. In der 57. Minute lief Verteidiger Olivier Keller noch vors Tor, erwischte aber den Querpass nicht. Und selbst das an dieser WM so phänomenal-erfolgreiche Powerplay funktionierte nach dem 1:0 nicht mehr: Aus den Überzahlsituationen 2 bis 6 erspielten sich die Schweizer bloss noch zwei Torschüsse; meistens brachten sie kaum mehr die Scheibe in die Angriffszone. (rom/si)



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Eishockey-WM

Viertelfinals:

Am Donnerstag:
Schweden - Schweiz 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
Kanada - Slowakei 5:4 (2:2, 1:1, 2:1)
Tschechien - USA 2:2 (0:1, 0:1, 2:0, 0:0) n.V.; 1:0 n.P.
Russland - Finnland


Telegramme

Schweden - Schweiz 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)
Olympiahalle, Innsbruck. - 5103 Zuschauer. - SR Minar (Slk), Halecky/Laschowski (Tsch/Ka). - Tore: 2. Martin Plüss (Rüthemann, Mark Streit/Ausschluss Kronwall) 0:1. 7. Kronwall (Zetterberg, Heström) 1:1. 25. Daniel Sedin 2:1. - Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Pahlsson) gegen Schweden, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Lundqvist; Kronwall, Bäckman; Rhodin, Kenny Jönsson; Norström, Franzén; Ronnie Sundin, Magnus Johansson; Alfredsson, Axelsson, Pahlsson; Hedström, Zetterberg, Kahnberg; Nordström, Höglund, Jörgen Jönsson; Daniel Sedin, Henrik Sedin, Mikael Samuelsson.
Schweiz: Martin Gerber; Olivier Keller, Mark Streit; Beat Forster, Seger; Blindenbacher, Bezina; Julien Vauclair, Geyer; Paterlini, Thomas Ziegler, Rüthemann; Di Pietro, Martin Plüss, Della Rossa; Patrick Fischer, Jeannin, Lemm; Ambühl, Conne, Romy.
Bemerkungen: Schweiz ohne Aebischer (Ersatz), Wichser (verletzt), Bührer und Patrik Bärtschi (beide überzählig). - Schüsse: Schweden 36 (11-15-10); Schweiz 20 (5-5-10). - Powerplay: Schweden 0/7; Schweiz 1/6.

Kanada - Slowakei 5:4 (2:2, 1:1, 2:1)
Olympiahalle, Innsbruck. - 5300 Zuschauer. - SR Andersson (Sd), Fonselius/Takala (Fi/Sd). - Tore: 1. (0:45) Gaborik (Palffy) 0:1. 6. Heatley (Mike Fisher/Ausschluss Bartecko) 1:1. 9. Handzus (Bartecko, Lasak) 1:2. 17. Ryan Smyth (Heatley, Marleau/Ausschluss Marian Hossa) 2:2. 25. Gagne (Nash) 3:2. 35. Demitra (Strbak, Visnovsky/Ausschlüsse Morrison, Draper) 3:3. 44. Demitra (Marian Hossa/Ausschluss Granak!) 3:4. 49. Gagne (Nash, Thornton) 4:4. 56. Thornton (Nash, Gagne) 5:4. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Kanada, 9mal 2 plus 10 Minuten (Vydareny) gegen die Slowakei.
Kanada: Brodeur; Phillips, Boyle; Jovanovski, Souray; Hannan, Redden; Regehr; Morrow, Marleau, Walker; Doan, Draper, Maltby; Heatley, Morrison, Ryan Smyth; Thornton, Nash, Gagne; Mike Fisher.
Slowakei: Lasak; Visnovsky, Strbak; Chara, Granak; Obsut, Suchy; Lintner, Vydareny; Stümpel, Satan, Palffy; Gaborik, Demitra, Marian Hossa; Zednik, Bartecko, Handzus; Marcel Hossa, Pucher, Stefanka.

Tschechien - USA 2:2 (0:1, 0:1, 2:0, 0:0) n.V.; 1:0 n.P.
Stadthalle, Wien. - 7700 Zuschauer. - SR Matsuoka (Ka), Hamalainen/Karlsson (Fi/Sd). - Tore: 10. Modano (Cole, Hauer) 0:1. 26. Parrish (Parise, Hauer/Ausschluss Kaberle) 0:2. 42. Zidlicky (Viborny) 1:2. 50. Spacek (Prospal) 2:2. - Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Tschechien, 6mal 2 Minuten gegen die USA.
Penaltyschiessen: Knuble 0:0, Rucinsky 1:0; Weight 1:0, Hlavac 1:0; Modano 1:0, Jagr 1:0; Parrish 1:0, Hemsky 1:0; Roach 1:0.
Tschechien: Vokoun; Slegr, Tomas Kaberle; Kubina, Spacek; Zidlicky, Jiri Fischer; Frantisek Kaberle, Hejda; Jagr, Prospal, Straka; Sykora, Vyborny, Hlavac; Dvorak, Cajanek, Rucinsky; Hemsky, Vasicek, Varada.
USA: Di Pietro; Roach, Gill; Miller, Martin; Hauer, Leopold; Liles; Modano, Cole, Knuble; York, Weight, Parrish; Stastny, Parise, Gionta; Halpern, Adams, Hall.


Die Schweiz in WM-Viertelfinals

1992 WM in Prag: Schweiz - Deutschland 3:1. - Hollenstein (48.) und Triulzi (49.) schossen die Schweiz zum Sieg. Nach Niederlagen gegen Schweden und Tschechien resultierte Platz 4.

2000 WM in Sankt Petersburg (Russ): Kanada - Schweiz 5:3. - Bis zur 53. Minute führte die Schweiz 3:2. Es resultierte Platz 6.

2003 WM in Helsinki: Slowakei - Schweiz 3:1. - Bis zur 28. Minute führte die Schweiz 1:0. 8. Schlussrang.

2004 WM in Prag: Slowakei - Schweiz 3:1. - Wieder führte die Schweiz 1:0, diesmal bis zur 32. Minute. Wieder Platz 8.

2005 WM in Wien: Schweden - Schweiz 2:1. - Führung durch Martin Plüss schon in der 2. Minute, Schweden glich fünf Minuten später aus. Zum dritten Mal in Folge Rang 8.  

12.05.05 23:10

21799 Postings, 7830 Tage Karlchen_ISchade. o. T.

12.05.05 23:10

33505 Postings, 5869 Tage PantaniHallo Quantas

was solls,
schöni Grüess usem Badnerland.  

14.05.05 06:54

15403 Postings, 5876 Tage quantasWM-2010 in Deutschland


Deutschland richtet 2010 zum sechsten Mal die WM aus. Der Internationale Eishockey-Verband gab an seinem Kongress in Wien der deutschen Bewerbung mit den Austragungsorten Köln und Mannheim den Zuschlag vor den Kandidaturen von Schweden und Weissrussland. Letztmals fand die WM vor vier Jahren in Deutschland (Köln, Nürnberg und Hannover) statt. Die Slowakei hatte kurz vor der Wahl ihre Bewerbung zurückgezogen und kandidiert für die WM 2011; 2009 findet die WM in der Schweiz statt.


 

14.05.05 23:25

15403 Postings, 5876 Tage quantasWM-Finale: Kanada : Tschechien

   
Titelverteidiger Kanada spielt im WM-Final gegen Tschechien. Die Kanadier gewannen in Wien den Halbfinal gegen Russland nach einem dramatischen Schlussdrittel mit 4:3. Tschechien besiegte Schweden in der Verlängerung 3:2.

Kanada hatte im Viertelfinal gegen die Slowakei nur bedingt überzeugt, trat diesmal aber von Anfang an hoch konzentriert auf. Und das Team von Marc Habscheid machte die Differenz bereits im Startdrittel: Wade Redden (2.), Sheldon Souray (6.) und Dany Heatley (11.) sorgten für eine frühe 3:0-Führung. Ed Jovanovski nahm den Russen in der 22. Minute mit dem dritten Verteidigertor der Partie vermeintlich den letzten Wind aus den Segeln. Joe Thornton gab zu drei Treffern die magistrale Vorarbeit und löste dadurch HCD-Klubkollege Rick Nash (ein Assist) an der Spitze der Skorerliste ab.
Die Russen steckten aber nicht auf: Alexander Semin (35.), Alexej Jaschin (40.) und Jung-Superstar Alexander Oweschkin (47.) brachten die Russen, die wiederholt von den Schiedsrichtern benachteiligt wurde, wieder ins Spiel zurück. Im Gegensatz zu den Spielen gegen die Slowakei, Tschechien und Finnland gelang das Comeback aber nicht ganz: Alexej Kowaljew verpasste die letzte Ausgleichschance fünf Sekunden vor Schluss. (

Halbfinals:
Russland - Kanada 3:4 (0:3, 2:1, 1:0)
Schweden - Tschechien 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V

Am Sonntag:
16.15 Uhr. Um Platz 3: Russland - Schweden.
20.15 Uhr. Final: Kanada - Tschechien.

Schweden - Tschechien 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
Stadthalle, Wien. - 8024 Zuschauer (ausverkauft). - SR Looker (USA), Scheljanin/Doucette (Russ/Ka). - Tore: 32. Höglund (Norström) 1:0. 36. Cajanek (Sykora) 1:1. 46. Straka (Prospal) 1:2. 53. Daniel Sedin (Henrik Sedin/Ausschluss Kubina) 2:2. 65. (64:43) Dvorak (Zidlicky) 2:3. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Schweden, 7mal 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweden: Lundqvist; Kronwall, Bäckman; Rhodin, Norström; Magnus Johansson, Ronnie Sundin; Alfredsson, Pahlsson, Axelsson; Weinhandl, Zetterberg, Hedström; Höglund, Jörgen Jönsson, Nordström; Mikael Samuelsson, Henrik Sedin, Daniel Sedin.
Tschechien: Vokoun; Slegr, Tomas Kaberle; Kubina, Spacek; Zidlicky, Jiri Fischer; Frantisek Kaberle, Hejda; Jagr, Prospal, Straka; Sykora, Vyborny, Hlavac; Dvorak, Cajanek, Rucinsky; Vasicek, Varada, Hemsky.
Bemerkungen: Schweden mit Rhodin (Fribourg). 10. Pfostenschuss Straka.

Russland - Kanada 3:4 (0:3, 2:1, 1:0)
Stadthalle, Wien. - 7500 Zuschauer. - SR Henriksson (Fi), Feola/Takula (USA/Sd). - Tore: 2. Redden (Thornton) 0:1. 6. Souray (Thornton, Gagné) 0:2. 11. Heatley (Doan, Boyle/Ausschluss Malkin, Denisow) 0:3. 22. Jovanovski (Nash, Thornton) 0:4. 35. Semin (Jaschin) 1:4. 40. (39:18) Jaschin 2:4. 47. Oweschkin (Fedorow, Malkin) 3:4. - Strafen: 7mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Sinowiew, Markow) gegen Russland, 5mal 2 Minuten gegen Kanada.
Russland: Maxim Sokolow; Wischedkewitsch, Markow; Gusew, Kalinin; Karpowtsew, Denisow; Rjazantsew, Proschkin; Kowaljew, Datsjuk, Charitonow; Kowaltschuk, Sinowiew, Fedorow; Viktor Koslow, Jaschin, Semin; Afinogenow, Malkin, Oweschkin.
Kanada: Brodeur; Jovanovski, Regehr; Boyle, Redden; Hannan, Souray; Philipps; Doan, Draper, Maltby; Nash, Thornton, Gagné; Heatley, Morrison, Smyth; marleau, Walker, Morrow.
Bemerkungen: Kanada mit Thornton, Nash (beide Davos), Heatley (ehemals Bern), ohne Fisher (Zug, nicht eingesetzt). 8. Lattenschuss Boyle. 60. Timeout Russland. Russland ab 59:20 ohne Goalie.

 

15.05.05 22:47

15403 Postings, 5876 Tage quantasTschechien Weltmeister!!

Absolut verdient.

Schlagen Kanada in einem packenden Spiel 3:0.

Herzliche Gratulation!

Es war schön, servus Wien.

 

15.05.05 22:48

95441 Postings, 7427 Tage Happy EndUnd nicht die Schweiz? Enttäuschend...

15.05.05 23:15

15403 Postings, 5876 Tage quantasDas Traum-Finale


Erster WM-Titel für Tschechien seit 2001

Tschechien hat den WM-Hattrick von Kanada verhindert. In einem von der Vorsicht geprägten Final siegten die Osteuropäer verdient 3:0 und holten somit nach drei medaillenlosen Jahren ihren insgesamt fünften Titel.
Der tschechische Coach Vladimir Ruzicka hatte auf den Final hin sämtliche vier Sturmlinien umgestellt. Dieser Aktivismus zahlte sich früh aus: Vaclav Prospal erzielte in der 5. Minute das 1:0, anschliessend hatte Tschechien weiterhin ein Übergewicht. Die Entscheidung gelang dann Martin Rucinsky in der 44. Minute mit einem nicht unhaltbaren Weitschuss. Jaromir Jagr gab zu beiden Toren das Zuspiel und hatte so massgeblichen Anteil daran, dass er seiner beeindruckenden Karriere endlich einen WM-Titel hinzufügen konnte. Josef Vasicek fixierte in der 60. Minute mit einem "Empty Netter" das Schlussresultat.

Während es für Jagr der erste Titel war, haben zwei Spieler nun auch den fünften WM-Triumph seit dem Ende der einstigen Tschechoslowakei miterlebt: Verteidiger Frantisek Kaberle und Stürmer David Vyborny waren schon 1996, 1999, 2000 und 2001 im Team gewesen.

Kanada fehlte für einmal in einem wichtigen Spiel die letzte Konsequenz. Auch die Nummern 1 und 2 der Skorerliste, die "Davoser" Joe Thornton und Rick Nash, machten nicht die Differenz. In der Schlussphase versuchten die Ahornblätter dann, das Blatt mit überhartem Spiel noch zu wenden. Ohne Erfolg: Kanada gewann zum zweiten Mal in den letzten sechs wichtigen Turnieren (WM, Olympische Spiele, World Cup) nicht Gold.

WM-Bronze an russische Offensivkünstler

Russland hat sich verdient die Bronzemedaille gesichert. Die "Sbornaja" setzte sich nach einem grossartigen Offensivspektakel 6:3 gegen Schweden durch.

Russland führte schon nach vier Minuten 2:0 durch einen Doppelschlag von Maxim Afinogenow. Dessen Linie mit den jungen Superstars Alexander Oweschkin und Jewgeni Malkin war das Eintrittsgeld alleine wert, phasenweise kombinierten die Russen wie zu besten sowietischen Zeiten. Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel, als die Russen bis zur 29. Minute von 3:2 auf 6:2 erhöhten.

Für Russland, das im Turnierverlauf nur den Halbfinal gegen Kanada verlor und sich unerwartet als homogene Equipe präsentierte, war es die erste WM-Bronzemedaille seit 20 Jahren, die Schweden reisen erstmals seit St. Petersburg 2000 mit leeren Händen nach Hause.

Schweden - Russland 3:6 (2:3, 0:3, 1:0)

Stadthalle, Wien. -- 7300 Zuschauer. -- SR Reiber (Sz), Halecky/Laschowski (Tsch/Ka). -- Tore: 2. Afinogenow (Oweschkin, Malkin) 0:1. 4. Afinogenow (Oweschkin) 0:2. 9. Ronnie Sundin (Henrik Sedin/Ausschluss Jaschin) 1:2. 16. Kowaljew (Datsjuk, Markow) 1:3. 20. Zetterberg (Magnus Johansson, Hedström) 2:3. 22. Oweschkin (Proschkin, Rjazantsew) 2:4. 26. Jaschin 2:5. 29. Semin (Afinogenow) 2:6. 43. Henrik Sedin (Mikael Samuelsson) 3:6. -- Strafen: Je 6mal 2 Minuten.

Schweden: Lundqvist (21. Holmqvist); Kronwall, Bäckman; Rhodin, Norström; Magnus Johansson, Ronnie Sundin; Höglund, Jörgen Jönsson, Nordström; Kahnberg, Pahlsson, Franzen; Alfredsson, Zetterberg, Hedström; Weinhandl, Henrik Sedin, Daniel Sedin; Mikael Samuelsson. -- Russland: Maxim Sokolow; Wischedkewitsch, Markow; Rjazantsew, Proschkin; Gusew, Kalinin; Denisow; Kowaljew, Datsjuk, Charitonow; Afinogenow, Malkin, Oweschkin; Viktor Koslow, Jaschin, Semin; Kowaltschuk, Sinowiew, Antipow. -- Bemerkungen: Schweden mit Rhodin (Fribourg). Schweden ohne Axelsson, Russland ohne Fedorow (beide verletzt). 4. Lundqvist hält Penalty von Kowaljew. 31. Pfostenschuss Zetterberg.  

16.05.05 08:10

15403 Postings, 5876 Tage quantasEin Traum wurde wahr!

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